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IGNORED

Wichtig! IPSC <-> Verteidigungsschiessen


Oliver Damm

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Hallo,

zur Abgrenzung zwischen dem IPSC Sport und dem Verteidigungs- bzw. Kampfschiessen ist einiges geschrieben worden. Einiges liegt mir vor, brauche aber mehr. Deshalb bitte alles posten (Internet, Zeitschriften, Bücher usw.) was in diesen Themenbereich fällt.

Gruss und DVC

Oliver

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Hallo,

so wie ich den Oliver verstanden habe, geht es ihm wohl mehr um eine Sammlung von Artikeln, Beiträgen und sonstigen Quellen wo zu diesem Thema in genau der gleichen Qualität Stellung genommen wird wie Ralf es getan hat...also weiter so!

Gruß und DVC

Michael

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In Antwort auf:

bevor sich alle Blinden
cool3.gif
über Farbe streiten
rainbow.gif
, lassen wir hier doch mal einen Fachmann zu
.


Der Artikel ist nicht übel, m.E. aber noch ergänzungsbedürftig:

-- Beim IPSC-Schiessen kommen häufig Waffen zum Einsatz, die für's Verteidigungsschiessen völlig ungeeignet sind (vor allem natürlich Open-Guns).

-- Beim IPSC-Schiessen bemüht man sich um möglichst direkte Sicht auf das Ziel, beim Verteidigungsschiessen nutzt man - wo immer möglich - Deckung.

-- Beim IPSC-Schiessen ist eine minimale Distanz zum Ziel (unter Optimierung der Laufwege, versteht sich) anzustreben, um schneller besser zu treffen. Im Combat-Schiessen versucht man die Distanz eher zu erhöhen, um selbst unversehrt davonzukommen.

-- Die Abwägung, wie schnell vs. wie präzise ein Schuss abgegeben wird, ist unterschiedlich: Als IPSC-Schütze nehme ich es (wenn auch mit einigen Flüchen) in Kauf, ein D, ein Miss oder sogar ein No-Shoot zu schiessen (wenn's mir ein paar Sekunden bringt), als Combat-Schütze werde ich ALLES tun, Unbeteiligte zu schonen und den Angreifer zuverlässig ausser Gefecht zu setzen.

-- Als Combat-Schütze tue ich gut daran, IMMER in Bewegung zu sein, wohingegen ich als IPSC-Schütze die Bewegung nur nutze, um von A nach B zu kommen (die Scheiben schiessen glücklicherweise nicht zurück).

-- Als IPSC-Schütze muss ich zwar auch mit einem leicht erhöhten Adrenalin-Spiegel kämpfen (gerade bei wichtigen Matches), das ist aber gar nichts im Vergeich zu dem Stress einer Combat-Situation. Aus diesem Grund muss der Combat-Schütze diesen Stress viel mehr trainieren und seine Abläufe sehr viel einfacher halten, damit sie auch bei eingeschränkter Motorik noch sauber funktionieren.

Viele US-Trainer warnen vor diesem Hintergrund davor, dass sich die beim IPSC-Schiessen erlernten Techniken in einer Combat-Situation als tödlich erweisen können!

Last but not least sollte man allerdings m.E. niemals einen Beitrag zur Abgrenzung zwischen IPSC und Combat-Schiessen verfassen, ohne darauf hinzuweisen, wie absurd das Verbot des Trainings kampfmässigen Schiessens im deutschen Waffengesetz ist. Es trifft nämlich wieder einmal nur gesetzestreue Legalwaffenbesitzer, denen man die Möglichkeit nimmt, die Handhabung ihrer Waffe für den Fall der Fälle zu trainieren, während sich Kriminelle um diese Regelung genausowenig kümmern wie um das gesamte Waffengesetz überhaupt.

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ich glaube ganz wesentlich ist auch, dass sich ein ipsc-schütze den ablauf der stage genauestens einprägen kann, was beim verteidigungsschießen nicht möglich ist. ohne eine stage 4-5 mal "trocken" durchzugehen, sich daraus einen für sich idealen ablauf zusammenzustellen, das gibt es beim combat wohl definitiv nicht.

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In Antwort auf:

Viele US-Trainer warnen vor diesem Hintergrund davor, dass sich die beim IPSC-Schiessen erlernten Techniken in einer Combat-Situation als tödlich erweisen können!


Hat jemand Links zu entpsrechenden Texten im Netz zu dieser "IPSC kills!" Debatte oder auch zur Gründung der IDPA, weil IPSC nicht "praxisnah" genug ist?

Gruss und DVC

Oliver

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