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Gütesiegel für Gebrauchtwaffen


tanzbaer

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Mich würde einmal die Meinung der Leser hier interessieren !

Zum Hintergrund:

In jedem Waffenhandel werden Gebrauchtwaffen angeboten , aber für fast alle Schützen und Jäger ist es fast unmöglich, den Wert einschätzen und vergleichen zu können. Was toll aussieht, kann einen vermurksten Lauf haben und nicht nummerngleiche abgewetzte Schweden können hervorragende Trefferbilder schiessen. Also muss sich der Interessent auf das Wort des Händlers verlassen, der oft (es ist wirklich so) selbst wenig Fachkenntnis hat noch die notwendigen Prüf und Messwerkzeuge. Ein Borescope ? Unbekannt !

Hier meine Frage: wenn es ein neutrales freiwilliges Zertifikat einer neutralen Bewertungsstelle geben würde, wäre das ein Kaufargument ? Vergleichbar einem Sachverständigen-Zertifikat oder ADAC Check beim Gebrauchtwagen ? Ich meine nicht von einem der unzähligen selbsternannten Waffen Sachverständigen hierzulande , sondern erarbeitet nach einer festgelegten bundesweit verbindlichen Norm ? Wäre das ein kaufausschlaggebender Grund , wobei die Kosten im Rahmen bleiben müssten und im Kaufangebote enthalten wären , VOR Kauf ?

Einige darauf angesprochene Händler zeigten Unveständnis , wobei unklar ist, ob ein Zertifikat aus gewissen Gründen unerwünscht ist oder die gewinnschmälernden Kosten nicht getragen werden wollen. Ich bin mir jedoch sicher, daß der rel. Kostenaufwand zu besseren Verkaufspreisen führen würde und sich darüber rechnet.

Ich bin sehr gespannt auf Eure Meinung, bitte recht zahlreich und bitte mit einer kleinen Begründung, warum ja oder nein. Vielen Dank !

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Nee, lass mal.

So ein Qualitätssiegel, wenn es denn tatsächlich "echt" ist / sein soll, hat den Nachteil, das man als Käufer dem Verkäufer (auch Händler rolleyes.gif ) nicht mehr erzählen kann, das der Lauf ausgefranst ist um somit den Preis zu drücken. rainbow.gifwink.gif

Etwas ernsthafter:

Wer soll denn die Kosten für Zeit u. Aufwand (Fahrten, Transport, Versand ...) im nachhinein bezahlen? Natürlich der Käufer und das wiederum bringt die Gebrauchten auch nicht besser unter's Volk.

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Such Dir einen BüMa Deines Vertrauens und kauf alles (auch von Privat) über ihn. Er checkt die Waffe, frischt Sie ggf etwas auf, und schlägt halt ein bisschen was auf den Preis drauf. Da hast Du Deine Qualitätskontrolle: Ein guter BüMa lässt sich nämlich keinen Schund andrehen.

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vorher muss man jedoch "Schund" definieren. Doch zwischen "beschusstauglich" und "1/2 MOA" liegen Welten , qualitativ und preislich. Gefälliges Aussehen kann historisch korrekt oder auch rustikal künstlerisch hergerichtet sein. Ohne allgemeine Normen zwecks Preisfindung kommt es auf die persönliche Sichtweise an. Ausserdem ist die Idee alles andere als neu : HEGE bietet so was schon hausintern für Gebrauchswaffen an, jedoch nur hausintern.

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