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IGNORED

@IWÖ & LUNA: TAGWACHE!


coachgun

Empfohlene Beiträge

Liebe institutionalisierte Gunlobbies,

mindestens bereits seit Freitag läuft unter dem Vorwand Suizidprävention mit Hilfe einer methodisch völlig unhaltbaren Studie eine Kampagne gegen unsere Rechte. Die pseudowissenschaftliche Studie, die belegen will, daß viele "Waffenlizenzen" = viele Selbstmorde wird von der Journaille begierig aufgegriffen.

Vgl.: http://derstandard.at/?url=/?id=2588877

Bislang leisten nur Internetposter Widerstand. Ich selbst habe offensichtlich zu geschickt argumentiert und meine Postings verschwinden auf einmal im www-Nirvana.

Wie auch immer, ich wäre Euch sehr verbunden, wenn Ihr Euch nach 4 Tagen Schrecksekunde meine künftigen Mitgliedsbeiträge verdienen würdet und wenigstens auf Euren Websites Gegenargumente zugängig machen würdet. Sonst gibt's auch zu jedem Schaß einen 'Querschuß'.

Hier einige kostenlos zum Weiterverwenden:

- Studie spricht von "Waffenlizenzen". Sowas gibt es in Ö. aber nicht, es gibt nur WBKs u. WPs

- Studie nimmt alle Waffenselbstmorde (also auch solche mit illegalen und freien (C+D) Waffen) und korreliert diese dann mit den waffenrechtlichen Dokumenten!!!!

- Die eigenen Zahlen widerlegen die Schlüsse der "Wissenschaftler": B hat höchte WP/WBK-Dichte aber die zweitniedrigste Selbstmordrate!!!!

- auf rund ca. 160 Fällen per annum (=Selbstmorde mit allen möglichen Mitteln inkl. Schußwaffen) eine Studie aufzubauen ist sozialwissenschaftlich unseriös. Insgeamt geschahen im Beobachtungszeitraum von 10 Jahren nur 290 Waffenselbstmorde.

- nur ca. 18% der Selbstmorde geschehen mit Schußwaffen. Es wäre daher viel lohnenswerter nach den gesellschaftlichen Ursachen der steigenden Suizidrate zu forschen, als ein Mittel zu verteufeln, das nur in einem Bruchteil der Fälle Anwendung findet.

Dankeschön und guten Morgen,

Ihr

coachgun

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@coachgun

Es ehrt uns gewiss, wenn du LUNA als ein Mitglied der "Gunlobbies" ansiehst.

Leider sind wir paar LUNArier dazu viel zu klein.

Außerdem (da spreche ich jetzt nicht als LUNArier) halte ich es da eher mit Bruno Kreisky, der nie laut geschrieen hat, sondern lieber im kleinen Kreis seine Fäden gezogen hat.

Was lieber coachgun, sollte man in diesem Fall tun? Sagst du doch selber, daß deine Postings geheimnisvoll im elektronischen Orkus verschwinden.

Noch mehr posten?

Ich nehme jeden Rat/Vorschlag von deiner Seite gerne auf (das ist ernstgemeint!)

:s75: cowroper

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Im "Standard" tauchen Postings grundsätzlich erst nach Prüfung auf.

Texte müssen eben so gewählt werden, dass sie von Zensoren akzeptiert werden.

Was aber selbst für Legalwaffen-Befürworter nicht schwierig ist.

Man muß bloß einen menschenwürdigen Ton wahren.

Man kann in dem Forum Posten und Bewertungen der Beiträge abgeben.

Sicher besser als nichts zu tun.

Ob es hilft, sei dahingestellt.

Gruß

Greenhorn

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Ich nehme jeden Rat/Vorschlag von deiner Seite gerne auf (das ist ernstgemeint!)

:s75: cowroper

Wie geschrieben, auf der jeweiligen Website der Organisation Gegenargumente für die eigenen Anhänger und Besucher zur Verfügung stellen.

Weiters:

- Presseaussendung

- Studie von waffenfreundlichem Psychologen durchleuchten lassen und das Ergebnis publizieren

- Gegenveranstaltung in Form Podiumsdiskussion, wo nur Hoplophile zu Wort kommen

- Informationsbehelfe "Anti-Waffenhysterie auf dem Rücken der Suizidopfer und deren Angehöriger" an die bürgerlichen Parteien schicken.

