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IGNORED

Beim Führen von 2 Kurzwaffen und 2 Langwaffen in Polizeikontrolle geraten...


IMI

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Nun möchte ich doch noch etwas verspätet meine sehr positiven Erfahrungen mit einem bayerischen Polizeibeamten niederschreiben:

Vor 2 Wochen waren wir zu zweit auf dem Weg zur Jagd. Ich bin oftmals Richtung Rostock, aber auch Richtung Passau, Garmisch und Osttirol unterwegs.

Diesmal waren wir gegen 5 Uhr am Sonntag Morgen mit dem Auto am Stadtrand angelant, als eine großangelegte Polizeikontrolle jedes Auto anhielt, so auch unseres. Ca. 10-15 Polizisten kontrollierten die verschiedenen Autos/Papiere.

Klar muss man nicht besonders viele Angaben machen, aber das Gespräch mit dem Polizisten verlief sehr freundlich, also sagte ich etwas mehr als unbedingt nötig:

Polizist: Grüß Gott, Fahrzeugschein und Führerschein bitte.

Ich: Guten Morgen, hier ist der Fahrzeugschein, den Führerschein habe ich hinter dem Sitz im Rucksack, ich muss aussteigen um an den Rucksack zu gelangen.

Polizist: Gut, wohin fahren sie denn?

Ich: Auf die Jagd.

Polizist: Wohin genau?

Ich: Nach Niederbayern. (Anmerkung für WO: Niederbayern ist über 100 km entfernt; fälschlich heißt es oft, bei weiteren Anfahrten dürfe man Jagdwaffen nicht führen.)

Ich steige also aus dem Auto, der Polizist geht ein paar Schritte zurück. Sieht meine Desert Eagle am Gürtelholster und steht auf meiner Waffentrageseite, während ich hinter dem Sitz den Rucksack nach meinem Führerschein durchwühle.

Bei meiner Begleitung am Vordersitz sind die 2 Jagdgewehre gut sichtbar, da sie in 2 Waffenhalterungen vor ihr stehen.

Polizist: Haben Sie Alkohol getrunken?

Ich: Nein, im Zusammenhang mit Jagd trinke ich nie Alkohol.

Polizist: Auf was jagd man denn jetzt?

Ich: Auf Rehwild. Aber zur Zeit ist es schwierig, in den letzten Wochen haben wir nur sehr wenig erlegt.

Polizist: Warum? Weil so oft daneben geschossen wird?

Ich: Nein, weil man zur Zeit sehr wenig Wild in Anblick bekommt und wenn man mal welches sieht, dann ist es evtl. ein Rehbock, de rzur Zeit keine Schusszeit hat.

Mitlerweile hat der Polizist den Führerschein und Fahrzeugschein in den Händen und wirft einen kurzen Blick darauf.

Polizist: Dann wünsche ich viel Erfolge auf der Jagd.

Ich: Waidmannsdank und auf Wiedersehen.

Danke an diesen bayerischen Polizisten! :icon14:

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(Anmerkung für WO: Niederbayern ist über 100 km entfernt; fälschlich heißt es oft, bei weiteren Anfahrten dürfe man Jagdwaffen nicht führen.)

Tja, der kontrollierende Beamte hat eben einfach nicht die fälschliche Rechtsauffassung vertreten...

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Netter Beamter !

So wünscht man sich das als Kunde.

Was aber sofort aufällt ist, daß sowohl der Verfasser als auch der Beamte offensichtlich Hochdeutsch gesprochen haben. :ridiculous:

(Bayern ist auch nicht mehr was es mal war, oder ist das die übersetzte Fassung des Berichtes ?)

Pickett

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