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IGNORED

Versand aus USA


Happie

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Hallo,

angenommen ich hätte einen Bekannten in den Staaten, was dürfte der ohne Probleme nach Deutschland schicken?

Insbesondere geht es mir um folgende Teile.

Geschosse

Hülsen

Matrizen

Kokillen

Bleischmelzofen

Kalibrierpresse

also alles keine wesentlichen Waffenteile bzw überhaupt keine.

Weiß da jemand näheres?

Gruß

Thorsten

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Hallo,

Hallo,

bis auf die Geschosse sehe ich keine Probleme. Da gibt es meine ich Beschränkungen. Das müßte Dein Bekannter mit dem ATF abklären. Alles andere kann versendet werden, landet aber bei Überschreitung bestimmter Mengen/Werte beim dt. Zoll und muss nachverzollt werden, 19 % Einfuhrumsatzsteuer zzgl. Zoll (3-6 % d. Warenwertes)

Gruss

Kirrmeister

Unnötiges Vollquote entfernt!

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die musste man eigentlich noch nie verzollen...wenn ja dann ist da was schief gelaufen

Doch genau das muß man. Versandkosten werden mitverzollt/versteuert.

Und die Formel oben ist nicht ganz richtig. Alles wird mit dem Zollsatz (evtl. +Strafzoll) berechnet und auf alles incl. Zoll kommt nochmal die 19%EUSt drauf.

JENS

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Doch genau das muß man. Versandkosten werden mitverzollt/versteuert.

Und die Formel oben ist nicht ganz richtig. Alles wird mit dem Zollsatz (evtl. +Strafzoll) berechnet und auf alles incl. Zoll kommt nochmal die 19%EUSt drauf.

JENS

Es ist unzutreffend, dass die Versandkosten zu verzollen sind. War bei mir noch nie der Fall. Versandkosten gehören nämlich nicht zum Warenwert und nur der ist zu verzollen. Ferner wurde laut meiner Abrechnungen beim Zollamt stets zuerst die Einfuhrumsatzsteuer erhoben, also 19% des Warenwertes und anschließend dazu nochmal 3 % des Warenwertes addiert.

Kirrmeister

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also bei meinen Lieferungen aus den USA(insgesamt jetzt 9 Stück)

wurden nur bei 2 nichts berechnet, da war der Warenwert unter 22 Euro.

ansonsten läuft das wie folgt:

Warenwert + Fracht davon den Zoll

Warenwert + Fracht + Zoll davon die Einfuhrumsatzsteuer

dies alles zusammengerechnet ergibt das was Du zahlen musst.

Die Fracht wurde & wird immer mitgerechnet.....

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also bei meinen Lieferungen aus den USA(insgesamt jetzt 9 Stück)

wurden nur bei 2 nichts berechnet, da war der Warenwert unter 22 Euro.

ansonsten läuft das wie folgt:

Warenwert + Fracht davon den Zoll

Warenwert + Fracht + Zoll davon die Einfuhrumsatzsteuer

dies alles zusammengerechnet ergibt das was Du zahlen musst.

Die Fracht wurde & wird immer mitgerechnet.....

ja, ist bei mir auch so........und ich krieg auch " ab und zu" was aus den USA!

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Hi,

baer42 hat's genau getroffen.

Du kannst Dir (fast) alles senden lassen, auch bei uns erlaubnispflichtige Waffenteile.

Für letztere wirst Du ggf. nach Deiner Erlaubnis gefragt, wenn die Jungs+Mädels vom Zoll das blicken

(ich führe das hier mal nicht weiter aus und hoffe es geben nicht noch ein paar Schlaumeier ihren Senf dazu).

Sehen tun die (vom Zoll) ohnehin alles, schonmal vorab per Röntgen und ggf. musst Du anschließend auf dem Zollamt auspacken.

Verzollen musst Du auch alles, natürlich auch die Versandgebühren.

Die sind ja nicht blöd.

Nach dem Motto: Teile 1,-$, Versand 150,-$, wäre man ansonsten fein raus.

Haben schon andere probiert aber unser Staat denkt eben mit, wenn's ums Geld geht.

Auf die Ware kommt noch die MWSt. und, man glaubt es kaum, auf die Zollgebühr auch !!!

(Siehe baer42).

Eingedenk dieser Zusatzkosten und der Lauferei zum Zollamt, muss man sich gut überlegen, ob sich die Bestellung in USA noch lohnt.

