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KK-Shooter

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Also Leute, beim KK-Schießen steigere ich mich ja schon stetig (bin mitlerweile bei 210 von 300 Ringen angelangt), aber gestern haben wir mal Duell-Schießen gemacht. Mir wurde dafür die Vereins-9mm zur Verfügung gestellt. Wir haben drei Durchgänge (a 20 Schuss) geschossen und ich habe gerade einmal 5 Schuss auf die Scheibe gebracht. Meine Kammeraden haben schon versucht, mir Tipps zu geben, hat aber nicht viel gebracht. Vielleicht könntet ihr mir ja ein paar Tipps geben, ich bin nämlich völlig deprimiert.

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Vielleicht solltest du dich erst mal ohne Zeitdruck mit der "Vereins-9mm" vertraut machen. Wenn du dann damit einigermaßen schießen kannst, kannst es ja nochmal versuchen. Bei "Duell" hat man ja vergleichsweise viel Zeit für die 5 Schuss - rechnerisch 4 sek / Schuss - also nicht zu schnell schießen. Manche zählen dabei in Gedanken mit, hat mir am Anfang sehr geholfen. Ist halt wie alles eine reine Übungssache.

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Vielleicht solltest du dich erst mal ohne Zeitdruck mit der "Vereins-9mm" vertraut machen. Wenn du dann damit einigermaßen schießen kannst, kannst es ja nochmal versuchen.

Würde ich gerne, also in Ruhe damit schießen. Aber ihr kennt das ja vielleicht, abgesehen von der Standaufsicht stehen dann noch mindestens zwei andere Leute hinter dir um einem anschließend (oder auch mal während des Schießens) Tipps zu geben, das macht einen irgendwie nervös.

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Du solltest dich erstmal in Ruhe mit der Vereinspistole vertraut machen. Dann vielleicht erst mal statisch auf die Duellscheibe schießen, um den richtigen Haltepunkt zu kriegen.

Bitte einen Schützen, der sich auch damit auskennt Neulinge zu trainieren ( Sportleiter o. ä. ), beim Schießen dabei zu sein und Tips zu geben.

Den ganzen anderen "Ratgebern" würde ich ruhig sagen, dass dich der Rummel nervös macht. Wenn sie es mit Sportlichkeit und Kameradschaft ernst meinen, werden sie es akzeptieren ( wobei ich denen gar keine böse Absicht unterstelle, im Gegenteil. Aber gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht ).

Ansonsten ist das einfach Trainigssache, sowohl von der richtigen Schießtechnik her als auch mental. Beim ersten Mal darf man sich absolut nichts draus machen, wenn Schüsse nicht auf der Scheibe sind.

Gut Schuss!

Gruß

cw

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Hallo Sesander,

ich schieße auch 9 mm und war am Anfang auch verzweifelt weil ich alles aber nicht die Scheibe getroffen habe, bis mir jemand gezeigt hat wies geht. Hätte damals nicht gedacht das ich so gut mit einer 9mm klarkomme. Mein größter Fehler war das ich den Schuß wenn ich geglaubt habe jetzt muß der Schuß brechen diesen erzwungen habe. Also ich habe gezielt, alles paßte Kimme und Korn die Flucht stimmte das Zielaufsitzen lassen und habe dann den Abzug durchgezogen. Das Ergebnis waren in der Regel Tiefschüsse. Versuche mal das Ziel anzuvisieren und nicht sofort wenn Du im Ziel bist den Abzug zu betätigen. Laß Dir Zeit beim Abzug durchziehen. Visiere weiter an und weiter auch wenn Du längst im Ziel bist. Dabei ziehe langsam und gleichmäßig den Abzug durch und immer zielen und gleich mäßig durchziehen bis der Schuß bricht. Das brechen des Schußes sollte Dich überraschen. Ich weiß nicht ob ich das so gut rüberbringen konnte aber ich hoffe Dir damit eine kleine Hilfestellung geben zu können.

Viel Erfolg

Gruß

Michael

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Auch wenn Dich die Anderen mit Ihren Tips teilweise nerven, glaube mir auch aus falschen Tips kann man lernen. Jeder ist anatomisch geringfügig anderst. Was bei einem Schützen "die ideale Haltung" ist, kann bei einem anderen Schützen z.B. durchk kleinere oder größere Hände nicht richtig sein. Mann muss locker sein und bleiben. Wenn man versucht krampfhaft eine Haltung einzunehmen wird das nichts. Lass Dir Zeit!

