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IGNORED

An- und Antwortschreiben FDP MdB xxxxxx


Reiner Assmann

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Nach Löschung auf eigenen Wunsch ---- jetzt Neueinstellung nach Bearbeitung:

Anschreiben an MdB FDP,

Sehr geehrter Herr xxxxxx ,

bedingt durch die jüngsten Entwicklungen in Bezug auf Verschärfungen im Waffenrecht bestehen unter den Sportschützen, Waffensammlern und Jägern Bestrebungen, die FDP bei der Wahl zu stärken.

Dies geschieht einfach aus dem Grunde, dass sich die FDP im Vergleich zu allen anderen Parteien am gemäßigten verhält. Allerdings ist es Fakt, dass die genannte Gruppe auch in der FDP keine Heimat hat.

Über die

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Nach Meinungsaustausch und weiterer Überlegung habe ich meinen ursprünglichen Post löschen lassen, habe Änderungen vorgenommen und dann neu eingestellt. Diese Änderungen gingen jedoch nicht zu Lasten der Offenheit, sondern dienten eher dem Schutz der Verhandlungsposition.

Sicherlich kam man hier über Sinn oder Unsinn geteilter Meinung sein. Vom Grundsatz her sprach jedoch wenig für das Beibehalten der ursprünglichen und viel für die Veränderung in die jetzige Form.

Grundsätzlich bin ich jedoch der festen Überzeugung, dass die Zeiten der wirkungsvollen Lobbyarbeit unter dem Denkmantel der Geheimdiplomatie vorbei sind. Die Fronten zwischen der Gruppe der (Großkaliber)Sportschützen, der Gruppe der Antis, der Regierenden, den Vertretern der meisten Parteien und der medialen Öffentlichkeit sind geklärt.

Hier richten klare, offene und mit Nachdruck geführte Aktionen keinen weiteren Schaden an. Nur eine klare, für jeden nachvollziehbare Sprache, mit Darlegung der eigenen Position, der Möglichkeiten die sich hieraus ergeben bzw. nicht ergeben, der Forderung gegen praktizierte Konventionalstrafe und eine Rückbesinnung auf ein vernünftiges Waffenrecht, helfen weiter.

Das von mir an den Vertreter der FDP gerichtete Anschreiben beinhaltet die tatsächlichen Positionen, wie eben die Tatsache, dass wir keine politische Heimat haben, auf der Suche nach derselben und auf Hilfe dringend angewiesen sind. Warum sollte man mit Darlegung dieser Tatsachen hinter bzw. unter den Tisch halten.

Ein vordergründiges positives Eingehen der angesprochenen Politiker auf das genannte Themengebiet, aus rein wahlkampftaktischen Gründen, würde sich, im Falle der Makulatur, spätestens nach der Wahl offenbaren. Nur durch offen gehaltene Sprache sind offene, und dadurch auch verbindliche Antworten möglich und darüber hinaus auch mehr als nötig. Und genau auf diese Offenheit können wir nicht mehr verzichten.

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Guest God of Hellfire
Einfach im Anschreiben an den entspechenden Politiker anfragen, ob er mit der Veröffentlichung seiner Antwort im Internet einverstanden ist.

Eine Antwort mit Option auf Veröffentlichung wird stets oberflächlich und "nur" politisch korrekt sein.

Wenn wir in Zukunft mit Politikern oder Entscheidungsträgern korrespondieren sollten diese sich sicher sein können, daß wir nicht die Namen und/oder Kontaktdaten einfach so veröffentlichen.

Man kann durchaus den Mitgliedern einen Status mitteilen ohne wohlgesonnene Ansprechpartner direkt zu outen und sie für unsere Gegner bzw. die Skeptiker in ihren eigenen Reihen angreifbar zu machen. Der erste Schritt bei seiner/ihrer Schadensbegrenzung wird nämlich immer sein, sich sofort von uns zu distanzieren.

