Wie man zweifelslos sieht sind alle Deine Gegenargumente zu @ChrissVector in einem erschreckenden Maße frei von Sachkenntnissen zu militärisch-taktischem oder polizeilichem Schusswaffeneinsatz, aber typisch für einen vermutlich sehr unterdurchschnittlich befähigten IPSC-Schützen, der glaiubt weil er dieselben Disziplin wie Eric Grauffel, Christian Sailer oder Kyle Litzie schiesst, er automatisch deren Sachkenntnis hat oder sogar übertrifft und in jedem Fall mehr Ahnung hat als alle Berufswaffenträger, selbst wenn diese Schießlehrer beim KSK oder anderen militärischen oder polizeilichen Spezialeinheiten sind. Was für eine erbärmliche Arroganz eines Blinden, der anderen die Farben erklären will...
Wow, Du hast im Internet ein Bild / einen Bericht gefunden in dem ein Closed Emitter, bei dem der Hersteller Dichheit bis 35m / fast 5 bar Wasserdruck garantiert und wo das Visier eine Nitrogenfüllung besitzt, innen beschlagen ist. Ohne das erkenntlich ob es hier zuvor zu einer (unbemerkt gebliebenen) Beschädigung der Optik durch den Nutzer kam, der Nutzer vorsätzlich seine Optik "mal auseinandergeschraubt hat" oder ob hier wirklich ein Herstellungsmangel vorliegt. Und ob es sich hier um Ereignis im Promille, Myriade-Bereich der auf dem Markt befindlichen Optiken dieses Modells handelt. Und Du bist Dir natürlich sicher, dass die Closed Emitter anderer Hersteller nie versagen, da deren QC natürlich einfach besser ist als bei Aimpoint? Und Du bist Dir sicher dass die Güteprüfstelle einer beschaffenden Behörde natürlich nicht die vertraglich zugesicherten Eigenschaften überprüfen würde.
Nun zum Closed vs. Open Emitter, ja da kannst Du beim Open Emitter die Glasfläche auf beiden Seiten nachwischen (wenn Du halbwegs schnell die Rückseite der Scheibe unter dem Schutzbügel mit Einsatzhandschuhen erreichen kannst), ja, Du kannst ggf. den Dot auch bei beschlagener Rückseite noch sehen, bei Dreck, Schnee, Wasser auf dem Emitter hingegen dauert das Reinigen des Emitters aber deutlich länger, als die beiden Glasflächen eines Closed Emitter nachzuwischen. Du tauscht also ein sehr selten auftretendes Problem, einen schadhaftes Closed Emitter Visier (undicht), gegen den ständig vorhanden Nachteil eines Open Emitter Visieres. Kann man machen, wenn wie beim IPSC die Scheiben nicht zurück schießen und man zur Not einfach die Stage abbricht, in die Fummelzone geht und in Ruhe reparieren kann (oder seine Ersatzwaffe holt).
Und nun zeigen mir die bedeutende Militär- oder Polizeieinheit die aktuell auf Ihren Langwaffen Open Emitter LP-Visier führt. Warum sind die alle so doof, warum wechselt die nicht alle auf Open Emitter, aber Du weißt es halt besser, weil bei IPSC ja Open Emitter vorrangig verwendet werden, auf Kurzwaffen und als Zweitoptik bei Rifle.
Welches Holtser willst Du beschaffen, dass verhindert das sich Luftfeuchte außen am Visier niederschlägt oder sogar in das Visier eindringt (wenn dieses beschädigt ist)? Oder Schlammwasser oder anderer feiner Schmutz, der ins Holster eindringt. Dafür müsstes Du die Waffe bzw. das Visier einvakuumieren/einlaminieren, dann hast Du den Dreck halt außen auf dieser Hülle. Ein Holster das zwar die Optik vor groben Schmutz schützt reduziert einen Teil des Problems, ist aber auch keine Vollkaskoversicherung, vom langsameren Ziehvorgang mal ab. Warum haben die IPSC Topschützen eigentlich keine Holster mit Abdeckung der Visierung (ähnlich Blackhawk SERPA Lvl 3 bloss viel größer, damit eine Optik unter die Hutze passt)? Wenn Du beim Open Emitter genau beim Start Signal ne Scheeflocke oder ein Wassertropen auf dem Emitter hast, war es das...
...wobei die Scheiben dann trotzdem nicht zurückschießen...
Was für ein Bullshit Argument! Man ist immer an den Footprint der beschafften Optik bzw. die korrespondierende Schnittstelle auf der Waffe gebunden.
