Sonntag
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Leichtbau-Schäfte und -Chassis für PRS22
Sonntag antwortete auf Sonntag's Thema in Precision Rifle Series (PRS)
PSE-Schaft klingt gut. Hättest du ein paar Hinweise zur Ausrüstung: wie balancierst du dein Gerät aus, zusätzliche Gewicht? Ausgießen? Gibt es die Möglichkeit eine lange ARCA-Schiene anzubringen? In der Anschütz 1761 musste ich den gesamten Schaft innen mit Gewichten bestücken. Die 1727 ist gut ausbalaciert (factory), aber von Haus aus schwerer wie die beschwerte 1761. -
Ich stimme dir zu, dass es auch bei Rimfire mehr Einschränkungen als Möglichkeiten für Mini-Rifles gibt. Bei uns ist die Verwendung einer Mini-Rifle bei PRS ebenfalls nicht zugelassen. Die Gefährdung der Umgebung ist bei uns zu hoch. Beim IPSC ist das handling ein anderes und maßgebend. Da sind wir mit PCC und Mini-Rifle dabei. Es gibt aber auch andere Bewerbe und besser geeignete Plätze. https://competitions.ultimateballistics.com/competitions/628 Dieser PRS-Bewerb In Kisber /HU ist für semi-auto geöffnet. https://competitions.ultimateballistics.com/competitions/666 Bei diesem PRS-Bewerb in Visnova / CZ ist semi-auto ausgeschlossen. Die Distanzen (<500m) passen. Die Targetgrößen (0.3 Mil bis 0.6 Mil) sind centerfire-üblich klein. Es wäre interessant zu wissen, ob es in (Zentral) Europa noch mehr Schießstätten gibt, auf welchen das PRS-Schießen mit AR-Rifles in Großkaliber problemlos möglich ist. Wenn es sich um (ehemalige) Truppenübungsplätze mit entsprechender Schutzzone handelt, wäre das denkbar. Wie wird das in Wiechlice abgehandelt?
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Die Targetgröße ist bei PRS-Centerfire meist im Bereich von 0,6 Mil (2 MOA). Mit einer Genauigkeit von unter 1 MOA wären diese Waffen, wie du sagst, problemlos einzusetzen. Mein Ansatz dazu über IPSC-plates ist unsinnig. Bei modernen Kalibern (ARC/Creedmoor/PRC) mit geringem Rückstoß und verbesserter Ballistik, welche vermutlich für Long Range und PRS mit Selbstladern am besten geeignet sind, habe ich keine Erfahrungen. Was ich gehört habe, ist die Entwicklung eines solchen AR für Long Range-Distanzen halt recht aufwendig und recht langwierig, bis alle Waffenkomponenten passen. Damit sind solche Waffen bei uns vermutlich seltener als Einhörner. Aber interessant ist es allemal, wenn es tatsächlich Bestrebungen geben sollte, Bewerbe dafür zu veranstalten..
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Weil in einem weiteren Thema nach Möglichkeiten zum dynamischen Schießen mit Selbstladern außerhalb von IPSC gefragt wurde. Für Großkaliber (Centerfire) ist mir aktuell kein Bewerb bekannt. Für Kleinkaliber (Rimfire) gab es in Polen bei PRS22-Bewerben, die generell mit hochgerüsteten Repetierern und großen Zielfernrohren bestritten werden, eine eigene Division. https://mrtm.pl/ Nach meiner Einschätzung ist die Teilnahme mit Mini-Rifle (AR-stile im Kaliber .22lr) bei PRS22 ein ziemlicher Krampf. Die Transition, also Bewegung von einer Position in eine andere, erfolgt bei zwingend eingelegter Sicherung, was mit vollmundigem „Gesichert!“ angekündigt wird. Die ROs haben nur unzureichend Überblick. Bei unseren eigenen PRS22-Bewerben sind Selbstlader daher nicht immer zugelassen. Die Genauigkeit der Mini-Rifles ist geringer, was sich in der Trefferausbeute niederschlägt. Mini-Rifle-Distanzen beim IPSC sind auf 140m beschränkt und die Papiertargets sind riesig. Da trifft man schon mal was. Beim PRS22 trifft beides nicht zu. Das Antreten mit AR bei PRS22-Bewerben erscheint mir mühsam. Mit dem AR in Klein- und Groß-Kaliber daher besser bei taktischen Bewerben antreten. Das verspricht mehr und einfacheren Spass. Und darum geht es ja. https://expert.jaworzno.pl/ Ich vermute weiters, dass man für AR-Rifle-Bewerbe in Großkaliber (223 und 308) auch deutlich größere Steel-Targets braucht. Im IPSC treffe ich vom Zweibein und prone sicher so 1 Mil große Ziele (30cm/300m) mit dem AR15. Dh aber im Bewerb mit hoher Dynamik und schwierigeren Positionen müssten es bis zu 2 Mil große Stahlziele für AR15 sein, um Erfolgschancen zu bieten. Das wieder deutet auf ganz spezifische Veranstaltungen. Da habe ich keine Erfahrungen. Das Long Range-Schießen (300 bis 600m) mit Selbstladern in Großkaliber spielt sich mE vielfach im militärischen Umfeld ab und wird zivil kaum praktiziert. Man täte es zwar gerne, aber mangels privater Schießanlagen geht das kaum und die HSVs dürfen nicht.
