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Weinberger

WO Silber
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  1. Der Artikel hat mich auch geplättet. Ich bin in Wiesbaden geboren und habe da auch viele Jahre gelebt, heute wohne ich noch in der Nähe der Stadt. In der Tat gab es "Zwischenfälle" mit Messern, aber das Messer ist hier eher Symbol eines Gewaltproblems mit diversen Ursachen. Auch ist die pauschalierte Aussage "Für junge Männer...." m.E. unzutreffend. Es gibt Typen oder ggf. Gruppierungen, auf die das zutrifft, aber nicht grundsätzlich auf junge Männer. Wiesbaden hat sich in den letzten Jahrzehnten so drastisch verändert (u.a. Bevölkerungsstruktur), dass ich meine Stadt gar nicht mehr wieder erkenne. In meiner Jugend gab es in der Wiesbadener Innenstadt etliche Polizeiwachen, die Polizei wirkte dadurch deutlicher präsenter. Wenn ich abends durch die Innenstadt gehe (was ich nicht mehr wirklich gerne mache) frage ich mich häufig, ob ich nicht ggf. in Beirut etc. bin. Bei Lektüre der Straftaten und deren Konsequenzen, kann man sich dann nur noch an den Kopf greifen: http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/opfer-fuehlt-sich-verhoehnt-tatverdaechtiger-kommt-nach-ueberfall-in-wiesbaden-gegen-400-euro-frei_18300518.htm Infinitum, ich meide mittlerweile in Rücksicht auf meinen Blutdruck so etwas überhaupt noch zu lesen. Früher waren solche Überzeichnungen Kishons Erfolgsgeschichten, heute ist es die Realität.
  2. Den Umgang mit Waffen, die Einstellung zu Waffen und dann eben auch die ständigen Verschärfungen des Waffenrechts muss man eigentlich im etwas übergeordneteren Rahmen sehen - nämlich in unserer Entwicklung hin zur rosa Schweinchen-Welt. Einer Gesellschaft auf Wolke 7, der langsam der Basisbezug zur realen Welt verloren geht. Schaut man mal in andere Bereiche unseres Lebens hinein, dann sieht man schon aus welcher krankhaften Angstdenke das alles kommt. Z. B. Kindheit heute: - 1971 bewältigten ca. 80% der 7- 8 jährigen den Schulweg alleine, heute sind es ca. 10% - nur jedes 5. Kind ist schon mal auf einen Baum geklettert - der Bewegungsradius von Kindern (ums Elternhaus) hat seit den 70er Jahren um 90% abgenommen - etc. etc. Natürlich haben sich die Lebensräume gewandelt, aber im wesentlichen hat wohl die Angst im Kopf der Leute zugenommen. Diese Angaben finden sich in diversen Untersuchungen, die Unterschiede in den klassichen EU-Ländern sind wohl gering. Den Bogen kann man nun auf nahezu alle Lebensbereiche spannen, z.B. wieviel gibt jeder Deutsche/ Jahr für Versicherungen aus etc.. Kurzum - auf mich wirkt das wie eine Gesellschaft im Rückwärtsgang, vielleicht gar schon in der Dekadenz. Man stelle sich vor ein wirklich organisierter Gegner greift dieses System an. Bevor die Krisensitzer in Brüssel entschieden haben, ob sie Tee oder Kaffee zur Besprechung möchten, klopft die Vorhut schon an die Tür. Mir bereitet es Unbehagen zu sehen, wie sich unsere Lebensunfähigkeit explosionsartig vergrößert. Einfachste Basics, wie ne Fahrradkette aufzulegen sind ja heute schon für viele unüberwindbare Herausforderungen. Ja, sogar die Luftpumpe ist für etliches eine fremdes Wesen. Gute Luft gibt´s für einen Euro an der Tankstelle. Dicke, gute Luft - die bleibt länger im Reifen
  3. Guck mal da: https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeindliches_Schiedswesen
  4. Vermutlich hat der Verkäufer schlichtweg keine Ahnung, was ein Vetrtrag überhaupt ist. Ich hatte mal so ein ähnliches Problem mit einem Motorradersatzteil. Drer Wert lag bei 70,00 Euro und der Verkäufer hat mich wochenlang auf blödeste Art hingehalten. Da ich wegen der 70,00 Euro jetzt nicht keinen Aufwand machen wollte, habe ich die zuständige Schiedsfrau am Wohnort des Verkäufers angerufen. Die ist dann da hin (wirkte recht resolut) 2 Tage später war mein Geld da. So was wäre sicher auch immer einen Versuch wert. Gerade bei solchen Verkäufern.
  5. es ist eigentlich egal, wo das passiert. In Hessen hätte es mich auch nicht überrascht. Erschreckend, dass da scheinbar auch nicht das geringste Bewußtsein für den angerichteten Schaden besteht. Das Demokratie-Gefühl strebt momentan scheinbar einem neuen Tiefe-Rekord auf der nach unten offenen Unverschämtheitsskala zu.
  6. Liebe Foristen (oder so), eine Bitte, überlegt euch gut, ob ihr mit dieser Frau (sofern sie überhaupt eine ist) in Dialog tretet. Wer so etwas anfragt hat entweder etwas an der Klatsche oder-viel wahrscheinlicher- verfolgt ein Ziel. Mir riecht das verdammt nach einer Studie, Diplomarbeit, Zeitungsrecherche etc. zur Thematik ..sind Amokläufe voraussehbar, brauchen wir eine psychologische Beurteilung der Schützen. Bei letzterem dürfte so mancher Berufsverband vor Vergnügen aufjaulen. Die Sache wirkt dermaßen konstruiert, dass man wirklich nur warnen kann. Gruß W.
  7. ehrlich gesagt, ich glaube die Geschichte mit keinem Wort. Wenn du wirklich Psychologin bist, dann würdest du dich mit so einer Frage nicht an ein Waffenforum wenden. Entweder du veräppelst die Leute hier, willst provozieren oder hast selbst erhebliche Probleme. Gruß W.
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