Wenn irgendein Optikhersteller keine Picatinny/STANAG1913 Schnittstelle an seiner zukünftigen "besseren" Entwicklung hat, hat man mit den ganz neu beschaften G95/HK416 ein echtes Problem. Oder der Hersteller hat eins, weil er nicht an der Ausschreibung teilnehmen kann und andere den Gewinn einstreichen. Zeig mir die Nation die ihre Standardbewaffnung wechselte, weil eine Optik eine andere Schnittstelle erforderte.
Ja, bei den Kurzwaffen gibt es eine übel große Anzahl an Schnittstellen (von denen sich aber imho 3 bis 4 durchzusetzen scheinen). Und ja, man kann auch teilweise mit Adaptern arbeiten, wobei man da wieder auf die mechanische Zuverlässigkeit und Komplexität und unnötige Bauhöhe schauen muss.
Und nein, üblicherweise beschaffen Behörden eben nicht Visier und Waffe getrennt sondern als Paket, die Optikbeschaffung für das G95 (mit Picatinny als vorgegebene Schnittstelle) ist da eine echte Ausnahme. Dadurch ist es egal welcher Footprint an der Optik ist, die Waffe hat die gleiche Schnittstelle und der Beschaffenden Behörde kann es halb egal sein welche Schnittstelle das ist (Stichwort HKey). Und nein, bei einer Behörde die 250.000+ Visiere beschafft, ist der spätere Wechsel auf ein anderes Visier nur begrenzt ein Problem, im Zweifelsfall passt nämlich der Hersteller, der sich diesen fetten KWS/NDV Auftrag greifen will, seinen Footprint, bei den Vertragsumfängen lohnt sich das durchaus.
Ja klar, korrekt ausgebildet decke ich möglichst viel des Wirkungsbereiches vor mir ab, schaffe möglichst viele Abschattungen, Umfeld um das Ziel ist Zweitrangig, in der Hoffnung das Dein Hirn das irgendwie mit dem zweiten, an der Optik vorbei schauenden Auge wieder zu einem passenden Gesamtbild zusammenbaut. Kann man machen, macht Eric Grauffel ja auch!? Und die doffen US Special Forces hätten seit dem Singlepoint OEG in den frühen 70ern nie ne moderne Optik beschaffen müssen...
Und klar, anstelle einer mechanischen Notvisierung empfiehlst Du eine zweite Optik, weil die billiger und leichter als Kimme und Korn ist und die Dimensionen der Waffe überhaupt nicht vergrößert. Also irgendwie so:
Haben wir alles schon gehabt, "ITAR frei" als Forderung. @ChrissVector meint aber vermutlich eher Endmontage in PRC.
Luftgewehr und Luftpistole bitte sehr, und nicht mehr als 25 Schuss im Monat, KK ist zu teuer, zu laut und der Rückstoß unerträglich...
Wow, was für eine brilliante Argumentation, dann sollten Streitkräfte auch Formel 1 Rennwagen anstelle von Geländegängigen LKW oder Panzern kaufen. Verstappen kann nicht irren, auch wenn der auf der Formel 1 Rennstrecke gar keinen Krieg führt und schon im Kiesbett neben der Strecke ein echtes Problem hat.
Und Du bist also ein IPSC Schütze aus der Weltleistungsspitze der zusätzlich noch Tausende an den Optiken ausbildet? Mit dem selben Blödsinn, denn Du hier als ultimative Wahrheit verkaufst? Arme Lehrgangsteilnehmer! Wie viele Tausende bildet den Eric Grauffel pro Jahr aus? Christian Sailer schafft so ca. 20 Lehrgangsteilnehmer pro Jahr...
Gelächter, die Schießlehrer KSK, AusbZ SpezOp, InfS oder USH lachen Dich einfach aus...
Korrekt muss es heißen "wenn eine im Vergleich zu Deinen begrenzten IPSC-Sportschützenkenntnissen im militärisch-taktischen Schußwaffeneinsatz deutlicher erfahrenere Gruppe von Soldaten irgendeine Entscheidung trifft. Der Nutzer definiert nämlich die Forderungen, nicht der technische Verwaltungsbeamte im BAAINBw. Der Nutzer ist aber keine einzelne Person, anders als wenn Sportschütze Dinesh sich seine Lieblingswaffe kauft. Aber die Schießlehrer KSK, Grp WE KSK, InfS, Soldaten im AHEntw etc., auch die vergleichbaren Experten anderer Nationen, alle doof im Vergleich zu Dir.
Ja schlimm, warum fragen die Beschaffungsbehörden Leute die sich damit auskennen und nicht den IPSC Giganten @Dinesh...