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Waffenschrank Sicherung überprüfen?


Guest

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Hallo,

Ich glaube gelesen zu haben das ich den Waffenschrank ab einer bestimmten Anzahl von Waffen die ich in ihm lagere (wie viele weis ich nicht mehr) an der Wand sichern muss (allso wohl anschrauben) und dies muss doch 200 Kilo Zugkraft aushalten oder?

Jetzt meine Frage, ich hab den Schrank sowieso gleich von Anfang an an die Wand festgeschraubt, aber wie kann ich sicher sein, dass die Schraube das auch aushaltet, bei einer einer guten Maschinenschraube könnte ich es mir ausrechnen, da dort die Angaben auf dem Schraubenkopf stehen, aber wie mache ich das bei einer dieser Holz- bzw. Dübbelschrauben?

Danke.

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Bis 200Kg in Sicherheitsstufe B 5KW; oder über 200Kg Stufe B 10KW.

Unter 200KG in Stufe B bis 10 KW wenn er entsprechend gegen Abriß gesichert ist. Das heißt,

(11) Die Befestigung muss mit mindestens 3 Schrauben im Durchmesser 10 mm oder mit mindestens 4 Schrauben

Durchmesser 8 mm jeweils mit der Mindestfestigkeit 8.8 erfolgen. Die Festigkeitskennung ist in den Schraubenkopf

eingeprägt.

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Bis 200Kg in Sicherheitsstufe B 5KW; oder über 200Kg Stufe B 10KW.

Unter 200KG in Stufe B bis 10 KW wenn er entsprechend gegen Abriß gesichert ist. Das heißt,

(11) Die Befestigung muss mit mindestens 3 Schrauben im Durchmesser 10 mm oder mit mindestens 4 Schrauben

Durchmesser 8 mm jeweils mit der Mindestfestigkeit 8.8 erfolgen. Die Festigkeitskennung ist in den Schraubenkopf

eingeprägt.

Sorry.

Wo hast Du denn den Blödsinn her?

Dir ist aber schon klar, daß die Zugfestigkeit des Schraubenwerkstoffes hier nicht das alleinige Kriterium ist ?

Selbst mit 10.9 wirst Du z.B. in einer Rigipswand Probleme bekommen.

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Und nur, weil es irgendwelche Nordfriesen in einem Merkblatt ohne Quellenhinweis auflisten, muß es nicht im Waffengesetz oder in der Verordnung stehen.

Such bitte mal in den Paragrafen 36 WaffG und 13 und 14 AWaffV nach diesen Befestigungswerten...

Es gibt da halt diversen Hinweise außerhalb der Gesetzestexte, was in der Praxis ausreichend ist, vom Verband der Sachversicherer etwa, auch der Tresorhersteller liefert solche Vorgaben mit. Es leuchtet aber wohl ein, daß die Festlegung der Schrauben ohne Berücksichtigung der Wand und des Bodens wenig Sinn macht.

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Und irgendwo steht da auch was ( ich schaue jetzt nicht extra nach ): abhängig vom Schrankgewicht.

O.G. gilt doch nur für "kleine" Schränke. Wenn der schon leer 200 kg wiegt ( oder mehr ) + Waffen + Munition, dann gehe ich bei mir von 400 - 500 kg aus, also ohne Stapler nicht möglich. Der widerum kommt ganz schlecht die Treppe runter. :rotfl2:

Darum hat wohl der Gesetzgeber, in seiner unendlichen Weisheit, in diesem Fall das Anschrauben nicht verlangt.

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Anschlussfrage: Wohne in einem Holzhaus im "Schwedenstil". Da sind die Innenwände aus ca. 2 cm dicken Holz. Kann man da überhaupt die geforderten Bestimmungen durch Anschrauben erreichen? Wollte mir zusätzlich zu meinem 340 kg "Monster" noch kleine B-Würfel anschaffen.

Hinnerk

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Ich bitte um eine Benennung der Quelle der "neuen Vorschriften" habe dahin gehend nichts gefunden und wenig Lust unnötigerweise meine Schänke wieder abzuschrauben und neue Löcher zu bohren.

Gruß

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Allso ich weis was Festigkeitsklassen sind, doch wie will ich denn bitte eine Maschinenschraube mit der geforderten Festigkeit in eine Wand mit Dübbel schrauben???

Auf einer Holz- bzw. Dübbelschraube habe ich noch nie Festigkeitsklassen gesehen, denn ohne eine solche Schraube kann ich ihn wohl kaum an einer Wand mit Dübbel befestigen oder?

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Das ist kein Problem.

Zur Befestigung von Maschinen etc. gibt es Schwerlastdübel mit Gewinde.

In diese kannst Du entsprechende Maschinenschrauben hineindrehen.

Schau mal bei Fischer-Dübel nach.

Du solltest allerdings darauf achten, dass das Bohrloch in Deiner Rigipswand nicht schon unter der Last der Dübel ausbricht :rolleyes:

Gruß

Michael

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Im Übrigen gibt es heute die Möglichkeit anstatt der herkömmlichen Schrauben und Dübeln und neben den Schwerlastankern

die Klebetechniken wie zum Beispiel von Hilti Hit anzuwenden. Da werden Gewindebolzen von M6 bis mindestens M12 mit einem speziellen Epoxidharzkleber in die Wand geklebt.Es gibt auch verschiedene Kleber für verschiedenen Mauertypen. Da reißt man eher die Wand raus als den Bolzen.

