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Mrks

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  1. Sorry, aber NEIN! Definitiv nicht beim geschilderten SV! Argumentiert die Behörde damit, dass die WBK zu unrecht von der vorherigen Behörde erteilt wurde, handelt es sich um einen 10 Jahre alten rechtswidrigen Verwaltungsakt (VA), der durch die alte Behörde erlassen wurde. Daher ist es nach der Sachlage eine Rücknahme, deren Voraussetzungen sich nach § 48 HVwVfG richtet. Die Voraussetzungen für die Rücknahme sind, besonders wenn der VA 10 Jahre alt ist, an sehr hohe Hürden geknüpft, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Behörde damit durch kommt. Der Frager sollte sich bloß einen Anwalt nehmen, der mit Verwaltungsrecht fit ist, muss kein besonderer Waffenrechtsguru sein.
  2. Wurde die WBK zu unrecht erteilt, weil die Voraussetzungen nicht vorlagen, dann dürfte es kein Widerruf sein, sondern eine Rücknahme. Und zwar die eines rechtswidrigen Verwaltungsaktes. Maßgeblich ist hierfür § 48 HVwVfG. Die Rücknahme darf nur unter den Einschränkungen der § 48 Absä. 2 bis 4 HVwVfG erfolgen. Jetzt schau dir mal Absatz 4 an! Ich weiß nicht, ob Hessen noch ein Widerspruchsverfahren in Angelegenheiten des Waffenrechts hat, falls ja, umgehend Widerspruch einlegen (Begründung kann nachgeliefert werden, zunächst nur fristwahrend einlegen) oder sofort zum Anwalt und Klage erheben. Ich denke da hat die Behörde ganz schön daneben gegriffen.
  3. Kannst du, du hast ja ein 14 tägiges Widerrufsrecht nach Erhalt der Ware, weil du ja bloß online gekauft hast. Kannst natürlich auch widerrufen ohne die Ware zu haben, den Stress macht er sich sicherlich nicht. du kannst mal davon ausgehen, dass er kein Interesse hat an dich zzu verkaufen. wieso auch immer, vermutlich hat er das Teil schon anderweitig veräußert. mach dir keinen Kopf. Aber wie willst du ihm ne Mail schreiben, wenn er nicht mehr per Mail erreichbar ist?
  4. Betrug ist vielleicht ein bisschen arg und läuft ohnehin vermutlich ins Leere, ohne den Fall genau zu kennen. Zum Anwalt kann er aber sehr wohl und den Verkäufer auf Erfüllung klagen. Das macht aber zumeist nur Stress, kostet Geld und am Schluss hast du deine Ware trotzdem nicht aber 10 Jahre Lebenszeit vor Ärger verloren. Schadenersatz, wenn er die Ware irgendwo teurer sieht und erwirbt kann er geltend machen, aber all das ist normalerweise den Ärger nicht wert. Abhaken, hatten wir alle schon mal, solche Spezialisten.
  5. Ohne dir jetzt mit Rechtsvorschriften aus dem BGB zu kommen und nicht klausurtauglich ausgedrückt: Es gab einen Antrag und eine Annahme. Unabhängig davon, ob die Zahlung erfolgt ist, ist also ein Kaufvertrag zwischen dir und dem Verkäufer zu Stande gekommen, da brauchst du nichts zu unterschreiben. Du bist, zur Zahlung und Abnahme verpflichtet, der Verkäufer hat dir die Ware zu überlassen. Du könntest also gegebenenfalls auf Lieferung der Ware bestehen und diese sogar einklagen und hättest, rein theoretisch, sogar einen Schadenersatzanspruch sollte der Verkäufer nicht liefern. Ich würde ihm, ganz pragmatisch, ein Einschreiben-Rückschein senden, mit einer Fristsetzung von vielleicht einer Woche, die er Zeit hat seinen Part zu erfüllen. Solltest du bis dahin nichts hören trittst du wegen Nichtleistung vom Kaufvertrag zurück. Ende. Nachdem er wohl sowieso kein Interesse hat, bist du damit dann auch raus. Du hast aber trotzdem die Chance deine Ware noch zu bekommen. Sorgen bezüglich der Qualität würde ich mir erst mal nicht machen, durch den Kauf übers Internet hast du auch die Möglichkeit die Ware bequem zurück zu schicken, wenn sie dir nicht taugt.
