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Kugelfangkasten bis .357 Mag.?


klaus-gr

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Hallo,

ich suche einen KUGELFANGKASTEN bis Kal. 357 Mag. der ca. 50x50 cm groß ist (für Pistolenscheibe).

Kennt jemand Modelle, Hersteller, Bezugsadressen und Preise?

Wie sieht es mit der Haltbarkeit, Schussfestigkeit und Verschleiss/Ersatzteile aus???

Hat da jemand Erfahrungen?

(Gibt es eventuell auch was gutes Gebrauchtes)

Vielen Dank. :rolleyes:

Freundliche Grüße und frohe Weihnachten....

klaus-gr

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Hi,

vielleicht dort ?

www.t-n-tec.de

Danke für den guten Tip!

Dort gibt es einen sogenannten "Zwischenkugelfang" bis .357, dieser kostet leider stolze 650 EUR.

Ist so was Ähnliches noch irgendwo erhältlich???

Grüße

klaus-gr

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ich suche einen KUGELFANGKASTEN bis Kal. 357 Mag. der ca. 50x50 cm groß ist (für Pistolenscheibe).

Kennt jemand Modelle, Hersteller, Bezugsadressen und Preise?

also zum einen habe ich bedenken was du da vorhast - auch wenn die scheibe nur 50x50 braucht und du in der regel die scheibe problemlos halten wirst (hoffe ich mal), so sollte der kugelfang doch so dimensioniert sein, dass er auch dann seinen zweck erfüllt, wenn mal was danabengeht. wäre bei dem was dir so vorschwebt die sicherheit (abpraller, durchschüsse) auch gegeben wenn's mal nicht klappt?

zum anderen: ich erinnere mich an einen thread hier wo so kugelfänge aus kunststoff beschrieben waren, die waren relativ leicht und ich vermute auch eher günstig. die konventionelle bauweise aus schrägen stahlplatten hat - angesichts der stahlpreise - ihre mindest-preis-niveaus.

wenn du handwerklich etwas geschickt bist, kannst du ja auch selber einen kugelfang bauen. etwas stahl, ein schweissgerät und los gehts. lamellen in 45° winkel an einen rahmen aus winkeleisen (keine ebenen flächen - abpraller!), eine platte zum abschluss nach hinten und fertig. keine hexerei. dann bist du mehr oder weniger am materialpreis dabei.

und was auch noch eine alternative ist: holz-bahnschwellen. gibt's teilweise noch günstig, werden zusehends durch beton ersetzt. einfach aufstapeln mit der stirnseite zu dir, perfekter kugelfang der halt irgendwann so zersägt ist, dass er entsorgt werden muss.

lg

martin

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also zum einen habe ich bedenken was du da vorhast - auch wenn die scheibe nur 50x50 braucht und du in der regel die scheibe problemlos halten wirst (hoffe ich mal), so sollte der kugelfang doch so dimensioniert sein, dass er auch dann seinen zweck erfüllt, wenn mal was danabengeht. wäre bei dem was dir so vorschwebt die sicherheit (abpraller, durchschüsse) auch gegeben wenn's mal nicht klappt?

zum anderen: ich erinnere mich an einen thread hier wo so kugelfänge aus kunststoff beschrieben waren, die waren relativ leicht und ich vermute auch eher günstig. die konventionelle bauweise aus schrägen stahlplatten hat - angesichts der stahlpreise - ihre mindest-preis-niveaus.

wenn du handwerklich etwas geschickt bist, kannst du ja auch selber einen kugelfang bauen. etwas stahl, ein schweissgerät und los gehts. lamellen in 45° winkel an einen rahmen aus winkeleisen (keine ebenen flächen - abpraller!), eine platte zum abschluss nach hinten und fertig. keine hexerei. dann bist du mehr oder weniger am materialpreis dabei.

und was auch noch eine alternative ist: holz-bahnschwellen. gibt's teilweise noch günstig, werden zusehends durch beton ersetzt. einfach aufstapeln mit der stirnseite zu dir, perfekter kugelfang der halt irgendwann so zersägt ist, dass er entsorgt werden muss.

lg

martin

Ist ja alles schön und gut, aber wenn er irgendwo offiziell auf einem Stand und nicht verbotenerweise im Keller oder Steinbruch schießen will, muss er dafür sorgen, dass der GF abgenommen ist bzw. die Klassifikationen durch den Hersteller bescheinigt werden. Der Ein- odr Umbau eines Geschoßfanges (auch eines Teil-GF) ist eine wesentliche Änderung der Schießstätte und damit ist eine Abnahem und Genehmigung duch die Behörde fällig. Bei Verstoß siehe § 27 i.V. 53 WaffG. Wird heutzutage bestimmt nicht lustig-

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Ist ja alles schön und gut, aber wenn er irgendwo offiziell auf einem Stand und nicht verbotenerweise im Keller oder Steinbruch schießen will, muss er dafür sorgen, dass der GF abgenommen ist bzw. die Klassifikationen durch den Hersteller bescheinigt werden. Der Ein- odr Umbau eines Geschoßfanges (auch eines Teil-GF) ist eine wesentliche Änderung der Schießstätte und damit ist eine Abnahem und Genehmigung duch die Behörde fällig. Bei Verstoß siehe § 27 i.V. 53 WaffG. Wird heutzutage bestimmt nicht lustig-

ich kenne eure rechtsvorschriften nicht im detail, wenn sie vernünftig sind werden sie aber wahrscheinlich einen größeren kugelfang als 50x50 verlangen.

ich kenne offizielle, behördl. genehmigte schiesstände die mit bahnschwellen bestückt sind. ob die bahn für ihre schwellen eine klassifikation hat...?

