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Shootingtimer


tiger2b

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Hallo zusammen,

ich möchte einen Timer für Androidhandys programmieren und habe bereits die Audiodaten im Rohformat als PCM eingelesen. Wenn man sich das ganze in Excel anschaut sieht die Kurve auch sehr schön aus. Die Daten stimmen also.

Mein Problem als programmierender Mediziner ist jetzt aber, dass zur Auswertung der Daten etwas mehr Mathe/Statistik vonnöten ist, als ich noch vom Abitur weiß. Irgendwie muss ich die Rohdatenkurve glätten um die Peaks der Schüsse programmtechnisch erkennen zu können. Kann mir dabei irgendwer helfen? Ich schicke gern auch einen Datei mit Rohdaten bzw. einen Exceldatei mit Diagramm per Mail zu. Programnmierkenntnisse sind nicht zwingend vonnöten, wenn mir jemand das mathematische Vorgehen erklären kann, bekomme ich das auch in Nullen und Einsen gegossen.

Bei sachdienlichen Hinweisen, gibt es die Timer-App natürlich bei Fertigstellung und gern auch als Testversion während der Entwicklung jederzeit umsonst! ;)

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Ich würde experimentell die Dauer der einzelnen Schussgeräusche ermitteln, die höchste Dauer aus den Messungen als Zeitkonstante für ein ausschaltverzögertes Relais nehmen, das bei einem Pegel von hier 10000 einschaltet, und nach der Zeit abschaltet, um rechtzeitig für den nächsten Schuss einschalten zu können. Zähler bzw. Zeitmessung sind mit dem klaren Ausgangssignal bestimmt keine Schwierigkeit mehr.

So würde ich es an einer SPS machen, wenn dir das hilft.

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Das wollte ich nur als Idee mit einbringen, erspart eventuell kompliziertere Berechnungen.

Ich habe noch nie etwas für ein Android-Handy programmiert, sollte doch aber simpel genug sein, um es in die passende Programmiersprache zu fassen.

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Darf man für den Android Timer auch Gedanken mit einbringen, die man vieleicht verwirklichen könnte?

Würde mal ein Lastenbuch schreiben, wass alles von nöten ist.

Viel Erfolg beim Programmieren, ich freue mich schon heute auf den fertigen Schusstimer für Android.

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Hi,

Gute Idee!

Als Anregung kann ich (aufgrund Iphonerfahrung mit dem IPSC Shot Timer und dem Shot Timer von Surefire) geben: kalkuliere beim Algorithmus einen eventuell vorhandenen Echo mit ein.

Dieser ist in Deiner Datenreihe nicht zu sehen, aber jeder Stand hat eine andere Akustik.

Bei uns auf dem Stand habe ich die beiden genannten Shot timer nicht vernünftig eingestellt bekommen, so dass sie

a) den Schuss zuverlässig erkennen

beh) nicht den Echo auch als Schuss werten (einige Sekundenbruchteile nach dem ersten Schuss)

Und das obwohl man beim IPSC Shot Timer sogar ein Schussprofil aufnehmen/speichern und dann Schuss- und Echopegel getrennt einstellen kann. Spätestens beim Mehrdistanzschiessen versagte die Software wieder -- klar, die Akustik ist abhängig von der Lage im Raum.

Auf anderen Ständen mag es wieder hervorragend funktionieren, dies konnte ich noch nicht testen. Fazit für mich war: ich investiere lieber in einen Hardwaretimer als in Munition (und Zeit) um die Software zu trainieren.

Um dann später negative Bewertungen im Google-Itunes zu vermeiden, könntest Du eine Trial-Version mit z.B. 20 Schuss-Begrenzung anbieten, und darauf hinweisen, dass die Leute es auf ihren Ständen testen sollen.

Gruss,

Peter

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Erstmal vielen Dank für die Tipps und Hinweise!

Über den detaillierten Funktionsumfang habe ich mir bisher noch gar nicht so intensiv Gedanken gemacht. Das kommt, wenn ich die Funktion der Schusserkennung sauber hinbekommen habe. Die Einzelfunktionen sind dann nur noch Fleißarbeit, da einfache Programmierroutine die halt maximal einiges an Zeit frisst, aber keine gedanklichen Höhenflüge mehr verlangt. Wenn es soweit ist, komme ich gern wieder an dieser Stelle darauf zurück.

Bezüglich der Erkennung, ist die Methode mit der reinen Erkennung der Schusses über einen Peak mit anschließender "Wartezeit" bis zur weiteren Auswertung auf neue Peaks programmatisch sehr einfach zu realisieren und war auch meine erste Idee. Ich habe dann aber Sorge bekommen, dass bei der Vielzahl von unterschiedlicher Munition die Latenzzeiten doch sehr verschieden ausfallen, so dass ich nach einer universellen mathematischen Lösung suche. Wie per PN disskutiert, wäre die aber evtl. zu rechenintensiv für ein Handy, so dass ich wohl doch erstmal ein wenig mit der Triviallösung experimentieren werde.

Hinzu kommt, dass ich den mathematischen Ansatz nicht soweit verstanden habe, dass ich ihn nachprogrammieren könnte. :peinlich:

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Nach ersten Tests werde ich das Projekt abbrechen. Die Messwerte mit dem HTC Desire HD erweisen sich als absolut nicht auswertbar. Das Mikro scheint bei lauten Tönen abzuregeln. Ein Schuss ist nicht lauter als ein Kommando aufgenommen. Auf einem Innenstand ist die Kurve völlig unbrauchbar. Keine erkennbaren Peaks mehr.

Vielleicht geht es ja mit anderen Handys. Zum Rumprobieren fehlt mir da aber die Lust, wenn es keine universelle Lösung gibt.

P.S. Die Kurve vom Threadstart war einfaches Klatschen bei ruhiger Umgebung. Deshalb sieht die so gut aus.

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