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IPSC-Schiessen mit einer Glock


Phantom10

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Hi Ballermänner(u. Frauen)

Ich frage mich wie man mit einem so hohen Abzugsgewicht(rund 2.5kg) schiessen kann?

Die Konkurenten mit ihren gewichtigeren Eisen haben ja meist ein Kilo weniger am Finger(Sphinx, Sig)

Selber habe ich auch eine 9mm mit gem. Abzug der in der Productionsklasse ja nicht zugelassen wird(ca. 1.5kg).

Hatte noch nie eine Ladestörung!

Wieso wohl setzt da der Hersteller(Glock) nicht an u. verpasst, wenigstens wenigen Modellen, eine schwächere Schiessfeder etc.?

Ich bin mir sicher, manch ein Schütze/-in würde sich die Sache noch genauer überlegen... Punkten die soliden Teile ja schon

in der Handhabung u. im Preis/-leistungsverhältnis auf.

Gruss PH

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Hi

Ich schreibe im Folgenden von der Productionklasse, weil auch dem letzten Optimisten dürfte klar sein, dass ab Standart und höher die Glock wirklich nicht die erste Wahl ist. Es geht schon aber... na, ihr wisst, was ich meine, man muss es sich nicht immer schwer machen, oder?! ;) .

Nun, der Abzug könnte auch nur 100 Gramm sein, wenn dein Konkurrent nicht rennen kann, lahme Magazinwechsel macht, dauernd no-shoots trifft, Ablauffehler macht, Magazinwechsel falsch plant, wegen weniger Murmeln im Magazin einen Magwechsel mehr machen muss, sich aufs Maul packt, nur Deltas schiesst, wirst du selbst mit einem NY2 Triggersetup und etwas um 5kg Abzugsgewicht noch ein Treppchen höher stehen als er.

Das Abdrücken ist nur ein Aspekt von vielen beim IPSC, das macht diesen Sport ja so interessant. Nur wer das volle Paket nach dem "BEEP" bringt, der ist am Ende vorne. Wenn du nicht 2.5kg drücken willst, dann kaufe eine andere Waffe, keiner zwingt dir eine Glock auf, easy peasy. :lol:

Entscheide aber weise:

Niedrige Laufseelenachse, viel Platz im Magazin, der Gebrauch tut angesichts des Anschaffungspreises nicht weh, breiter Magazinschacht, den man gut trift, keine Magazinsperre, keine Sicherung, wendig, da leicht, rückstossdämpfend wg. Polymergriffstück, kurzer Weg zum Resetpunkt (für Doubletten gut), glatt, darum keine offenen Wunden beim Schlitten repetieren und bleibt nicht an der Kleidung hängen, mit Griptape klebt das Ding in der Hand und man muss sie nicht mal grossartig Putzen und schiesst trotzdem...was kratzen mich da noch die 2.5kg?

Die Waffe ist nicht einfach zu schiessen, vorallem, wenn man in Zeiten von Sphinx 3000 und CZ SP-01 mit einer "echten" Behördenwaffe noch etwas reissen will. Trainierst du aber fleissig, dann gehts auch mit einer Glock.

Glock setzt deshalb nicht an, weil die Waffe funktionieren soll, das tut sie so, wie sie ist. Sie ist gut, wie sie ist. Wer das nicht findet, der soll sich ein Konkurrenzprodukt kaufen. Glock hatte nie den Anspruch einer waschechten Sportgun, zum Glück. Glock ist eine Verteidigungs- und Behördenwaffe, die man auch (bedingt) sportlich ausführen kann. Mittlerweilen vielleicht noch eine der wenig gern geschossenen Productionwaffen, die auch wirklich was in der Productionklasse zu suchen haben - auspacken, laden, schiessen. Es gibt einfachere und schnellere Waffen, es gibt aber noch den Schützen hinter der Waffe und da wird der Match entschieden - nicht von 1KG Abzugsgewichtdifferenz.

In diesem Sinne: Trainiere deine Finger und lern den 3000er das fürchten ;) Wenn du kein Bock auf diesen Prozess hast, dann empfehle ich dir eine CZ SP-01 Shadow, die ist auch günstig und du kriegst fast die Ausstattung der Standartklasse in der Productionklasse :rolleyes:

Mfg

second6

PS: Schreib- und Logikfehler sind mir um diese Zeit zu verzeihen, danke.