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Vor allem bin ich jetzt beruhigt, dass es nicht nur mir so geht.

Gruß, sesander!

Ich möchte wetten, das eure Waffe 4 Zoll hat . Kannst mir glauben, daß Leute die mit ihrer 2000 Euro 6 Zoll Waffe auch Probleme mit dem Ding haben im schwarzen zu bleiben, auch wenn sie immer die vordersten Plätze bei Landesmeisterschaften belegen. ;) Der wichtigste Tip kam von Texan , daß richtige Halten der Waffe ist auch nicht zu vernachlässigen, versuche auch mal schnelle Mun von Magtech. Lass Dir das mal mit dem Abzug ,Körperhaltung, halten der Waffe , von eurem Vereinsbesten genau zeigen. Dann wirst Du Deine Ergebnisse um 50 % verbessern ! Nach 1000 Schuß sieht die Welt schon wieder ganz anders aus...

Grüße

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Hi Sesander,konzentriere dich nicht zu sehr auf das Zielen,sondern auf den Schussaufbau und Bewegungsablauf und mach dir Notizen,schreib auf,was du machst und wie die Waffe darauf reagiert und wo die Treffer sind.Diese Notizen helfen beim nächsten Training mehr als irgendwelche Tips,die du vergisst.Na denn viel Geduld und Gut Schuss.

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Das hört sich ja schon mal gut an, vielen Dank! Vor allem bin ich jetzt beruhigt, dass es nicht nur mir so geht.

Gruß, sesander!

Welches Modell ist denn eure Vereins 9mm? Das reicht von der Glock als leichteste bis zu Stahlmodellen wie SIG oder Beretta oder Jericho oder, oder, oder...

Wenn du einhändig schießt, macht sich son Unterschied noch mehr bemerkbar. Mein erstes Schießen mit ner Glock z.B. konnte man ohne weiteres unter "oh mein Gott" ablegen, äh beidhändig. USP und besonders Jericho ging besser. Bei mir.

Hilfts dir weiter?

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Das hört sich ja schon mal gut an, vielen Dank! Vor allem bin ich jetzt beruhigt, dass es nicht nur mir so geht.

Gruß, sesander!

Hallo,

ein paar kleine Tipps, ohne Wertigkeitsreihenfolge und Klugscheißerei.

- der beste Tipp wurde weiter oben schon erwähnt, laß Dich vom Schuß überraschen und warte nicht auf ihn und erzwing ihn nicht, sonst kommt es zum s.g. "mucken", d.h. Du ziehst die Waffe bei der Schußabgabe automatisch nach unten, die Folge sind die erwähnten Tiefschüsse

- ändere in einer Serie niemals den Haltepunkt, fünf Treffer in der zwei oder drei auf einer Fläche von vielleicht 10cm sind ein besseres Trefferbild als eine zehn und der Rest auf der ganzen Scheibe verstreut, d.h. versuch nicht, Deinen Treffern "hinterherzulaufen", sonst kriegst Du nie raus, wo die Fehler liegen

- nimm mal die Waffe abgesenkt in den Anschlag, mach die Augen zu und dann hebe die Waffe in die Richtung, wo Deiner Meinung nach die Scheibe ist. Wenn Du der Meinung bist, jetzt paßt es, mach die Augen auf und schau, wo Deine Scheibe ist und wo Du hinzielst. Danach kannst Du Deine gesamte Haltung korrigieren, Fußstellung usw.

- was mir persönlich beim Präzi-Schießen viel gebracht hat, ist aber schwer zu beschreiben, muß man versuchen, zu verstehen und auszuprobieren:

die waffenhaltende Hand drückt nach vorn, die unterstützende Hand zieht nach hinten, und dabei den Arm der Schußhand niemals voll durchstrecken, immer leicht gebeugt halten und die Waffe sozusagen "einspannen". Ist nicht einfach zu erklären, einfach mal ausprobieren. Die Waffe liegt schon vor dem Schuß viel ruhiger als beim oft gesehenen Drücken der Unterstützungshand von unten.

- ansonsten sollte man sich den Spaß am Hobby nicht nehmen lassen, 200 Ringe die Spaß gemacht haben sind besser als 380 erzwungene ;)

mfg

Ralf

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Welches Modell ist denn eure Vereins 9mm?

Eine (ich möchte wetten uralte) Peters Stahl mit 4 Zoll (@Ultima Thule: Sehr gut geraten). Die sieht irgendwie aus wie ne CZ.