Es gibt viel zu tun. Reden wir darüber, wie sinnlos es doch ist und wie ehrenamtlich wir doch sind und lassen unsere Gegner die Punkte sammeln. ;)

Im "Standard" tauchen Postings grundsätzlich erst nach Prüfung auf.

Texte müssen eben so gewählt werden, dass sie von Zensoren akzeptiert werden.

Was aber selbst für Legalwaffen-Befürworter nicht schwierig ist.

Man muß bloß einen menschenwürdigen Ton wahren.

Man kann in dem Forum Posten und Bewertungen der Beiträge abgeben.

Sicher besser als nichts zu tun.

Ob es hilft, sei dahingestellt.

Gruß

Greenhorn

Ja, meine Posts wurden mit einer längeren Verzögerung als üblich online gestellt. Wurde nicht boykottiert, wahrscheinlich liegt's an der Tageszeit und dem Posting-Aufkommen.

Ich finde schon, daß Postings was bringen, sonst würden die Parteien ja nicht sog. "Kampfposter" beschäftigen. Im konkreten Fall rücken für Leser ohne Vorinformationen die kritischen Lesermeinungen die Studie in die richtige Perspektive. Beachte, wie der Standard zu tatsachenwidrigen Schlagzeilen gefunden hat. Postings lassen das nicht so stehen und sind deshalb m.E. sehr sinnvoll.

Es ehrt uns gewiss, wenn du LUNA als ein Mitglied der "Gunlobbies" ansiehst.

Leider sind wir paar LUNArier dazu viel zu klein.

Die Größe sagt nichts über die politische Schlagkraft einer Organisation aus. Drei oder vier Leute mit Dedication können ordentlich umrühren, wenn sie nur wissen wie und sich trauen. Wir leben im Zeitalter der Massenkommunikation. Man braucht nicht mehr hunderte Leute im Bierzelt zusammentrommeln und mit Bier & Würstel bei Laune halten wie in der Zwischenkriegszeit.

Außerdem (da spreche ich jetzt nicht als LUNArier) halte ich es da eher mit Bruno Kreisky, der nie laut geschrieen hat, sondern lieber im kleinen Kreis seine Fäden gezogen hat.

Ich wußte nicht, daß Ihr einen amtierenden Bundeskanzler und Parteiobmann in Euren Reihen habt. Dann macht eine solche Vorgangsweise natürlich Sinn. Sonst ist sie eine Chiffre für Indolenz.

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Ich wußte nicht, daß Ihr einen amtierenden Bundeskanzler und Parteiobmann in Euren Reihen habt. Dann macht eine solche Vorgangsweise natürlich Sinn. Sonst ist sie eine Chiffre für Indolenz.

Entweder habe ich mich verschrieben oder du dich verlesen.

Man muß nicht Bundeskanzler sein um leise zu agieren!

cowroper

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Wir wollen überzeugen, nicht Meinungen kaufen!

Seriöses Überzeugen erfolgt am Schießstand.

Nur dort können Waffenbesitzer legal zeigen, was sie tun.

Daher können sie auch nur dort überzeugen.

Mir widerstrebt ein Lösungsansatz wie er in der Medizin üblich

ist, wo praktische Ärzte jeweils die Medikamente jenes

Pharma-Konzerns verschreiben, dessen Vertreter zuletzt zu

Besuch war! Wo nicht nach objektiver Wirksamkeit sondern

des Medikaments, sondern nach durch Lobbying gekaufter

Meinung - zu ungunsten des Patienten - agiert wird.

Deshalb sind Drei-Personen Lobbying Gruppen in unserem

Fall nicht ausreichend. Für ernsthaftes und auch ehrliches

Überzeugen braucht es etwas mehr.

Gruß

Greenhorn

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Man muß nicht Bundeskanzler sein um leise zu agieren!

Nein, wichtig brauchst nicht sein, um zu antechambrieren (um ein schönes Wort zu verwenden). Nur dann ist es sinnlos und ein bißchen :peinlich:

Nobodies wie wir müssen Krach machen. Zugangsbasiertes Lobbying ist für'n Hugo.

Mich verwundert Deine Ansicht, ist doch die IWÖ zwar z.Tl. zugangsbasiert (resultatlose Gespäche auf mittlerer Beamtenebene), andererseits aber herzerfrischend "krachorientiert" und standfest in ihren Idealen und Maximalforderungen.