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Die Waffe ist nicht einfach zu schiessen, vorallem, wenn man in Zeiten von Sphinx 3000 und CZ SP-01 mit einer "echten" Behördenwaffe noch etwas reissen will. Trainierst du aber fleissig, dann gehts auch mit einer Glock.
Ich bleibe auch bei meiner Glock 19, auch wenn man versucht mir eine Shadow schmackhaft zu machen

(von der ich nicht glaube, das eine Behörde so was als Gebrauchswaffe führt) .

und da sollte man wirklich ansetzen und nicht irgetwelches "Sportgerät" für diese Division ummodeln und dies dann genehmigen. Denn ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Behörde, oder Einheit, Waffen führt die pro Stück um die € 2000.- kosten.

DVC

Michael

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PS: Schreib- und Logikfehler sind mir um diese Zeit zu verzeihen, danke.

okay, ist verziehen.

Im übrigen habe ich deinen Bericht an Glock gesendet. In den nächsten Tagen bekommst du

sicher ein Werbegeschenk für so tolle Werbung. :eclipsee_gold_cup:

Aber im Ernst:

Natürlich hast du bis zu einem bestimmten Punkt recht. Wer mit einer Glock zurecht kommt - ist gut bedient.

Meine Erfahrung ist aber, Schützen die lange Zeit Glock geschossen haben und dann umstellen auf z. B.

CZ 75 Sp-01, hatten bessere Treffer als mit ihrer Glock. Woran liegt das wohl.

Jetzt kann man natürlich auch nicht pauschal sagen, das liegt an... Jede Hand ist anders und dem einen liegt das Griffstück den anderen nicht.

Sniper z. B. schwört auf Glock und verteidigt sie immer. Aber ich möchte wetten, mit einer anderen Waffe hätte auch er besser Treffer.

@ Ingo,

es will dir keiner eine CZ schmackhaft machen. Du bist blutiger Anfänger und hattest bis vor kurzem keinerlei Erfahrung im IPSC-Bereich. Die ersten gehversuche hast du jetzt gemacht, hast ein paar Wettbewerbe mit geschossen und freust dich des Lebens. :rolleyes:

Schieß doch mal konsequent mit z. B. einer CZ. Du wirst sehen, auch deine Ergebnisse werden dann besser.

Letzendlich muss jeder selber rausfinden mit welcher Waffe er am besten zu recht kommt.

Ich kann nur raten - probiert die Waffen eurer Schützenkollegen aus und dann entscheidet euch was ihr euch anschafft.

DVC, Martin

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Vielen schon mal an alle Frühschreiber :icon14:

Gute Aspekte die da "geliefert" werden! - Das Problem scheint wirklich die Klassenzulassung der "Sportwaffen" zu sein

die den wirklichen Prod.-Waffen das Leben schwer machen(Production). - Oder es fehlt an eine Klasse (z.B. "Gebrauchsklasse/Behörde). - Wie immer.

Bei den CZ`s finde ich schleickt der Abzug u. die Charakteristik kann sich auch nicht mit einer Top-Gun ala Sphinx od. Sig. - Dafür kriegt man 3 für 1 :huh:

So richtig in der Hand liegen tut mir eigentlich nur die Sphinx. Die CZ`s u. die Sig`s sind auch noch gut. Die neuen Glockgriffstücke mit ihren Fingermulden machen auch einiges weg. Schade finde ich nur das die Glockleute nicht auch auf den "Sportzug" aufspringen u. etwas vergleichbares anbieten! Das Konzept überzeugt ja sonst. Sicher wäre es technisch kein leichtes unterfangen müsste ja nebst dem Abzugsgewicht auch das Schussbild noch etwas verbessert werden etc.

Bis heut Abend

Gruss PH

.

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Hi

@Martin

Das war eigentlich keine Werbung, das ist meine Meinung. Glock überzeugt mich; nicht als Sportwaffe, nicht als schönste Waffe, nicht als edelste Waffe aber als Waffe mit dem einfachsten und doch m.M.n. besten Gesamtkonzept. Sie ist nicht schön, ihr Abzug kratzt, sie gammelt mit der Zeit aber dennoch würde ich sie niemals hergeben. Das ist meine Glock - es gibt viele wie sie aber diese gehört mir.

Ich bin ehrlich: Mit einer CZ Shadow schiesse ich schnellere Doubletten, mit einer Sphinx 3000 schiesse ich präziser. Eine 3000 ist mir zu teuer und reut mich und so viele Leute schiessen auch nicht Cz Shadow. Präzision ist nicht alles und ob eine Doublette 0.1 Sekunden schneller ist, ist m.E. nicht relevant. Auf einer Stage mit 30 Schuss wären das 3 Sekunden. 2 Sekunden schneller rennen, besser organisieren schenken dir 0.5 Sekunden und die restlichen 0.5 Sekunden holt man mit einem einem guten präzisen Magazinwechsel. Schiesst man dann mit der Glock noch etwas mehr A's, dann hat die "schnellere" Waffe auch nichts gebracht. Wer schneller ist, kann sich zwar etwas mehr Ausreisser leisten und ist trotzdem besser ABER wer zu schnell ist und gar wegen seiner Waffe über dem eigenen Verhältnis schiesst, der kassiert D's und Misses und löchert No-Shoots.

