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dr.magnum

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  1. Ich habe auch eine Imperator, erworben 1989 u.a. auch mit einem Pistolengriff. Nach dem ganzen Pump Gedöhns war sie trotz normalem Schaft immer noch zu kurz. Es gab dann einen Wechsellauf mit Einbau, Gesetzeskonform hat das 2009 , dann € 338 gekostet.
  2. caliber 2/93 DER BUNDESMINISTER DES INNERN INFORMIERT Wichtiger Hinweis zum Umbau von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen Am 23./24. November 1992 ha­ben in Bonn die Waffenrechtsre­ferenten des Bundes und der Länder u. a. die Frage des Um­baus von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen erörtert und hierzu einmütig folgendes fest­: Es liegen Erkenntnisse vor, daß heute noch der Umbau von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen in einer Weise vorgenommen wird, daß es mit geringem technischen Aufwand möglich ist, die Waf­fen wieder in ihren Originalzu­stand zurückzuändern. - Sportschützen entgegen § 28 Abs. 2 Satz 1 WaffG unzurei­chend abgeänderte Mehrlader­waffen aufgrund der (gelben) Waffenbesitzkarte für Einzella­der besitzen. Vor diesem Hintergrund wird nachdrücklich darauf hingewie­sen, daß inzwischen eine gefe­stigte Rechtsprechung dahinge­hend besteht, wonach diejeni­gen Firmen, die Mehrladerwaf­fen in derart unzureichender Weise abgeändert und/oder sie Inhabern einer Sportschützen­Waffenbesitzkarte („gelbe Waf­fenbesitzkarte") überlassen ha­ben, sich wegen Überlassens einer Schußwaffe an einen Nichtberechtigten strafbar ge­macht haben. Die Sportschützen ihrerseits machen sich wegen eines unerlaubten Erwerbs einer Mehrladerwaffe strafbar. Zuletzt ist die rechtskräftige Verurtei­lung eines Büchsenmachers und Waffenhändlers durch die Straf­kammer 1 des Landgerichts Mosbach am 07. November 1991 erfolgt. Den Büchsenmachern und Waffenhändlern wird daher im eigenen Interesse dringend empfohlen, die vom Bundesmi­nister des Innern in Zusammen­arbeit mit den Innenministerien der Länder sowie den Landes­kriminal- und Beschußämtern der Länder nach Anhörung der Fachverbände erlassene Richtli­nie für die Umarbeitung von Mehrladerwaffen in Einzella­derwaffen vom 7. März 1990 (siehe unten) zu beachten. Soll­ten Büchsenmacher oder Waf­fenhändler in der Vergangenheit die Umarbeitung von Mehrla­derwaffen unzureichend vorge­nommen haben, wird ihnen empfohlen, durch geeignete Maßnahmen (etwa Rückrufak­tionen) eine ordnungsgemäße Abänderung nachzuholen. Sportschützen, die umgebaute Mehrladerwaffen aufgrund der (gelben) Waffenbesitzkarte für Sportschützen erworben habe wird geraten, von ihrem Waffenhändler oder ihrem Büchsenmacher eine Bescheinigung anzufordern, daß ihre Waffe nach der vorgenannten Richtlinie umgebaut wurde: ggf. ist die Bescheinigung eines Waffensachverständigen einzuholen, da sich angesichts des eindeutigen Gesetzeswortlauts und der inzwischen ergangenen Rechtsprechung künftig beispielsweise wohl kaum jemand mit Erfolg darauf wird berufen können,er habe die (unzureichend) abgeänderte Mehrladerwaffe vor Erlaß der vorgenannten Umbarichtlinie vom 7. März 1990 erworben. Richtlinie für die Umarbeitung von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen A. Waffen mit fest eingebauten Kastenmagazinen oder aus­wechselbaren Magazinen: Diese Waffen müssen so verän­dert werden, daß sich nur eine Patrone laden läßt. Die Änderung ist wie folgt vorzunehmen: 1. In die Öffnung der Verschluß­hülse ist eine feste Lademulde einzuschweißen oder 2. der Zubringer im Magazin bzw. Magazinkasten durch ein­geschweißte Leisten in der Be­wegung so zu begrenzen. daß eine Patrone. die sich im verän­derten Magazin befindet, bei der Verschlußbewegung zwangs­läufig in den lauf eingeführt wird. Im Falle der