Und eines muß klar sein: Unser Schlachtruf muß lauten, zurück zum Zustand prä-1996, egal wie weit wir dzt. davon entfernt sind. Ansonsten wirkt man mit, daß in Salamitaktik wie seit 2000 weiter eingeengt wird. Ich finde die Schlüsse dazu und die Benennung der ÖVP als Problem in der aktuellen IWÖ-Wahlnummer sehr richtig. Schade, daß es bei der IWÖ praktisch hinkt, denn intellektuell-idealistisch wäre der Verein gesund.

Wir wollen überzeugen, nicht Meinungen kaufen!

Seriöses Überzeugen erfolgt am Schießstand. ...

Deshalb sind Drei-Personen Lobbying Gruppen in unserem

Fall nicht ausreichend. Für ernsthaftes und auch ehrliches

Überzeugen braucht es etwas mehr.

Lieber Greenhorn, ich schätze Euch alle persönlich sehr und respektiere Euer Engagement und Euren Einsatz. Trotzdem muß ich Dir sagen, daß Bewußtseinsbildung kein politisches Konzept ist. LUNA ist deswegen auch ein (sehr netter!) Freizeitverein, aber keine Interessenvertretung.

Rein politisch ist es wertlos, 90 Leute an einem "Tag der offenen Türe" zu überzeugen. Ich würde mich gerne als Anti-Waffenaktivist gerieren und ein paar von Euren Besuchern rhetorisch in die Mangel nehmen. Ich bin mir sicher, annähernd 100% würden aussagen, Schießen sei eh ganz nett, aber um des lieben Friedens willen könne das auch mit Vereinsleihwaffen geschehen. Für Schießspaß hin-und-wieder sind Leihwaffen ausreichend. Das ist gefährlich, weil's wahr isch. Gell.

Wenn Ihr Freizeitverein sein wollt, dann ist das Euer gutes Recht und ich bin der letzte, der das kritisiert. Ich finde den den Freizeitverein LUNA gut. Aber Interessenvertretung seid Ihr leider keine.

P.S.: Wie kommst Du auf "... kaufen ..."? Das ist mir nicht klar.

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@coachgun

Ob es peinlich ist wenn man nicht schreit sei dahingestellt.

Und wenn man nicht schreit, sondern das Gesprächt sucht, ist das noch lange kein antichambrieren.

Du hast halt einen anderen Zugang, das sei dir unbenommen. Ich geh meinen Weg, du deinen.

Wenn bei deinem Weg was rauskommt, OK.

Und: Bewußtseinsbildung ist sehr wohl ein politisches Konzept.

:s75: cowroper

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Und: Bewußtseinsbildung ist sehr wohl ein politisches Konzept.

Nein, leider nicht. Ich kann das argumentieren, überlege Dir bitte das mal:

1.) Die Bewußtseinsbildung eines Schützenvereins erreicht nicht einmal einen Bruchteil der Personen, die waffenfeindliche Filme etc., eine waffenfeindliche heimische Presse und der ebenfalls eindeutig hoplophobe ORF erreichen.

2.) Bewußtseinsbildung ist nicht nachhaltig. Das Trommelfeuer der Medien und Alltagskultur wirkt dagegen alleine schon aufgrund der Masse nachhaltig. Niemand, der irgendwann vor Jahren einmal einen netten Nachmittag mit Schützen verbracht hat, wird sich argumentativ gegen das vorherrschende intolerante Meinungsklima auflehnen und sich aus dem Fenster lehnen.

3.) Niemand, der nicht selbst Waffen besitzt, wird wegen besagtem Nachmittag das Waffenthema zum Maßstab seiner Wahlentscheidung machen.

So gesehen ist der Ansatz der IWÖ, alle Waffenbesitzer hinter sich zu sammeln und diese als Argumentationsmasse zu verwenden (z.B. Unterschriftenaktion, de facto Wahlempfehlungen für Mitglieder und Waffenbesitzer) richtig.

Die Allgemeinbevölkerung zu beackern ist dagegen so hoffnunglos wie das Mittelmeer in seine Sandburg schöpfen zu wollen.

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Natürlich ist LUNA ein Freizeitverein, coachgun. Das haben Vereine so an sich, deren Mitglieder hauptberuflich Geld verdienen müssen.

Eine Waffenrechts-Vertretung gibt es in Österreich auch. Zwei sind unnötig und würden einander nur im Weg stehen.