Alles eine Frage der Gegneranalyse, Planung und Organisation deiner Arbeit.

@Phantom10

Erfasst!

Production entstammt aus dem Combatschiessen dh. behördlichem Schiessen (Wer's nicht glaubt "SUFU". Danke). Cops die trainieren wollten haben ihre Guns genommen und losgelegt. Da man der PC folgen muss, hat sich das ganze gewandelt und ist heute eine reine Sportart ohne Verteidigungscharakter. Trotzdem kann die Productionklasse ihre Wurzeln nicht ganz leugnen (siehe Production-List und die Anforderungen). Mehr und mehr werden aber Guns zugelassen, die so rein garnix mit den Wurzeln zu tun hat und sich m.E. nur noch durch ein Jetfunnel und den SA-Abzug von der Standartklasse unterscheiden. Dass der erste Schuss in DA erfolgen muss macht da auch nicht den Unterschied. Wer auf internat. Ebene gewinnen will, der sollte sich das Mitnehmen einer Glock zweimal überlegen - ob das aber der Gedanke einer Klasse für "out of the box"-behördlich geführten Waffen verfolgt, wenn man nur noch seine hochgezüchtete Production-Racegun mitnehmen darf um zu gewinnen?! Schade.

Bei solchen Voraussetzungen hat man es mit der Glock effektiv schwer - gegen eine P226, P228, P99 usw. hat man da bedeutend weniger Probleme mit einer Glock. Es sollte effektiv eine Splittung der Production geben. Ungezüchtete 9mm DA-Behördenwaffen in die Production 1 und gezüchtete 9mm DA(!) Waffen in Production 2 (letzteres um der Standartdivision nicht das Wasser abzugraben). Eine reine DAO Division wär auch eine Überlegung wert. Frisst kein Heu, kommt aber dem Schützen zu Gute, weil jeder dort schiessen kann, wo er auch eine faire Chance hat. Nur so Gedankenspiele.

Nicht einfach, eine solche Klassifikation aber so, wie es jetzt ist, kanns ja nicht sein.

Mfg

second6

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Hi,

wenn man seinen Finger trainiert und den Abzug nicht über den ganzen Weg bringen muss, kann eine Glock auch schnell sein. Das Abzugsgewicht ist geschmackssache. Meine 34 für die Standart Klasse hat z.B. die Standartfedern drin. - Die bin ich so gewohnt und will sie auch gar nicht anders.

Hab zum Vergleich mal mit einer "getunten" 34 eine Trainingseinheit gemacht und war (als ich mich eingeschossen hab) weder schneller noch langsamer und die Treffer waren auch nicht grob abweichend. Es ist nur so, dass mir die Standartfeder ein sicheres Gefühl (keine ungewollte Schußabgabe) beim Doubletten schießen gibt, und ich weiß auch, dass das nur psychisch ist und wahrscheinlich im Endeffekt keinen Unterschied macht.

Doch wenn der Kopf frei ist, dann kann man die nötigen Sekunden(-bruchteile) in der Bewegung gewinnen. Im Sprint und beim Bescheunigen aus dem Stand ist meiner Meinung nach mehr Zeit drin, als man bei schnellen Doubletten schießen holen kann. Auch Waffenmanipulation (Magwechsel, ziehen aus dem Holster) sind trainierbar und bringen Zeit.

Bei internat. Wettkämpfen, wird da vielleicht nicht so viel Vorsprung herrausschaun, wie bei regionalen Bewerben, aber ich glaube, dass man sich mit einer Glock sicher auch relativ gut im Mittelfeld halten kann.

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@ alle Schreiber

Danke für die Mühe!

Hab mich heute noch einmal praktisch damit befasst. - An den Glockabzug könnte man sich tatsächlich gewöhnen.

Finde vor allem dass man mit dieser Technik weniger abreisst! Hatte heute eine in der Hand die echt "trocken" löste :00000733:

Wird wahrscheinlich auch mit getaner Schusszahl besser... Das Griffstück mit Tape passt mir super.

Wenn jetzt nur noch jemand ein Rezept gegen den höheren Hochschlag dieses Leichtgewichtes hätte! :rolleyes:

Die C-Ausführung geht ja nicht für Production :traurig_16: ...dann wäre sie gekauft :icon14:

Mit dem eingesparten Geld lässt sich ja einiges sonstiges erwerben... z.B. noch ne CZ SP01 mit genügend Mun. etc. :s75: ?

