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Katechont

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  1. Hallo ArtofWar75. Zuerst mal vielen Dank für euer Interesse am Sportschießen Für euch sollte zunächst mal die Überlegung wichtig sein: wo genau ist der Verein und wann sind die Schießzeiten? Wenn ihr dann immer noch mehrere Vereine in der engeren Auswahl habt, wäre 'ohne Corona' der nächste Schritt, alle auszuprobieren. Wegen Corona bleibt euch dafür jetzt immerhin die Zeit, die Disziplinen eines in Frage kommenden Vereins auszuloten. Hier gibt's auch eine Suchhilfe: https://verband.bssb.de/umkreissucheVereine Kurz übers Knie gebrochen: Vereine sind Verbänden angeschlossen. Verbände grenzen sich durch verschiedene Disziplinen voneinander ab. Viele Disziplinen grenzen sich untereinander dadurch ab, weil sie mit unterschiedlichen Waffen geschossen werden müssen. Die Unterschiede zwischen den Disziplinen sind im Großen und Ganzen aber oftmals geringer, als viele hier im Forum wahrhaben wollen Mein Tipp für Neulinge wäre, sich zunächst nach Vereinen umzuschauen, die einen eigenen Schießstand haben. Denn dadurch kann ein solcher Verein mehr Schießtermine anbieten als ein Verein, der nur 2x im Monat Mietzeiten hat. Vereine mit eigenen Schießständen für Feuerwaffen sind in München allerdings leider recht rar gesät. Daher hat man es oft mit Vereinen zu tun, die andernorts eingemietet sind. Teilweise ist das mit 50km und mehr an Wegstrecke verbunden um Disziplinen zu schießen, die sich auf der Homepage noch als 'must have' lesen. Lasst euch im Vorfeld nicht zu sehr vereinnahmen, mancher Pistolero hat als begeisterter 3D-Bogenparcours-Schütze seine Passion gefunden, mancher Luftgewehrschütze ist später beim IPSC glücklich geworden.
  2. Die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen in Bayern sind recht eindeutig: Man muss triftige Gründe vorweisen um die eigene Wohnung verlassen zu dürfen. Sport und Bewegung an der frischen Luft gehören zwar dazu, daraus aber den Besuch einer Schießstätte abzuleiten, wäre schon sehr gewagt. https://www.bayern.de/service/coronavirus-in-bayern-informationen-auf-einen-blick/vorlaeufige-ausgangsbeschraenkung-anlaesslich-der-corona-pandemie/ Dazu kommt die Allgemeinverfügung in Bayern, wonach "Der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen, sondern der Freizeitgestaltung [...] untersagt" wird. https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-143/ Damit ist der Hammer dann spätestens gefallen. Wer also so blöd ist glaubt, trotzdem einen Schuss abgeben zu müssen, der kann seine waffenrechtliche Zuverlässigkeit gleich mit abgeben. Wenn es um Bedürfniseinheiten geht, wird konsequenterweise auch kein Verband Einheiten aus diesem Zeitraum akzeptieren können/dürfen.