LUNA kümmert sich lieber um etwas, das "die" aus Zeitmangel nicht tun. Weil eben keiner alles tun kann. Besser Lücken füllen, als Lücken beibehalten um vorhandene Angebote zu vervielfachen.

Wir haben nichts davon, wenn Waffenbesitz erlaubt ist, Waffenbesitzer aber mangels Interesse ausgestorben sind. Derzeit liegt das Durchschnittsalter in Österreich um 55.

Gruß

Greenhorn

PS.: Ein schöner Nachmittag ist eine Sache. Zähle einmal die Leute, die nach dem Schießen mit uns eine WBK beantragt haben!

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Natürlich ist LUNA ein Freizeitverein, coachgun. Das haben Vereine so an sich, deren Mitglieder hauptberuflich Geld verdienen müssen.

Eine Waffenrechts-Vertretung gibt es in Österreich auch. Zwei sind unnötig und würden einander nur im Weg stehen.

LUNA kümmert sich lieber um etwas, das "die" aus Zeitmangel nicht tun. Weil eben keiner alles tun kann. Besser Lücken füllen, als Lücken beibehalten um vorhandene Angebote zu vervielfachen.

Wir haben nichts davon, wenn Waffenbesitz erlaubt ist, Waffenbesitzer aber mangels Interesse ausgestorben sind. Derzeit liegt das in Österreich Durchschnittsalter um 55.

Gruß

Greenhorn

Hugh. Das ist völlig ok so und dank LUNA werde ich den Durchschnitt um 0,001 Promille senken. :)

Trotzdem könntet Ihr auf Eurer Site gegen die Suizidstudie argumentieren. Würde nicht schaden.

Liebe Grüße und schönen Abend noch,

coachgun

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Ich bin ja sonst keine Verschwörungsfanatiker aber es stimmt mich schon komisch, das genau die gleiche Hetze mit einer gleichen nichtsagenden Studie.

Bei euch ist es ja einfach die Sache zu entschärfen, indem man die Waffendichte mit der GESAMTZAHL der Suizide korreliert. Es gibt zwischen den Ländern keine statistische signifikante Korrelation, kann jeder Statistiker im ersten Jahr beweisen.

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So etwas kannst Du in einer Waffen- oder Jagdzeitschrift publizieren, was wertlos ist weil die Leser solcher Zeitschriften den manipulativen Schmarrn der IANSA ohnehin nicht glauben.

Anderswo wirst Du schlechte Karten haben, weil die Wahrheit zu diesem Thema den Interessen der Massenmedien zuwiderläuft.

Allerdings zeigt uns die Entwicklung sehr deutlich, daß die Vertreter der Interessen von Legalwaffen-Besitzern erwachsen werden müssen, um mit den Antiwaffen-Fundamentalisten Schritt halten zu können. Das heißt, es wird zunehmend notwendig sich nicht auf nationale Aktivitäten zu beschränken sondern international aktiv zu werden. Andernfalls haben wir schlechte Karten.

Gruß

Greenhorn

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So etwas kannst Du in einer Waffen- oder Jagdzeitschrift publizieren, was wertlos ist weil die Leser solcher Zeitschriften den manipulativen Schmarrn der IANSA ohnehin nicht glauben.

Anderswo wirst Du schlechte Karten haben, weil die Wahrheit zu diesem Thema den Interessen der Massenmedien zuwiderläuft.

Allerdings zeigt uns die Entwicklung sehr deutlich, daß die Vertreter der Interessen von Legalwaffen-Besitzern erwachsen werden müssen, um mit den Antiwaffen-Fundamentalisten Schritt halten zu können. Das heißt, es wird zunehmend notwendig sich nicht auf nationale Aktivitäten zu beschränken sondern international aktiv zu werden. Andernfalls haben wir schlechte Karten.

Gruß

Greenhorn

Denke ich auch. Zusammenarbeit mit der NRA zb, die haben schliesslich die massgeblich zum Fall des Waffenverbots in Brasielien beigetragen.

Joker

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Allerdings zeigt uns die Entwicklung sehr deutlich, daß die Vertreter der Interessen von Legalwaffen-Besitzern erwachsen werden müssen, um mit den Antiwaffen-Fundamentalisten Schritt halten zu können.

Dem kann ich nur sekundieren.

... Zusammenarbeit mit der NRA zb, ...

Pah, das sind doch liberale Pussies. :lazy:;)

GOA rules! :aggressive:

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