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JoergS

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  1. Bei einem Unternehmen IN Insolvenz kann man überraschenderweise eigentlich ziemlich sicher kaufen, denn der Insolvenzverwalter haftet hier. Bei Unternehmen, die insolvenzgefährdet sind, da besteht die Gefahr.
  2. Und kein verlängerter Eigentumsvorbehalt vorliegt, es also keinerlei unbeglichene andere Forderungen des Lieferanten gibt. Leider hilft Dir das aber auch nicht zu 100% weiter, denn wenn lügt oder einfach etwas übersehen hat, bekommst Du die Ware am Ende trotzdem nicht.
  3. Wie gesagt, nur solange der Lieferant, von dem der insolvente Verkäufer die Ware bezogen hat, keine offenen Forderungen gegen den Verkäufer hat. Ansonsten gilt meist der (ggf. verlängerte) Eigentumsvorbehalt. Sprich: Der Lieferant holt sich seine gelieferte Ware wieder zurück und Du gehst leer aus.
  4. Leider gibt es bei solchen Dingen häufig das Problem, dass der Lieferant sein Geld noch nicht bekommen hat und es deshalb einen Eigentumsvorbehalt gibt. Dann hat der Herausgabeanspruch des Gläubigers (des Lieferanten) Priorität.
  5. Ich würde da mathematisch rangehen. Zuerst mal: Geht die Firma in die Insolvenz, dann ist das Geld weg. Sicher, man kann versuchen, den Geschäftsführer in die Haftung zu nehmen und oft gelingt das auch. Nur ist der dann auch pleite und es kommt nichts dabei heraus. Stell Dir also die Frage: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für eine Lieferung? Bei 70% musst Du die Kaufsumme durch 0,7 teilen. Kostet die Waffe 300 €, dann sind wir jetzt bei 429 €. Vergleiche diesen Preis mit alternativen Anbietern oder versuche, über einen Fachhändler zu bestellen, auch wenn er teurer ist als 300 € (aber billiger als 429 €). Wenn Du dir unsicher bist, kannst Du die KIs einschalten. Hier ein geeigneter Prompt: "Analysiere die wirtschaftliche Stabilität der Firma XYZ für die kommenden sechs Monate. Vorgehensweise: Datenrecherche: Suche nach aktuellen Finanzkennzahlen, Handelsregisterbekanntmachungen und Bilanzdaten (insbesondere via North Data). Achte auf Gewinnabführungsverträge, Liquiditätskennzahlen und die Eigenkapitalquote, sofern öffentlich verfügbar. Marktanalyse: Bewerte das aktuelle Geschäftsmodell und die Marktpositionierung im Bereich XYZ. Berücksichtige dabei externe Faktoren wie potenzielle Gesetzesänderungen oder Lieferkettenthemen. Risikobewertung: Identifiziere spezifische Warnsignale (Red Flags) oder Stabilitätsanker. Ergebnis: Erstelle eine realistische, vorsichtige Einschätzung der Insolvenzgefahr in Prozent für das nächste halbe Jahr. Begründe den Wert sachlich und differenziert."
  6. Die IWA ist eine internationale Messe und es ist schon eine gute Sache, dort mit unseren Lieferanten aus Taiwan, China, Korea, Schweden und den USA reden zu können. Aber das kann ich auch auf der Shot Show acht Wochen früher. Ein eigener Stand dagegen ist viel zu teuer, zumal wie gesagt die meisten meiner Kunden gar nicht kommen dürfen. Da stelle ich lieber kostenlos auf den Hausmessen unserer Fachhändler aus, da können die Kunden sogar gleich kaufen und das "Bad in der Menge" macht mir Spaß.
  7. Ich war selbst einige Male im Auftrag von YouTube auf Veranstaltungen tätig, als Coach. Damals wollte YouTube Kanäle, die an der Schwelle zum richtigen Geldverdienen standen, überreden, ihre Jobs zu kündigen und dann Vollzeit YouTuber zu werden. Ich habe das durchaus erfolgreich getan. Dann hat YouTube die Regeln geändert (Demonetarisierung) und patsch, der Hälfte dieser Leute den Teppich unter den Füßen weggezogen. Fühlte sich nicht so toll an. Die "Influencer", die ihr Leben in Oasen fristen und finanziell super klarkommen, die machen entweder erfolgreich Werbung für alle möglichen Sachen ODER sie sind einfach nur "OnlyFans" Abzocker. Mit Inhalten auf YouTube einen Lebensunterhalt verdienen ist nur sehr, sehr wenigen Menschen vorbehalten.
  8. Ich möchte nur kurz erwähnen, dass ca. 95% der YouTuber GAR KEIN GELD mit ihren Videos verdienen. Die Hürden bezüglich der Monetarisierung liegen hoch, sowohl bezüglich der Klickzahlen als auch der Inhalte. YouTube ist vergleichbar mit einer Zeitung, die 95% der Inhalte durch unbezahlte Volontäre erstellen lässt, die im Grunde nur mit Hoffnung auf eine bezahlte Stelle "bezahlt" werden. Seinen Lebensunterhalt mit YouTube zu bestreiten ist ein hartes, hartes Brot.
