Das Jäger im Waffenrecht wesentlich besser gestellt sind und werden als Sportschützen ist ganz offensichtlich. Ich denke, es liegt daran, daß die Jagd immer eine privilegierte Betätigung war - und ist -.
Die Vorteile im Waffenrecht, die Jäger genießen, kommen sicherlich daher, daß ein Großteil der konservativen und liberalen Abgeordneten selbst Jäger sind.
Das Privileg Langwaffen, auch und gerade Halbautomaten in beliebiger Menge - Beispiel 100 und mehr - erwerben zu dürfen, ist rational nicht mehr vermittelbar.
Daher hege ich auch die Hoffnung, daß es für Sportschützen ganz so schlimm, wie zuerst vermutet, nicht kommen wird.
Die Benachrichtigung gegenüber Sportschützen wäre einfach zu groß.
Gesellschaftlich bläst der Wind Jagdausübenden momentan auch so ins Gesicht - Diskussion Trophäenjagd usw. -
Würde die Presse auf solche jagdaffinen Waffenhorter aufmerksam und würde das Thema, wäre das Aufschreien groß. Wie will man die Unterschiede Sportschütze 3 Halbautomaten erlaubt, Jäger 100 te Halbautomaten erlaubt, dem Bürger plausiebel machen.
Geht nicht.
Allerdings verstehe ich hier auch die Erlaubnisbehörde nicht, die einen Erwerb von über 100 Langwaffen von einem Jagdausübenden nicht hinterfragt.
Solche Menschen sind in der Regel psychisch instabil und sollten die Hände generell von Waffen lassen.
Ich rechne natürlich damit, daß mich jetzt ein shitsorm erwartet. No Problem.
Ich halte nur das Verschweigen und schönreden der Realität - wir Sportschützen und Jäger sitzen doch alle in einem Boot - also müssen wir Sportschützen die Nachteile gegenüber Jägern gefälligst in Kauf, nehmen für Quatsch.
Sportschützen haben auch eigene Interessen und haben auch das Recht auf Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen gegenüber anderen Gruppierungen hinzuweisen,
besonders dann, wenn es für Sportschützen immer schwieriger gemacht wird, ihren Sport auszuüben.
Auch darauf sollten unsere Volksvertreter mal hingewiesen werden.