Schönen Wochenendbeginn und Grüsse

PH

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@ alle Schreiber

Danke für die Mühe!

Hab mich heute noch einmal praktisch damit befasst. - An den Glockabzug könnte man sich tatsächlich gewöhnen.

Finde vor allem dass man mit dieser Technik weniger abreisst! Hatte heute eine in der Hand die echt "trocken" löste

Wird wahrscheinlich auch mit getaner Schusszahl besser... Das Griffstück mit Tape passt mir super.

Wenn jetzt nur noch jemand ein Rezept gegen den höheren Hochschlag dieses Leichtgewichtes hätte! :rolleyes:

Die C-Ausführung geht ja nicht für Production :traurig_16: ...dann wäre sie gekauft

Mit dem eingesparten Geld lässt sich ja einiges sonstiges erwerben... z.B. noch ne CZ SP01 mit genügend Mun. etc.

Schönen Wochenendbeginn und Grüsse

PH

Außer einem festen Griff mit beiden Händen und viel Muskeltraining (Hand/Unterarm) gibt es da wohl kein Patentrezept :traurig_16:

Falls doch einer ne Idee hätte, würde es mich auch interessieren. :victory:

Gruß Ingo

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Außer einem festen Griff mit beiden Händen und viel Muskeltraining (Hand/Unterarm) gibt es da wohl kein Patentrezept :traurig_16:

Falls doch einer ne Idee hätte, würde es mich auch interessieren. :victory:

Gruß Ingo

Du brauchst keinen festen Griff

sondern musst deine linke Hand überstrecken - wenn du die Finger der Linken Hand aufmachst sollen deine Finger 45° nach unten zeigen.

Dieser Griff wirkt auch bei einer Glock!

DVC

ISE

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Du brauchst keinen festen Griff

sondern musst deine linke Hand überstrecken - wenn du die Finger der Linken Hand aufmachst sollen deine Finger 45° nach unten zeigen.

Dieser Griff wirkt auch bei einer Glock!

DVC

ISE

Ich werde es morgen mal ausprobieren ob dein Rezept meinen Händedruck verbessert. Ich habe bisher mit dem linken Zeigefinger über den Abzugbügel gegriffen, um die Waffe zu stabilisieren.

Danke

Ingo

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Hi

Sags mit Bildern:

HGcombatg_100206D.jpg

Quelle: www.handgunsmag.com

So kann die Waffe weder grossartig hüpfen, abdrehen oder sonstige Kapriolen veranstalten. Durch diese Haltetechnik gibts bei der Glock eine schön wellenartige Impulsentwicklung, bei der das Korn automatisch in die richtige Position zurückhüpft und auf der gleichen Scheibe ein zweites Anvisieren überflüssig macht (sofern das Muskelgedächnis den Bewegnungs- und Anvisierablauf intus hat) - wir erhalten eine saubere Doublette *jeeehaaaaaaa* :icon14: Zumindest sind die Voraussetzungen erfüllt, da bei einem labbrigen Griff der zweite Schuss der Doublette irgendwo anders sitzen würde. Mit dem obigen Grip kann man Loch-in-Loch-Doubletten schiessen.

Das andere ist Griptape, empfehle ich gerne, wenn es darum geht die Waffe in der Hand kleben zu lassen. Und wo klebst du das Zeug hin?

Nun, Waffe wie oben in die Hand nehmen und einfach mal bisschen gucken, wo deine Hand aufliegt. So kannst du "Griffschalen", Fingermulden, Fläche unterhalb des Abzugfensters, unterhalb vom Beavertail usw. alles bekleben. Das sieht bei mir dann etwa so aus, wobei ich das jedes Mal, wenn wieder neues Band fällig wird anpasse und weiterentwickle:

griptuning3we0.jpg

Einfach so viel kleben, bis du zufrieden bist. Dafür eigenet sich Skateboardtape oder noch einfacher aber mit weniger beständigen Körnung einfach im Baumarkt nach Antirutschband von TESA suchen. Einfach - günstig - gut.

Mfg

second6

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Sniper z. B. schwört auf Glock und verteidigt sie immer. Aber ich möchte wetten, mit einer anderen Waffe hätte auch er besser Treffer.

Servus,

da sollten wir wirklich mal wetten ...

