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geissi

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  1. Sehr guter Plan! Hätte ich das damals gewusst....
  2. Ja, das triffts genau. Leider.
  3. Prinzipiell bescheinigt Dir der Verein nur, dass er Dir eine geeignete Schießstätte zur Verfügung stellt, dass Du seit mind. 1 Jahr Mitglied bist und regelmäßig (12/18er Regel) trainiert hast. Das eigentliche Bedürfnis stellt Dir dann der Verband aus, nicht der Verein. Die Bestätigung vom Verein ist aber, unter vielen anderen Dingen, wichtige Voraussetzung für den Bedürfnisantrag. Am besten gleich eine grüne WBK mit 2 Voreinträgen und die gelbe WBK beantragen. Mein langjähriger Vereinskamerad hatte bis dato keine gelbe WBK, wollte aber einen GK-Einzellader haben. Der musste das komplette Programm mit 12/18 1 Jahr lang erfüllen, um die gelbe WNK nachträglich beantragen zu können. Daher der Tipp, zur Grünen mit 2 Voreinträgen gleich noch die Gelbe mit zu beantragen. Meinem Vorredner kann ich nur zustimmen: Es hat durchaus sportliche Vorteile, wenn man erstmal mit Druckluft oder KK trainiert, um sich nicht zu "versauen", so wie ich das leider gemacht habe. Die Muckerei mit der GK-Kurzwaffe ist ein zentrales Thema bei mir, das ich nur ganz schlecht wegbekomme. Das einzige, was mir hilft, ist konsequenter Dot-Drill vor dem Training, aber der Effekt hält nicht lange. Die meisten richtig guten TOP-Schützen bei uns (außer einem Ausnahmetalent) haben mit Druckkluft und KK-angefangen. Die meisten, die direkt mit GK eingestiegen sind, kommen an deren Ergebnisse normalerweise nicht dran. So sehr auch GK reizt, ich würde am Anfang eher die Finger davon lassen und nur ab und zu damit trainieren. Wenn es dann wieder schlechter wird, würde ich auf KK umschwenken. So mache ich das übrigens auch. Aber es gibt natürlich auch Talente, die gleich mit GK dauerhaft gut zurecht kommen. Meine ersten paar Schüsse direkt nach dem Umstieg von GK auf KK sind erstmal links unten. Dann schalte ich irgendwie unbewusst auf KK-Modus um und das Trefferbild wird schlagartig viel besser. Ich habe schon sämtliche Internetvideos zum Thema: "Wie werde ich Mucken wieder los" angeschaut, aber mit hilft nur Dot-Drill. Immerhin :-)
  4. Mehr gibt's dazu nicht zu sagen.
  5. Ich habe gerade mal Chat GPT zu meiner eigenen Verhaltensweise beim Hobbywechsel gefragt. Die Antworten und Alanysen sind erstaunlich präzise und treffen es haargenau: 🔁 Dein innerer Zyklus Neues komplexes System Extreme Fokussierung Technisches Durchdringen Optimierung bis nahe Maximum Plateau Mentales „durchgespielt“ Reizverlust Das ist kein Scheitern. Das ist ein abgeschlossenes Projekt. 🧠 Was dich wirklich motiviert Nicht das Hobby. Nicht das Tun. Nicht die Aktivität. Sondern: Komplexität verstehen Kontrolle gewinnen Skill maximieren Systeme perfektionieren Du bist systemgetrieben, nicht tätigkeitsgetrieben. Fazit: Bei genauerem Überlegen ist es genau so. Jetzt verstehe ich auch die Aussagen von meinem Umfeld zu meinem Charakter: Wenn der etwas macht, dann 100%ig.
