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Beiträge von knight
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Dass die sich ebenfalls an die Presse wenden und sich über die Presse verteidigen ist ja nachvollziehbar. Dass sie über die Presse die BW angreifen - in meinen Augen sogar heftig angreifen - kann ich so nicht nachvollziehen. Es kann natürlich sein, dass sie vorher schon alles andere versucht haben aber nicht durchgekommen sind.Mal ganz ehrlich, wie will man den der Hetze durch die Presse, anders kann man das ja nicht bezeichnen, begegnen wie ebenfalls über die Öffentlichkeit?
Weil die Leute, die sowas einstufen, sich vorrangig mit der Frage beschäftigen, warum man etwas nicht veröffentlichen sollte und nicht warum man etwas kommunizieren sollte (außer halt zu Täuschungszwecken).Dieses undurchsichtige "leaken" von Infos ist doch auch schwachsinnig. Warum wurde der Bericht nicht in seiner Gesamtheit veröffentlicht, wenn er doch sowieso bröckchenweise im Internet kursiert? Da kann man ja nur spekulieren..
bye knight
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Das PDF bzw. die Stellungnahme in der Gesamtheit klingt logisch und sinnvoll.
Inwiefern sinnvoll? Jruistisch kann ich mir gut vorstellen, warum man sich so positioniert. Ob man das unbedingt über die Presse machen muss? Naja. Vielleicht schafft man es damit jemanden zu ärgern, vielleicht schafft man es auch, sich in einen Kampfwertsteigerungsauftrag rein zu drohen oder rein zu klagen. Aber danach?
bye knight
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Wird es in absehbarer Zeit überhaupt eine Neuausschreibung geben?
Naja, wer weiß das schon? Aber es ist ja nicht auszuschließen. Und für diesen Fall wäre HK so wie sich jetzt positionieren wenig attraktiv. Wenn man sich dieses Dokument hier
Auch sehr interessant zu lesen: http://www.heckler-koch.com/de/presse/detail.html?tx_z7protecteddownloads_pi1%5Bfile%5D=G36-HK-PM-Nr_4-10-04-2015.pdf
durchliest, dann ist die Taktik ja noch krasser. Die sagen klipp und klar, dass sie einzelne Beamte bzw. Soldaten der BW bei der Staatsanwaltschaft anzeigen wollen, wenn sie statt einer Aufrüstung des G36 eine Neubeschhaffung veranlassen und nicht vorher die Kampfwertsteigerung von HK prüfen.
Heckler & Koch geht davon aus, dass aufgrund zwingender beschaffungsrechtlicher Vorschriften, wonach jede einsatztaktische Fähigkeitslücke mit dem jeweils kostengünstigsten technischen Lösung zu schließen ist, eine Kampfwertsteigerung des G36 immer vorrangig vor der Beschaffung eines neuen Gewehrsystems zu prüfen ist. Im Falle des Unterlassens dieser technischen bzw. beschaffungsseitigen Überprüfung geht Heckler & Koch von einer strafrechtlichen Untreue zum Nachteil des Bundes durch die verantwortlichen Beamten und Soldaten der Bundeswehr aus. Heckler & Koch würde eine solche Verfehlung unmittelbar nach Bekanntwerden bei den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zur Anzeige bringen.
Da kann sich ja jeder selbst seine Meinung bilden, ob da die deutsche Armee oder irgendeine Armee eines anderen Landes noch mal Kunde werden will.
Ich kann mir kein nachhaltiges Szenario vorstellen, weswegen man solch eine "Vorhersage" über die Presse verbreitet. Was haben die vor? Was ist deren Strategie? Haben die überhaupt eine?
bye knight
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Hk manövriert sich in eine Position rein, aus der heraus es unmöglich sein dürfte, dass HK bei einer Neuausschreibung den Auftrag bekommt.
bye knight
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@Makalu
Wo hat H&K das Problem "zerredet"? Es wird von Anfang an gesagt das das G36 den technischen Lieferbedingungen entspricht, nicht mehr und nicht weniger. Das ist doch jetzt von Amtswegen auch zugegeben worden?