Das Problem is ja auch, dass der nächst-"jüngste" Pistolenschütze mitte 40 ist. Die kennen das gar nicht mehr, dass es Menschen gibt, die nicht super schießen. Außerdem werde ich nur von zweien wirklich ernst genommen. Die anderen benehmen sich mirgegenüber, als wollte ich "mich nur mal austoben" und nicht ernsthaft schießen. Da muss ich noch viel Überzeugungsarbeit leisten.

P.s.: Vereinswechsel ist nicht drin, da ich bereits knapp 10 Jahre im Verein bin und dort Gewehr schieße. Bei den Gewehrschützen bin ich auch voll akzeptiert. Ich hoffe, das bekomme ich bei den Pistolenschützen auch noch hin.

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So Leute, gestern hab ich nach dem SpoPi-Schießen noch 50 Schuss (Prezision) mit der 9mm gemacht, ganz in Ruhe. Immerhin hab ich es (nach ein weinig herumprobieren) hinbekommen, die Scheibe zu treffen, auch wenn die Schüsse alle ganz unten rechts lagen. Bis auf zwei "Ausreißer", die sich in die 9 und die 10 "verirrt" hatten. Insgesamt hatte ich zum Schluss 50 Ring und war total Happy. Leider is jetzt erstmal 4 Wochen lang kein Training :traurig_16:

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So Leute, gestern hab ich nach dem SpoPi-Schießen noch 50 Schuss (Prezision) mit der 9mm gemacht, ganz in Ruhe. Immerhin hab ich es (nach ein weinig herumprobieren) hinbekommen, die Scheibe zu treffen, auch wenn die Schüsse alle ganz unten rechts lagen. Bis auf zwei "Ausreißer", die sich in die 9 und die 10 "verirrt" hatten. Insgesamt hatte ich zum Schluss 50 Ring und war total Happy. Leider is jetzt erstmal 4 Wochen lang kein Training :traurig_16:

hallo Sesander,

ich habe das mit viel Spaß verfolgt, wie einem Pistolenneueinsteiger gleich mit Großkaliber ein Fernlehrgeng verpasst wird.

Das kannst Du Dir abschminken. Ich schieße jetzt seit ca. 45 Jahren und zwar so ziehmlich alles was man mit einer Hand halten kann. Als Autodidakt wird Dir die Freude am Großkaliberschiessen abhanden kommen bis Du ein respektables Ergebnis bekommst. Die Fernanleitung die du benötigst, dürfte so um die 400 Seiten betragen. Mein Vorschlag: wenn Du auch den Verein nicht wechseln willst, so suche Dir einen Zweitverein mit wenigstens einem guten und v e r s t ä n d i g e n Pistolenschützen und vertraue dich dem an.

Die andere Möglichkeit, Du besuchst mich, ich bin inzwischen Rentner und ich gebe Dir einen halbtägigen Crashkurs, damit du weißt, auf was du alles achten mußt(Raum Würzburg).

Glück für die Zukunft und viel Spaß bei den Pistoleros wünscht

Allrounder

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Hallo Novize, willkommen im Club der Kurzen,

ja Duell-Schießen unter Zeitdruck ist was anderes als sich statisch in aller Gemütsruhe in die 10 "reinzuzittern".

Das muß geübt werden - im Trockentraining mit Uhr am besten. Waffe senken, anheben, Korn schon im Auge, gleichmäßigen Lichtspalt beachten, gestrichen Korn herstellen, Korn im Ziel sehen, darauf achten, daß das Korn im Ziel bleibt; also nicht auf's Abziehen konzentrieren, sondern auf's Korn, die Waffe bewußt nachhalten.

Das langsame, ruhige Abziehen ist durch das Trockentraining quasi automatisiert - vergleichbar mit dem instinktiven Auskuppeln im Auto beim Bremsvorgang.

Da sagst du auch nicht "jetzt", sondern du machst es, ohne nachzudenken.

Ich suche nicht zuerst das Ziel, sondern zuerst das Korn - das Ziel sehe ich nur unscharf irgendwo in der Ferne, wichtig ist, daß ich das Korn "im Ziel "sehe.

Wenn es gelingt, das Korn die ganze Zeit bis zu Hochschlagen (Rucken) der Mündung bewußt zu sehen, dann sitzt der Schuß.

Der Vorteil, wenn man das dynamische Schießen regelmäßig praktiziert: Man tut sich beim statischen Schießen auf einmal viel leichter, man verbessert sich gewaltig.

