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Das schreibe ich jetzt absichtlich in den Newsticker (bitte nicht verschieben), weil das eine nicht ganz unwichtige Info ist: A7 ist NICHT erledigt! Im Gegenteil, der Entwurf von Ford, wonach umgebaute VA in A7 eingestuft werden sollten, wurde von den Mitgliedern des Ausschusses gemeinhin angenommen. Soweit betrifft es z.B. umgebaute G3 oder Sig, von denen es massig in DE und in der Schweiz gibt. Des weiteren wurde am Ende der Sitzung vom Vertreter der Kommission (Alain Alexis) die Aussage gemacht, dass er der Meinung (keine Fakten) ist, dass Halbautomaten, die VAs nachempfunden sind, nicht in Privatbesitz gehören, weil ihre Form ja trotzdem militärischen Ursprungs ist. Er hat erneut festgehalten, dass ein weitergreifendes Verbot anhand technischer Kriterien erfolgen muss. Vicky Ford war danach etwas aus der Bahn geworfen und hat in ihrem Schlusswort gesagt, dass sie dann offen für Vorschläge zu einer alternativen Formulierung des Paragraphen zum Halbautomatenverbot ist. Von den weiteren Vorschlägen, die bis Donnerstag, den 28.4. eingehen und beachtet werden, hängt es ab, ob wir "nur" die Umbauten verlieren, oder ob alle halbautomatischen Waffen mit Magazinaufnahme und Pistolengriff verboten werden. Die Schweizer sind mit ihren Sigs aus Armeebeständen sowieso erledigt. Außer, der Vorschlag findet eingang, dass Umbauten legal bleiben sollen, wenn der Umbau von einer staatlichen Stelle als nicht rückbaubar zertifiziert wurde. Ein kleines anderes Argument gegen den Zirkus: Bis in die 70er Jahre wurde der Schießsport mit echten Militärwaffen aufgeübt und es ist absolut nichts passiert. Erst als die Militärwaffen durch VA eine wesentlich bessere Zerstörungskraft im Nahgefecht bekamen, wurde eine Abstufung gemacht, wonach VA für Zivilisten nicht zu erwerben ist. Das hat jahrzehnte ohne Probleme funktioniert und soll jetzt abgeschafft werden.
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Also weiterhin kein Grund zur Freude. Um 1500 geht es übrigens mit was anderem als den Waffen weiter. Im Prinzip werden nur noch die Details besprochen. Medizinische Checks sind drin (ob einmalig oder periodisch bleibt abzuwarten). Zeitbegrenzung der Lizenz ist noch immer drin Onlinehandel nur noch in Gegenwart einer dritten Partei Noch immer keine konkreten Aussagen zur Zukunft des Wiederladens A7 Klassifikation wurde begrüßt, die Kommission will allerdings um jeden Preis Waffen verbieten und versucht jetzt, unter dem Vorwand einer "genaueren Formulierung" eine Reihe erdrückender technischer Merkmale einzufügen. Das soll darauf hinauslaufen, dass trotzdem eine große Zahl (nämlich alle modernen Halbautomaten mit Pistolengriff) abgeschafft werden. Von konkreten Regelungen zur Kompensation war auch diesmal nicht die Rede. Die nächste Deadline, die um 1 Tag verlängert wurde ist nächste Woche Donnerstag der 28.4. Bis dahin dürfen Anmerkungen der Leute im Plenum (von denen ja einige angekündigt wurden) eingebracht werden. Diese werden dann von Ford und verm. den Shadows bis 23/24 Mai besprochen. Ende Mai wird es wahrscheinlich noch eine Sitzung geben, bei der ein neuer Draft besprochen wird. DIe Gegenseite, also Alexis werden dann bis 13/14 Juni daraus "Kompromisse" machen, d.h. der STand bis dahin wird nochmal etwas verschärft. Am 27. Juni wird im Ausschuss darüber abgestimmt, diesen Draft anzunehmen und dem Parlament später (Datum unbekannt) zur Annahme vorzulegen. Soweit der weitere Zeitplan. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Auch wenn die meisten Speaker die A7 Einstufung in Fords Vorschlag normal kommentiuert haben, kam dann die Aussage von Alexis von der Kommission. Die WOLLEN das Halbautomatenverbot nicht fallenlassen. Jetzt sollen immernoch technische Richtlinien erstellt werden, unter die dann wieder alle Halbautomaten fallen. Sie erwähnt, dass manche ihrer Kollegen (Spezielle Kat A) Waffen haben... -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Wo ist die Liste mit essential components, die sie "angehängt" hat? Wiederladen wird angesprochen und in den Vorschlag eingearbeitet! Die Shadows, die die härtesten Vorschläge schriftlich eingereicht haben, reden jetzt von völlig harmlosen Sachen... -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Die aktuelle Tagesordnung des LIBE steht hier: http://www.europarl.europa.eu/committees/de/libe/meetings.html Für den 11.4. steht unser Punkt aber nicht auf dem öffentlichen Programm. IMCO tagt an dem Termin nicht. Möglicherweise eine interne Sitzung? -
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Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Das habe ich auch nicht in Frage gestellt. Aber leider hängen unsere Gesetze selten von Logik ab. Wenn ich mir vorstelle, dass in anderen Bereichen, von denen ich weniger Ahnung habe, genauso beschlossen wird, dann ist mir klar, warum alles gegen die Wand gefahren wird. -
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Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Das ist m.W. eine Liste mit Änderungen (Amendmends), die jedes Land bringen darf. Allerdings fällt NL wegen der Präsidentschaft besonderes Gewicht zu. Daher vermutlich auch die außerordentliche Sitzung am 11.4. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Genau! Die haben doch nur deshalb diesmal länger drüber nachgedacht, weil sie gemerkt haben, dass sich zur Abwechslung mal die Leute selbst dafür interessieren. Net nur paar Lobbyisten, die naturgemäß was dagegen haben. Momentan sieht es aber leider so aus, dass sie den Draft so abschwächen, dass er in der Abstimmung durchkommt. Und da sie sich diesmal auf die Umbauten eingeschossen haben, wird ziemlich sicher irgendwas verboten. Was genau werden die nicht nach der Gefährlichkeit entscheiden, sondern danach wo der geringste Wiederstand eintritt und was nur wenige betrifft. Salamitaktik. Und deswegen habt ihr Schweizer auch grade so Probleme. Der große Rest in Europa hat nämlich zum Schutz der Anscheinswaffen die "bösen" VA-Umbauten stehenlassen, weil man den Paragraph nicht ganz streichen konnte. Es hat kaum jemand vorgebracht, dass auch diese Umbauten harmlos und polizeilich irrelevant sind. Offiziell trifft man damit nur die "wenigen" Leute mit alten Umbauten, die Schweiz hat ja m.W. in dem Ausschuss keine Stimme, muss das Ergebnis aber trotzdem übernehmen. Kann so ein Beschluss noch in eurem nationalen Parlament gekippt werden? Das schweizer Schießwesen betrifft jetzt ja nicht grade wenige Leute. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Das ist halt die unterschiedliche Sichtweise verschiedener LWBs. Für mich ist schießen eines von mehreren Hobbys und meine Waffen sind nur soweit Ausdruck meiner Freiheit wie es das Recht ist, Eigentum zu besitzen. Ich werde garantiert nicht mit ihnen den Bürgerkrieg ausfechten, den sich so mancher anscheinend herbeisehnt. Wenn es notwendig wird, in Deutschland auf der Straße eine Langwaffe zu tragen, werde ich abhauen. Und Du auch, da wette ich mit dir. Alles andere sind nur die typischen Aussagen von Couch-Commandos. Normalerweise schätze ich ja deine Aussagen, aber ich sehe jetzt in meinem Beitrag kein Florian-Prinzip und ich spreche mich auch nicht für weitere Verbote bei anderen Leuten aus, weils mich ja nicht betrifft. Ich stehe zu jedem LWB, egal ob jetzt grade seine HAs dran sind oder erst später die Sniper Rifles. Zu Deiner Info, ich habe mehrere Teile, die von dem EU-Vorstoß betroffen wären. Welche Vorschläge hast Du denn sonst außer Einfluss nehmen auf diejenigen, die das Ganze verabschieden? Es lässt sich nunmal nicht mehr komplett beenden, weil auf europäischer Ebene nunmal großteils Pfeifen sitzen, die alles abnicken. Und solange die Lage noch unklar ist, sollte man für jede Option einen Plan haben. Und mal was anderes zu deinem Florianprinzip: Hast du vergessen, dass selbst