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Du hast recht, IPSC-rifle wird 90% bis 100m und 10% bis 300 oder 400m geschossen. Passt also nicht in dein Anforderungsprofil. Bewerbe für DMR sind mir nicht bekannt und dürfte es meines Wissens in meinem Umkreis HU, CZ, SK, Ö auch nicht geben. Im Bekanntenkreis wird geübt, um für die Brutality fit zu sein. Das erfolgt üblicherweise dort: https://www.rda.sk/en/strelnica/strelnica-drapliak-cachtice Die Schießanlage wird dabei tageweise gemietet und es wird mit AR15 in der Standardausführung bis 500m geschossen. Die Anlagenbetreiber machen auch mehrtägige Events, die allerdings mehr das taktisch ausgerichtete Klientel ansprechen dürften. Weiters kenne ich eine Schießanlage in Kisber / HU auf der wir bis 700m alle 100m Steeltargets beschießen. Da komme ich mit dem AR15 und 6-fach allerdings nur bis 400m. Alles andere dort bis 1200m macht man mit einer weiteren geeigneten Waffe. https://isb-shooting.com/pdf-image/pdf/termine/16_LongRange_Kisber_Ungarn_27.09.2026.pdf PRS ist das alles nicht.
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IPSC-Rifle Division, also extrem dynamisch. Schussweiten in Cachtice / SVK bis etwa 400m. Bewerbe so 2 mal jährlich plus angeschlossene Trainings. Lynx-Brutality in Slowenien, wobei das Hauptaugenmerk des Bewerbs beim sportlich-taktischen Element liegt und eher untergeordnet geschossen wird. Ähnliche Veranstaltungen gibt es in Polen.
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Ich nutze eine Ruger Precision Rimfire und eine Anschütz 1761 bei PRS22-Bewerben. Die Ruger wiegt komplett startbereit inkl. Zweibein ca. 6,8 kg, die Anschütz ca. 9,0 kg. Mit dem hohen Gewicht der Anschütz gerate ich an meine körperlichen Leistungsgrenzen. Das hat was mit Alter und Fitness zu tun. Meine aktuelle Idee ist es daher, zukünftig ein Kunststoffchassis oder einen Kunststoffschaft oder einen Schichtholzschaft einzusetzen, um das Gewicht zu reduzieren und damit die Führigkeit der Waffe beim Wettkampf zu erhöhen. Vergleichswerte des Gewichts [kg] für System plus Schaft ohne ZF, Gewichte, Zweibein: Ruger Precision Rimfire gesamt: ~ 3,1 (Kunststoff und Alu) Voere Victor gesamt: ~ 4,0 (Alu) Anschütz 1761: 3,4 + 2,2 ~ 5,6 (Alu) Anschütz 1727 C: 3,6 + 5,0 ~ 8,6 (Alu und Stahlvorderschaft) Strasser RS700-22: 3,2 + 2,2 ~ 5,4 (Polymer) System Rem 700 zB Strasser RS700-22 mit 3,2 kg und Custom-Schäfte: German Gun Stocks: 3,2 + 1,6 ~ 4,8 (Schichtholz) Fundation Stocks: 3,2 + 2,8 ~ 6,0 (Holz) Axis Precision Works: 3,2 + 1,7 ~ 4,9 (Carbon) PSE Rifle Stocks: 3,2 + 1,0 ~ 4,2 (Carbon) Und dann gibt es auch noch US-amerikanische Produkte wie P2-PurePrecision, Manners Composite Stocks und sicher noch einige mehr. Mein Anliegen an euch wäre die Frage nach weiteren, idealerweise europäischen, Produzenten von wettbewerbsfähigen PRS(Kleinkaliber)-Leichtbauschäften. Und, falls ihr sie teilen wollt, eure Erfahrungen und Meinungen zu diesen leichten Wettbewerbsschäften.