Nummer 2 muß die Mehrladeeinrichtung ausrei­chend gegen einen Ausbau mit allgemein gebräuchlichen Werk­zeugen gesichert sein. B. Waffen mit Röhrenmagazi­nen: Der sogenannte Ladelöffel muß durch eingeschweißte Leisten oder mindestens einen einge­schweißten gehärteten Stahlstift von mindestens 6 mm Durch­messer in seiner oberen Zuführ­position fixiert werden. Der Zubringer des Magazins ist mit dem Gehäuse so zu verbin­den, daß keine Patronen ins Magazin gebracht werden kön­nen. Die Anforderungen gelten auch als erfüllt, wenn das Zufüh­ren von mehr als einer Patrone durch eine gleichwertige Ver­änderung verhindert wird. C. Waffen aus nicht schweißba­ren Materialen: Bei Waffen mit Gehäusen aus nicht schweißbaren Materialen (z. B. Messing, Zinkspritzguß) gelten die Anforderungen nach Buchstaben A und B als erfüllt. wenn gleichwertige Verände­rungen an der Waffe vorgenom­men worden sind. Als gleich­wertig sind Abänderungen an­zusehen, die eine Rückänderung in den ursprünglichen Zustand nicht ohne Beschädigung der Waffenmaterialien ermöglichen. insbesondere Verkleben. Verlö­ten. Verschweißen. D. Bei Jagdwaffen (Selbstlade­waffen) nach § 28 Abs. 4 Nr. 7 WaffG muß technisch gewähr­leistet sein, daß in ein zugehöri­ges Magazin nicht mehr als zwei Patronen geladen werden können. Bei Waffen mit Röhrenmagazinen ist die Magazinbegrenzung mit der Waffe fest zu verbinden. E. Automatische Waffen dürfen nicht in Einzelladerwaffen umgebaut werden. F. Die Änderungen nach den Buchstaben A bis D sind von Unternehmen nach § 7 WaffG auszuführen; handelt es sich um ein Waffenhandelsunternehmen so ist die Umarbeitung von einem bei ihm angestellten Büchsemacher vorzunehmen. G. Im Falle A 1 ist die Waffe einem Beschußamt erneut Beschußprüfung vorzulegen.
  3. Hallo, die Magazinsicherung lässt sich leicht entfernen und auch einfach wieder rückbauen: - Griffschalen entfernen - Schraube herausschrauben - Magazinsicherung entfernen http://www.gunfactory.ch/faustfw/images/si...0expl_frame.jpg Hier sind es die Nr.34 & 35. Gruß Dr.Magnum
  4. Hallo, ein Weihnachtsgeschenk der Stadt Freiburg, die Gebühren sind da: 1.14.72 Vor-Ort-Kontrolle nach § 36 Abs. 3 WaffG 1.14.72.1 Verdachtsunabhängige Überprüfung der sicheren Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition gemäß § 36 Abs. 3 WaffG ohne waffenrechtliche Beanstandungen € 50,00 bis 200,00 1.14.72.2 Überprüfung der sicheren Aufbewahrung von Schuss¬ waffen und Munition nach § 36 Abs. 3 WaffG auf Verdacht oder mit waffenrechtlichen Beanstandungen € 105,00 bis 400,00 Bei einer verdachtsabhängigen Überprüfung wird die Gebühr nach 1.14.72.1 erhoben, wenn das Bestehen des Verdachts nicht dem Gebührenschuldner zugerechnet werden kann. 1.14.72.3 Nachkontrolle nach vorhergehender Beanstandung aufgrund Kontrolle gemäß § 36 Abs. 3 WaffG entspr.Ziffer 1.14.72.2 € 105,00 bis 290,00 1.14.72.4 Erfolgloser Kontrollversuch trotz Terminvereinbarung € 66,00
  5. Hallo, in der Stadt Freiburg, gibt es inzwischen eine Unterabteilung der Waffenbehörde, zuständig für: Waffenaufbewahrunq und Vorortkontrollen Frau Klemusch Herr Kruppeit Herr Spiecker Herr Textor Herr Völkle Der Name Kruppeit sagt mir etwas, es gab früher hier einen Uniformierten DSB-Schützen, ich glaube bei der SG-Haslach, gleichen Namens. Dr.Magnum
  6. dr.magnum

    TV-Tipp ARD

    Das weiß ich auch!!! Anscheinend sah dies das LRA Lörrach bisher anders. Leider gibt es von dieser Zeitung keine Online Ausgabe, sende aber gern jedem, der mir per PN seine E-Mail Adresse zusendet einen Scan. Noch mal etwas aus diesem Artikel, sinngemäß wiedergegeben: Jetzt soll die sog. Zuverlässigkeitsprüfung erweitert werden, ab sofort wird bei Sportschützen auch das Bedürfnis zum Besitz der Sportgeräte, ob man Mitglied in einem SV-Verein ist, überprüft.