  3. Traurig, aber wahr: es sind halt Corona-Ferien
  4. Wenn man mal einen Vorteil der Paragraphenflut des Waffengesetzes, der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zum Waffengesetz, der Allgemeine-Waffengesetz-Verordnung, der Schießstandrichtlinien, des Vereinsrechts, usw. benennen möchte, dann ist es sicherlich der Umstand, dass sich ein Verein bei unangenehmen Entscheidungen fast immer auf rechtliche Grundlagen berufen kann. Wenn die behördlichen Standschließungen zurückgenommen und der Schießbetrieb wiederaufgenommen werden kann, stehen die Vereine vor einer unangenehmen Entscheidung: nämlich wie der Schießbetrieb organisiert werden kann bis Corona als –ich nenne es mal so- „gesellschaftlich besiegt“ gilt. Zusammenkünfte in Vereinen sind mindestens bis zum 19.04.2020 untersagt. Egal, wie der Stichtag letztlich lauten wird, was ist ab Tag 1 danach? Wie organisiert man sich als Verein guten Gewissens? Die Ideen hier in diesem Thread lese ich eher als Vorschläge für die Zeit, in der Corona zwar „noch gegenwärtig, aber nicht mehr akut“ ist, also vielleicht für den Spätsommer oder Herbst. Was aber ist mit der Zwischenzeit bis dahin? Wenn eine „Wiederaufnahme“ vom Wirtschafts- und Gesellschaftsleben aus Selbsterhaltungsgründen ermöglicht werden muss, aber Vereine ethisch vor Probleme stellt? Sollte der Schießbetrieb freiwillig länger ruhen? Habt ihr Empfehlungen? (Bin selbst im Vorstand von drei Vereinen, mit diesen Entscheidungsfindungen konfrontiert und dankbar für Anregungen oder besser gesagt, für Auswege)
  5. Ob die Sorgen berechtigt sind oder nicht, wird die Zeit zeigen. Wir haben ja zwei Parameter: die abzuleistende Dauer des Schießnachweises (um 'vorschnellen' Waffenerwerb zu verhindern) und die Häufigkeit der zu schießenden Einheiten (um praktische Übung im Umgang mit Schusswaffen zu erlangen und um die Ernsthaftigkeit des geplanten Waffenerwerbs am Schießstand nachzuweisen) Corona wirkt sich nicht auf die 12 Monate Wartefrist bis zur Antragsstellung aus, wohl aber auf die in dieser Zeit zu schießenden Einheiten. Ich denke, dass von staatlicher Seite wohl erst eingegriffen wird, wenn die Ausfallzeiten aufgrund der Standsperrungen nicht in zumutbarem Umfang nachgeholt werden können. Wegen zwei Monaten Standsperre und somit 14 Monaten bis zum Waffenerwerb statt 12 Monaten wird das Bedürfnisprozedere im WaffG wohl eher nicht ausgehebelt werden. Wenn bei einem Schießnachweis über 12 Monate die vergangenen 2 Monate wegen Corona keine Einheit mehr aufgeführt werden kann, der Gesamteindruck des Nachweises aber passt, sollten die Verbände wohl kein Problem haben, hier eine wohlwollende Regelung erreichen zu können.
  6. Wenn bei dir zu späterem Zeitpunkt ein Waffenerwerb geplant ist, wird an einer Mitgliedschaft in einem Verein kein Weg vorbeiführen. Das Waffengesetz drängt Schützen in Vereine um das Bedürfnisprinzip in Anspruch nehmen zu können - vor allem auch, was den Erwerb von Langwaffen auf die Gelbe Waffenbesitzkarte angeht. Es gibt zwar noch den Paragraphen (Sorry, hab kein Sonderzeichen für Paragraph auf meinem Fisher Price smartphone) 8 im Waffengesetz, der prinzipiell auch Waffenbesitz als Sportschütze ermöglicht ohne Vereinszugehörigkeit, in der Praxis kommt dieser aber quasi nicht mehr zur Anwendung. Dafür ist die Dichte an Schützenvereinen zu hoch in Deutschland, als dass nichts 'zumutbares' gefunden werden könnte. Hast du schon mal den Thüringer Schützenbund in Augenschein genommen? Der hat auf seiner 'Liste B' zusätzliche Disziplinen, die interessant sein könnten. Und nicht jeder DSB-Verein drängt seine Mitglieder sonntags zum Kirchgang
