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IGNORED

Erdogan verschenkt "Revolver" an Staatsoberhäupter


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Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb whs:

Unter mächtigen Männern sind solche Geschenke seit jeher üblich. Im Umgang mit Weicheiern muss er noch lernen. 

 

So sehe ich das auch.

 

Die Revolver sind - für den national denkenden Türken - Meilensteine der Fertigung hochwertiger Waffen. Die die Kyperpass-Waffen zu vergleichen, sorry, wer das denkt, der ist mental nur sehr sparsam möbliert. Ein hochwertiger, handgefertigter und handgetunter Revolver ist heute durchaus - neu und ohne Sammleraufschlag oft mehr als 5 oder 6 Tausend Euro wert. 

 

Die verschenkten Revolver waren allesamt fast Unikate, wurden alle Unikate durch die Personalisierung.

 

Für Sammler fast unbezahlbare Einzelstücke.

 

Hätte Erdi jedem Teilnehmer einen - wenn auch hochwertigen, handgefertigten - Türkensäbel vermacht, wäre das auch ok gewesen, aber noch viel weiter rüchwärtsgewand.

 

Was diese "KI" da phantasiert hat - soll Erdi jedem Staatsoberhaut eine Lenkrakete mit KI-gespeister Suchfunktion gegen Drohnen schenken? Vielleicht noch mit passender selbst fahrender Lafette? Was für ein Schwachsinn!

Geschrieben

Ich hatte mal eine vergoldete MP 5 in den Händen, die wurde in der Waffenkammer unserer Inspektion gelagert, war ein persönliches Geschenk von Saddam Hussein an einen Innenminister. 

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Tatonka:

Das ist doch ziemlich unwahrscheinlich, wie sein Lebenslauf zeigt. 

 

https://www.ardmediathek.de/serie/erdogan-tuerkce/staffel-1/Y3JpZDovL3dkci5kZS9lcmRvZ2FuIHR1ZXJraXNjaA/1

 

Unwahrscheinlich schon, aber ja nicht unmöglich. Ich fände diese Erklärung einfach am lustigsten, weil sich so viele Leute über den Revolver nachdenken.

Vielleicht war es ja noch anders. Er schaute sinnierend auf den Bosporus als die Stimme seiner Frau ihn aus seinen Träumen riss: Also das Alteisen da in deinem

Büro, müsste jetzt schon endlich mal weg..........

 

 

Geschrieben
Am 10.7.2026 um 12:30 schrieb nyota:

 

Die „Intimität“ der Waffe

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen einem Schwert und einem Revolver, der Ihre These stützt:

Das Schwert ist distanziert, rituell und „ritterlich“. Es ist ein Instrument des Duells oder der Schlacht... 

Der Revolver ist eine Waffe der Intimität und des Verrats

@nyota

Ist dir das so selbst eingefallen? 

Liest sich im Vergleich zu deinen anderen Beiträgen irgendwie künstlich? 

 

Warum ist ein Revolver in deinen Augen eine Waffe der Intimität und des Verrats? 

In welchem Jahrhundert? 

In welchen historischen Fällen? 

 

Was empfindest du an einem Schwertkampf distanziert? Auf den ersten Blick ist man ja schon etwas näher dran und als bei einem Revolver? 

 

Ein Schwert war vor allem über viele Jahrhunderte sehr teuer, vielleicht das erste Single Use Gerät der Menschheit. Ein Beil, der egal ob Stein oder Bronce, kann vielfältig genutzt werden. Ein Schwert dient ausschließlich dazu Menschzu verletzen oder zu töten. Und dabei ist man weder distanziert noch ritterlich. Die Waffe Schwert ist viel älter als der Zeitraum der "Ritter"

 

Schwertduell wahrscheinlich halbwegs authentisch

 

Ganz verrückt wird deine Argumentation, wenn wenn man  militärhistorisch auf den Zeitraum schaut,  wo Sword/Säbel und Revolver gleichzeitig eingesetzt werden. 

War jetzt der Kavallerieangriff mit der Blankwaffe anders zu sehen als mit dem Revolver in der anderen Hand? 

 

Was ist an Erdogans 6 Zoll Revolver oder einem Colt Walker heimlicher als an einem Dutch Dagger, einem britischen Kommandodolch oder einem "Nierenstecher" 

KI oder hast du da ein Bild im Kopf, was nicht so ganz beim Mitleser ankommt.? 