im neuesten Entwurf von V. Ford noch immer alle umgebauten Vollautomaten in A umgestuft werden sollten? Nur die Anscheinsregelung für zivile Klone ist da nicht mehr drin. Einer in meinem Verein hat ein umgebautes G3. Der müsste es selbst in der aktuellen Form des Entwurfs abgeben. Und zwar entschädigungslos, wenn nicht langsam mal eine Regelung zum Altbestand oder Entschädigung definitiv Eingang in den Draft findet. Irgendwas wird auf jeden Fall verboten und es wird eine noch zu bestimmende Minderheit treffen. Und sich um genau diese Leute zu sorgen ist meiner Meinung genau das Gegenteil von deinem Floriansprinzip, oder? -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Prinzipiell finde ich eine Altbestandsregel im Sinne von "behalten" ja ganz gut. Aber was passiert wenn der Besitzer dann nachträglich z.B. wegen medizinischer Untauglichkeit seine Erlaubnis verliert? Verkaufen kann er sie dann ja nicht mehr. Und wie viele Waffen werden mangels Möglichkeit zum Verkauf von den Erben einfach unterschlagen weil sie sowieso keine Möglichkeit sehen, diese zu Geld zu machen? Zumindest beim Erben sollte es eine Möglichkeit geben, die Teile an den Staat zu verkaufen, andernfalls ist es wieder eine entschädigungslose Enteignung, nur halt verzögert. Zur Erklärung: Ich befürworte keineswegs den ganzen Verbotszirkus. Ich betrachte es aber als sinnvoll, schon früh eine Regel für Altbesitz oder Entschädigung ins Spiel und in die Diskussion zu bringen. Und "lebenslang behalten" (ggf. mit Verkauf durch die Erben an den Staat) ist für mich deutlich besser als ein 3000 € Gewehr für 400 € abgeben zu müssen. Da würde zumindest ich auch nicht gegen klagen, wenn ich es auch noch benutzen darf. Für mich is meine SL-Büchse kein Schwanzersatz, sondern ein Wertgegenstand. Wenn ich sie nicht mehr haben darf ist das für mich ok, solange ich den kompletten Wert ersetzt bekomme und nicht nur eine symbolische Entschädigung und das Wissen, was für die öffentliche Sicherheit getan zu haben Altbestand behalten ist ein guter Anfang aber die Leute müssen trotzdem einen Weg haben, ihr Eigentum legal zu Geld zu machen. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Weiß nicht, obs schon erwähnt wurde, aber im Spiegel 12/2016 auf Seite 30 ist ein Artikel zur Herkunft der Pariser Waffen, speziell geht es um den jüdischen Supermarkt. Schreibweise natürlich wieder mit "Waffennarren" und ähnlichem. Interessant auch, dass ein Teil der Waffen angeblich von einem französihen V-Mann beschafft wurde. Ich empfehle hier allerdings aus Prinzip NICHT, dieses Magazin zu kaufen, aber vielleicht fällt ja irgendwo eine alte Kopie oder ein PDF an. Es geht amRande auch um den EU-Vorstoß, wobei natürlich mit Ausnahme der reaktivierten Dekowaffen der Zusammenhang dieses Gesetzes mit den illegalen Waffen nicht erläutert wird. Die Hauptkritik richtet sich gegen die EU und ide Tatsache, dass mehrere tschechische SSWs durch einfaches Aufbohren von den Pariser Attentätern wieder einsatzfähig gemacht wurden. Zitate aus dem Artikel: Es wird das Vorgehen und das Verbummeln der EU Richtlinie von 2008 kritisiert: Sehr interessant der Weg der Waffen zum Endanwender: Also keine einzige Zivilwaffe! Details zu den gefundenen Waffen: Zur Quelle aus Armeedepots: Klingt irdendwie ziemlich wie im Film Lord of War EDIT: "Dear Sir or Madame" schreibt sich ohne e -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Genau das ist das Problem. Es wird eine kleine Demo von vielen. Im Gegensatz zu vielen anderen Gruppen sind die lwbs halt meist berufstätig und können nicht mal so eben wegfahren. Außerdem, was wirkt wohl mehr? 100 hanseln irgendwo am bahnhof oder dauernd 1000 mails im Postfach? Oder echte Briefe auf Papier... Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dass bei einer Sitzung mal erwähnt wurde, wie wichtig es ist, weil draußen paar Leute demonstrieren. Im schlimmsten Fall diskreditiert man sich da noch selber, wenn die sehen, dass von den 8 Mio betroffenen grademal 100 da stehen. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Beste Aussage der Kommission: "Wir wissen nicht wie viele B7 in Umlauf sind und verboten werden sollen. Über entschädigungen wissen wir deswegen auch nichts, aber vielleicht können wir Entschädigungen ja ganz vermeiden, indem wir irgend eine Art von Übergangsregelung machem." Also sowas wie: Innerhalb eines Jahres müssen alle dieser Waffen verkauft werden, wir werden sie nicht direkt konfiszierne und entschädigen. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Wird definitiv eingezogen, eine Entschädigung müsste man sich vermutlich erst vor Gericht erklagen. Grund ist einfach der, dass die Situation in den USA eine andere ist. Bei uns wurde der Vorschlag als Schutz vor Terrorismus aufgezogen und wenn man nunmal behauptet, dass legale Waffen dabei eingesetzt werden, kann man nicht einfach einen Bestandschutz einrichten, weil dann natürlich die pöööhsen Waffen noch im Umlauf wären. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ich liebe diesen Schweden/Finnen der grade redet! Präzise auf den Punkt. Antanas Guoga mnacht auch klar, dass das Proposal die Selbstverteidigung der Staaten verringert. e.g. Ukraine -
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Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Danke für den Link! Die Zuschriften zeigen immer noch Wirkung, das wurde direkt am Anfang erwähnt. Danti (Italien) ist massiv dagegen und will alles akzeptieren und verm. den italienischen Vorschlag zu KAtegorien durchbringen. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Danke für die Korrektur. Wobei das ja sowieso hinfällig wird, wenn nachträglich alles in B7 umgestuft werden soll. -
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Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ach ja, nur als Anmerkung: Deutschland hat den B7-Bann befürwortet. In der inoffiziellen PDF http://www.bdsnet.de/downloads/1ll11.pdf unter Punkt 13 "Automatic firearms which have been converted into semi - automatic firearms" mit der Fußnote CY, AT, SE, ES, DE, PT, MT, BG supported this point. -
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Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ich entschuldige mich im Voraus für meinen Tonfall, aber ALTER? Könnt Ihr es nicht endlich mal sein lassen, euch nur zu überlegen, ob eure 1-2 Knallstöcke vielleicht möglicherweise im schlimmsten Fall betroffen sind? Jetzt mal ganz unabhängig davon, dass es Flinten sind, aber hierbei soll ALLES halbautomatische erfasst werden. Und wenn im überarbeiteten Vorschlag die neuen B7 Definitionen aufgenommen werden (s.u.), dann GIBT ES KEIN B4 mehr! Dann könnt ihr euch eure Feststellungsbescheide an die Wand pinnen wie ihr wollt, sie haben keine rechtliche Gültigkeit! Und ja, deine Flinten sind vermutlich betroffen, wenn es Halbautos sind, sie fallen nämlich unter Punkte 2. b und vermutlich e und/oder a. Sochs dir selber aus, ich hab keine Flinte und weiß nicht, ob ne Vepr einen Klappschaft hat. Und nein, im Vorschlag zur Klassifizierung sind weder Flinten noch Kurzwaffen ausgenommen. Nochmal angepinnt der italienische Vorschlag. Früher ging es "nur" um die Umbauten in B7, jetzt soll alles erfasst werden, inklusive B4, B5 und rein formal auch Flinten, Pistolen und Revolver, wenn das so formuliert bleibt. ALLES ! Kategorie B7 beinhaltet: 1. ... 