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illegale Ausfuhr via egun


ifoundnoname

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Hallo alle zusammen,

ich hatte eine Waffe auf egun eingestellt. Der Höchstbieter der Auktion outet nun, dass er selbst über kein waffenrechtliches Dokument verfüge, ich die Waffe mit gefakten Papieren zu ihm nach D senden soll, damit er selber sie zum Deko-Stück machen kann. Er selbst schreibt jedoch in einem e-mail er hätte nur interesse an einer "scharfen" Waffe. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand mit solch wahnwitzigen Ideen an einen herantritt und schon gar nicht dass irgendjamand so blöd wäre sowas durchzuführen......

Ganz klar, IMHO, eine Aufforderung zum illegalen export nach D (ich bin österreicher)!

Frage kann ich mich direkt an eine Staatsanwaltshaft in D wenden (Kontaktadresse?) oder setzt sich die Staatsanwaltschaft in A mit den deutschen Kollegen in Verbindung?

Kann ich zusätzlich zivilrechtliche Schritte (wegen des "Spassbietens") gegen den Idioten einleiten?

thx für eure Tipps

ifnn

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Guest Nightingale
Frage kann ich mich direkt an eine Staatsanwaltshaft in D wenden (Kontaktadresse?) oder setzt sich die Staatsanwaltschaft in A mit den deutschen Kollegen in Verbindung?

Kann ich zusätzlich zivilrechtliche Schritte (wegen des "Spassbietens") gegen den Idioten einleiten?

Melde den Vorfall zuerst bei E-Gun und frage nach, ob Egun die Sache zur Anzeige bringt. Die sind meines Wissens dazu verpflichtet, wenn sie Kenntnis von dem Rechtsverstoß erlangen.

Zivilrechtlich kannst Du nicht viel geltend machen, sofern Dir kein nenneswerter Schaden entstanden ist. Du kannst die Waffe dem Zweitplatzierten anbieten, die Differenz ist aber gering, so dass sich Klagen nicht lohnt.

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Testkauf BKA klingt aber unwahrscheinlich, denn seit wann verfolgen die Österreicher? (Oder habe ich da eine völkerrechtlich relevante Umwälzung verpasst?) :rotfl2:

Dr. Zakrajsek berichtete dieser Tage in seinen "Querschüssen" von ähnlichen "Testkäufen" bei einem Wiener Waffenhändler. Die AWN geben keine Ruhe. Ich würde es in Österreich zur Anzeige bringen, Anstiftung zur Straftat?

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Es ist ein offenes Geheimnis, das egun den Waffengegnern ein Dorn im Auge ist. Es deshalb gut möglich, dass solche Versuche, sowohl gegen den Verkäufer, gegen egun und letztendlich gegen das Ansehen aller Legalwaffenbesitzer gerichtet sind.

Da egun kein Interesse daran haben kann, als Plattform für den illegalen Waffenhandel abgestempelt zu werden, rate ich auf jeden Fall, den Vorfall an egun zu melden. Deren Juristen sind wahrscheinlich eher in der Lage die Sache zu richten.

---

Tom

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Testkauf BKA klingt aber unwahrscheinlich, denn seit wann verfolgen die Österreicher? (Oder habe ich da eine völkerrechtlich relevante Umwälzung verpasst?) :rotfl2:

Die haben ein eigenes BKA...................... :confused:

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.... kleiner Erfolg! egun hat den user gesperrt....

über weitere konsequenzen werde ich hoffentlich noch informiert.

die österreichische Staatsanwaltschaft sagt mir, die Anzeige zur Anstiftung einer Straftat müsse über D erfolgen...... ich dachte im Rahmen der EU wäre sowas unkomplizierter abzuhandeln. Naja wahrscheinlich ist´s für die Behörde nur ein Bagatelldelikt

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.... kleiner Erfolg! egun hat den user gesperrt....