 

 

Wenn du so zu dem Inhalt und den Formulierunge stehst -  Bitte trotzdem beim nächsten Kopieren von Copilot auf die Schriftgröße beim Einfügen achten. 

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Stunden schrieb Tatonka:

@nyota

Ist dir das so selbst eingefallen? 

Liest sich im Vergleich zu deinen anderen Beiträgen irgendwie künstlich? 

 

 

 

Hi Tatonka

... den ersten Post erstellte ich am Handy, copy and paste ist ein bisschen missglückt, sorry

Im zweiten Post habe ich am Anfang geschrieben dass es eine Anfrage an ein Sprachmodell bzw. KI ist.

Ausser Schiessport sind  meine Hobbies Etymologie, Sprachen wie Kiswahili, Hebräisch und andere sowie Reisen nach middle east und Ostafrika

Deswegen erscheint mir die Sache in einem bestimmten Licht .. ist aber nur eine Meinung. Ich dachte vielleicht findet es ja jemand interessant.

 

Herzliche Grüße

 

Die Geopolitik der Wiege: Warum Erdoğans Revolver-Geschenk kein Zufall ist
Waffen als Staatsgeschenke sind niemals nur Dekoration. Sie sind Symbole. Doch wer in einem gravierten Revolver nur ein antiquiertes Sammlerstück sieht, blendet die soziologische und demografische Realität aus. Eine andere Interpretation offenbart eine tiefere, fast zynische Symbolik.
Historisch betrachtet erzählt die Evolution der Waffen eine Geschichte von Elitisierung und Massenbewegung. Das Schwert war über Jahrhunderte ein exklusives Privileg. Das einfache Fußvolk besaß keines; ein Schwert erforderte immense Ressourcen und ein lebenslanges, elitäres Training. Es stand für eine feste Hierarchie.
Als im Mittelalter die Armbrust aufkam, galt sie dem Adel fast als Sakrileg: Plötzlich konnte ein einfacher, untrainierter Bauer aus der Distanz einen hochgerüsteten Ritter bezwingen. Der Revolver vollendete diese Demokratisierung der Gewalt radikal. Ein Revolver verlangt keine jahrelange Ausbildung, keine ritterliche Physis. Er kann von jedem bedient werden – er macht alle gleich.
Und genau hier berühren sich Waffensymbolik und Demografie.
Der Westen schrumpft. Die Kinderlosigkeit europäischer Gesellschaften wird von außen oft als eine Form des schleichenden, kulturellen Selbstmords wahrgenommen – eine eurozentrische, elitäre Blindheit, die die fundamentale Macht der reinen Masse unterschätzt. Man wiegt sich im Westen in der Gewissheit der eigenen, hochtechnisierten "Rüstung", während man die biologische Basis verliert.
Ich erinnere mich an einen Schießworkshop. Ein türkischer Schütze brachte es dort trocken auf den Punkt: „Ihr Deutschen habt keine Kinder, das ist nicht gut für euch. Denkt mal nach!“
Das ist keine isolierte Meinung, sondern spiegelt eine geopolitische Doktrin wider, die bereits 1974 vom algerischen Staatschef Houari Boumedienne vor den Vereinten Nationen formuliert wurde:
 
„Die Gebärmütter unserer Frauen werden uns den Sieg bescheren. Millionen von Menschen werden die südliche Hemisphäre verlassen, um in die nördliche einzuwandern. Und sie werden sie erobern, indem sie sie mit ihren Söhnen bevölkern.“
Auch Erdoğan selbst bediente diese Symbolik der demografischen Mobilmachung der Masse bereits 1997 mit den berühmten Zeilen von Ziya Gökalp: [1]
 
„Die Minarette sind unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme, die Moscheen unsere Kasernen und die Gläubigen unsere Soldaten.“
Wenn ein Staatschef mit diesem ideologischen Hintergrund einen mächtigen Revolver verschenkt, überreicht er nicht das Symbol eines exklusiven Rittertums. Er überreicht das ultimative Werkzeug der Nivellierung. Es ist das Bild einer Kultur, die sich auf ihrer elitären Vergangenheit (dem "Schwert") ausruht, während sie der simplen, demografischen Überlegenheit der Masse (dem "Revolver") nichts mehr entgegenzusetzen hat, weil sie die Fähigkeit und den Willen zur eigenen Reproduktion aufgegeben hat. Eine unbequeme, aber geopolitisch stringente Interpretation eines vermeintlich harmlosen Präsents.
 

 

Bearbeitet von nyota

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