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IGNORED

UN passes historic arms trade treaty by huge majority


Gunny Highway
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huge majority ..

Ja super, nur dass die größten Dealgesichter nicht dazu gehören und damit das ganze nicht zu einem Treppenwitz verkommt

werden die Unterzeichner keine Mühen scheuen um den legalen small arms Besitzer zu drangsalieren.

Edited by ThomasMueller
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...um den legalen small arms Besitzer zu drangsalieren.

Den "legalen" small arms Besitzer brauchen sie nicht zu drangsalieren, den können sie einfach abschaffen. Der Vertrag dient dazu, um möglichst effektiv zu verhindern, dass der dann "illegale" nicht-mehr-Waffenbesitzer sich auf anderem Wege Waffen beschaffen kann. Zum Beispiel, wenn "sein" Diktator mal wieder vor hat, ihn, seine Familie, sein Dorf oder sein ganzes Volk auszulöschen.

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Ich habs mal überflogen. Vorausgesetzt, ich habe die Version gelesen, die dann auch verabschiedet wurde, würde ich sagen: Da ändert sich gar nix.

  • Es müssen 50 Staaten ratifizieren, damit das in Kraft tritt.
  • Selbst dann gilt es nur für die Staaten, die es ratifiziert haben.
  • Sportschießen etc. ist klipp und klar als legitimier Grund für Waffenbesitz genannt. Interessanter Weise jedoch nicht Selbstverteidigung. Letzteres ist der Hauptkritikpunkt, den die US-Organisationen vorgebracht haben, wenn ich das richtig sehe.
  • Die USA haben klar gesagt, dass dies keine Auswirkungen auf die nationalen Waffengesetze haben wird.
  • Interessanter Weise hat Syrien abgelehnt, weil die Unterstützung von Terroristen in dem Papier als Kriterium zu kurz kommt.
  • Im Großen und Ganzen stellt das Dokument auf Massenmorde, Genozid, usw. ab.

Ich sehe das so: Die Staaten, die das nicht umsetzen wollen oder nur schwammig umsetzen wollen, werden das auch entsprechend so tun. Die Staaten, die alles ganz genau und pingelig umsetzen wollen, werden das auch so tun. Wir sind zwar was Pingeligkeit angeht immer ganz vorne mit dabei, aber das was da drin steht gilt bei uns eh schon.

Selbst wenn ein Staat das umsetzt und unbedingt Waffen in ein zwielichtiges Land liefern will, dann behauptet er einfach, er sieht nicht, dass diese dort missbräuchlich verwendet würden, weil die Behörden da ein gutes Auge drauf haben und kommt daher in seiner Risikoabwägung zum Schluss, dass ein Waffenexportverbot in dieses Land unter diesem Abkommen erlaubt ist. Und wenn es mal nicht erlaubt ist, dann findet man schon Wege, die Waffen dorthin zu bekommen, wenn das jeweilige nationale Interesse nur groß genug ist.

bye knight

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Ist das nicht nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Die großen Verkäufe werden weitergehen wie bisher - getarnt als landwirtschaftliches Gerät usw.

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Sportschießen etc. ist klipp und klar als legitimier Grund für Waffenbesitz genannt. Interessanter Weise jedoch nicht Selbstverteidigung. Letzteres ist der Hauptkritikpunkt, den die US-Organisationen vorgebracht haben, wenn ich das richtig

Dies ist vor allem der entscheidende Punkt. Individuelle und kollektive SV gegen nichtstaatliche und staatliche Akteure sind die wirklichen Gründe für privaten, unregistrierten Waffenbesitz. Dieses Abkommen verhindert keine Völkermorde, sondern fördert sie. Völkermorde werden nicht durch Völker begangen. Sie werden durch Staaten an Völkern begangen.