Das ist so nicht richtig. Gleichzeitig mit der unterschwelligen Formulierung das geliefert zu haben, was bestellt wurde, hat man auch behaupted, das alles wäre nur eine ausgemachte Sache, um HKs Stellung als Technologieführer zu diskreditieren. Wenn man sich aber als derjenige hinstellt, der im Waffenbauknowhow ganz ganz vorne steht, transportiert man die Botschaft, dass mit dem G36 genau deswegen auch alles in Ordnung ist. Das Ablenkungsmanöver mit der Munition fällt für mich jedenfalls ebenso in die Kategorie "zerredet".
bye knight
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Das G36 ist nicht für den afrikanischen Urwald konzipiert worden.
Das wurde bei WO aber noch nie übersehen!
So wie es sich darstellt ist das G36 vor allem nicht für Temperaturänderungen konzipiert worden - egal ob exogen verursacht oder durch Heißschießen und auch egal ob das hier bei uns passiert oder im Urwald. Und darauf folgt die Frage, ob diese Eigenschaft auftragsgemäß nicht hineinkonzipiert wurde (HK hätte BW darauf hingewiesen, BW hätte gesagt: "Temperaturänderungen sind in der ZdV nicht geregelt und dat bezahlen wir destaweschen nich") oder ob es fahrlässig hineinkonzipiert wurde (Controller bei HK hätte gesagt "Dasch nähme wir in Kauf aber dafür steigele unschere Chance für dä Auftrag, weischt. Ach ja und noch etwas: Erwähn' dasch bescher nich...." (so oder so ähnlich artikuliert)) oder ob HK - so wie sich selbst darstellen - als Technologieführer alles gegeben hat, was sie nur aufbieten konnten und sie dieses Problem trotzdem nicht gesehen haben oder nicht lösen konnten.
bye knight
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beim G36 ist da nur das Plastegehäuse mit suboptimaler Wärmeleiteffizienz und dem Problem der erweichung des Kunststoffs im bereich der Laufaufnahmebuchse.
Da mir leider kein G36 zur Verfügung steht und ich mir nur ein ungefähres Bild machen kann, was das für ein kritisches Bauteil ist bzw. wo genau der kritische Punkt an dem Bauteil ist:
Kann jemand mal ein Foto von einem G36 nehmen und die kritische Stelle markieren? Am besten in den zerlegten Baugruppen und gerne auch per PM.
Danke!
bye knight
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Gibt es mittlerweile was neues in der Sache?
bye knight
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Zwölf der verbleibenden 50 Mitarbeiter sollen in der Fertigung pro Tag 25 Sportpistolen und fünf Sportgewehre produzieren. Rolf Rohde zweifelt daran, dass die Mitarbeiter dieses Pensum schaffen.
WTF?

bye knight
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lange Lieferzeiten.
Ehrlich gesagt: Wenn ich mit einem Teil aus USA liebäugle, dann brauche ich das meistens nicht dringend. Ich wäre durchaus sehr zufrieden, wenn es einen Händler gäbe, der anbietet deutschlandweit alle Bestellungen bei XY (für den Moment nehmen wir hier mal Brownells, aber das kann man ja auch anders spielen) sammelt, dann dort bestellt und den ganzen ITAR- und Zoll-Kram erledigt. Einmal im Monat geht dann ein Container rüber und hier werden die Dinger dann einfach nur per Versand an die Besteller verteilt. Im ungünstigsten Fall dauert es dann halt zwei Monate, bis so eine Bestellung bei mir ist. Wäre mir oft genug egal.
Am Ende müssen natürlich Service und (Mehr)Preis in einem nachfragebedienenden Verhältnis stehen, das ist mal auch klar. Alleine schon dass ich mir Weg zum und Diskussionen mit dem Zoll erspare, dafür wäre mir der Service schon recht.
bye knight
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Jetzt kommt mal wieder runter...