Ich sehe das, wenn ich mit alten Kumpels von früher schieße - die sind sozusagen stehengeblieben im Vergleich zu mir; da staune ich manchmal selber über meine Fortschritte.

Viel Spaß beim Üben

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Also ich habe auch gaaaaanz lange gebraucht bis ich so langsam überhaupt mal von den randbezirken Richtung Schwarz kam.

Ich habe 1 Jahr LuPi gemacht. Recht gut und es kamen schnell Erfolge.

Am Schluß kam ich beim DSB so auf rund 340 von 400 Rigen jederzeit und wenn es richtig richtig gut lief auf 350 evtl mit viel Glück und Scheiben aussuchen auf 360 Ringe. :rolleyes:

Dachte also im GK Verein zeigste mal wie toll du das kannst.

Aber :peinlich: Nix getroffen.

Ich hab immer beim oder kurz vor dem abdrücken richtig gut gezuckt.

Gaaanz langsam mit meiner eigenen Glock geht es jetzt weg.

Ich bin nun locker im Schwarzen und sage mal ich hab einen 8er Schnitt. Wenn.......

Wenn ich ruhig und konzentriert schieße.

Wenn ich etwas schneller werde fange ich direkt wieder an zu reißen und es geht nach links unten.

Also 2000 Schuß Muni kaufen und einfach nur rauf auf die Scheibe.

Irgendwann wird das schon.

Den Ausführungen nach ist die Technik ja schon auf dem richtigen Weg.

Kimme/Korn scharf, Ziel unscharf. Langsam abziehen usw.

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Ah, danke Leute, ihr versteht mich. @Michael_HE: Danke für die Tipps, ich werde sie auf jeden Fall beherzigen.

@Jagdmops: Mit dem Trockentraining muss ich mal schauen, die Waffen gehören ja schließlich dem Verein.

Mal abgesehen vom GK-Schießen habe ich noch ein weiteres "Problem". Wir haben bei den SpoPi's nur eine GSP und eine Ruger MK512. Mit dem Standardgriff der Ruger komme ich nicht klar. Immoment brauche ich einfach noch den Formgriff der GSP. Aber die benutzt noch jemand anderes. Einer, der schon länger im Verein is und von dem ich weiß, dass er seit min. 6 Wochen eine WBK hat. Ich hoffe der kauft sich bald ne eingene SpoPi. Da er nämlich wesentlich älter als ich ist und auch schon länger schießt, hat er den Vorzug bei der Waffenwahl. Wenn er also da ist, is nix mit der GSP.

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Ah, danke Leute, ihr versteht mich. @Michael_HE: Danke für die Tipps, ich werde sie auf jeden Fall beherzigen.

@Jagdmops: Mit dem Trockentraining muss ich mal schauen, die Waffen gehören ja schließlich dem Verein.

Mal abgesehen vom GK-Schießen habe ich noch ein weiteres "Problem". Wir haben bei den SpoPi's nur eine GSP und eine Ruger MK512. Mit dem Standardgriff der Ruger komme ich nicht klar. Immoment brauche ich einfach noch den Formgriff der GSP. Aber die benutzt noch jemand anderes. Einer, der schon länger im Verein is und von dem ich weiß, dass er seit min. 6 Wochen eine WBK hat. Ich hoffe der kauft sich bald ne eingene SpoPi. Da er nämlich wesentlich älter als ich ist und auch schon länger schießt, hat er den Vorzug bei der Waffenwahl. Wenn er also da ist, is nix mit der GSP.

eigene Waffe ist natürlich unverzichtbar - auf Dauer - wenn' s wirklich was werden soll. Zum Trockentraining, zum richtigen Griff-Trainieren usw. Man muß sich vollständig an das Eisen gewöhnen, ans Gewicht, an die Visierung, an den Griff, an die Abzugseigenschaften.

Ich habe schon gar keinen großen Drang mehr, was anderes zu schießen als mein Lieblingseisen.

Auch zu Hause nehme ich fast täglich die Waffe zur Hand und übe Zielerfassung und das Triggern. Muß nicht zeitaufwendig sein (10 Minuten ab und zu reichen schon). Na ja, nebenher noch ein bißchen Lupi ab und an. Bringt aber nicht wirklich soviel für's GK-Schießen.

So wird das Zusammenspiel Waffe - Schütze mit der Zeit perfekt (hoffe ich zumindest).

Gut Schuß

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