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das Problem...

http://www.youtube.com/watch?v=GfU9_rS64kc

die Lösung...

aber

davon hat Amnesty&Co. Intl. Inc. nichts... denn wenn es keine hungernden, vertriebenden Kinder mehr gibt wer braucht dann noch jemanden der Kinder vertreibt und verhungern läßt, um anderen Leuten Geld abzunehmen, damit das Morden weiter geht...

davon hat der Staat nichts... denn wie soll er seine Interessen gegen das eigene Volk durchsetzen wenn die ihm 11 zu 1 überlegen sind... wenn es keinen Demozid mehr gibt... dann sterben die meisten Menschen in einem Autounfall... und nicht mehr durch Waffen oder Hunger...

davon hat der M I C nichts... denn ohne Krieg der unter den Staat - weil das eigene Volk keine Krieg mehr mitmachen will und den eigenen Kriegstreiber ganz schnell abschaft - gibt es kein Geschäft... und wären Waffen frei verfügbar, dann fallen die Preise...

warum wohl sind die uSA und der M I C im Geschäft mit Drogen und Waffen in Mexico und Afgahnistan...? weils verboten nochmal soviel Geld bringt...

es ist bezeichnend, dass die jene zwei Länder abgelehnt haben, welche derzeit am meisten unter Staatsterrorismus leiden...

ach was würden sich Syrien und der Iran freuen, wenn die uSA und EU aufhören müssten die Al CIA'duh mit Waffen aufzurüsten und auf die Zivilbevölkerung in Syrien und Iran zu hetzen...

falls sich sonst noch einer Illusionen um den zivilen Waffenbesitz macht... in den uSA gelten Waffenbesitzer offiziell als Terroristen... besonders jene die sich nicht entwaffnen lassen wollen... insbesondere weil sie Angst haben der Staat will ihnen ihre Rechte wegnehmen...

jeder Waffenbesitzer ist ein Terrorist... jeder Waffenbesitzer, der seine Waffen freiwillig abgibt, ist ein gut disziplinierter Terrorist...

Jene die ihre Waffen in Pflugscharen hämmern, werden für jene pflügen die es nicht tun...

und es ist schon leicht erheiternd mal zu lesen was die Waffenverbieter unter "arms" verstehen wenn sie gerade dabei sind was wegnehmen zu können...

würden sie die selben Definitionen verwenden wenn sie in den uSA gegen das 2A reden, dann müssten dort die People MGs, RPGs, Panzer und Kampfflugzeuge frei bei WalMart kaufen können...

aber sicherlich reden die da von zweierlei "arms"...

Edited by SheepShooter
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Dies ist vor allem der entscheidende Punkt. Individuelle und kollektive SV gegen nichtstaatliche und staatliche Akteure sind die wirklichen Gründe für privaten, unregistrierten Waffenbesitz. Dieses Abkommen verhindert keine Völkermorde, sondern fördert sie. Völkermorde werden nicht durch Völker begangen. Sie werden durch Staaten an Völkern begangen.

Im Prinzip stimme ich dir zu. Man muss aber sehen, dass - auf Drängen der USA - der Punkt der Belieferung von Terroristen mit eben genau diesem Hintergrund entschärft wurde. Nichts desto trotz fände ich eine entsprechende Erklärung, dass die Völker das Recht haben sich gegen eine tyrannische Regierung zu wehren und sich zu diesem Zweck bewaffnen dürfen, die bessere Lösung. Nur: Kann man das erwarten, wenn genau diese Regierungen darüber abstimmen? So ein Passus wird niemals von oben beschlossen werden. Das kann nur von unten kommen.

bye knight

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Nichts desto trotz fände ich eine entsprechende Erklärung, dass die Völker das Recht haben sich gegen eine tyrannische Regierung zu wehren und sich zu diesem Zweck bewaffnen dürfen, die bessere Lösung. Nur: Kann man das erwarten, wenn genau diese Regierungen darüber abstimmen? So ein Passus wird niemals von oben beschlossen werden. Das kann nur von unten kommen.

Eben. Es handelt sich hier um einen Beschluss eines Kartells von Regierungen gegen die Bevölkerungen. Grade die Vertreter der allgemein anerkannten "Schurkenstaaten" haben ja in ihren Statements betont, wie wichtig es ist, dass Waffen nur in die Hände von "staatlich legitimierten Akteuren" gelangen. Alleiniger Zweck des Vertrages ist die Sicherung der Macht der Regierungen und nichts anderes.

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