2. Halbautomatische Waffen, die zwei oder mehr der folgenden Charakteristika aufweisen: a) einklappbarer oder einschiebbarer Hinterschaft; b) Waffengriff (vermtl. ist ein Pistolengriff gemeint) [1] c) Vorhandensein von zwei oder mehr Optikmontagemöglichkeiten (Picatinny-Schiene); d) Bayonettaufnahme oder festmontiertes Bayonett; e) Waffen mit einer Gesamtlänge unter 830 mm[2]; 3. Waffen mit einer Rohrlänge unter 450 mm[3]; 4. Halbautomatische Waffen, aus denen die gleiche Munition wie aus Kriegswaffen verschossen werden kann, die eines oder mehrere der unter obigem Punkt 2) aufgeführten Merkmale aufweisen[4] [1] Lochschäfte werden nicht als Pistolengriffe angesehen [2] Die Länge wird mit geschlossenem (eingeschoebenem?) Hinterschaft und ohne Mündungsfeuerdämpfer gemessen [3] Rohrlänge gemessen ohne Anbauten wie Mündungsfeuerdämpfer, Mündungsbremsen, Kompensatoren; [4] Nachfolgend eine nicht abschließende Liste der verbreiteteren Kaliber passend für Kriegsmunition [sic]: z.B. 5.45 mm x 36; 7.62 mm x 39; 7.62 mm x 54; .223 Remington; .308 Winchester; .30-06 -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Bin ich mir jetzt nicht so sicher. Klar, auf irgendwas wird man sich geeinigt haben, deshalb unterliegt die damalige Sitzung ja der Geheimhaltung. Mal ganz abgesehen davon, dass man bei uns wohl nie aus dem alten Muster ausbrechen wird, dass man jemandem, der alles fordert erstmal einen "Kompromiss" anstelle einer klaren Ablehnung anbietet. Aber ein Verbot der HAs wird so manche VErbände nicht so gut darstehen lassen. Was ist z.B. mit dem BDS, der sich ja auf HA spezialisiert? Und wenn die neue B7-Klassifizierung so eingeführt wird, gilt das Verbot (natürlich völlig unbeabsichtigt) auch für halbautomatische Kurzwaffen. PS: Der Hammer ist aber immernoch das Zitat weiter oben: "The meeting was informed the Commission don't talk about compensation and trying to get an answer out of them on this was like trying to get blood out of a stone." Von finanzieller Kompensation bzw. Rückkauf will keiner was wissen. Und GENAU DAS ist der GRund, warum zu diesem EU-Vorschlag keine Abschätzung der Auswirkungen gemacht wurde! Die hängt nämlich sonst immer an dem PDF-Dokument unten dran. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Zu dem und im originalen Forum die Posts darunter: Das passt doch wunderbar. Die Opferung von B7 wurde also schon vor längerer Zeit ausgehandelt, um die generellen Erlaubnisse zu retten und Verwaltungsaufwand (für den Staat) zu sparen. Damals waren halt "nur" die umgebauten Vollautomaten Bestand von B7 und wurden als weitere Salamischeibe angeboten. Sind ja nicht so viele Leute betroffen, bekommt man doch einfach durch. Und jetzt, NACHDEM das ausgehandelt wurde, kommt die EU daher und versucht, unterm Tisch praktisch alles, was schießt, in B7 zu kategorisieren. Weil ja der ursprüngliche Entwurf als zu ungenau kritisiert wurde. Den entsprechenden MdB und Kommissionsmitgliedern fällt diese kleine Formalität dann wahrscheinlich nicht auf und dann wars das. Also: Weiter Infos zusammentragen und die Pfosten anschreiben, was da grade versucht werden soll. Außerdem sollten wir unbedingt Wert darauf legen, dass zu dem Vorschlag der Kommission eine Abschätzung der Auswirkungen gemacht wird, wie bei eigentlich allen normalen Vorschlägen. Das ist bisher wegen der "Dringlichkeit" nicht erfolgt und wurde in der letzten Ausschusssitzung auch angekreidet. Wenn das endlich mal mit den neuen B7-Vorschlägen sauber ausgearbeitet würde, wäre schnell klar, dass die finanziellen Auswirkungen immens sind. Und damit kann man dann wiederum dagegen argumentieren. Je mehr HAs vom Verbot erfasst sind, desto schwerer. -
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Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Und genau deswegen wird man sich jetzt durch Zurücknahme der Vorschläge zur 5-Jahres Frist und ggf Onlinehandel aus der Schusslinie der Jäger und breiten Schützenkreise nehmen. Dann kann man wieder nur an der HA-Scheibe arbeiten. Wenn die Einschränkung allerdings nicht bald auf Langwaffen klargestellt wird, werden sie damit auch nicht zu weit kommen, da dann jeder Inhaber einer Pistole dagegen stehen wird. Und dann haben sie wieder eine relativ breite Gegnerbasis. Meine Vermutung. -