  7. dr.magnum

    TV-Tipp ARD

    Betreffend Bedürfnis Frau K. laut der Zeitung ..Der Sonntag/Freiburg vom 03.10.10 wurde Frau K. wegen der Zuverlässigkeitsprüfung (richtige Aufbewahrung) vom LRA Lörrach 2009 angeschrieben, anscheinend konnte Sie diese nachweisen. Da hätte Die Behörde ja mal nachfragen können!
  8. Ich kann jedem nur empfehlen auch kleinere B-Schränke unbedingt zu verdübeln. Vor Jahren hatte ich mir einen kleinen Burgwächter mit ca. 45 kg Gewicht gekauft, bis zur Verankerung am folgenden Wochenende zusätzlich mit 40 kg Geschossen beschwert, nach einem Einbruch lag er im Garten, die 3 m Fall hatte er gut überstanden. Gruß Dr. Magnum
  9. Ich würde annehmen das ist eine Anweisung für ein Beschussamt, vielleicht Köln? Das deckt sich auch mit: http://www.egun.de/market/help.php?topic=A...an%20Dekowaffen oder http://www.lmg.bayern.de/images/Downloads/...sverordnung.pdf Seite 25-26 Und ich glaube nicht, dass es hier einen Bestandsschutz für Altumbauten gibt. Denn bei den Altumbauten auf Gelb wurde dies bereits vor langer Zeit erkannt und geändert. DER BUNDESMINISTER DES INNERN INFORMIERT Wichtiger Hinweis zum Umbau von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen Am 23./24. November 1992 haben in Bonn die Waffenrechtsreferenten des Bundes und der Länder u. a. die Frage des Umbaus von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen erörtert und hierzu einmütig folgendes festgestellt: Es liegen Erkenntnisse vor, daß auch heute noch - der Umbau von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen in einer Weise vorgenommen wird, daß es mit geringem technischen Aufwand möglich ist, die Waffen wieder in ihren Originalzustand zurückzuändern, - Sportschützen entgegen § 28 Abs. 2 Satz 1 WaffG unzureichend abgeänderte Mehrladerwaffen aufgrund der (gelben) Waffenbesitzkarte für Einzellader besitzen. Vor diesem Hintergrund wird nachdrücklich darauf hingewiesen, daß inzwischen eine gefestigte Rechtsprechung dahingehend besteht, wonach diejenien Firmen, die Mehrladerwaffen in derart unzureichender Weise abgeändert und/oder sie Inhabern einer Sportschützen Waffenbesitzkarte („gelbe Waffenbesitzkarte") überlassen haben, sich wegen Überlassens einer Schußwaffe an einen Nichtberechtigten strafbar gemacht haben. Die Sportschützen ihrerseits machen sich wegen eines unerlaubten Erwerbs einer Mehrladerwaffe strafbar. Zuletzt ist die rechtskräftige Verurteilung eines Büchsenmachers und Waffenhändlers durch die Strafkammer 1 des Landgerichts Mosbach am 7. November 1991 erfolgt. Den Büchsenmachern und Waffenhändlern wird daher im eigenen Interesse dringend empfohlen, die vom Bundesminister des Innern in Zusammenarbeit mit den Innenministerien der Länder sowie den Landeskriminal- und Beschußämtern der Länder nach Anhörung der Fachverbände erlassene Richtlinie für die Umarbeitung von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen vom 7. März 199 siehe unten) zu beachten. Sollten Büchsenmacher oder Waffenhändler in der Vergangenheit die Umarbeitung von Mehrladerwaffen unzureichend vorgenommen haben, wird ihnen empfohlen, durch geeignete Maßnahmen (etwa Rückrufaktionen) eine ordnungsgemäße Abänderung nachzuholen. Sportschützen, die umgebaute Mehrladerwaffen aufgrund der (gelben) Waffenbesitzkarte für Sportschützen erworben haben, wird geraten, von ihrem Waffenhändler oder ihrem Büchsenmacher eine Bescheinigung anzufordern, daß ihre Waffe nach der vorgenannten Richtlinie umgebaut wurde ggf. ist die Bescheinigung eines Waffensachverständigen einzuholen, da sich angesichts des eindeutigen Gesetzeswortlauts und der inzwischen ergangenen Rechtsprechung künftig beispielsweise