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Katechont

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  1. Für die Versagung nach § 6 WaffG genügen aber "Tatsachen für die Annahme", dass eine Fremd- oder Selbstgefährdung besteht. Die WHO klassifiziert 500 psychische Störungen. Gelten die dann alle als Ausschlussgrund? Es ist eine ungeheuerliche Stigmatisierung! Seit 2020 kann die Behörde das persönliche Erscheinen anordnen um sich ein Bild des Antragstellers zu machen. Die Behörde fungiert somit als Gesundheitspolizei, als Hilfssheriff. Selbstverständlich sind willkürliche Entscheidungen möglich. Was ist mit einer Magersüchtigen? Die "Selbstgefährdung" ist augenscheinlich nachgewiesen. Erkläre das mal dem "Fall" in Bayern, der ohne Behindertenausweis auf dem Behindertenparkplatz einer Videothek parkte. Die Behörden gingen davon aus, dass so jemand für Waffenbesitz nicht geeignet ist - wer sich nicht an solche einfache Regeln halten mag, der wird sich doch bei Waffen auch nicht an Regeln halten...? Wenn du in München nach der Disco frühmorgens deine S-Bahn verpasst und angetrunken auf einer Parkbank schlafend angetroffen wirst, wird ein waffenrechtliches Unzuverlässigkeitsverfahren eingeleitet (O-Ton Behördenleiter im TV). Wo bitte ist hier der Bezug zu einem drohenden Kapitalverbrechen mit Schusswaffen? Wo ist die Gefahr für die Öffentliche Sicherheit!? Ein bisschen "Lebensmüdigkeit" und Selbstzweifel genügen vollkommen als Versagungsgrund. Es kann bereits ein Sorgerechtsstreit ausreichen, Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen. Darum geht es leider schon lange nicht mehr.
  2. Vom Gedanken eines Psychotests sind die Grünen abgekehrt, denn darauf könne man sich vorbereiten (so zumindest die Aussage von Irene Mihalic am 04.03. im Bundestag). Stattdessen die ständigen Erkenntnisabfragen bei so ziemlich allen Behörden und Ämtern, die so halbwegs ins Raster passen, damit eben niemand mehr durchs Raster fällt. Es kann natürlich sein, dass ein wiederkehrender Psychotest doch noch verpflichtend wird. Das dann aber als Schikane der LWB und zur Abschreckung künftiger LWB.
  3. Das ist ja wieder eine Punktlandung kurz vor dem Frühling, der die Massen auf die Straßen treibt. Besonders Berlin traue ich eine Million Menschen zu entlang der Siegessäule, falls es im August "in einen heißen Sommer" übergehen sollte. Tipp an die "da oben": Die Love Parade ist es nicht. Allein die Androhung des Verfassungsschutzes als einseitiges/einsaitiges Instrument der politischen Auseinandersetzung ist beschämend und zeigt, dass unsere Volksvertreter Volkszertreter sind.
  4. Die Waffenlobby verhandelt so schlecht, weil sie sich auf das vom Verhandlungsgegner zugewiesene Parkett begibt und unbewusst/unterbewusst oder mangels Mut die Grenzen des Parketts akzeptiert ohne zu hinterfragen, was jenseits des Tanzparketts (möglich) ist. Das ist das allgemeine Problem des 'Konservativen', es fehlt an aufrührerischem Denken und damit Handeln. Bleiben wir beim Parkett: Man redet sich ein, gegen den Strom zu tanzen wenn man mal in die andere Richtung dreht. Dennoch hat einen der Gegner genau auf seinem Parkett festgenagelt. So ist es bei der Waffenlobby: "Wenn wir einen anderen Takt anschlagen, werden wir nicht mehr zum Tanz eingeladen" ...ja und? Man muss klarstellen, dass man für Zulauf bei einer anderen 'Tanzdiele' sorgen wird. Ob es dort besser wird/ist? Das ist die große Unbekannte. Aber: Was gibt es noch zu verlieren? Nicht mehr viel. Vielleicht hilft es aber zumindest, dass sich die Regeln auf dem bestehenden Parkett verbessern.