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Im Übrigen gibt es heute die Möglichkeit anstatt der herkömmlichen Schrauben und Dübeln und neben den Schwerlastankern

die Klebetechniken wie zum Beispiel von Hilti Hit anzuwenden. Da werden Gewindebolzen von M6 bis mindestens M12 mit einem speziellen Epoxidharzkleber in die Wand geklebt.Es gibt auch verschiedene Kleber für verschiedenen Mauertypen. Da reißt man eher die Wand raus als den Bolzen.

Aber auch mit der Klebetechnik ist es nicht so einfach die 200 kg zu erreichen.

Hab mal mit einem Herren von Fischer gesprochen und ihn danach gefragt. Mein Problem ist, dass mein Mauerwerk aus Porotonsteinen besteht. Die Klebedübel erreichen darin aber lediglich eine Zugfestigkeit von irgendwas um die 16 kg rum, er hatte mir nen genauen Wert gesagt, weiß ihn aber nicht mehr. (In Vollmaterial erreichen die Klebedübel die 200 kg Grenze).

Meine Idee war also einfach 2 Schrauben in die Rückwand zu drehen, was auch den angenehmen Nebeneffekt gehabt hätte, dass es schwieriger würde einen Hebel anzusetzen.

Problematisch daran ist aber, dass man dann neue Löcher in die Rückwand bohren müsste und ich keinen Schimmer hab ob es dann Probleme mit der Einstufung der Tresore gibt.

Also hab ich mich für folgende Lösung entschieden: Da lediglich eine KW in dem kleinen Würfel, bleibt das ding wie bisher auch unangedübelt.

Wenn man ohne Probleme den Tresor um zwei Löcher ergänzen darf, kleinen Hinweis mit Quelle wäre ganz nett.

MfG Scorpio2002

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Ich hab meinen mit zwei Schwerlastdübeln befestigt, sehr habe bei den 8er Schrauben keine Notwendigkeit da auf 4 zu gehen, und alles noch mal abzumachen.

Also bleibt es erstmal so wie es ist.

Gruß

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Ich hab meinen mit zwei Schwerlastdübeln befestigt, sehr habe bei den 8er Schrauben keine Notwendigkeit da auf 4 zu gehen, und alles noch mal abzumachen.

Also bleibt es erstmal so wie es ist.

Gruß

Hast du Löcher in den Tresor gebohrt?

In Meinem ist nämlich nur ein kleiner Durchbruch in der Rückseite (Mitte) sonst nichts.

MfG Scorpio2002

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Genau so ist es bei mir auch,

Somit würde diese Regelung für mich unausführbar seine wenn ich keine weiteren Löcher selbst bohren darf.

Die Befestigung muss mit mindestens 3 Schrauben im Durchmesser 10 mm oder mit mindestens 4 Schrauben

Durchmesser 8 mm jeweils mit der Mindestfestigkeit 8.8 erfolgen.

@micgrote: Danke für den Tipp mit den Dübbeln, hast du diese hier gemeint?

Dübbel für Metrische Schrauben

Wenn ja, wo kann man sie denn bestellen?

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Welche Dübel die richtigen sind sollte Dir ein Eisenwearen-Fachgeschäft (kein Proktiker/Obi/xxx Baumarkt) erklären können.

Die können die Dir dann sicher auch verkaufen.

Und sogar den passenden Bohrer samt Bohrmaschine dazu.

Letzteres vieleicht sogar leihweise.

Gruß

Michael

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Ok,

Denke auch das dies wohl die Sinnvollste Möglichkeit ist, einfach ins Geschäft und sich beraten lassen.

Aber bloß kein Wort von Waffenschrank erwähnen, den Waffen sind ja pöse!!! :D

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Welche Dübel die richtigen sind sollte Dir ein Eisenwearen-Fachgeschäft (kein Proktiker/Obi/xxx Baumarkt) erklären können.

Die können die Dir dann sicher auch verkaufen.

Und sogar den passenden Bohrer samt Bohrmaschine dazu.

Letzteres vieleicht sogar leihweise.

Gruß

Michael

Dummfrag: zwei 120 mm-Schrauben mit 12mm Durchmesser mit entsprechenden Dübeln in der Wand versenkt.

Reicht sowas ?

Wurd mir von nem Haus für sicherheitstechnik montiert. Hat nicht ganz so begeistert geguckt, als er die Molot gesehen hat.

Aber ansonsten ist das ja deren Job, sowas zu verkaufen.

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Flintenweib,

das kann man so aus der Ferne nicht beurteilen.

Dazu müsste man wissen, was das für ein Mauerwerk ist und welche Dübel und Schrauben verwendet wurden.

Ich würde mich an Deiner Stelle darauf berufen, dass Du Dich mangels eigener Kenntnisse und Fertigkeiten ein Fachunternehmen beauftragt hast.

Deren Rechnung würde ich zur Tresorrechnung heften und beides gut ablegen.

Gruß

Michael

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Flintenweib,

das kann man so aus der Ferne nicht beurteilen.

Dazu müsste man wissen, was das für ein Mauerwerk ist und welche Dübel und Schrauben verwendet wurden.

Ich würde mich an Deiner Stelle darauf berufen, dass Du Dich mangels eigener Kenntnisse und Fertigkeiten ein Fachunternehmen beauftragt hast.

Deren Rechnung würde ich zur Tresorrechnung heften und beides gut ablegen.

Gruß

Michael

Laut Aussage des Unternehmens halten die Dübel/Schrauben pro Stück min 400 kg Scherkraft. Bei der Wand bin ich mir nicht so sicher.

Aber Danke -

LG

Flintenweib

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