Wenn man sich Kommentare zum WaffG durchließt (ich habe hier allerdings ältere im Kopf, muss so vor 20 jahren gewesen sein), dann wird dort zum Verbot des Verteidigungsschießens klar dargelegt, dass man nicht will, dass sich eine Gruppe diese Kenntnissen aneignet, um dann den Bundestag zu erobern.
So ganz aus der Luft gegriffen ist guntalkes Argument (diesmal
) also tatsächlich nicht.bye knight
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Ich würde gerne wissen, wie man belastbare Angaben über die Zahl der illegalen, also nicht registrierten, Waffen mmachen kann, wenn man bislang nicht einmal die Zahl der registrierten Waffen verläßlich feststellen konnte.
Aller Rabulistik zum Trotz: Wir leben nicht wirklich in einer Bananenrepublik. Otto Normalverbraucher kann nur über den legalen Waffenhandel an eine Schußwaffe gelangen
Wenn man sich entsprechende Literatur zu dem Thema zu Gemüte führt, dann gibt es im Wesentlichen zwei große Herkünfte beim illegalen Waffenbesitz:
1.) Kriegsheimkehrer haben ihr "Material" mit nach Hause gebracht. Diese Leute haben ihr Leben für Deutschland eingesetzt und konnten hinterher überhaupt nicht verstehen, dass man ihnen die Waffen wegnehmen will. Der Waffenbesitz ist da ein Teil der Beziehung zum Staat. Der kalte Krieg und die Angst vor einem Einmarsch der Sowjetunion wird das Übrige getan haben - man weiß ja nie wozu es mal gut ist.
2.) Die hier schon angesprochenen Nicht-Anmeldungen bei den Amnestierunden Anfang der Siebziger. Da wird wohl eine gesunde Form von Misstrauen im Vordergrund gestanden haben. Schließlich war die Erinnerung was der Staat so alles anstellen kann, noch aktuell. Angst vor den Sowjets und vor den Terroristen wird sicher auch eine Rolle gespielt haben.
Nach heutigen Maßstäben dürfte dieses Zeug in den meisten Fällen in schlechtem Zustand sein und / oder der Kategorie "deliktisch nicht relevant" zuzordnen sein - es passiert ja auch recht wenig damit. Von funktionsfähiger Munition mal ganz zu schweigen.
Der Normalbürger kommt übrigens einfacher an illegale Waffen, als man so meint. Das belegen diverse in der Literatur / Medien beschriebene "Feldversuche", von denen übrigens auch der Bundestag in den Anhörungen unterrichtet wurde. Konzentriert hat man sich dann in der Gesetzgebung natürlich trotzdem auf den LWB - das ist ja mal klar. Ich gebe hier allerdings keine Tipps und bitte darum von entsprechenden Fragen abzusehen. Insofern kann ich dann das "wie" leider auch nicht in der Diskussion hier präzisieren. Ist doof, aber ist nun mal so.
bye knight
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Ich habe ja gar nicht verstanden, warum deswegen der Bus teurer werden soll - bis mir aufgefallen ist, dass ihr in der Schweiz ja kein SZ (ß) habt

Aus den Kommentaren auf der Zeitungsseite:
Er soll froh sein, dass er auf dem Rückweg nicht 500g Wurst zuviel dabei gehabt hat. Das sind nämlich Dinge die den Schweizer Zoll rotieren lassen...
Während einer Schiessübung irrte ein Heli der deutschen Bundeswehr in der Luft umher und landete schliesslich auf unserem Schiessplatz. Der Pilot wusste nich, dass er auf dem Belchen war. Wir gaben ihm die Flugrichtung D bekannt und schnell war er weg.
