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Mentales Training


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From: "Alfred und Monika Buhlert" <zaubermurmeln@T-Online.de>

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Subject: Mentales Training

Dr. med. Rainer Bals Burgunderstr. 3

Facharzt für Allgemeinmedizin Sportmedizin/Chirotherapie 67590 Monsheim

Mentales Training – Schießsport

Allgemeine mentale Vorbereitung

Es gilt Aggressionen abzubauen und Bilder und Filme, die im Kopf „kreisen“, auszuschalten. Reale Menschen und reale Situationen sind keine Bilder, nur Geschichten aus der Vergangenheit und Träume produzieren Bilder. Reale Menschen und reale Situationen sind real: jetzt und hier, nur Bilder aus Vergangenheit und Zukunft produzieren Konflikte und Probleme, die nicht nur das Sportschießen stören. Wir schießen jetzt: wenn keine Bilder und Filme im Kopf „an“ sind, haben wir keine Störung. Wenn keine Störung durch Bilder im Kopf vorhanden sind, ist auch der Körper frei, alle Muskeln und die Atmung ist frei und ruhig: alles ist easy und kräftig: auch Haltearm und Abzugsfinger. Keine Filme im Kopf bedeutet auch Zeit, der Film „Zeitmangel“ ist auch als Film ausgeschaltet. Zeit haben bedeutet: kein Verreißen, der Abzugsfinger hat unendlich Zeit. Wir bestimmen den Ablauf: haben Zeit und Ruhe und Kraft.

Wichtige Dinge und Termine, die der Geist nicht vergessen will und kann, und die im Kopf kreisen, schreibt man auf einen Notizzettel oder spricht sie auf ein Diktaphon. Schon sind die Probleme „ausgelagert“.

Tipps für persönliche psychische (seelische) Hygiene:

1. Nicht jeden Weg, den man gehen kann, muss man auch gehen! Schon sind viele Probleme nicht mehr vorhanden.

2. Das Bild „Kimme und Korn“ muss man sich immer wieder plastisch vergegenwärtigen. Dadurch wird das Bild in Kopf und Körper encodiert!

3. Literatur:

Seneca, Von der Kürze des Lebens

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen

Herrigel, Zen - Von der Kunst des Bogenschießens

Kurzfassung: Welche Bilder sind in unserem Kopf? Bilder erkannt – Gefahr gebannt.

Spezielles mentales Training

Ohne Bilder und Konflikte und Träume sind wir auf dem Stand. Ziele sind auch Träume! Wir haben keine Ziele. „Der Weg ist das Ziel“, d. h. der gute Wettkampf und das gute Training sind das einzige Wollen, Ziele oder Ringzahlen sind völlig unwichtig. Der Geist ist ruhig – nicht schläfrig – sondern hellwach für den Weg, im Training wie im Wettkampf: Wir sind in einer Arena! Wach – aber nicht verspannt, nicht unter Druck und keinesfalls unter Zeitdruck! Nicht Tempo sondern Präzision zählt. Dies ist Meditation: ruhig, ohne Wollen und wach. Ein Bild „geht auf“ (wie die Sonne): Kimme und Korn in exakter Ausrichtung, die Präzision eines Diamantenschleifers bestimmt unsere Schießkunst oder die Konzentration eines Zen-Bogenschützen. Die Schießhaltung ist unverkrampft und aus dem Körper heraus stabil, keine überflüssiger Muskel ist aktiviert. Die Sportwaffe wird stabil in die Hand (an den Körper) gebettet. Die Sportwaffe wird ausgerichtet, Kimme und Korn werden dem vorhandenen Bild entsprechend im Halteraum idealisiert: exakt und genau. Der Abzugsfinger kriecht langsam in Richtung des Handzentrums (= zentral) über den Abzugspunkt hinweg. Die Konzentration bleibt nach Brechen des Schusses weiter draußen. Die Langsamkeit des Abzugsfingers löst sich nur nach und nach. Jetzt ist der Schuss abgeschlossen.

Kurzfassung (für jeden Schuss abrufen / bei Präzision):

Einrichten – Bild von Kimme und Korn – exakt und genau – stabil bleiben – langsam und zentral mit dem Abzugsfinger – draußen bleiben.

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Gruß Mumpel

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