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Die EU-Kommission ist ein bisschen komisch. Diskutiert wird die generelle Bleifreiheit im Schießsport auf Grund der nervenschädigenden Eigenschaften von Blei, was den Umgang mit Schwermetall-Verunreinigungen schwierig macht. Als Käufer besteht möglicherweise ein Risiko, zukünftig für Maßnahmen einer weiteren Kontamination oder einer Sanierung aufkommen zu müssen. Fortschreitender Kontamination kann durch beispielsweise Schusskästen begegnet werden, was unerwartete Kosten verursachen kann. Sanierungsmaßnahmen oder Rückbaumaßnahmen wie Kosten für Bodenanalytik, Baumaßnahmen zwecks Bodenaustausch, Deponierungskosten können aus meiner fachlichen Sicht erheblich sein. Als Verpächter würde ich vom neuen Mieter jedenfalls eine Zusicherung für eine Risikoübernahme bzw. Rückgabe im ursprünglichen Zustand verlangen. Und ich würde vielleicht solche vertraglichen Bedingungen besichern lassen. Etc. etc. etc. Für so ein Projekt würde ich daher auch Fachleute aller Art (Notare, Geometer, Ziviltechniker, Sachverständige, Wirtschafts- und Finanzfachleute) einbinden, womit erhebliche finanzielle Vorleistungen verbunden sind.
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Reise 400 x 0,5 ~ 200; Hotel ~ 500; Bewerb und Mun ~ 500; Verpflegung ~ 100; Ich wohne meist im Hotel Savannah an der Grenze zu Ö. Das bietet Wellness, günstige Buffet-Verpflegung und Frühstück ab 7 Uhr oder Frühstücks-Tüte. Die kennen ihre Kunden schon. Rundherum Merkwürdigkeiten wie die „Excalibur-City“. Man fährt eine 1/4 Stunde überland zur Schießstätte. Znaim bietet weitere Unterkünfte und ist interessanter/pittoresk. Abendessen im Restaurant 20 bis 30 € pP, das Bier kostet immer noch 2,5. Man braucht dort keine Landeswährung. Die RO-Hotels sind einfacher und mit 2-Bett-Zimmer ausgestattet. Kostenfrei natürlich.
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Stage-Design berücksichtigt bei long und tw auch bei medium courses die verschiedenen Divisionen: auf PCC nimmt niemand Rücksicht, Open wird immer weniger, Classic weiß man nicht wirklich wie es weitergeht, aber die und Production sind beim Stage-Design für manche ein Thema. Um einen gefahrlosen und auch flüssigen Ablauf zu ermöglichen, stehen Targets dann häufig getrennt in Gruppen von 4 oder 7 bis 8 Schuss (bei mehreren Positionen). Also mehrmals beispielsweise 2 x Papier oder 3 x Papier und 1 oder 2 Stahlziele. Damit kann man erreichen, dass Classic-, Revolver- und Production-Schützen nach dem letzten Schuss einer solchen Gruppe die Kanone in bestimmte Richtung halten können und einen gefahrlosen Reload machen können: er fliegt nicht raus und den anderen gehts gut. Wenn nun ein Open-Schütze sowas schießt, würde er vielleicht bereits nach der ersten 4er-Gruppe das Magazin wechseln (28 Schuss offen), das lange Magazin danach hat also nicht genug Reserven und er macht bei guter Gelegenheit einen zweiten Reload oder zittert sich zum Ende, weil es dann häufig unrythmisch und wackelig wird: die Moving-Targets stehen immer ganz hinten. Es ist faszinierend das zu beobachten. Da lernt man viel über gute Abläufe bzw. Magazinwechsel.