Aber sonst...., warum nicht?

Bezahlt habe ich nur einmal nix.

Bei geringem Warenwert und wenn Du Dir nicht gerade 'ne Uzi schicken lässt, die ein Supermotiv für ein Röntgenfoto hergibt,

tritt unsere gute alte Post für die o.a. Zahlungen in Vorleistung.

Kassiert wird bei Zustellung, wenn's der Postbote blickt.

Hatte er bei mir nicht. Schwein gehabt. Danke liebe Post.

Gruß

Uli

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Es ist unzutreffend, dass die Versandkosten zu verzollen sind. War bei mir noch nie der Fall. Versandkosten gehören nämlich nicht zum Warenwert und nur der ist zu verzollen. Ferner wurde laut meiner Abrechnungen beim Zollamt stets zuerst die Einfuhrumsatzsteuer erhoben, also 19% des Warenwertes und anschließend dazu nochmal 3 % des Warenwertes addiert.

Kirrmeister

so habe ich das auch bisher erlebt, schließlich hat man die rechnung dabei und dort ist der warenwert ohne versand vermerkt.

kleinigkeiten kamen direkt über die post, mag sein, dass dort auch die versandkosten zum warenwert dazu addiert wurden.

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http://www.zoll.de/b0_zoll_und_steuern/a3_...etze/index.html

Ich habe in einem Land, das nicht zur EG gehört, bei einem Versandhaus Waren bestellt. Warum wurden bei der Berechnung von Zoll und Einfuhrumsatzsteuer die Transportkosten mit verzollt?

Bei der Zollwertermittlung hat die Zollstelle den Wert einer Einfuhrware beim Überschreiten der Außengrenze der Gemeinschaft zu ermitteln. Dieser Wert wird nicht nur durch den für die Ware gezahlten Rechnungspreis, sondern z.B. auch durch Aufwendungen für Transport, Verpackungen und Ladekosten bis zur Grenze beeinflusst. Sind solche Kosten nicht im Rechnungspreis enthalten (z.B. bei "Ab-Werk-Lieferung"), so sind die mit der Beförderung verbundenen Kosten bis zum Ort des Verbringens über die Außengrenze der Gemeinschaft in den Zollwert einzubeziehen und damit auch einem Wertzoll zu unterwerfen. Nur wenn im Rechnungspreis der Ware schon die Transportkosten enthalten sind (z.B. bei "Frei-Haus-Lieferung"), kann unter bestimmten Umständen der Wert der innerhalb der Gemeinschaft entstandenen Transportkosten aus dem Rechnungspreis herausgerechnet werden. Diese Regelung gilt aber nicht für den Postversand mit kommerziell verwendeten Waren. Postgebühren sind hier in voller Höhe in den Zollwert einzubeziehen. Dies gilt sinngemäß auch für die Erhebung der Einfuhrumsatzsteuer. Allerdings ist hier der Wert der Ware am ersten inländischen Bestimmungsort für die Abgabenerhebung heranzuziehen.

Quelle: http://www.zoll.de/faq/postverkehr/postverkehr/index.html

Fragen bei Paketen aus dem Ausland

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so habe ich das auch bisher erlebt, schließlich hat man die rechnung dabei und dort ist der warenwert ohne versand vermerkt.

kleinigkeiten kamen direkt über die post, mag sein, dass dort auch die versandkosten zum warenwert dazu addiert wurden.

Richtig. War bei mir auch so. Es ist bei jeder Sendung eines gewerblichen Händlers aus USA am Paket außen eine Rechnung im Klarischtumschlag angeheftet, wenn nicht ist sie in der Sendung oder wird separat zugesendet und ist dem Zoll vorzulegen. Dieser Berechnet dann ausschließlich anhand des Warenwertes die Einfuhrumsatzsteuer und den Zoll. Wird keine Rechnung vorgelegt, dann schätzt der Zoll den Warenwert und berechnet dann. So ist es bisher bei den bayerischen Zollämtern Reischenhard und Weilheim gehandhabt worden und ich glaube nicht, dass es da in D Unterschiede gibt. Bei einem Warenwert bis € 45 war keine Verzollung erforderlich. Hier ist der Warenwert ebenfalls außen auf der Sendung zu vermerken.

Gruss

Kirrmeister

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