Der Elektronik (PC, Heizungssteuerungen etc., alles was letztendlich mit Gleichstrom arbeitet) dürfte das, meiner Meinung nach, recht egal sein. Der Wechselstrom wird hier in einen Gleichstrom gleichgerichtet. Hierbei wird das ganze im Netzteil, bevor es dann ein Gleichstrom ist, fröhlich hoch und runter transformiert und die Frequenz einige male geändert. Da stört ein unsauberer Sinus dann auch nicht mehr. Ein normaler Brückengleichrichter (+vorgeschalteten Trafo) wird für eine Gleichstromerzeugung nurnoch sehr selten verwendet, da schwer und teuer. "Fly-Back", Halb- und Vollbrückenkonverter sowie noch einige andere Schaltungen sind heute deutlich in der Überzahl. Bei Elektrik (Motoren ohne elektronische Steuerung z.B.) sieht das wieder anders aus. Das Problem der Störungen auf der Leitung lässt sich jedoch mit einem Netzfilter ausgleichen. Die sind auch nicht so teuer.
https://de.wikipedia.org/wiki/Netzfilter
Bei guten Steckdosenleisten sind die sogar integriert. Die einfachste Lösung ist direkt den Generatorausgang mit einem Endstörfilter zu bestücken. Das sollte eventuelle Probleme mit Oberwellen deutlich Abhilfe schaffen. Sowas z.B.:
https://www.conrad.de/de/entstoerfilter-3-phasen-480-vac-42-a-l-x-b-x-h-310-x-50-x-85-mm-schaffner-fn-3258-42-33-1-st-1425237.html
Nach Möglichkeit sollte diese Kabelstrecke dann noch geschirmt sein (fertige Kabel mit Drahtgeflechtmantel).
Ich möchte eindringlich davor warnen sowas selber zu installieren wenn man nicht entsprechend geschult ist. Das fängt schon mit der späteren Berührungssicherheit und hört beim Brandschutz auf. Wird auch nur ein Kabel schlecht aufgelegt wird das irgendwann mal fröhlich vor sich hinglühen. Das bekommt man mit Glück dann noch frühzeitig anhand des Geruches mit, mit Pech erst am Brand.
Ich denke, dass ein großer Wechselschalter hinter dem Zähler (also zur "Hausseite") + eine dort zusätzlich installierte sichere feste Auflegemöglichkeit für den Generator vollkommen ausreicht. Ist zwar keine unterbrechungsfreie Stromversorgung, aber das braucht man auch nicht zwingend für das ganze Haus (wenn man nicht zufällig ein Krankenhaus betreibt). Für kritische EDV und co. gibt es einfache und günstige Lösungen (ab 100€).
Wie schon einmal gesagt, keine Ahnung ob das so zulässig ist. So weit ich weiss ist nur der Hausanschlusskasten und der Zähler verblombt und ohne Konzession der örtlichen Stadtwerke tabu. Hier müsste man sich mal die technischen Anschlussbedingungen (TAB) seines Wohnortes durchlesen. Ich denke das hier ein örtlicher Elektroinstallationsbetrieb gut weiterhelfen kann wenn man ihm seine Wünsche wie oben beschrieben mitteilt. Er wird dann auch sagen können ob das so gemäß TAB zulässig ist. Die anfallenen Elektroarbeiten sind überschaubar und sollten, wenn keine baulichen Komplikationen vorhanden sind, in wenigen Stunden ausführbar sein. Das sage ich jedoch als "Platinen-Elektro-Mensch", nicht als Elektro-Handwerker.