Morgen...
ich - wie auch viele andere - werden es wie carcano empfohlen hat, mit der gebotenen Ruhe (noch) handhaben. Da die vermeintlich (einzige) Lösung das BJgG mit dem § 19 sich herauskristallisieren sollten, sehe ich hier genau solche Fallstricke! Wir haben es hier mit genauso "mächtigen Feinden" der Jagd zu tun ( Man sollte sich nur mal das "Wildtiermanagment" in NRW, RLP,BaWÜ, NS, Hessen, Thüringen..... anschauen, wer hier Pate gestanden ist). Hier werden sich die großen sog. Naturschutzverbände drauf stürzen - wenn sie es nicht schon getan haben, nicht nur auf Landesebene sondern dem Gesetz auch auf Bundesebene ihren Stempel aufzudrücken. Deren Standpunkte sind ja hin reichlich bekannt. Ein weiteres Entmachten der privaten Jagd, auch über solche Umwege wie Waffenrechtsverschärfungen, sind mit Sicherheit Wasser auf deren Mühlen.
Auf die IM Konferenz ( man schaue sich nur mal die Zusammensetzung genau an ...) gebe ich schon gar nichts, dass sich selbst Mittelfristig hier was ändert. Ich glaube die, wenn ich mich nicht ganz irre, Verwaltungsvorschrift zu damalig neuen WaffG hat bescheidene 6! Jahre gedauert.
Bis wieder Rechtssicherheit im Umgang mit HA besteht ( wie auch immer dieses "Ergebnis" ausschauen soll ), sind ähnliche Zeiträume gar nicht so abwägig !
Meine Hoffnung ruht auf eine einige ! und mächtige Lobbyarbeit, damit dieses Urteil in seinem ungewöhnlich eigenmächtigen Umfang doch noch halbwegs relativiert wird. Eine Spende (wie viele aus meinem Umfeld auch ) für einen Prozess liegt schon beiseite.
Gruß