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IGNORED

MPU- aber wo?


Dreyse

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Hallo zusammen,

ich bitte um Hilfe! Seit längerem suche ich im Raum Köln eine Stelle um eine MPU zur Beantragung der WBK ( U25)durchführen zu lassen. Der TÜV macht dies wohl schon länger nicht mehr und das Gesundheitsamt ist viel zu teuer ( wohl je nach Beratungsumfang bis zu 500 Euro). Da der Schießsport besonders für den "Nachwuchs" ein kostpieliges Hobby darstellt, wäre ich über kostengünstige Vorschläge sehr dankbar :)

Mfg Dreyse

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Hm, das Gesundheitsamt ist normalerweise so ziemlich die preiswerteste Alternative lt. den mir bekannten Gebührenverzeichnissen dazu. Die 500,- Euro erstaunen mich deshalb sehr.

Das zuständige Amt wird nicht unbedingt einen heißen Tipp parat haben, denn der Betroffene hat ja freie Arztwahl. Aber klar: versuchen kann man es auf jeden Fall mal. Ansonsten würde ich mal in den Gelben Seiten nachschauen oder das Internet bemühen.

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Arzt ist nicht gleich Arzt. Jeder Arzt hat irgendein Spezialgebiet. Da es sich bei der MPU um ein fachpsychologisches Gebiet handelt, wird wohl kaum ein Zahnarzt eine solche MPU durchführen, geschweige denn die Behörde jenes anerkennen.

Das wird wohl schon ein (anerkannter) Fachpsychologe sein müssen. Dann muss noch geklärt werden ob die Waffenbehörde diese auch letzendlich anerkennt. Das würde ich bereits klären, bevor ich einen x-beliebigen Psychologen aussuche, der selbst nicht weiß, was er bei dir eigentlich prüfen muss bzw. was die Waffenbehörde da für ein "Examen" erwartet.

Grundsätzlich darf man davon ausgehen, dass die Waffenbehörde die Zeugnisse von Gesundheitsämtern und TÜV anerkennt.

@Dreyse Was ich mich frage: Warum macht das der TÜV "schon lange" nicht mehr? Ich habe erst im November beim TÜV Nord eine MPU gemacht.

Frag da noch mal nach. Bei mir wusste die Dame am Telefon auch erst nicht, was ich überhaupt wolle ... nach kurzem Stöbern in den Akten fiel es ihr dann doch wieder ein. (Solche MPU´s sind nunmal nicht alltäglich). Hat mich 149€ gekostet.

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Dass der TÜV keine Gutachten mehr machen soll, wäre mir auch neu. <_<

Soviel ich weiß, sind die inzwischen aber mit ca. 300,- Euronen recht teuer geworden. Niedergelassene Fachärzte der nach § 4 Abs. 2 AWaffV verlangten Fachrichtungen können allerdings noch ne Ecke mehr kosten.

Ganz wichtig ist, dass man den Gutachter vor der Untersuchung fragt, ob er das schon mal für (angehende) Waffenbesitzer gemacht hat und ob er weiß, was in seinem Gutachten enthalten sein muss. Am besten sicherheitshalber § 4 AWaffV ausdrucken und ihm in die Hand drücken. Manche Waffenbehörden geben dem Betroffenen zur Sicherheit auch ein Merkblatt für den Gutachter mit, damit sie dem nach Eingang des Gutachtens keine Rückfragen mehr stellen müssen und er z.B. bestätigt, dass die untersuchte Person innerhalb der letzten fünf Jahre in keinem Behandlungsverhältnis bei ihm war.

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Ich habe damals beim Kölner Gesundheitsamt angefragt und die wollten doch glatt 500 Euro für so ein Gutachten haben. :gaga: Dann habe ich beim TÜV Rheinland angefragt, dort sollte das Gutachten 154 Euro kosten, was ich für OK halte. Viel mehr sollte es aber auch nicht kosten. Die Begutachtung fand dann in der TÜV-Einrichtung direkt gegenüber vom HBf statt (Ausgang Breslauer Platz). Den TÜV in Köln kann ich übrigens weiter empfehlen, die Testatmosphäre war sehr angenehm und die Gutachterin sehr freundlich.

Die Begutachtung muss von einem Facharzt (Psychiater) oder Fachpsychologen vorgenommen werden. Sollte man sich einen freien Gutachter suchen (also kein TÜV etc.) so sollte man sicherstellen, das dieser auch die Kompetenz hat, also sich entsprechend hat fortbilden lassen und schon mal ein Gutachten für einen Sportschützen erstellt hat. Was man auf keinen Fall machen sollte, ist dem Gutachter das Recht einzuräumen, die Behörde im Falle des Nichtbestehens darüber zu informieren!

Noch was: Bei der Kölner Behörde holt man sich überhaupt keine Auskünfte, egal welcher Art. :fool:

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