  7. Vielleicht kehrt in diesem Thread endlich mal Ruhe und Gelassenheit ein. Ich finde es nicht nur überzogen, sondern absolut unverschämt wie der Themenstarter in einer fast schon pawlow’schen Konditionierung teils angegriffen wird. Konkret hat Schwarzwälder lediglich Überlegungen starten wollen, wie ‘in ferner Zeit‘ ein Schießbetrieb auch auf Vereinsebene wieder dargestellt werden kann. Mehr nicht. Einige von euch schrecken nicht zurück, ihn dafür persönlich zu verteufeln, schließlich hätte er ja auch Schuld an irgendwelchen Waffengesetzverschärfungen. Irre. Da kommen dann sogar geistige Ergüsse, manche Foristentätigkeit würde sich nach Corona ohnehin erledigt haben…tickt ihr noch richtig? Die Weite des Internets als Rückzugsraum für Tastaturmaulhelden um zu pöbeln, sch..egal, dass es sich hier um ein öffentliches Forum handelt. (Von Angesicht zu Angesicht eine solche Beleidigung – eins auf die Fr… wäre als Reaktion angemessen. An die Moderatoren: ja, die Ausdrucksweise ist bewusst gewählt) - IHR schadet unserer Außendarstellung und nicht jemand wie Schwarzwälder, der als Störer bereits verunglimpft wird, nur weil er in 2019 waffenrechtliche Fragestellungen aufgeworfen hat. Auf diesem euren Niveau ist ein ‘Fach-Forum‘ wie WO unnütz. Zurück zum eigentlichen Thema: Fast täglich ändert sich das Lagebild, dennoch bleibt mittlerweile die Konstante, dass wir es noch lange mit dem Virus zu tun haben werden und Corona nicht wie eine saisonale Grippe in den wärmeren Monaten verschwinden wird. Es wird also der Tag kommen, an dem zur Normalität übergegangen werden muss um Wirtschaft, Gesellschaft und das Land vor dem völligen Absaufen zu retten – ‘Jetzt ist das Virus halt da‘. Dann, spätestens dann, wird man überlegen müssen wie man Ansteckungen nicht fahrlässig weitergibt, schon sind wir hier wieder auf Seite 1, Beitrag 1. Überlegungen zur Hygiene sind ja, von Corona mal abgesehen, auch bei der Frage zum Umgang mit Blei (da war doch was) im Allgemeinen nötig. Es gibt genügend Schützen, die wollen von einer Schutzmaske bei der Reinigung von Stahllamellenkugelfängen nichts wissen und genügend, die sich nicht die Hände waschen nach dem Schießen – das betrifft auch Kinder und Jugendliche, die Diabolos quasi in den Fingern zerreiben. Es wird wohl nicht zu einem Bleiverbot im Schießsport kommen (in einer Welt nach Corona…) wohl aber zu den üblichen ‘Ja, aber - Kompromissregelungen‘ um politisch einem Bleiverbot zuvorzukommen. Dann sind wir auch wieder auf Seite 1, Beitrag 1: funktionierende Absauganlagen, verpflichtender Mundschutz und Einmalhandschuhe bei der Reinigung, Händewaschen usw.
  8. @Schwarzwälder Mein Beitrag war keineswegs gegen deine Sichtweise gerichtet, ich sehe das Ganze ebenfalls recht langfristig und nicht wie ein abruptes Naturereignis, hinter dem jetzt dann aufgewischt werden muss... Mir ging es darum, Ruhe reinzukriegen bis in vier, fünf Wochen hoffentlich ein konkreteres Lagebild gezeichnet werden kann als momentan. Bereits an anderer Stelle auf WO wurde auf eine Risikoanalyse des Bevölkerungsschutzes für ein SARS-Coronavirus hingewiesen, siehe hier ab S.55 https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Downloads/Krisenmanagement/BT-Bericht_Schmelzhochwasser.html Die Prognosen bilden zwar den absoluten Extremfall ab, passen wegen der Wellenbewegung aber tendenziell zu deinem verlinkten Artikel aus der Washington Post. Ich glaube, dass CoVid-19 global bereits länger grassiert als wir denken und vor allem auch wesentlich stärker. So oder so: es wird uns (in welcher Form auch immer) teuer zu stehen kommen, einschränken und zu 'mehr Staat' führen. Vor Letztgenanntem graust es mich spätestens seitdem aus Regierungskreisen verlautbart wird, man sei "gut vorbereitet"
  9. Es wäre dringendend an der Zeit, dass von allen Schießsportverbänden über die Bundesebene endlich die klare Weisung gegeben wird, dass Schießsportveranstaltungen (Wettkämpfe, Versammlungen und sonstiges) bis hinunter auf die unterste Verbandsebene einzustellen sind, zumindest mal bis nach Ostern. Mir persönlich wird da zu viel rumgeeiert. Bei einer solchen Entscheidung kann man auch nicht die Landesverbände vorschicken, die dann wiederum 'gezwungenermaßen' auf Weisung der Länderregierungen reagieren dürfen. Beim Eishockey wird die Saison vorzeitig beendet, beim Fußball der Spielbetrieb ausgesetzt, da brauche ich keine politisch unklugen/renitenten