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Level 3-Bewerbe sind die weitaus interessantesten Bewerbe, die es bei dem Sport gibt. Da sie internationalen Standards entsprechen müssen und internationale Kundschaft bringen, ordentlich Geld kosten und das Überleben der meisten (IPSC-)Vereine finanzieren, wird ihnen entsprechendes Augenmerk geschenkt. Es gibt häufig 2-Tages-Bewerbe, bei denen sich die weite Anreise lohnt. Es wird der komplette Spielplatz mit vielen Stages bespielt, also immer zumindest 12 Stages pro Tag bis 20 an 2 Tagen. Es wird ordentlich Zeit und Hirnschmalz in das Stage-Design und Geld in das Stage-Equipment investiert. Es werden alle eigenen und befreundeten ROs und Helfer zusammengerufen, damit der Ablauf gut funktioniert. U.s.w. Level 1-Bewerbe (z.B. Klub-Matches) und Level 2-Bewerbe (z.B. Bezirksmeisterschaften) dienen, um Erfahrung zu sammeln, neues Equipment auszuprobieren und mit Freunden seinen Spaß haben. Level 4 und 5 sind manchmal recht eintönig aufgestellt, um ja allen Ansprüchen und denen der Funktionäre einer Europa-(Welt-)meisterschaft gerecht zu werden. Daher lerne rasch und fahre bald auf Level 3-Bewerbe. IPSC ist echter Breitensport. Jeder freut sich, wenn neue Leute Interesse zeigen und mitmachen. Die Veranstalter mit dem Aufbau-Team genauso wie die ROs. Die paar Top-Schützen hätten überhaupt nichts zu tun, wenn sich nicht die Masse der Leute zu einem guten, interessanten und freundschaftlichen Bewerb zusammentun würden. Die Könner geben dir jederzeit Tipps, wennst fragst. Ich selbst würde niemals einem Anfänger oder ungeübten Schützen gegenüber herablassend auftreten. Das ist (siehe oben) selbstzerstörerisch und dumm. Wenn, dann diskutiert man mit den 80%-Schützen. Bei einem so großen Bewerb versucht man alle erfahrenen ROs zu kriegen und entsprechend zuzuteilen. Dementsprechend ist es für Anfänger noch viel leichter dort mitzumanchen als beim Heimspiel mit irgendwelchen frischinstruierten Kampfrichtern.
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Das „Extreme Euro Open“ in Hodonice bei Znaim ist das weltgrößte und wichtigste internationale jährliche IPSC-Turnier, sodass dort auch Amerikaner und Asiaten sowie Weltmeister anreisen, um sich zu vergleichen. Das Match ist sofort ausgebucht. Hotels vor Ort bucht man ebenfalls sofort nach der geglückten Anmeldung. Mit dem Standort in Znaim, 1 Stunde nördlich von Wien, ist es gut erreichbar, sodass manche mit Familie anreisen. Man schießt 3 Tage lang auf komplexe Outdoorstages mit viel Stahl und Moving-Targets. Die Tschechen haben dabei wirklich viel Erfahrung. Als Level 3 (ohne overhead) sparen sie m.M.n. auch nicht mit no-shoot-targets oder sonstigen very-sophistcated-targets, was es interessant und abwechslungsreich macht. Es gibt eine brauchbare Infrastruktur und man muss sich als Schütze um nichts kümmern, bisschen Abpicken vielleicht, sofern sie genug Personal finden, was bei täglichen Arbeitszeiten von 13 Stunden plus Anfahrtszeit, 4 Tage lang manchmal schwierig wird. Toller Bewerb. Wie bei jedem Level 3 wollen alle ein gutes Gelingen, sodass dir auch als Neuling das Schießen Spaß machen sollte. Häng dich wo an und nimm dir eine Woche Zeit.
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Sehr gut. Dann besteht Hoffnung für mein Kleinkaliberschwergewicht.