Mir passierte das vor Jahren an einem Grenzposten Genf-Frankreich. Der Zöllner erschrak als er im Kofferraum zwei Sturmgewehre fand. Der Kollege und ich kamen vom Obligatorischen und wollten in Evian an den Strand und dachten nicht mehr an die Waffen. Wir erklärten ihm, wie das so ist bei uns, er machte einen Telefonanruf und liess uns die Waffen im Zollhaus deponieren. Wir konnten sie bei der Rückfahrt wieder abholen. Es muss nicht immer sofort bestraft werden. Gesunder Menschenverstand genügt.
Ja, die Zeiten haben sich geändert. Als ich 1971 mit 3 Kollegen während der Rekrutenschule jeweils urlaubshalber mit dem Auto von der Kaserne Bülach ins Schaffhausische und zurück fuhr, da nahmen wir den kürzesten Weg und der führte über deutsches Gebiet. Wir waren in Uniform und einige Male hatten wir auch unsere Sturmgewehre (die alten, schwarzen und schweren, natürlich ohne Munition) dabei. Die deutschen Grenzbeamten kannten uns und winkten uns schmunzelnd durch mit der Bemerkung: Nicht aussteigen und nicht rumballern. Damals hat halt die Rote Armee Fraktion in Deutschland noch nicht ihr Unwesen getrieben. Da war man an der Grenze noch locker.
Das Problem ist halt, dass man mit Vorschriften versucht das reale Leben zu regeln, diese Vorschriften aber eben nicht fürs reale Leben gemacht sind (und oft auch nicht gemacht sein können). Das reiht sich in eine Reihe ein mit den ganzen Nebenkriegsschauplatzdiskussionen in unserem Hobby - ihr kennt sicher genug davon, muss ich jetzt nicht aufzählen.
Ein anderes Problem ist - und da behaupte ich, steht man in der freien Wirtschaft dem Staatswesen mittlerweile nicht weit dahinter, dass es für jeden Dr*ck eine Policy oder eine Arbeitsanweisung Nr. xyz gibt. Die ganze Arbeitseinstellung beruht heutzutage darauf, dass man nur noch Vorgekautes "nachverdaut". Und wenn man dann mal was hat, wo man in dem Vorgekauten keinen passenden Krümmel zu findet, dann fragt man den Chef - soll der halt entscheiden.
bye knight
P.S.: Ach ja, wenn ihr richtig reich werden wollt => dann schreibt ihr eine Unternehmenssoftware mit der unternehmensweit eindeutige Dokumentennummern (insbesondere für Arbeitsanweisungen) gezogen werden können. Kann man auch als ASP oder SaaS betreiben und lässt sich dann je gezogener Nummer bezahlen. Sowas braucht heute jede Firma (Staastbetriebe sowieso, aber die wenden sich im Zweifel an das Bundesamt für die Registrierung zuordnungsfreier Vorfälle).
Wenn die Chefetage dafür kein Geld ausgeben will, dann geht mal zur Compliance-Abteilung (und wenn die nicht spurt, dann zum Wirtschaftsprüfer). Danach wird die Chefetage schon springen...
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Da hast du was falsch verstanden. Die Patrone fliegt immer dann raus, wenn der Schlitten zurückgeht. Beim Schießen geht der Schlitten zurück, deswegen fliegt die Munition dann eben _auch_ raus.
Brauchst dir also keine Sorgen zu machen.
bye knight
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Moderativer Hinweis:
Bitte ON TOPIC bleiben. Beweisversuche von Godwins Law (http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_law) sind hier absolut fehl am Platze!
bye knight
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Und im Krankheitsfall wird sicher ein Anruf bei der Behörde für Klarheit und Sicherheit sorgen.
Oh ja, das wird er. Ganz bestimmt.

bye knight
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Jagdlich? Da stelle ich mir die Frage, welches Wild Du damit schießen willst.
Vor langer Zeit jat jemand - ich glaube es war sogar in diesem Forum hier - darüber berichtet, dass er einen Grizzly Einzellader in .50 BMG jagdlich nutzt. Er lädt die Patronen selbst und diese sehr schwach. Als Geschoss kommt ein Vollmantel zum Einsatz. Auf dem Hochsitz legt er damit auf Sauen an. Seinem Bekunden nach fällt das Stück sofort und die Wildbretentwertung ist wegen des Vollmantelgeschosses deutlich geringer als bei herkömmlichen Jagdkalibern.