  5. (ist zwar in einem anderen Thread schon verlinkt worden, danke an @02_24, aufgrund der Wichtigkeit poste ich es zusätzlich hier) Das Bundeskabinett hat gestern den vom BMI vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur "Verbesserung" waffenrechtlicher Personenüberprüfungen beschlossen. https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2021/04/ueberpruefung-waffenbesitzer.html „Bei der Prüfung der Zuverlässigkeit wird bereits jetzt unter anderem festgestellt, ob eine Person vorbestraft ist oder durch extremistische Aktivitäten aufgefallen ist. Der Entwurf sieht nun zusätzlich vor, dass Waffenbehörden bei jeder Zuverlässigkeitsprüfung die örtliche Polizeidienststelle, das Bundespolizeipräsidium und das Zollkriminalamt einbeziehen müssen. Zudem sind künftig auch Abfragen bei den Gesundheitsbehörden im Hinblick auf die körperliche und psychische Eignung der Waffenbesitzer vorgesehen.“ CDU/CSU und SPD nehmen also nicht mal mit Ergebniskosmetik Rücksicht auf den Einwand der Verbände und die Grünen werden überrascht sein, dass Schwarz-Rot auf der Überholspur vorbeigezogen ist *wiedereinthemageklaut*
  6. -Ladeverbot statt Magazinverbot -Freigabe statt Deckelung der Gelben WBK -Schränke mit S1 ausreichend statt 0/1 -Kurzwaffen auch in Langwaffenschrank aufbewahren dürfen, (falls kein 1er Schrank) -vor allem: mehr Bewegung innerhalb der Grünen WBK schaffen, d.h. kein Bedürfnis mehr für größere Wechselsysteme, kein Bedürfnis mehr für Waffentausch Neu gegen Alt, kein Bedürfnis mehr für kalibergleiche Zweitwaffen, Drittwaffen usw. ...wenn jemand 9mm schießen will, weshalb soll er sich dann nicht zwei, drei Kniften in diesem Kaliber holen ohne Umweg über Wettkämpfe und Begründungen ominösen Mehrbedarfs. -Änderung Bedürfnisprinzip (wenn es schon bleiben muss) weg von Disziplinbindung hin zu Kalibergruppen: Bsp: Wettkampfnachweis Kurzwaffen erbracht bedeutet Freigabe für Kaliber. 357 Mag, .38., 9mm, 10mm Auto, von mir aus noch .45 ACP. Usw. Ähnlich ist bei KK zu verfahren, die inzwischen nur noch stiefmütterlich geschossenen 'Zwischenkaliber' 7,65mm muss man noch irgendwo unterbringen. -kein Bleiverbot, stattdessen Subvention von Munition
  7. Was wir (gegen die Grünen) brauchen, sind deutlich mehr Leute, die schießen wollen bzw. einen Bezug zu Waffen haben. Deshalb finde ich das 'Freiwillige Jahr' bei der Bundeswehr gut, welches inzwischen angeboten wird. Hier sollten Verbände und auch Vereine ansetzen, den Jungs (und Mädels) für die Zeit danach ein 'Angebot' zu machen. Ich persönlich kenne niemanden, der Schießen mal ausprobiert hat und dem es nicht gefallen hätte. Den Zuspruch fürs Zielen und Treffen sieht man auch auf Volksfesten. Ich wünsche der Bundeswehr daher viel Erfolg! - für unser Land und unsere Sache
  8. Lange Zeiten der Ruhe begünstigen gewisse optische Täuschungen. Zu ihnen gehört die Annahme, daß sich die Unverletzbarkeit der Wohnung auf die Verfassung gründe, durch sie gesichert sei. In Wirklichkeit gründet sie sich auf den Familienvater, der, von seinen Söhnen begleitet, mit der Axt in der Tür erscheint.” (Ernst Jünger im „Waldgang“) @Mozart's Ghost in die Wohnung/ das Haus einzudringen ist natürlich ein Skandal. Vor allem: wegen nix! Aber keine Sorge, bei modernen 'deutschen Großfamilien' wird das Vater Staat auch weiterhin tunlichst unterlassen.