wohl kaum jemand mit Erfolg darauf wird berufen können, er habe die (unzureichend) abgeänderte Mehrladerwaffe vor Erlaß der vorgenannten Umbaurichtlinie vom 7. März 1990 erworben. Richtlinie für die Umarbeitung von Mehrladerwaffen in Einzelladerwaffen A. Waffen mit fest eingebauten Kastenmagazinen oder auswechsclharen Magazinen: Diese Waffen müssen so veränert werden, daß sich nur eine Patrone laden läßt. Die Änderung ist wie folgt vorzunehmen: 1. In die Öffnung der Verschlußhülse ist eine feste Lademulde einzuschweißen oder 2. der Zubringer im Magazin bzw. Magazinkasten durch eingeschweißte Leisten in der Bewegung so zu begrenzen. daß eine Patrone. die sich im veränderten Magazin befindet, bei der Verschlußhewegung zwangsläufig in den lauf eingeführt wird. Im Falle der Nummer 2 muß die Mehrladeeinrichtung ausreichend gegen einen Ausbau mit allgemein gebräuchlichen Werkzeugen gesichert sein. B. Waffen mit Röhrenmagazinen: Der sogenannte Ladelöffel muß durch eingeschweißte Leisten oder mindestens einen eingeschweißten gehärteten Stahlstift von mindestens 6 mm Durchmesser in seiner oberen Zuführposition fixiert werden. Der Zubringer des Magazins ist mit dem Gehäuse so zu verbinden, daß keine Patronen ins Magazin gebracht werden können. Die Anforderungen gelten auch als erfüllt, wenn das Zuführen von mehr als einer Patrone durch eine gleichwertige Veränderung verhindert wird. C. Waffen aus nicht schweißbaren Materialen: Bei Waffen mit Gehäusen aus nicht schweißbaren Materialen (z. B. Messing, Zinkspritzguß) gelten die Anforderungen nach Buchstaben A und B als erfüllt. wenn gleichwertige Veränderungen an der Waffe vorgenommen worden sind. Als gleichwertig sind Abänderungen anzusehen, die eine Rückänderung in den ursprünglichen Zustand nicht ohne Beschädigung der Waffenmaterialien ermöglichen. insbesondere Verkleben. Verlöten, Verschweißen. E. Automatische Waffen dürfen nicht in Einzelladerwaffen u gebaut werden. F. Die Änderungen nach Buchstaben A bis D sind von Unternehmen nach § 7 Waf auszuführen; handelt es sich um ein Waffenhandelsunternehmen so ist die Umarbeitung von einem bei ihm angestellten Büchsenmacher vorzunehmen. G. Im Falle A 1 ist die Waffe einem Beschußamt erneut Beschußprüfung vorzulegen. D. Bei Jagdwaffen (Selbstladewaffen) nach § 28 Abs. 4 Nr. 7 WaffG muß technisch gewährleistet sein, daß in ein zugehöriges Magazin nicht mehr als zwei Patronen geladen werden können. Bei Waffen mit Röhrenmagazinen ist die Magazinbegrenzung mit der Waffe fest zu verbinden. (Aus Caliber 2/93) Dr. Magnum
  10. Hallo, die Quelle weiß ich leider nicht mehr. Aktennotiz: Prüfvorschriften für Deko-Waffen Einlieferer muss im Besitz einer gewerblichen Waffenherstellungserlaubnis sein (Ausnahme: Die Umbauarbeiten wurden im Ausland durchgeführt) Das Firmenzeichen muss immer sichtbar auf der Waffe eingeschlagen werden Die Hauptteile der Waffe müssen mit einer einheitlichen Waffen-Nr. versehen werden (Rohr, Verschlussträger, Verschlusskopf, Griffstück, Waffengehäuse) Das Patronenlager muss dauerhaft so verändert sein, dass weder Munition noch Treibladungen geladen werden können Der Verschluss muss dauerhaft funktionsunfähig gemacht werden Der Auslösemechanismus muss dauerhaft funktionsunfähig sein Der Lauf muss mindestens 6 kalibergroße Bohrungen aufweisen Der Lauf muss mit einem gehärteten, kalibergroßen Stahlstift dauerhaft verschlossen sein Das Rohr muss mit dem Waffengehäuse fest verbunden sein, sofern es sich um Waffen handelt, bei denen das Rohr ohne Anwendung von Werkzeugen ausgetauscht werden kann Ein vorhandenes Magazin muss mit dem Waffengehäuse verschweißt sein. Die Magazinhalterung muss unbrauchbar gemacht werden, sofern das Magazin fehlt. Ein abnehmbares Griffstück muss dauerhaft gegen Austausch gesichert sein. Alle Umbauten müssen so ausgeführt sein, dass sie mit gebräuchlichen Werkzeugen nicht rückgängig gemacht werden können Nach erfolgter bestandener Prüfung werden die Waffen mit dem Ortszeichen des Beschussamtes und der Bescheinigungs-Nr. gekennzeichnet Eine Bescheinigung wird ausgestellt Köln, 30.04.2003 Menzebach Dr.Magnum
