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"2A Today for The USA"


raumpatrouille

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Nur was für Amis! Wird in D wohl keine gesellschaftliche Akzeptanz finden!

Von FrontSight gab es mal einen ähnlichen Film, vielleicht ein wenig weniger amerikaspezifisch.

Aber eine wichtige Aussage kam darin vor:

Wenn wir uns immer in die Defensive treiben lassen, uns immer Stück für Stück die Rechte nehmen lassen, werden wir immer weiter Boden verlieren. (In dem Video war das schön dargestellt mit einer Gazelle, bei der ein Rudel Löwen immer wieder angegriffen hat, bis nur noch ein Skelett übrig war.) Wenn wir unser Recht auf legalen Waffenbesitz sichern wollen, auch bis in die Generation unserer Kinder und Enkel, müssen wir die Mehrheit der Menschen davon überzeugen, dass eine Waffe in den richtigen Händen etwas Gutes ist.

Als Beispiel, wie eine solche Überzeugung gelingen kann, wurde in diesem Film die Marke Harley Davidson genannt. Diese hatte in den 70er und 80ern ein schlechtes Image und galt als Motorrad für Rocker und Kriminelle. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit hat es die Firma in wenigen Jahren geschafft, nun als Produkt für Anwälte, Ärzte, Banker, Unternehmensberater zu gelten. Wodurch? Indem HD gezielt die "oberen 10.000" und die Menschen angesprochen hat, die in den Medien stehen.

Der Gründer von FrontSight geht noch einen Schritt weiter:

Er erhält ständig Anfragen von Pressevertretern, die bei ihm drehen oder ein Interview von ihm haben wollen. Er sagt den Journalisten immer volle Kooperationsbereitschaft zu - unter einer Bedingung: Die Menschen müssen mit ihm vorher trainieren. Es gibt zahlreiche Interviews von Journalisten, die einen waffenfeindlichen Artikel schreiben wollten, deren Meinung sich aber geändert hat, nachdem sie einen Tag selbst mal geschossen haben.

Mit anderen Worten: Wäre dies nicht auch mal ein brauchbarer Ansatz hier? Ein Bericht übers Großkaliberschießen - gerne, aber nur wenn der Journalist vorher mit uns schießen geht. Ein Interview? Gerne - aber nur gegen ein mitgemachtes Training.

Ich habe im vergangenen Jahr 3 Kollegen zum Schießen mitgenommen - alle waren begeistert. Sie wurden nicht sofort zu Sportschützen, aber ihre Meinung hat sich in unsere Richtung geändert.

Wir sollten uns nicht eingraben und stillschweigend einen Einschränkung unserer Rechte hinnehmen. Wir sollten aktiv daran arbeiten, dass der legale Waffenbesitz in der Bevölkerung mehr Akzeptanz findet.

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Die Abspannmusik ist ja geil. Ob man die auf dem nächsten Grünenparteitag irgendwie einspielen könnte ? :rolleyes:

Mit dem Mitnehmen von Kollegen auf den Stand habe ich ähnlich gute Erfahrungen gemacht.

Eine hat sich ganz konkret nach den Kosten erkundigt, ein anderer wäre fast Mitglied geworden.

Lag auch daran, dass er niemanden in der Gegend kannte, nicht nur am schiessen.

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@ callahan und schattenparker:

Genau so! :icon14:

Wir hatten vor 10-20 Jahren öfter Probleme mit Nachbarn. Von wegen Lärmbelästigung und überhaupt. Dann wurden die eingeladen zu Kaffee und Kuchen, und wenn sie wollten, konnten sie auch mal schießen. Nachher waren das immer unsere besten Freunde. Sogar eine sich abzeichnende Bürgerinitiative gegen uns wurde durch freundliche Kontakte und Einladungen "abgewehrt".

Gruß

Harald

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Ich meinte mit "nur für Amis" halt, das es in D absolut keine Akzeptanz für eine Forderung nach einem Grundrecht auf Waffenbesitz gibt. Einen Zusamenhang zwischen Waffenbesitz und praktizierter Demokratie ist leider auch nicht vermittelbar! Unsere Kultur ist von Alters her auf Waffenverbote gegründet. Unsere Freiheit und für Demokratie haben wir uns nicht wie die Amis mit der Waffe in der Hand erkämpft, sondern sie wurde uns von den Amis geschenkt.

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen muß ich leider nochmal sagen, das ein großer Teil unserer Bevölkerung schlicht und ergreifend ANGST vor Schusswaffen hat! Diese Angst wird genährt durch schlechte Filme. Solche Gechichten wie Winnenden und Landshut sind dann nur der Tropfen, der das Faß der Hysterie zum Überlaufen bringt!

Aktionen, den Schiess-SPORT durch Öffentlichkeitsarbeit "salonfähig" zu machen erreichen leider nur einen kleinen Teil der Bevölkerung.

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Aktionen, den Schiess-SPORT durch Öffentlichkeitsarbeit "salonfähig" zu machen erreichen leider nur einen kleinen Teil der Bevölkerung.

Das kann ausreichend sein, wenn der kleine Teil der Bevölkerung aus den Meinungsbildnern besteht, siehe meinen Text oben.

Wenn unsere Maximalforderung sein soll, dass alles bleibt, wie es ist, werden wir nie Boden gutmachen. Dann wird uns die Fraktion der Waffengegner Scheibchenweise den legalen Waffenbesitz nehmen, wenn nicht diesmal, dann eben in 2 Jahren. Wir müssen etwas tun um die Uhr wieder etwas zurückzudrehen.

P.S.: Habe heute wieder jemanden dafür gewonnen, sich mal einen Schützenverein anzusehen.

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Guest HerrJedermann

Ich glaub Ich wandere in die USA aus. :traurig_16:

Ob man da politisches Asyl bekommt?

Schließlich ist das was gerade in D passiert schon eine politische Verfolgung.

Aber wir sind ja Waffenbesitzer, da ist die Anwendung verbrecherischer Methoden ja wohl legitimiert.

Wie blöd von mir zu denken Ich lebte in einem Rechtsstaat :peinlich:

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