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Eindringtiefe von Geschossen in Sand


Georg

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Hallo Leute,

wie tief ist denn die Eindringtiefe von Bleigeschossen in Sand.

- KK

- .38

- .357mag.

Ich frag mal so doof, weil ich evtl. mal unseren Pistolenstand nach Erzvorkommen durchforsten wollte.

Eine erste Probegrabung (sehr stümperhaft durchgeführt) hat zumindest in den ersten 20cm kein graues Gold zu Tage gebracht. Drum meine Frage: wie Tief muss man graben?

Mit welchen Mitteln siebt Ihr das Blei aus?

Stöhren VM-Geschosse, muß man die aussortieren?

PS: unser Geschoßfang besteht aus sehr feinem Sand und hat eine 45 Grad Schütwinkel.

Danke für Eure Infos.

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Moin Georg,

bei uns wird so viel geschossen, dass die Geschosse quasi wie Beeren zu sammeln sind, ohne viel zu graben.

Bitte nutze Atemschutz bei dieser Arbeit und es bietet sich ein altes frittensieb bestens dafür an.

Unbeschädigte VM werfen wir wieder zurück, TM werden mitgenommen. Beim schmelzen steigen die Kupferreste auf und können abgeschöpft werden.

Als der Kugelfang noch trocken war ging das auch noch einfacher, aber in letzter Zeit wird gewässert, da ist die Ernte etwas schwieriger.

Allerdings konnte man vor der Wässerung nicht mehr von Kies reden, der war in der Trefferzone zu Mehl mutiert.

MfG TD

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Moin Georg,

Bitte nutze Atemschutz bei dieser Arbeit und es bietet sich ein altes frittensieb bestens dafür an.

MfG TD

Werde ich tun und die Idee mit dem Fritiersieb ist prima.

Mich wundert halt nur, daß ich auf 20cm nix gefunden habe. Aber wahrscheinlich muss mal halt tiefer graben.

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Normaler Schüttwinkel bei Sand sind 35°, daher schließe ich darauf, dass der feine Sand sehr hart ist und die Geschosse nicht eindringen sondern abprallen. :confused:

Uhhh ich habs nicht soo genau gemessen. Es könnten auch 35 Grad gewesen sein. Kam mir aber sehr steil vor. Dass die Kugeln evtl. woanderst hingewandert sind, habe ich mir auch schon überlegt.

Schaun wir mal.

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Normaler Schüttwinkel bei Sand sind 35°, daher schließe ich darauf, dass der feine Sand sehr hart ist und die Geschosse nicht eindringen sondern abprallen.:confused:

Nicht Dein Ernst, oder? Harten Sand in einer Konsistenz, die Kugeln abprallen läßt, bezeichnet man landläufig auch als Beton, und der dürfte als Kugelfang denkbar ungeeignet sein.

@ Georg, mach Dir mal den Spaß und vergrab ein ca. 30 x 30 cm großes Holzbrett in Eurem Kugelfang in einer Tiefe von ca. 20 cm, wie von Dir durchsucht. Dann stell ein Fähnchen an die Stelle und entkorke eine Serie 357mag. Du wirst Dich wundern, wo Deine Mumpeln zu finden sind ...

mfg

Ralf

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servus

langsame (pistolen/revolver) geschosse dringen recht tief in sand ein. wie tief kann ich auch ned sagen.

schnelle (gewehr) geschosse werden im/vom sand zerfetzt und dringen so gut wie gar nicht ein.

^ ^ ^ ^ ^ ^ ^

bezieht sich natürlich auf vollmantelgeschosse.

der grund dafür ist in 'geschosse' von kneubuehl zu finden. ich zitiere:

beim eindringen in sand oder erde zerlegen sich schnelle vollmantelgeschosse, da sie sich nach einer gewissen eindringstrecke querstellen und ihnen der mantel aufgerissen wird. dadurch wird die massgebende querschnittsfläche massiv vergrössert und die eindringtiefe wesentlich reduziert. die maximale eindringtiefe ergibt sich auch hier in der regel bei schussdistanzen zwischen 100 und 200 m.

vollmantel-pistolengeschosse zerlegen sich in sand oder erde in der regel nicht. sie dringen deshalb (bei kurzen schussdistanzen) tiefer ein als die gewehrgeschosse.

vollbleigeschosse bleiben bei kleinen geschwindigkeiten ebenfalls ganz, wobei allerdings die oberfläche erodiert wird. mit zunehmender geschwindigkeit beginnen diese geschosse aufzupilzen.

zitat ende.

die tiefe ist sehr von der zusammensetzung des sandes abhängig. auch die feuchtigkeit desselben spielt eine nicht zu unterschätzende rolle. daher ist es recht schwierig, eine allgemeingültige aussage zu treffen.

hoffe geholfen zu haben. gruss david.

P.S. darf man das eigentlich. oder handelt man beim zitieren eines buches, auch nur auszugsweise, dem urheberrecht zuwider?

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Hast Du, Auch wenn ich jetzt immer noch nicht weis, wie tief ich graben muss.

Danke.

Einiges tiefer als 20 cm bei KW-Munition, so war mein obige Antwort zu verstehen, wenn Du nicht zu faul zum Bretter vergraben wärest, ( ;) ) würdest Du Dein Brett mit Löchern vorfinden und die Murmeln in einer gewissen Entfernung dahinter, abhängig von Ladung und Munitionsaufbau. Und natürlich der Brettstärke.

mfg

Ralf

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