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Jetzt hab ich mich mit dem MDT GRND-pod beschäftigt und darf mitteilen, dass für mich Beilagscheiben die Lösung sind. Durch das Einschieben von ein paar dünnen Beilagscheiben in die üppigen Spalten des Verbindungsteils braucht man nicht mehr soviel Kraft, um das Teil zusammenzuzwingen und um Reibung für eine gleichmäßige, gedämpfte Verstellbarkeit zu erzeugen. Weiters hab ich die Druckknöpfe demontiert und die darunter befindlichen eher dünnen Federchen lang gezogen, damit ein bisschen mehr Federdruck für das Rückspringen der Druckknöpfe erzeugt wird. Mal schauen. Gutes Design sieht anders aus.
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Ich habe letztes WE mein neues MDT-GRD-pod in einem Kleinkaliber-Bewerb verwendet und habe dabei schwer mit der Materie gerungen. So ein Zweibein ist mehrteilig: Die Aufnahme an der ARCA-rail mit einem Bohrloch zur Aufnahme der Fixierungsschraube, der Verbindungsteil zu den Beinen mit einem Bohrloch und die ausziehbaren Beine. Die Befestigung an der ARCA-rail funktioniert problemlos. Die ausziehbaren Beine lassen sich ohne großes Getue verstellen. Mein Problem ist die Fixierung von Ober- und Verbindungsteil. Der Verbindungsteil ist derart massiv ausgebildet, dass die Schraube bzw. der Hebel dazu kaum ausreichen, die Fixierung auf Dauer zu erhalten, das Konstrukt zusammen zu zwingen. Beim Schießen löst sich das ansatzlos, das Gewehr kippt seitlich. Eine Fehlkonstruktion? Wie habt ihr das gelöst?
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Range Belt "aus einem Stück" (kein Innen- und Außengürtel) gesucht
Sonntag antwortete auf BallistikPro's Thema in IPSC
Das beim IPSC übliche System aus Innen- und Außengürtel ist zum längerdauernden (ganztägigen) Tragen ideal geeignet. Die Hose rutscht trotz 4 vollgefüllten Magazinen und der Ganzstahlwaffe an der Hüfte nicht. Was will man mehr. Beim IDPA verwende ich den IDPA-Gürtel von Double Alpha Academy. Der wird eingeschlauft und schließt mit einer normalen Schnalle. Der ist sehr steif und erlaubt das (rasche) Ziehen der Waffe und Nachladen aus der Magazintasche ohne dass sich der Gürtel in alle Richtungen verwindet. Bzw. ohne dass man den Ellbogen bis zur Schulter heben muss. Es gibt auch passendes Zubehör (Holster, Magazintaschen) dazu. Sonst würde ich bei SICKINGER nachschauen. -
Das ganze scheint auch ein Selbstbestätigungs-Thread zu sein, aber es kann auch meine Einstellung zur Kommunikation betreffen. Egal. Ich denke, zuerst sollten Bewegungsabläufe passen und die Schüsse aus der dann erreichten Position im Alpha landen. 3/4 der Targets stehen auf so 10 bis 20 (??) Meter, dort muss es passen. Man schaut sich das Verhältnis Alpha/Sonstige an. Wenn das passt (siehst man in den Auswerteprogrammen im Vergleich mit besseren Schützen), sollte man versuchen sich schneller zu bewegen, dann schneller zu schießen. Ich stimme zu, das es wirklich unheimlich Spaß macht, wenn es rasch hintereinander knallt, aber dieser Versuch Doubletten zu optimieren, scheint mir arg verfrüht. Außer es geht nur um den Spaßfaktor, dann ist es OK.