über weitere konsequenzen werde ich hoffentlich noch informiert.

die österreichische Staatsanwaltschaft sagt mir, die Anzeige zur Anstiftung einer Straftat müsse über D erfolgen...... ich dachte im Rahmen der EU wäre sowas unkomplizierter abzuhandeln. Naja wahrscheinlich ist´s für die Behörde nur ein Bagatelldelikt

Ich glaube, ich würde den Vorfall der deutschen Polizei zur Kenntnis bringen. Würde mich nicht wundern, wenn egun nichts weiter unternimmt. Ruf doch einfach mal bei denen an und frag, was sie Dir raten würden (das würde mich auch mal interessieren). Egal ob Waffengegner oder echter Versuch sich eine illegale Waffe zu besorgen, solche Versuche sollten - zum Wohle aller legalen Waffenbesitzer - unterbunden werden. Der betreffende meldet sich demnächst einfach neu an und versucht's nochmal.

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... die Anzeige zur Anstiftung einer Straftat müsse über D erfolgen...

Die Anzeige kannst du in Deutschland online machen...

Ich sehe eine Strafbarkleit des potentiellen Käufers ehr wegen §52 WaffG als wegen irgendeiner "Anstiftung"

Da ist auch der Versuch schon Strafbar!

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...anzeige onlie? wie!?

ich hab einfach auf der BKA homepage an info gemailt....

was ist §52

z.B. da:

https://service.polizei.nrw.de/egovernment/...ce/anzeige.html

Die müssen das dann an die zuständige Behörde weiterleiten oder selbst ermitteln.

Ich habs mir nochmal etwas genauer angeguckt (§52 ist eine Strafvorschrift im deutschen Waffengesetz (http://bundesrecht.juris.de/waffg_2002/index.html)).

§52 würde leider nur für den Fall greifen, dass es sich um eine halbautomatische Kurzwaffe handelt, eine in D verbotene Waffe oder für den Fall, dass er sie selbst abholen und verbringen würde, da in diese Fällen auch der Versuch strafbar wäre. Wenn er ohne Erlaubniss eine andere Schusswaffe in seinen Bestitz bringen will ist leider der Versuch nicht strafbar sondern wäre es nur bei Vollendung, wobei du dich dann strafbar gemacht hättest.

Mit der Anstiftung klappt leider auch nicht, da du dafür erstmal die Straftat begehen müsstest...

"Als Anstifter wird gleich einem Täter bestraft, wer vorsätzlich einen anderen zu dessen vorsätzlich begangener rechtswidriger Tat bestimmt hat."

Ist schon sehr ärgerlich, aber momentan seh ich da nichts, womit man den am Kragen bekommen könnte :confused:

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Trotzdem meine ich, denjenigen mal mit der Polizei bekannt machen zu sollen. Ich würde denken, die netten Herren werden vielleicht mal vorbeischauen und dem Betreffenden auf den Zahn fühlen. Vielleicht hatte er schon zuvor Erfolg? Würde mich nicht wundern. Ansonsten hält ihn ein freundlicher Besuch womöglich von weiteren Versuchen ab, was ebenso sinnvoll scheint.

Es muss ja nicht immer gleich zum Richter. Manch einer lernt schon, wenn man ihm nur ein bisschen auf die Finger klopft.

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Da Du seine Daten ja hast wende Dich an eine Polizeidienststelle in der Nähe des Delinquenten.

Anrufen und den Beamten dann den Auktionslink und die Emails die hin und her gingen zumailen.

Bereits erfüllte Straftatbestände sind eine Sache.

Dass jemand illegal versucht an Waffen zu kommen um damit evtl. noch Schlimmeres anzurichten ist was ganz anderes.

Der Verdacht sollte eigentlich die Hauptsorge sein und nicht dass er bei Dir ins Leere gelaufen ist und ob man das vielleicht irgendwie ahnden kann.

Sollte nicht allzu schwer sein beim zuständigen Gericht eine Hausdurchsuchung vor dem Hintergrund zu kriegen.

Und dann - wie sagte der Kaiser doch so schön - schau mer mal...

Selbst wenn´s nur ein Spaßvogel war - gönnen wir ihm den Spaß den man hat wenn einem die Bude auf den Kopf gestellt wird. :00000733:

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Und wir kriegen einen neuen lustigen Thread nach dem Motto: Hilfe meine Wohnung wurde grade völlig ohne Grund von den pöhsen Bolizisten durchsucht! :heuldoch:

Soll ich schon mal Chips holen?

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