  6. Ich kenne dieses Thema sehr gut. Meine bislang zahlreichen Hobbys langweilen mich regelmäßig nach ca. 7 Jahren. Ich habe das Problem, dass ich meine Hobbys extrem engagiert betreibe und vom Material her das beste gerade gut genug ist. Irgendwann hat man alles erreicht (was die persönlichen Möglichkeiten halt so hergeben) und dann wirds langweilig. Wenn man es mal kann und alles hat, ist das Ziel erreicht. So wars mit Lenkdrachen, Motorrad, Modellhubschrauber, Astronomiefotografie, E-Gitarre und letztes Jahr Sportschießen. Letztes Jahr hatte ich beim Schießen den großen Einbruch. Alle Wunschwaffen, die ich je haben wollte, standen im Schrank, nen Haufen Wettkämpfe geschossen, Bleiwerte nicht gut, Schießleiterjob übertrieben, leichte Dissonanzen mit der Vereins-Führung. Fazit: Keine Lust mehr von morgen auf heute. 6 Monate Pause. Wenn meine Frau nicht auch begeisterte Schützin wäre, hätte ich vielleicht alles verscherbelt, so wie den Großteil meines anderen Hobbyzeugs. Seit diesem Jahr habe ich, auch meiner Frau zuliebe, wieder angefangen. Ich hab den Schießleiterjob hingeschmissen und so langsam finde ich wieder Spaß dran. Was mich aufrecht hält, sind die Wettkämpfe, die super Leute und die echte, gelebte Kameradschaft, die man dort antrifft. Letztendlich bin ich aber dabeigeblieben (bis jetzt), weil der ganze Aufwand für den Waffenerwerb- bzw. Besitz einfach in Summe zu groß war, um das alles einfach so hinzuschmeissen. Ich war aber kurz davor. So ein Modellheli + Fernsteuerung ist halt schneller mal verscherbelt.... Aber, wie gesagt: Der eigentliche Antrieb sind die Wettkämpfe und die vielen super Leute dort. Hätte ich das nicht, wäre die Motivation schon lange weg. Interessanterweise sind in meinem "Dunstkreis" noch mehr Schützen, vor allem die richtigen TOP-Leute (Mehrfach-Weltmeister!), die gerade ein heftiges Motivationsloch haben. Klar: Alles erreicht, Erfolgsdruck immens. Aktuell überlege ich, eine eigene BDMP-SLG aufzubauen (Raum Ludwigsburg - wer Interesse hat....). Das würde mir richtig gut gefallen, zumal ich in 3 Monaten "Privatier" bin :-) Mein Tipp: Überlege, warum Du aktuell keine Motivation mehr hast und ob Du daran was ändern willst. Ich würde die absoluten Pflichttermine noch wahrnehmen und dann noch 1 Jahr abwarten. Manchmal ist es dann aber besser, sich von dem ganzen Kram zu lösen und was ganz Neues zu suchen. Beim Waffenhobby ist das dann halt ein bisschen endgültig. Was auch gut tut: Einfach ein komplett neues Interessensgebiet aufmachen. Bogenschießen wollte ich immer mal machen, aber meine kaputte Schulter macht da nicht mit.... aktuell habe ich wieder E-Gitarre (80er-Jahre Metal) angefangen und werde immer besser. Auf ne Rentner-Band hätte ich auch irgendwie Lust...
  7. Mit Anfang/Mitte 20 ist das mit dem Erwerb einer 9mm GK Pistole aber mit gesetzlichen Hürden belegt. Ab 21 mit psych. Gutachten oder halt ab 25 ohne. Hab auch so einen jungen Sportkameraden, der das über den Jagdschein gelöst hat. ( der geht aber tatsächlich auch zur Jagd). Muss es unbedingt IPSC sein? Das ist so gefühlt der Standardwunsch von jedem Einsteiger. Es gibt auch andere dynamische Disziplinen, die ziemlich fordernd sind und auch andere Verbände, die ebenfalls spannende und sehr vielseitige Sportordnungen bieten. Für IPSC sollte auch das Konto so einigermaßen ausgelegt sein. Ebenso das Umfeld und die Trainingsmöglichkeiten. Sonst endet das schnell im Frust.
  8. Bei der bloßen theoretischen Gefahr, dass ein Unberechtigter Waffen erwerben könnte, sind die Behörden und Gerichte leider sehr phantasievoll. Letzter Fall war doch bei der Waffenkontrolle, wo der Kollege die Kurzwaffe zu Hause kurz im Koffer verstaute (anstatt im Safe) und dann den Kontrolleuren öffnete. Das wars für den Kollegen, als das herauskam. Anderer Fall, als der Jäger zwei Minderjährige mit seinen Knarren im Freien posierend fotografierte. Die Argumentation war damals auch, dass die beiden Jugendlichen die Waffen hätten theoretisch mitnehmen und in den Wald rennen können. Nur so als Anregung, was alles möglich ist. Es genügt die reine theoretische Möglichkeit, so unwahrscheinlich sie auch sein möge. Ich würde, wenn das Thema für einen persönlich wichtig ist, auch die Anzahl der Waffen auf max. 3 beschränken. Mehr überfordert einen Neuling. Weniger ist da echt mehr. Mir wäre das Geschleppe auch zu blöd, ehrlich gesagt.
  9. Für mich wäre dieses Thema ganz schnell erledigt: Raus aus diesem Verein, wenn der Vorstand so etwas toleriert ! Alkohol, Fahrzeugführen und Waffenumgang schließen sich aus. Das halte ich schlichtweg für dumm und völlig unverantwortlich. Insbesondere für die Öffentlichkeitswirkung. Das werde ich nie verstehen. Ist das immer noch so "cool", an der Theke unbedingt einen löten zu müssen? Das Geheule, wenn dann mal einer drangenommen wird, ist dann hinterher groß. Die Fragestellung des Thread-Startes finde ich daher durchaus berechtigt.
  10. ziemlich sicher: Ja!