  9. Jeder Vorderladerschütze liebt den subtilen Geschmack von Schwarzpulverresten im Zitronenkuchen
  10. Das liegt an ganz anderen Effekten. JEDER so alte Kanal hat eine riesige Menge an "Altlasten" - Leute, die irgendwann mal auf "Subscribe" geklickt haben, aber irgendwann nicht mehr schauen. Bei meinem Kanal kommt hinzu, dass ich irgendwann (ca. 2017) meine Inhalte komplett geändert habe. Bis dahin hatte ich verrückte Wurfgeräte gebaut, was sehr viele Leute interessierte. Aber dank der Demonetarisierung ging das nicht mehr, rein finanziell, und ich habe mich entschieden, Waffenhändler zu werden und meinen Kanal zum Werbekanal für meine Waffen zu machen. Das interessiert natürlich viele alte Abonennten nicht mehr, besonders wenn es Produkte nur für Deutschland sind. Das nehme ich hin, auch wenn ich die alten Zeiten vermisse. Hier mal ein paar ähnlich große und alte Kanäle, die immer noch aktiv sind - manche (MondoMedia, Philip DeFranco und Fred) schlagen sich recht gut, aber auch sie können NIE mehr Videos erstellen, deren Klickzahlen ihren Subscribern entspricht.
  11. Ne ne, so läuft das nicht. Ich mache das ja schon etwas länger mit YouTube (18 Jahre). Heute ist es leichter denn je, seinen Hinterhof sauber zu halten, die KI macht das schon. Hilfreich sind auch die Blacklists. "Kritiküsse", die geghostet werden, müssen aufwändig eine neue ID erstellen und ich bemerke ihre lästigen Kommentare sehr schnell - zumal sie immer von "neuen" Kanälen ohne eigene Inhalte stammen. Da sitzt man als "Zensor" einfach am längeren Hebel. Shadow Ban gilt generell für ALLE GunTuber. Heute könnte NIEMAND mehr einen GunTube-Channel starten und diesen in ein, zwei Jahren zum goldenen Play Button bringen. Das bleibt alles in der Bubble.
  12. Ich habe ein eher schwieriges Verhältnis zu Kritik. Ich mag sie eigentlich nicht. Wenn sie sehr konstruktiv und in mehrere lobende Sätze "eingepackt" ist, dann lasse ich sie manchmal stehen. Manchmal auch nicht, je nachdem wie ich gerade drauf bin. Ich schmeiße dann den Poster immer gleich mit raus, was die meisten gar nicht merken - denn solange sie eingeloggt sind, sehen sie (und NUR sie) die Kommentare ja noch. Wenn jemand meine Videos nicht mag - soll er halt was anderes schauen. Es gibt ja genug. Wenn ich durch die Fußgängerzone gehe und da sind ein paar Straßenmusikanten, dann höre kurz zu und wenn es mir NICHT gefällt, dann gehe ich weiter. Ich stelle mich dann ja auch nicht vor die Künstler und meckere sie zu.
  13. Diese leidige Debatte "YouTuber sollten dies tun, das lassen und auf jeden Fall sind sie alle Sch***e". Jeder YouTuber versucht, Videos zu posten, die möglichst oft geschaut werden - und die YouTuber, die mit ihren Kanälen Geld verdienen wollen (nicht wenige), die schauen auch auf die Sponsoren. Denn: YouTube hat ab 2017 beschlossen, GunTuber von der Plattform zu jagen. Undurchsichtige Regeln, wahllose Entscheidungen über Löschungen und Demonetarisierungen - JEDER GunTuber kennt das. Dazu dann das Vernichten der Einnahmemöglichkeiten. Ein YouTube-Video darf KEINE Links zu Waffenanbietern haben, auch nicht im gesprochenen Wort. Man macht das trotzdem, natürlich, denn sonst bleiben die Sponsoren weg, und hofft, dass die Billig-KIs diesmal nichts merken. Denn die Anbieter von Waffenöl und Waffentaschen zahlen nicht besonders gut. Diskussionen übers Waffenrecht sind am besten - viele Zuschauer, unkritisch bezüglich der Monetarisierung (es sind ja keine Waffen zu sehen und es wird auch nicht geschossen) und schnell produziert. Produkt-Tests sind schon schwieriger. Aber Messevideos sind besonders blöd. Aufwändig zu produzieren (man braucht in der Regel Hilfe), jede Menge Entscheidungen (man kann ja nur einige wenige Anbieter abdecken) und KEINE Sponsor-Einnahmen. Das einzige, das geht: Im Auftrag EINES Anbieters dessen Präsentation filmen und präsentieren. Aber das ist natürlich auch nicht das, was die "Meckerer" wollen. SIE wollen ein Video, das ihnen den Messerundgang ersetzt. Natürlich sollen NUR die Sachen gezeigt werden, die sie selbst interessieren, keinen anderen "Kram". Aber des einen Uhl ist des anderen Nachtigall... man kann es wirklich niemandem recht machen mit einem Messevideo. Aber hey, JEDER, der findet, dass wir YTler alle soooo schlecht sind, kann es gern selbst versuchen. Handy raus, los geht's mit dem Filmen und dann zack, hochgeladen. NUR: In der Praxis ist das alles gar nicht so leicht.
  14. Leider hat die PTB auch den mit dem neuen Gesetz völlig konformen SixNagler (28mm Darts) abgelehnt, Begründung steht seit Wochen aus (Justitiarin im Krankenstand). Aber die 7,5-Joule-Nadelgewehre in den Kalibern 9mm (Federdruck) und .625 (Co2) sind durch, letzteres wird mit Exportkit und Jagdpfeilen immerhin 42 Joule erreichen. Blasrohr auf Steroiden eben. Ich tue was ich kann.
  15. Ich arbeite durchaus hart, aber arm bin ich zumindest nach meinen eigenen Maßstäben glücklicherweise nicht. Das soll auch so bleiben, weshalb ich leider beabsichtige, weitere kreative Waffen auch für den deutschen Markt zu ersinnen.
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