Ob das alles tatsächlich so passt, kann ich nicht beurteilen. Aber auf den ersten Blick würde ich dem nicht gleich widersprechen.
Ein Selbstlader ist natürlich noch mal was anderes wegen der schon angesprochenen Funktionalität bei schwachen Ladungen und dieser hier ist auch noch mal deutlich schwerer als die Grizzly.
Und auf einer Waffenmesse in Kassel habe ich schon ganz andere Büchsen und Kaliber bestaunt - erwerbbar auf gelbe WBK.
bye knight
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Hast du auch den übrigen Text gelesen ?
Ja, habe ich.
Und diese Sparbrote willst du dann mit 300 m für 20 € / h und mehr locken ?
Nein, will ich nicht. Ist mir egal, was deine Sparbrötchen alles nicht treiben. Ich sehe für mich nur dann ein realistische Kaufchance für eine 1.000m Büchse, wenn ich sie sinnvoll verwenden kann. Von denen, die einen Reiz an 1.000m finden, denken sicher viele so. Und 1.000m wird nie die Massendisziplin innerhalb des Schießsports werden. Da hielte ich es auch für völlig vertane Liebesmüh sich um jeden (= deine Sparbrötchen) zu bemühen. Diejenigen, die einen Reiz daran finden, werden schon kommen. Diejenigen, die es können, werden auch bleiben. Und diejenigen, die es lernen wollen, auch.
bye knight
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Mit einer LR-Waffe kann man nicht erfolgreich auf 300m schießen? Denn 300m Stände gibt es.
Klar kann man das. Aber wenn ich vorrangig 300m schießen würde, dann würde ich die Waffe auch auf 300m optimieren. Da kann man sich manches sparen, was man für längere Strecken eben braucht. Die Diskussion ist ja nicht im luftleeren Raum, sondern da hängen ja durchaus große Geldbeträge dran.
bye knight
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Ernsthaft, ich sehe nicht, dass sich so was in D rechnen würde. Da müsste man LR-verrückt sein, wie die Briten oder Amis oder Aussies oder Kiwis.
Bei mir ist es so: Da ich keine Gelegenheit habe, solche Entfernungen zu schießen, habe ich auch keine Waffe für solche Entfernungen. Ich stelle mir ja nicht für x-tausend Euro eine LR-Waffe in den Schrank, nur um sie anzugucken

Anders wäre es, wenn ich wirklich die Schießgelegenheit hätte. Will sagen: Mit den Möglichkeiten kommt auch die Kundschaft.
bye knight
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war nicht BPol sondern PolG
Jetzt frage ich mich, wie die PolizeiGEWERKSCHAFT an die Fotos kommt....

bye knight
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Ich erinnere mich, dass es dazu hier auch einen Thread gab. Der ist evtl. über die Suche zu finden.