  9. Es ist eine wie immer gute Stellungnahme des DSB. Ob es hilft, steht auf einem anderen (Koalitions-)Papier... Zumindest sollte allmählich jeder Schütze erkannt haben, dass auch die CDU/CSU unwählbar geworden ist.
  10. Weitere grün-schwarze Ideen: (Motto: Wo wurde noch nicht abgefragt?) Abfrage beim Zoll. Abfrage bei der Bundespolizei/früher Bundesgrenzschutz. Abfrage bei den Polizeidienststellen deiner Wohnorte der vergangenen 5 Jahre. Abfrage bei deinem Gesundheitsamt, welches über das Infektionsschutzgesetz mit massiven Durchgriffsrechten ausgestattet ist. Dazu die Pläne für eine Superdatenzusammenführungsbehördeninstanz, damit im Orwell'schen Digitalisierungszeitalter nichts verloren geht. Wenn es den Grünen gelingt sich durchzusetzen und "mentale Gesundheit" als Keil in den LWB-Stamm einzuschlagen, dann wird's zappenduster. Grüne Wahrheiten, ideologisch aufgeladen und als schwarzes Koalitionsbonbon infiltriert im Behördenapparat. ...Wann kommt endlich der Chip für Sportschützen!?
  11. Naja, das Gesundheitsamt ist nicht nur für die Einhaltung von Hygienevorschriften zuständig. Das Gesundheitsamt bietet auch einen amtsärztlichen Dienst, einen kinderärztlichen/jugendärztlichen Dienst und psychiatrischen Dienst. Es ist auch für die Durchsetzung einer geltenden Impfpflicht zuständig. Die Bemächtigung aufgrund des Infektionsschutzgesetzes ist ohnehin sehr sehr hoch. Da laufen schon einige Daten zusammen.
  12. Man folgt damit (doch noch) einem Antrag der Grünen: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw09-de-waffengesetz-824822 Zum Nachlesen hier die Fundstelle im Plenarprotokoll (Seite 163) https://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19215.pdf#P.27164 Der Antrag wurde zwar abgelehnt, aber [Zitat Irene Mihalic, Grüne, am 04.03.2021 im Bundestag] "Wir wollen, dass alle, die eine waffenrechtliche Erlaubnis anstreben, ihre psychische Eignung nachweisen müssen, egal ob sie 18 oder 75 Jahre alt sind. Das kann doch nicht vom Alter abhängen! Solche Eignungsprüfungen müssen häufiger wiederholt werden, um Veränderungen rechtzeitig feststellen zu können. Unser Anspruch muss es doch sein, Personen, die eindeutig nicht geeignet sind, Waffen zu besitzen, besser zu erkennen." und weiter „Als wir unseren Antrag im Innenausschuss beraten haben, war ich übrigens positiv überrascht, dass auch die Bundesregierung in Aussicht gestellt bzw. angekündigt hat, das Ganze vielleicht doch noch mal prüfen zu wollen, und so etwas wie eine Bereitschaft signalisiert hat, bei der persönlichen Eignung vielleicht doch noch mal gesetzlich nachzuschärfen.“ Die Grünen rücken von verpflichtenden regelmäßigen Gesundheitschecks (vorläufig) ab, da man sich darauf wie auf jede MPU vorbereiten kann. Deswegen der Kniff mit dem Griff auf die Gesundheitsämter und deren Erkenntnissen über uns alle, weil die rechtlichen Hürden für den Zugriff auf die Hausärzte noch zu hoch sind. Aber der Zug ist aufs Gleis gesetzt. Nächster Halt: verpflichtende, regelmäßige Gesundheitschecks. Und die große Partei mit dem C im Namen (C wie Chamäleon) ebnet fleißig den Weg. Die Einschätzung, wer "psychisch gesund" ist, sollte man nicht den Grünen überlassen.