Wenn wir in Zukunft als Gesprächspartner ernstgenommen werden wollen müssen wir ein paar Grundregeln des Lobbying beherzigen. Dazu gehört einen Kontakt nicht zu verbrennen indem man sofort losposaunt, daß der Abgeordnete Meiermüllerschulze was für uns tun möchte.

Wenn, wie in diesem Fall evtl., ein persönliches Gespräch mit einem Politiker stattfindet sollte die Information darüber erst nach dem Gespräch und in ABSPRACHE mit dem Gesprächspartner veröffentlicht werden.

Uns wird niemand helfen wollen wenn er ständig damit rechnen muss vorgeführt zu werden.

Es ist keine Geheimdiplomatie wenn man persönliche Gesprächsangebote evtl. erstmal intern mit dem Vorstand der FvLW abspricht um dann die weitere Verfahrensweise zu besprechen.

Ich gebe der Variante "Wir hatten ein fruchtbares Gespräch mit dem Abgeordneten XY und können Euch allen diesesundjenes mitteilen" den Vorzug vor "Wir hätten ein Gespräch haben können, aber als er hier sein Schreiben veröffentlicht sah wollte er nicht mehr".

Alle, die in den vergangenen Monaten Politiker angesprochen/angeschrieben haben sollen dies auf jeden Fall weiter tun, aber ich schlage vor aus Fairness gegenüber dem Angeschriebenen eine gewisse Diskretion zu wahren und nicht sofort "Hurra, Frau Merkel hat mir geschrieben, daß sie Waffen eigentlich toll findet" ins Forum brüllen. Das war ein Beispiel!!! Frau Merkel hat sowas nie gesagt.

Wenn die FvLW in Zukunft wirklich als Waffenlobby fungieren soll müssen wir uns auf gewisse Dienst- bzw Kommunikationswege einigen. Sonst bleibt es bei unfruchtbaren Einzelaktionen.

Denkt mal alle drüber nach. Evtl. gibt mir ja jemand Recht.

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Guest God of Hellfire
So funktioniert Politik seit Jahrhunderten.

Und warum war unser kleines gallisches Dorf bisher nicht in der Lage dementsprechend zu agieren?

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Guest God of Hellfire
vieleicht vertrauen die Gallier zu sehr auf Ihren Zaubertrank (Mir san mir).

Das mag sein, aber mir wäre es ab hier ganz lieb wenn wir diesen Thread ohne Verwässerung und ungeachtet eventueller persönlicher Differenzen für Ideen und konstruktive Vorschläge nutzen würden.

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Entweder bin ich unbemerkt umgepolt worden oder ... ich fange an GoH rechtgeben zu müssen. Schon das dritte Posting von ihm heute Abend, bei dem ich völlig bei ihm bin und zustimme....

Gruss

SWJ

P.S. Die Mails hätten noch mehr editiert werden müssen. Drei Minuten Internet-Recherche und es war klar, wer hier geschreiben hat.

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Wenn die FvLW in Zukunft wirklich als Waffenlobby fungieren soll müssen wir uns auf gewisse Dienst- bzw Kommunikationswege einigen. Sonst bleibt es bei unfruchtbaren Einzelaktionen.

Denkt mal alle drüber nach. Evtl. gibt mir ja jemand Recht.

Da gebe ich Dir sogar völlig Recht! :s75:

Liebe grüße

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Den von -Mod Norbert S.- beim editieren zerschossenen Eröffnungsbeitrag stelle ich nicht mehr erneut ein. Auf meine Vorredner möchte ich ebenso nicht mehr eingehen.

Das avisierte Treffen fand am gestrigen Tag statt. Die Gesprächsdauer belief sich auf etwa 2,5 Stunden und endete ausgesprochen positiv; man könnte auch sagen äußerst überraschend positiv.

Die weiteren Ausführungen stelle ich in den geschützten Bereich "Fördervereinigung legaler Waffenbesitz e. V." unter meinem Zweitnick 113-Assmann@fvlw.de ein.

Grüße

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