Ich verteidige die Glock mitnichten, ich wehre mich nur, wenn Bullshit geschrieben wird darüber - was hier zuhauf passiert. Genauso würde ich andere Waffen verteidigen, die ich zufällig auch so gut kenne. Selber schieße ich in Standard immer wieder eine ParaOrdnance P16-40, einfach, weil die mehr Murmeln im Tank hat als eine G22 - die ich auch hab. Besser treffen tu ich damit aber nicht, und schneller bin ich auch nicht. Mir isses einfach wurscht, welche der Knarren ich schiesse.

Erst letztens bin ich gefragt worden, ob ich nicht Angst hätte, mein Glock-Griffstück zu ruinieren, man tät (in Production) überhaupt keinen Hochschlag sehen bei mir, so fest würde ich es wohl halten..... Dabei halte ich es nicht bewußt fest, nur halt so, wie ich der Meinung bin, daß eine KW zu halten ist.

Nö, Martin, wer mit einer Glock schlechtere Treffer hinlegt als mit einer Tschechengrammel, der kann einfach keine Glock schießen, that's it. Und das ist ja auch keine Schande, trifft auf ganze Völkerstämme zu ! Möge jedem sein Eisen vergönnt sein. Ich kann mit einer CZ sehr gut umgehen, hatte auch eine und hätte auch keine Probleme im IPSC damit.

Da ich aber darauf Wert lege, möglichst oft mit dem Waffentyp zu schießen, den ich auch führe (das hat dann nichts mehr mit sportlich zu tun), scheidet die CZ schlicht aus. Daß ich es darüberhinaus lächerlich finde, was CZ an Produktpolitik betreibt, nur um eine sog: "Production-Waffe" zu kreieren (die keine Sau je führen würde), ist nur noch der Punkt auf dem i, der diese Firma endgültig uninteressant macht für mich.

Mir fehlt aber jeder missionarische Antrieb, jemand zu etwas bestimmtem zu überreden. Nur manchen Quatsch kann ich nicht mehr hören ...

LG, bis zum Frühjahr

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@second6

Kannst Du hier nicht noch zu guter letzt ein Bild einer vergammelten Glock reinstellen? :s82: Oder wie kann man

sich das sonst vorstellen haaarhaaar :D

>

Das war eigentlich keine Werbung, das ist meine Meinung. Glock überzeugt mich; nicht als Sportwaffe, nicht als schönste Waffe, nicht als edelste Waffe aber als Waffe mit dem einfachsten und doch m.M.n. besten Gesamtkonzept. Sie ist nicht schön, ihr Abzug kratzt, sie gammelt mit der Zeit aber dennoch würde ich sie niemals hergeben. Das ist meine Glock - es gibt viele wie sie aber diese gehört mir.

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Das andere ist Griptape, empfehle ich gerne, wenn es darum geht die Waffe in der Hand kleben zu lassen. Und wo klebst du das Zeug hin?

Nun, Waffe wie oben in die Hand nehmen und einfach mal bisschen gucken, wo deine Hand aufliegt. So kannst du "Griffschalen", Fingermulden, Fläche unterhalb des Abzugfensters, unterhalb vom Beavertail usw. alles bekleben. Das sieht bei mir dann etwa so aus, wobei ich das jedes Mal, wenn wieder neues Band fällig wird anpasse und weiterentwickle:

Einfach so viel kleben, bis du zufrieden bist. Dafür eigenet sich Skateboardtape oder noch einfacher aber mit weniger beständigen Körnung einfach im Baumarkt nach Antirutschband von TESA suchen. Einfach - günstig - gut.

Nur für die Productionschützen:

Es gibt da eine Regelauslegung, die die Bereiche für Tape in der PD definiert.

http://ipsc.org/pdf/RulesHandgunInterp200706.pdf

DVC

MaWo

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Hi

@MaWo

Interessant, das wusste ich nicht. Aber auch nicht tragisch, ich schiesse mit oder ohne Griptape eigentlich gleich, das Feeling mit Tape ist einfach besser. Danke für den Link.

Abgesehen davon ist meine G17 im moment sowieso nicht IPSC-Production konform, nicht zuletzt, weil sie es nicht sein muss, da ich in keinem Verein IPSC schiesse und ich daher auch keinen Auflagen unterliege. Unten sieht man zb. den Backstrap-Plug, welcher meines Wissens auch nicht ok wäre, da kein Originalteil und da es wohl als Magwell gewertet wird, von meinem Poormans-Jetfunnel mal abgesehen.

@Phantom10

Angefault ist sie zwar noch nicht aber sie hat einiges durchlebt, funktioniert aber weiterhin ohne Probleme :icon14:

jetfunnelbm9.jpg

Dann noch diverse Holster- und Dremelspuren und man hat eine persönliche Patina geschaffen.

Mfg

second6

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