  13. Deswegen hole ich immer mit der großen Kelle aus: "Wisst ihr, welche Partei zuletzt eine Entwaffnung...genau [Antwort gleich selbst gegeben] die NAZIS" Auf manch belämmerten Blick folgt dann ein erwachender Blick. ....bevor es wieder in den Schlafschafmodus geht.
  14. Die Grünen werden bestimmt auch wieder mit dem Gejammer kommen, dass die Anzahl der Kleinen Waffenschein zum Führen von Schreckschusswaffen seit 2015 so stark zugenommen hat. NULL Bezug zu Sportschützen! Und was sagt uns das Bundeslagebild des Bundeskriminalamts? Seit 2015 bundesweit 1,3 Millionen erfasste Straftaten von Flüchtlingen ohne sogenannte ausländerrechtliche Verstöße. NULL Bezug zu Sportschützen! Über die Generalbundesanwaltschaft wurden in diesem Zeitraum sage und schreibe 2.645 Verfahren in Zusammenhang mit islamischem Terrorismus eröffnet . NULL Bezug zu Sportschützen! Generalverdacht ist aber immer gut. https://cms.gruene.de/uploads/documents/2021_Wahlprogrammentwurf.pdf Zitat von Seite 105 aus dem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021: "Vor Terrorismus schützen [...] Den privaten Waffenbesitz tödlicher Schusswaffen wollen wir weitestgehend beenden."
  15. Vielleicht sollten die Grünen mal bei ihrer Fraktionsvorsitzenden in Bayern nachfragen: Frau Schulze veröffentlicht auf ihrer Homepage im Mai 2020 Abfragen, die sie an das Bay. Innenministerium gestellt hat. Das LKA in Bayern erfasst sehr wohl legal/illegal. Hier Zahlen aus 2019: https://katharina-schulze.de/wp-content/uploads/2020/05/Schulze_812-I.pdf Hier Zahlen aus 2018: https://katharina-schulze.de/wp-content/uploads/2019/07/combinepdf.pdf Fazit: Das Bayerische LKA meldet für das Jahr 2019 insgesamt 52 Fälle, bei denen durch den Gebrauch von Schusswaffen Personenschäden entstanden sind. Bei 49 dieser 52 Fälle handelt es sich um Todesfälle. Davon waren wiederum 47 Suizide. Bei keinem dieser Fälle ist politisch motivierte Kriminalität erkennbar. Von den 5 Fällen mit Fremdbeteiligung befand sich die Tatwaffe in nur einem Fall im legalen Besitz des Schützen. Dabei handelte es sich um einen Trainingsunfall bei einem Sicherheitsdienst mit einem Verletzten. Das bedeutet für das Jahr 2019: 98% illegale Waffen! NULL Bezug zu Sportschützen! Das Bayerische LKA meldet für das Jahr 2018 insgesamt 60 Fälle, bei denen durch den Gebrauch von Schusswaffen Personenschäden entstanden sind. 59 der 60 Fälle wurden mit illegalen Waffen begangen (53 Todesfälle), in nur einem Fall wurde eine im legalen Besitz befindliche Schusswaffe verwendet, es handelte sich dabei um einen tödlichen Jagdunfall. Das bedeutet für das Jahr 2018: 98% illegale Waffen! NULL Bezug zu Sportschützen! Ein Missbrauch von Schusswaffen durch Sportschützen ist auf Basis dieser Zahlen also nicht gegeben. Danke Frau Schulze für diese tolle Öffentlichkeitsarbeit. Eine bessere Werbung für Sportschützen gibt es nicht.
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