bye knight
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Polizei stürmt falsche Wohnung
Anschließend soll sich nach unbestätigten Berichten folgendes zugetragen haben:
Die Polizei ist gerade dabei die Wohnung zu verlassen. Da steht der Wohnungsinhaber auf und ruft: "Ähem, <räusper>, <räusper>, Hallo! HAAALLLLOOOO!!!! Ja, Sie da alle. Kommen Sie doch bitte mal her!" Die Polizisten schauen sich ratlos an und kommen ein paar Schritte zurück. Der Inhaber weiter "Also, ähem, naja, es ist mir ja furchtbar peinlich. Aber wissen Sie.... Ich habe Sie beim Hausfriedensbruch erwischt und evtl. gesellt sich noch Körperverletzung und Nötigung dazu. Daher sind Sie nun alle nach §127 Strafprozessordnung vorläufig festgenommen! Man nennt das auch "Jedermannfestnahme". Diese dient der Feststellung ihrer Identität. Da ich nicht durch ihre Sturmmasken sehen kann, ob sie mir vielleicht schon persönlich bekannt sind, möchte ich Sie also darauf hinweisen, dass Sie sich nun entweder mir gegenüber freiwillig persönlich mit Bundespersonalausweis ausweisen oder Sie verpflichtet sind auf das Eintreffen der Polizei zu warten, damit diese Ihre Identität feststellen kann. Sollten Sie sich auch der Polizei gegenüber nicht ausweisen können, wird man Sie vermutlich mit zur Wache nehmen, damit dort Ihre Identität festgestellt werden kann. Aber das kennen Sie ja. Sie sind ja vom Fach. Ihnen erzähle ich da ja nichts neues. Die Freiwilligkeit ist übrigens die gleiche Freiwilligkeit, mit der sich Legalwaffenbesitzer freiwillig in der Wohnung kontrollieren lassen dürfen. Aber da sind Sie ja sicher auch mit mir einer Meinung, dass die Wortwahl hier zwar juristisch zutreffend ist aber eben nicht praktisch. Sei es drum. Es ist so wie es ist und Sie sind sicher kooperationswillig. Schließlich möchte niemand von Ihnen auch noch Gefangenbefreiung in der Akte stehen haben.
Oh, da fällt mir noch was ein. Ich darf Sie ja zu meinem Eigentschutz entwaffen und notfalls auch mit einfachen Mitteln fesseln. Letzteres wird sicher nicht nötig sein. Aber die Erfahrungen der letzten Minuten lehrt micht doch, dass von Ihnen ein gewisses Gewaltpotenzial ausgeht. Daher fordere ich Sie auf, mir alle Ihrer MPis, Pistolen, Messer, Schlagstöcke, Taser und Pfeffersprays und sonstigen Waffen auszuhändigen. Was sagten Sie? ... Pfefferpsray ist keine Waffe? ... Hat das denn ein BKA-Zeichen und steht drauf "nur zur Tierabwehr"? Nein? Na dann müssen sie es wohl doch abgeben.
Damit das recht ziviliert abläuft, machen wir nun alle eine Reihe auf und jeder übergibt mir dann die genannten Gegenstände. Quittungen kann und muss ich nicht ausstellen. Aber Sie bekommen alles wieder. Ehrenwort! So, nun husch husch. Schön eine Reihe aufmachen und dann bringen wir das sauber hinter die Bühne. Sie da vorne, vielleicht fangen Sie mal an. Was meinten Sie da hinten? ... Ich konnte Sie leider nicht verstehen? ... Ob jeder nur ein Kreuz abgegeben muss? Nein, das ist aus einem anderen Film..."
bye knight
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Warum sollte ein normal denkender PVB einem normal denkenden Menschen so etwas abnehmen?
Weißt du, ich habe Polizisten erlebt, die haben mir geholfen da hätte ich nicht gedacht, dass mir irgendjemand hilft. Und ich habe Polizisten erlebt, die schon nahezu verzweifelt versucht haben, jemandem was anzuhängen. Details will ich jetzt nicht ausführen.
Es kommt halt immer darauf an wen man gerät. Das ist so wie die Nachdenkminuten im Film Roter Oktober. Gerät man an den richtigen, wird alles funktionieren. Gerät man an einen "Cowboy" (das Wort habe ich jetzt genommen, weil es im Film so verwendet wird) fliegt alles in die Luft. Die falschen gibt es nun mal auch in der Polizei. Und wenn die aus dem Messer eine Affaire machen, dann wird man dem hilflos ausgeliefert sein.
bye knight
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"Das G36 hat ein Präzisionsproblem"
in Allgemein
Geschrieben
Ohne dass ich das jetzt nachprüfe möchte ich dich trotzdem bitten, das einfach nicht zu tun. Alternativ halte dich einfach an §3 (3) c der Forenregeln, falls du dich wohler fühlst, wenn es irgendwo geregelt ist
bye knight