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Das kommt mir bekannt vor. Vorne 3 oder 4 IPSC-Targets und keinerlei Barrikaden. Hinten die Schießstände. Wenn du dich zwischen den Boxen und den vorne angebrachten Targets bewegen kannst, könnte das für's Erste durchaus reichen. Man kann sich schräg, seitlich, rückwärts bewegen und dabei alle möglichen Abfolgen von Targets beschießen. So kenne ich das. Als Ziele die Mini-Targets nutzen, damit ist das genaue Zielen Voraussetzung. Und selbstverständlich: im Training nur Alphas schießen. Die musst du auch nicht abkleben. Charlies und Deltas schon. Dabei handelt es sich meines Erachtens um eine Sicherheitsbestimmung, welche ausschließlich dort wo du warst angewendet wird. Oder um ein deutsches Sicherheitsspezifikum. In CZ, SVK und Ö wird folgendermaßen vorgegangen: wenn der Finger beim Magazinwechsel schön weit weg vom Abzug bleibt, ist ein Magazinwechsel auch mit "schräg gestellter" Waffe zulässig. Das bestimmt der MD. Sonst müsste man die halbe tschechische Nationalmannschaft DQen. Hab ich mal probiert, ist nicht gut angekommen. Was ich jetzt nicht ganz nachvollziehen kann: die PDP ist mit Optik, Magazintrichter und vollgefüllten (20er [plus je nach Veranstalter]) Magazinen in der Optic-Division zulässig. Lauflänge wäre kein Kriterium. Bei jedem halbwegs namhaften Bewerb müsste es das ab heuer geben. Damit hättest du Vergleichsmöglichkeiten. Solche wirst du in der Open-Division nicht mal annähernd erhalten. Irgenwo abgeschlagen weit hinten wäre ja OK, ohne Anhaltspunkte wieso, ist es ein bisschen blöde. Ich würde sagen, du hast Magazinwechsel nicht mit allen zur Verfügung stehenden Magazinen geübt. Beim Nachladen hat man je nach Ausrüstung eine oder auch zwei Patronen weniger im Magazin, damit das Magazin leichter reingeht und sicher hält. Das probiert man vorher aus. Und legt sich die Magazine danach zurecht (aber das ist mehr ein Spezifikum für meine alte 2011er). Nicht doch. Die anderen Schützen haben daran keine Schuld. Es gibt für mich eine primäre Aufgabe beim Walk-Through. Zuallererst Schüsse zählen und wenn ich nicht auf die angegebene Zahl komme, habe ich ein Target übersehen und muss dem nachgehen. Der Rest ergibt sich. Es gibt eigentlich zumeist nur eine Richtung, in welcher die Stage durchlaufen werden sollte: so, dass die Waffe beim Reload locker nach vorne zeigt. Also bewegt man sich als Rechtshänder überwiegend von Links nach Recht, von Links vorne nach Rechts hinten u.s.w. Wenn man also nicht weiß, was jetzt taktisch besser wäre, bleibt man vorerst beim "von Links nach Rechts". Bei einem Zick-Zack-Kurs sieht das auch anders aus, da zählt dann die Umkehrbewegung am Wendepunkt. Ein Klassiker. Einsam stehende Popper sind genauso wie du es beschreibst. Wenn möglich wird der Popper zuerst beschossen, gleich danach das nahe oder daneben befindliche Ausweich-Target. Das ermöglicht eine leichtere Korrektur durch erneutes Beschießen. Jedenfalls als Anfänger. Ebenso ein Klassiker: wieso der zweite Schuss nicht auf der Scheibe ist, wo die doch so nahe war. Man schaut bereits nach dem nächsten Target, bewegt sich unmerklich zu früh weiter und verzieht ... Manche Schützen wollen dann unbedingt ein Doppelloch erkennen. Ja eh.