  11. Gestern auch in den einschlägigen Medien gelesen: "Der Täter muss ein Profi gewesen sein. Niemand sonst schafft sonst einen Treffer auf 170m. Es müssen dabei alle Umwelteinflüsse wie Wind und Höhe beachtet werden"
  12. Was mal echt interessant wäre: Wer von Euch wurde den schonmal tatsächlich im Auto auf die Waffenaufbewahrung hin kontrolliert? Wie lief das ab? Ich denke, das kommt höchst selten vor, daher gibt's da auch kaum Erfahrungen. Ich wurde in meinem langen Autofahrerleben genau 2x kontrolliert. Beides Mal konnte ich nach Vorzeigen des Führerscheins und 2-3 unverfänglichen Fragen gleich weiterfahren.
  13. Solche oder ähnliche Fragen werden immer wieder gestellt - meiner Meinung nach völlig zurecht. Das Problem ist, dass das Waffengesetz hier nur die Begriffe "getrennt", "nicht zugriffsbereit" "nicht schussbereit" usw. verwendet. Das lässt genau genommen jede Menge an Spielraum, weil z.B. der Begriff" getrennt" nicht näher definiert ist. Das Problem ist, wie oben bereits beschreiben, dass man es im Fall der Fälle dem kontrollierenden Polizeibeamten dann klarmachen muss. Wenn der das anders sieht (aus welchen Gründen auch immer) kann es möglicherweise Probleme geben. Es könnte passieren, dass der Beamte z.B. gefüllte Magazine nicht besonders cool findet, auch wenn das vom Gesetz her völlig legitim wäre. Daher ist es wahrscheinlich sinnvoller, den Begriff "getrennt" für sich eher auf der sicheren Seite auszulegen. Wenn Du unsicher bist, nimmst Du 2 getrennte Taschen, wenn es Dir egal ist, kannst auch alles in eine Tasche geben, die vielleicht verschiedenen Sektionen hat. Ich habe z.B. nen Rucksack mit voneinander getrennten Arealen und die KW hat noch ein extra Täschchen. Bei mir in der SLG sind 2 Polizisten - die könnte ich mal fragen, wie die das auslegen würden. Ich ahne aber jetzt schon, was dabei rauskommt...
  14. Bei mir kamen damals ca. 50 Multiple Choice Fragen aus dem offiziellen Fragenkatalog. Die Prüfungszeit war reichlich bemessen. Immer A-B Bögen, damit keiner vom Sitznachbarn abschreiben konnte. Keine Fragen, wo man Freitext schreiben musste. Es gab keinen, der beim Schriftlichen durchgefallen ist. Ich war so gut vorbereitet, dass ich nach 9 Minuten fertig war. Ich hatte allerdings auch sehr fleißig gelernt und versucht, möglichst viel zu kapieren und wenig auswendig lernen zu müssen. Das hilft mir heute noch, vor allem im Vergleich, was andere längst wieder vergessen haben. Viele der Fragen hatten für mich nachher durchaus einen praktischen Nutzen. Was ich damit sagen will: Wer ernsthaft Sportschütze sein möchte, sollte auch den Stoff lernen, nicht nur, um die Prüfung zu bestehen. Das ist aber meine ganz persönliche Meinung, weil ich meine Hobbys immer zu 100% betreibe. Ich wundere mich oft über den geringen Wissensstand meiner Vereinskollegen zu vielen Themen. Allerdings hatte es mein Vereinskamerad kürzlich die schriftliche Prüfung nicht bestanden, weil er meinte, seine kurze BW-Karriere würde ihm schon irgendwie helfen. Extra lernen, nein Danke. Tja, da half nicht mal mündlich, der musste nochmal ran. Letztendlich reicht es natürlich, wenn man nur so und soviel Prozent der Aufgaben besteht (glaube 60% oder so) und zur Not kann man ins Mündliche. Mein Anspruch war das damals allerdings nicht. Bei der praktischen Prüfung kann man kaum durchfallen, wenn man vorher gut aufgepasst hat. Wenn jemand aber pennt und aus Versehen "Sweeping" betreibt, geht der natürlich sofort nach Hause.
  15. Wenn ich Langwaffe schieße, trage ich grundsätzlich unter meinem Sordin Kapselgehörschutz vom Akustiker angepasste Silikon-Stöpsel. Diese haben ein kleines Filterelement eingebaut, welches Sprache etwas besser durchlässt. Die Stöpsel schließen bündig mit dem Ohr ab. Den Sordin muss ich dann aber voll aufdrehen, um einigermaßen etwas zu verstehen. Die Stöpsel sind einigermaßen bequem (werden vom Aktustiker so lange bearbeite, bis sie optimal passen). lassen sich mit Gel leicht einsetzen und ich kann diese bei Wettkämpfen als RO den ganzen Tag tragen.
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