ein gutachter der behörde wird bei einer abnahme hoffentlich auch ohne rechung eines herstellers feststellen können, ob die aufgestellte anlage den anforderungen genügt.

ich weiss nicht wer ihn gebaut hat (vermutlich eine firma), aber ich weiss wie unser kugelfang gebaut ist: ca. 30 cm breite und 15-20 mm dicke stahllamellen, ca. 45° nach hinten unten geneigt, leicht überlappend, davor vollfächig mit ca 1cm dicken gummimatten gegen splitter verhängt, dahinter massive stahlplatte. gebrauchte alte förderbänder sind zB so eine kostengünstige gummimatten-quelle. sowas 1:1 nachzubauen müsste doch ein akzeptabler weg sein?

lg

Martin

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@ich kenne offizielle, behördl. genehmigte schiesstände die mit bahnschwellen bestückt sind. ob die bahn für ihre schwellen eine klassifikation hat...?

Da hat man aber eine andere Sauerei am Hals! :contra:

Diee Bahnschwellen wurden mit Steinkohleteer imprägniert; dieser gilt als krebserregend und wird nur als Sondermüll entsorgt, bei entsprechend hohen Gebühren.:mad:

Gruß

gerd12

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Einge Gedanken zu meinen Vorrednern:

1. Eisenbahnschwellen aus getränktem Holz sind eklig, stinken und sind gesundheitsgefährdend. Die Entsorgung von zusammengeschossenen Schwellen ist Schwerstarbeit, sauteuer und zudem nicht gesund, daher :icon13:

2. Kugelfänge aus dem besagten Kunststoffmaterial sind sehr wirksam, platzsparend und "gesund" (es wird kein Bleistaub frei), jedoch wartungsbedürftig (die Frontplatte und die Füllung muß ab und zu getauscht werden) und da es nicht viele Hersteller gibt auch sauteuer. Beispiel.

3. Lamellenkugelfänge aus Stahl sind schwer, relativ teuer (wenn man Hardox nimmt) und es entsteht auch Bleistaub beim Beschuß. Abhilfe bringt hier ein sehr dichter Splitterschutz (z.B. geeignete Gummimatten).

Mit den Preisen rücken die Kugelfanghersteller erst heraus, wenn man konkret danach fragt.

Auf Kettenkugelfänge und Sandkugelfänge gehe ich hier nicht ein, weil der Fragesteller ja was "handliches" haben will.

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Ist ja alles schön und gut, aber wenn er irgendwo offiziell auf einem Stand und nicht verbotenerweise im Keller oder Steinbruch schießen will, muss er dafür sorgen, dass der GF abgenommen ist bzw. die Klassifikationen durch den Hersteller bescheinigt werden. Der Ein- odr Umbau eines Geschoßfanges (auch eines Teil-GF) ist eine wesentliche Änderung der Schießstätte und damit ist eine Abnahem und Genehmigung duch die Behörde fällig. Bei Verstoß siehe § 27 i.V. 53 WaffG. Wird heutzutage bestimmt nicht lustig-

Hallo!

NEIN, ich möchte gewiss nicht im Steinbruch/Keller schießen!!!

Wir benötigen einen kompakten Kugelfangkasten für unseren 25 m Pistolenstand (der natürlich mit einem festen Kugelfang ausgerüstet ist).

Für Neuschützen und Anfänger wäre es sinnvoll nicht gleich auf die "grosse, weite" Entferung vom 25 Metern zu trainieren, hierfür könnte man den mobilen KF-Kasten auf die gewünschte Distanz zum Schützen stellen (z.B. erst mal 10 oder 15 m).

So können sich diese "langsam herantasten" und schiessen nicht gleich die ganzen Scheibenhalterungen kaputt.

Grüße

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Hallo!

NEIN, ich möchte gewiss nicht im Steinbruch/Keller schießen!!!

Wir benötigen einen kompakten Kugelfangkasten für unseren 25 m Pistolenstand (der natürlich mit einem festen Kugelfang ausgerüstet ist).

Für Neuschützen und Anfänger wäre es sinnvoll nicht gleich auf die "grosse, weite" Entferung vom 25 Metern zu trainieren, hierfür könnte man den mobilen KF-Kasten auf die gewünschte Distanz zum Schützen stellen (z.B. erst mal 10 oder 15 m).

So können sich diese "langsam herantasten" und schiessen nicht gleich die ganzen Scheibenhalterungen kaputt.

Grüße

Yau, jetzt is klar. Aber die einfachse Altrnative dürfte sein, mit dem zuständigen SSV eine Ortsbesichtigung zu machen und nachzufragen, ob nicht eine Zwischenentfernung, z.B. 15 m, für das Anfängerschießen freigegeben werden kann. Ist vielleicht, wenn auch mit Auflagen (z.B. nur ein oder zwei Schützen oder rückprallsicheren Bodenbelag auf der Zwischenentfernung) möglich. Dürfte in den meisten Fällen die bessere und auf Dauer praktikablere Lösung sein. Das Geld, welches ein Zwischengeschoßfang kostet, kann man auch in Gummigranulat- oder andere Bodenplatten investieren. Haben dann alle was von. Wenn der Boden bereits insgesamt rückprallsicher ausgeführt worden ist, ist eine Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten auf Zwischenentfernungen fast immer problemlos möglich. Kommt natürlich auch auf die Lüftung an und die Möglichkeiten, evtl. aus 25m nicht im Beschußbereich liegende Einrichtungen der RSA zu treffen. Muß einfach vor Ort unvervbindlich durch einen SSV geprüft werden, da auch der Wandaufbau eine Rolle spielt.

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