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Anschütz und das Magazinproblem
Sonntag antwortete auf Sonntag's Thema in Precision Rifle Series (PRS)
Auf der „Hohen Jagd“, Messe in Salzburg, konnte ich eine Jagdbüchse 1761 befingern, bei welcher Anschütz zum Thema „wackeliges Magazin verursacht Störungen beim Zuführen“ Änderungen vorgenommen hat. Der Magazinhebel bzw. die federbelastete Verriegelung wird jetzt härter ausgeführt, sodass das Magazin nicht mehr vor und zurück wackelt. Man kann das nachrüsten, also den Magazinhalter beim Büchsenmacher austauschen lassen. In Österreich macht das Fröwis in Bregenz. Das Magazin haben sie nicht geändert. -
Mir würde an Fragestellungen noch einfallen: -Bewegungsmechanismus, also Räder oder Ameise/Hoflader -Gewicht, also 1 bis 3 Personen zur Bewegung -Untergund, also Beton/Asphalt oder Wiese/Schotter -Größe, was soll drauf, also 3 IPSC-Targets oder ein LP-Target -Konstanz der Entfernung, also dynamisch aus 2m oder statisch aus 50m -Kaliber, nur wegen der Plattendicke wär's, aber so wichtig ist das auch nicht -Stahl geschweißt oder geschraubt/gesteckt zur Selbstmontage -Reinigung Irgendwie fehlen da noch Informationen. Hast du dir eigentlich irgendwelche Gedanken gemacht? https://shooting-solutions.de/Mobiler-Kugelfang-ist-ein-unverzichtbares-Hilfsmittel-fuer-Sportschuetzen https://flexotrap.se/en/ Wir verwenden selbstgebaute Hohlkörper aus Hardox 8mm (?) mit schräger Hinterwand für IPSC. Das ganze auf einem Holzrahmen mit großen Rädern. Vorne ist ein weiterer Holzrahmen angschraubt, auf den austauschbarer Gummi von schweren Transportbändern geschraubt ist, auf dem wiederum die Targets getacker sind. Lamellen gehen ja nur bei großer Distanz und sind für dynamisches Schießen nicht geeignet. Outdoor werden die Kästen ohne Räder genutzt und mit dem Hoflader transportiert.
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Nur so als Diskussionsbeitrag: In Ö darf jeder mit einer Bewilligung der Kategorie A (= lange Magazine) solche in beliebiger Menge besitzen und importieren, d.h. irgendwo im Ausland kaufen. Danach muss man sie melden. In Ö sind lange Magazine registriert. Beliebt waren/sind z.B. 30+ Glock-Magazine, für PCC z.B. Häufig allerdings nur Gen 4 und 5, wegen der Ausnehmung für die Verriegelung beim AR9 wär‘s.
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SCW-Trophy - Indoor-Bewerb in beengtem Keller
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Stimmt. Der RO sieht dir am Ende beim Entladen nach Schießende zu und erkennt zB, dass du eine Patrone rausrepetiert hast, aber das Magazin noch drinnen ist. Meine Reaktion wäre vielleicht mit „Stop“ deine Handbewegungen zum Stillstand zu bringen, das „Entladen“ erneut zu fordern und nochmals das „Leer vorzeigen“ zu fordern. RO‘s führen einen durch so eine potentielle DQ-Situation zu beiderseitiger Zufriedenheit.
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Mit 4 Magazinen kommt man grundsätzlich durch. Alles darüber hinaus ist ausschließlich dem persönlichen Wohlbefinden geschuldet: Sicherheit gegen Magazindefekt, Nachladen vs. Fallenlassen, Angst vor Reshoot, viele besuchte Veranstaltungen bei denen in einer Bucht 2 stages hintereinander aufgebaut sind - ein Shorty & ein Long Course, etc. Hängt auch davon ab, was deine Ausrüstung kann. Wie sehr du ihr vertraust. Magazinfedern werden zB irgendwann schlapp (so alle 3 bis 5 Jahre ????) und können den Verschluss nicht mehr offen halten. Das ergibt ein unerwartetes Durchladen und stört. Magazin markieren und nachher Feder wechseln. Es lohnt mE nicht, dafür vorzusorgen. Es ist ja trotzdem nutzbar. Bei Reshoot kannst du immer deine Magazine befüllen. Das dient auch dem Nachdenken, der Entspannung, der erneuten Konzentration. Es ist Sache der stage-crew das Zeitliche zu lösen, nicht deines. Du wirst nie gezwungen, sofort nochmals zu starten. Man fragt dich oder du redest wie oben gesagt mit dem RO. Sowas hängt auch vom Charakter ab. Wenn du bei jeder versemmelten Stage in Rage gehst, weil leer geschossen oder halbleeres Magazin etc., vielleicht besser mehr Magazine einpacken. Um sowas zu lösen, benutzt man den Magneten am Gürtel. Der ist ein wichtiges Requisit. Beim Entladen kommt das halbleere Magazin dorthin, du hast beide Hände frei für ein ordentliches und vor allem sicheres „if clear …“. Die fallengelassenen Magazine haben ebenfalls am Magneten Platz. Und du weißt nachher genau, welches Magazin halbleer war und verstaust es nicht am Gürtel.
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sorry, irrtum
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