  6. Das ist kompletter Schwachsinn. Dank des Bundesdatenschutzgesetzes funktioniert genau das nicht.
  7. Was bringt dich denn zu dieser Aussage? Die Behörde bedient sich der Beweismittel, die sie nach pflichtgemäßem Ermessen zur Ermittlung des Sachverhalts für erforderlich hält, so sagt z. b. Art. 26 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetz, die dann abgesehen von den Vorschriften des WaffG immer noch als "lex generalis" herhält.. Wenn der Sachbearbeiter, z. b. wegen Unstimmigkeiten in der Seriennummer, darum bittet, die Waffe im Rahmen seiner Ermittlungspflicht vorgelegt zu bekommen, so ist das legitim und absolut rechtmäßig. Die Verbringung auf das Amt ist dann sehr wohl ein bedürfnisumfassender Zweck. In Sachen Beförderung und Sicherheit ist jeder Waffenbesitzer ja im Rahmen seiner Sachkunde kundig... Im Zweifel auf ein formloses Schreiben vom Sachbearbeiter bestehen.
  8. Verstehe ich, ich will es auch nicht bürokratischer machen als nötig und mir geht das kniegebohre auch auf den S... Nur verarschen kann ich mich alleine, ich wollte eine Hilfestellung und eure Meinung aber die habe ich ja nun. Naja, nix für ungut, carcano...
  9. ...komischer Ton ist das und m. E. unqualifiziert und am Thema vorbei. Konstruiertes Beispiel: Ein Erwerber hat seine WBK mangels Zuverlässigkeit entzogen bekommen, dies setzt normalerweise die Abgabe des WBK-Dokuments voraus. Hat er das Ding allerdings "verloren" und gibt das so bei der Behörde an und taucht dann Wochen später mit dieser WBK/Personalausweis bei mir auf, was dann? An mir als Verkäufer ist es doch dafür zu sorgen, dass die Waffe nicht in die Hände eines Nichtberechtigten fällt. Oder was meinst du? Wie gehe ich bei so einem Fall sicher?
  10. Leider nicht mein Landkreis. Und ohne Geburtsdatum wird es aus datenschutzrechtlichen Gründen etwas schwer sein eine Auskunft zu bekommen.
  11. Ja, uwewittenburg, da war ich noch am Tippen meines Beitrages. Danke euch allen schon mal. Leider ist der eMail-Kontakt zum Käufer sehr sporadisch, sodass ich weder bisher seine zuständige Behörde noch den Namen des Sachbearbeiters in Erfahrung bringen konnte. Am Wochenende will er das Teil abholen. Aber ohne Telefonat mit dem SB wird das von meiner Seite nichts.
  12. Würdet ihr den Anruf beim SB zur Voraussetzung machen? Ich tendiere eigentlich dazu. Denn anders lässt sich m. E. nicht verifizieren, dass er das WBK Dokument selbst immer noch berechtigt besitzt. Ich möchte nicht "kniebohrerischer" sein als nötig aber trotzdem abgesichert sein.
  13. Ich habe via eGun ein Repetiergewehr (eingetragen auf meiner gelben WBK) angeboten. Ersteigert wurde die Waffe von einem Höchstbieter aus der Nähe, der das Gewehr gerne persönlich abholen würde. Wie geht ihr in einem solchen Fall vor um auf der sicheren Seite zu sein? Lasst ihr euch nur WBK/Personalausweis vorlegen, lasst ihr weiterhin ein Schriftstück zur Übergabe unterschreiben oder wie geht ihr vor? Ich möchte mich eigentlich absichern, indem ich bei seiner zuständigen Behörde anrufe und mich über das Vorhandensein einer EWB des Ersteigerers zum aktuellen Tag versichere...
  14. Sei mir nicht böse, aber diese Aussage halte ich für kompletten Unsinn. Ich habe in den einschlägigen dynamischen BdMP-Disziplinen schon unzählige Male P7-PSP-Magazine unter Zeitdruck gewechselt, leben tu ich noch. Woran liegt's?
  15. Das ist ein guter Punkt, mit dem du sicherlich nicht unrecht hast. Aber zwei Magazine (auf Kulanz) ODER den MFD (bei Ablehnung der Kulanz) in einen Umschlag zu stecken und mit einem Warenausgang zurückzusenden ist doch kein großer Aufwand. Die Versandkosten lagen ebenfalls bei. Die Ware auf Kulanz umzutauschen ist doch eine WIN WIN-Situation für beide Seiten: Die Firma schafft damit eine, womöglich ergiebige, Kundenbindung und der Kunde ist glücklich, weil er hat was er braucht. Keiner erwartet einen Umtausch auf Kulanz innerhalb von drei Tagen. Aber innerhalb von über 3 Wochen sollte da m. M. n. schon etwas zu machen sein. Eine einfache Mail, mit der Bitte um Verständnis das es sich hinziehen kann hätte mir gereicht, von mir aus kann es dann auch drei Monate dauern. Wenn ich aber sobald mein Geld geflossen ist, gänzlich ignoriert werde, dann komme ich mir gemolken vor.
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