Schießsportvertreter. Hier muss dem DSB ein Lob ausgesprochen werden für sein weitsichtiges Handeln. Klare Entscheidung von oben, kein 'Schwarzer Peter' für die Landesverbände oder deren untergeordnete Schützenbezirke. Durch die Absage der DM im August (wenn auch noch lange hin) wird den Landesverbänden der Druck genommen, Landesmeisterschaften zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft ausrichten zu müssen. Dadurch wird auch die Austragung von Bezirksmeisterschaften (die jetzt anstehen) zur Qualifikation für die jeweilige Landesmeisterschaft überflüssig. Es spielt inzwischen überhaupt keine Rolle mehr, ob man als Einzelner an Corona 'glaubt' oder nicht, sondern dass seitens der Politik klare Signale gegeben wurden, das Leben in der Öffentlichkeit weitestgehend zurückzufahren. Das unangenehmere Steigerungen noch möglich werden (Ausgangssperren wie in Spanien) hängt auch von dem Verständnis aller ab, die gegenwärtigen Maßnahmen konsequent umzusetzen. Der Anteil der über die Atemluft übertragenen Tröpfcheninfektion wird oft unterschätzt (da unsichtbar). Dagegen kann man sich im geschlossenen Raum nicht so einfach schützen wie mit den Maßnahmen zur Vermeidung einer Schmierinfektion. Daher sollte von den Verbänden noch die dringende Empfehlung kommen, in den Vereinen den Schießbetrieb vorläufig einzustellen. Auch hier wäre gewaltig Druck genommen -von den Aufsichten und guten Geistern eines Vereins, die aus Pflichtgefühl immer da sind um den Ablauf des Schießbetriebs sicherzustellen -von den Vorständen, denen die Entscheidung abgenommen wird -von den Schützen, die sich getrieben fühlen, dem Bedürfniszwang zahlenmäßig nachkommen zu müssen. Keine Behörde wird gegen diese begründete Schießpause anreden können. (...klar, man kann sich als Aufsicht im zugigen, halboffenen Schießstand immer in den kalten Monaten eine Lungenentzündung wegholen und muss die Konsequenzen tragen. Das ist aber nicht vergleichbar damit, jemanden fahrlässig/bald vorsätzlich einem Virus auszusetzen, selbst wenn es in Summe weit überwiegend glimpflich ausgehen wird.)
  10. Mich erstaunt immer wieder dieses simpel gestrickte Denken dieser Grüninnen und Grünen und Intergrünellen. Als ob ein Verbot ausschließen würde, dass trotzdem Mumpe heimgetragen wird, notfalls gestückelt in kleinen Mengen bis die 'Zielmenge' erreicht ist. Vielleicht geht es auch nur um maximale, strafbewehrte Gängelung derer, die ein solches Verbot betrifft. Falls jemand grünes Denken (er)fassen kann, bitte ich um kurze Aufklärung.
  11. Die AfD wäre längst bei fixen 20%, wenn das mediale Dauerfeuer und der politische Kampf auf allen Ebenen gegen die Partei nicht so kompromisslos ausgetragen würden. Dafür hält sich die AfD wirklich beachtlich bei konstanten 12,13,14% bundesweit. Und das trotz Auschwitz, Hanau, Corona und sonstigen Vorwürfen, die der AfD gemacht werden. Wie schon von @Knight geschrieben ist die AfD die einzige Partei, die bislang ohne Wenn und Aber hinter den Schützen stand - auch auf EU-Ebene. Und übrigens auch weiterhin 'unsere' Themen im Blick hat, Stichwort Bleiverbot. Man muss rückblickend auf das vergangene Jahr den Einsatz der AfD vorbehaltlos anerkennen und sollte daher künftig durchaus unsere Interessen eben auch bei der AfD vortragen. Alleine schon, um der CDU/CSU diese Alternative vor Augen zu führen, denn dort glaubt man immer noch felsenfest an die unerschütterliche Wählerbindung von Schützen und Jägern ans eigene schwarze Lager. Eine für den Wähler glaubhafte Option, die die CDU/CSU zum aktiven Einsatz FÜR die Sache antreibt, wäre sehr viel wert. Leider ist es so, dass die Verbände dabei (noch) nicht mitspielen. Man hat sich dem ominösen Kampf gegen Rechts verschrieben, fürchtet um Gehör und Reputation, teils um finanzielle Mittel und will nicht 'unsauber' da stehen. Sprache bestimmt dabei die Wirklichkeit: je mehr die AfD als Rassisten, Faschisten, Nazis nicht nur diffamiert, sondern zivilgesellschaftlich verankert werden, desto schwerer fällt den Verbänden eine Annäherung.