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Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Die haben einfach realisiert, dass der bisherige Entwurf zu unklar formuliert ist, einiges der Auslegung der Behörden (Anschein) überlassen wird und dass Büchsen wie das Mini-14 gar nicht enthalten wären. Jetzt nimmt man einfach die europaweit strengste bestehende, d.h. erprobte Definition für B7 und führt sie europaweit ein. An sich kein großer Schritt, man definiert ja nur Kategorien im NWR neu und verbietet nichts. Kein Presserummel zu erwarten und die Schützen können als unkooperativ hingestellt werden, wenn sie gegen eine rein formale Einstufung ohne praktische Auswirkungen argumentieren. Somit fallen wirklich alle Halbautomaten vom Mini-14 über AR, AK, G3, FN, Sig 55x, SL7 bis hin zu alten M1 Carbines und Garands durch Anwendung irgendeiner dieser Definitionen einheitlich in B7. 223 Rem und kürzer als 850mm langt aus, ebenso wie eine popelige Bajonettaufnahme an einer Sig550 oder einer alten SKS. Und die Welt wurde ein Stück sicherer. Presse jubelt, weil die EU was tut, Verbände jubeln, weil ihnen nix verboten wird. Als Reaktion auf den nächsten Anschlag in Europa (wobei man notfalls auch auf einen Irren mit Schreckschusswaffe oder Machete zurückgreift) wird dann flugs ein Vorschlag zum Verbot von allen B7-Waffen durchgedrückt. Der Presse erklärt man das damit, dass in Kategorie B7 ja die ganzen pööhsen umgebauten Vollautomaten zu finden sind. Und wie man anhand der gerade erst verabschiedeten Richtlinie zu Dekowaffen sehen kann, ist der Umbau eines so konvertierten Halbautomaten zurück zum Vollautomaten ja in 5 Minuten von einem Student zu bewerkstelligen. Um also Verbrechen mit zurückgebauten Vollautomaten zu verhindern, wird man diese bösen Waffen aus dem Spiel nehmen. Also verbietet man B7 und nix sonst. Am einfachsten natürlich, wenn mal eine solche umgebaute Waffe bei Anschlägen gefunden wird, oder es zumindest behauptet wird. Die Presse jubelt, die Grünen brennen Fairtrade-Feuerwerk ab. Die Verbände sind noch von ihrem letzten heroischen Sieg (s.o.) berauscht, dass sie nicht genug gegensteuern und bevor man es realisiert, wird mal eben jeder Halbautomat in Europa illegal. Toll. Immerhin sind sie lernfähig. Ein stückweises Vorgehen erspart auch Kritik von Jagdverbänden und der Verwaltung wie beim jetzigen Vorschlag, bei dem man zu viel auf einmal gebündelt hat und sich so zu viele Gegner aus allen Lagern gemacht hat. Wenn man jetzt von unsinnigen Vorschlägen abrückt, bringt man sich aus der Schusslinie und kann langsam aber stetig kleine Schritte vorrücken. Zuerst wird alles, was eingesammelt werden soll sauber kategorisiert, damit man auch ja nix vergisst (das erwähnte Mini-14, das der Finne im Ausschuss ja angesprochen hat). Wenn etwas Gras über die Sache gewachsen ist und man wieder genug Abgeordnete auf seiner Seite hat, kann man dann recht einfach alle erfassten B7er verbieten. Der Versuch kommt spätestens wenn die nächsten Turbanträger in Paris mit Kaschis aufkreuzen. Die Täter vom letzten Mal sind anscheinend mühelos aus Frankreich verschwunden (man beachte das Fehlen von Medienberichten zur Jagd/Festnahme/Schießerei wie nach Charlie Hebdo) und brüsten sich jetzt in neuen Videos des IS. -
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Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ist für den 18. schon irgendwo ein Tagungsplan online, wo die entscheidende Abstimmung vorkommt? Ich habe jetzt auf die Schnelle nix gefunden und die Kommission selbst tagt ja normalerweise immer nur Mittwochs. Oder geht das nochmal in den Verbraucherausschuss? -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Kappa antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ja, aber auch da wird der legale mit dem illegalen Handel vermischt. Der Artikel dreht sich nur um dekos, und zu den einheitlichen regeln dafür gibt es ja keine wirklichen Gegner. Das ha Verbot und die medizinischen Checks, die die realen waffenanwender treffen, werden nur im Nebensatz als beiwerk erwähnt. Da liegt der Fokus noch falsch!Sent from mobile