  12. Es ist gut, dass die großen Verbände Gedankenspielen solcher Art nie gefolgt sind, auch wenn besonders Anhänger kleinerer Verbände das seit Jahren/Jahrzehnten oft genug unterstellen. Wenn nach Erfurt, Winnenden usw. die Signale gekommen wären "bitte schafft alles über .32 ab", dann wäre dies längst passiert. So schnell hätte Max Musterschütze nicht schauen können, wie die Politik den Verbotszug in den Sackbahnhof gesteuert und dann die Gleise demontiert hätte! Und für ein 'Verbot' benötigt es die Politik nicht: wenn man kein Interesse hätte, würde man die Disziplinen einfach nicht mehr ausüben und beim BVA abmelden. Fertig. Die Realität sieht aber zum Glück ganz anders aus.
  13. Für die CSU gibt's ja keine Verschärfung des Waffenrechts... sondern immer nur eine notwendige Anpassung, die sich nicht gegen Jäger und Sportschützen richtet und diese schon keinesfalls unter Generalverdacht stellt.
  14. Sollte nicht besser (ja, das ist vermessen und die Erfolgsaussichten wahrscheinlich eher im Promillebereich - selbiges gilt für die Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht allerdings auch) nicht direkt an die EU herangetreten werden in irgendeiner Weise? Im Artikel 17 der EU-FWRL steht: "Bis zum 14. September 2020, und anschließend alle fünf Jahre, übermittelt die Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht über die Anwendung dieser Richtlinie, der auch eine Eignungsprüfung der einzelnen Bestimmungen der Richtlinie enthält, und macht gegebenenfalls Gesetzgebungsvorschläge, insbesondere zu den Feuerwaffenkategorien in Anhang I, zu Fragen der Umsetzung des Systems für den Europäischen Feuerwaffenpass, zur Kennzeichnung und zu den Auswirkungen neuer Technologien, beispielsweise den Auswirkungen des 3D-Drucks, der Verwendung von QR-Codes und der Nutzung der Funkfrequenzkennzeichnung (RFID).“ Wenn schon Kräfte aufgeboten werden sollen, wozu dann wegen der Umsetzung von 'Kleinigkeiten' innerhalb einer Richtlinie, die im Großen und Ganzen abzulehnen ist.
  15. Das mit den Petitionen ist doch schon x-mal durchgekaut worden.. Eine E-Petition ist nunmal nicht jedermanns Sache. Fakt ist doch, dass die Mobilisierung der Basis zweifelsfrei geklappt hat. Und das in einem bislang nicht gekannten Ausmaß. Da kann man den Verbänden keinen Vorwurf machen. Die Youtuber haben das Ganze sicherlich auch unterstützend flankiert. Es wäre zu einfach zu behaupten, dass sich quasi nur die 50K-Petitenten gegen die Verschärfung 'gestemmt' hätten. Damit tut man allen Briefeschreibern Unrecht, deren Aufwand deutlich höher lag. Vom Aufwand derer, die den persönlichen Kontakt zu Politikern gesucht haben, mal ganz abgesehen. Die Tonnen an Briefen haben jedenfalls Eindruck gemacht, das hat es bislang noch bei keinem anderen Gesetzesvorhaben gegeben. Dazu kamen die unzähligen E-Mails. Rückblickend war der Einfluss natürlich gering; je nach Sichtweise ist es zumindest nicht noch schlimmer gekommen. Das ist aber auch schon alles x-mal durchgekaut worden..
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