  11. hallo muni, das sind nicht meine ausführungen, ich habe sie nur gefunden. Gruß dr.magnum
  12. Hallo schall+rauch, einiges gefunden zu deko-umbau. Dekowaffen Als Dekowaffen gelten derart abgeänderte (original) Schusswaffen, das eine Funktion als Waffe nicht mehr gegeben ist. Gesetzlich gelten sie als unbrauchbar gemachte Waffen. Als "unbrauchbar gemacht" bedeutet, das das Patronenlager dauerhaft so verändert sein muss, dass weder Munition noch Ladungen eingesetzt werden können; der Verschluss ist dauerhaft funktionsuntüchtg gemacht worden; der Lauf ist entweder in der ganzen Länge aufgeschlitzt oder weist eine gewisse Anzahl kalibergroßer Bohrungen auf. Bei Kurzwaffen muss der Auslösemechanismus dauerhaft funktionsunfähig sein. Es ist nicht mehr grundsätzlich vorgeschrieben, das Dekowaffen nicht zerlegbar/zusammenbaubar sein dürfen! Es muss aber sichergestellt sein, das durch austauschen von schnell wechselbaren Teilen die Funktion als solches nicht wieder hergestellt werden kann. Da im Handel nur die jeweils entsprechend geänderten und/oder auch amtlich zertifizierten (was einen ordnungsgemäßen Umbau amtlich bestätigt) angeboten werden, möchten wir hier nicht weiter darauf eingehen. Grundsätzlich können alle Waffen als Dekowaffe angeboten werden. Da Dekowaffen als unbrauchbare Waffen gelten, unterliegen sie nicht den Vorschriften für Schusswaffen. Im Bereich der Dekowaffen (speziell bei denen von ehemals vollautomatischen Kriegswaffen) wird zwar zwischen denen von vor 02. September 1945 und denen danach unterschieden, aber einen Unterschied macht der Gesetzgeber nur bei dem Erwerb. Erwerb und Besitz ist bei abgeänderten Dekowaffen von vor 02. September 1945 wie bei den Modellen und Nachbildungen geregelt, somit völlig ohne Einschränkungen. Modelle aus der Zeit danach sind dagegen erst ab 18 Jahren frei erwerbbar! Salutwaffen Es gibt Dekowaffen, die nicht nur zu reinen Dekostücken umgebaut werden, sondern auch mit Kartuschenmunition (Platzpatronen) funktionieren, sogenannte "Salutwaffen". Der Gesetzgeber zieht auch bei diesen "Waffen" ein ganz klare Linie zwischen denen dem WaffG (Waffengesetz), sowie denen dem KWKG (Kriegswaffenkontrollgesetz) unterliegenden! Die Definition liegt hier ganz einfach wieder in vor 02. September 1945 und danach. Wesentlich hat sich verändert, das Salutwaffen nun auch das Aussehen von ehemals vollautomatischen Kriegswaffen haben können, oder aber auch direkt aus ihnen umgebaut wurden. Zur genaueren Betrachtung teilen wir aber mal auf: Laut WaffG sind Salut-Langwaffen frei ab 18 Jahren zu erwerben und zu besitzen, wenn sie zu Zier- oder Sammlerzwecken bestimmt sind und gewisse Anforderungen aufweisen. Neben der Notwendigkeit, das Kartuschenmunition in das Patronenlager passen darf, sind alle weiteren Änderungen ähnlich der von Dekowaffen ausgelegt und verhindern eine rückwirkende Veränderung der Waffe. Natürlich verschießen diese Salutwaffen kein Dauerfeuer, sondern haben nur eine Einzelschussfunktion! Im Gegensatz zu z.B. den Dekowaffen dürfen Salut-Langwaffen nicht in der Öffentlichkeit geführt werden. Laut KWKG dürfen aktuelle Kriegswaffen (also nach 1945) nur für den gewerblichen Gebrauch (Theater-, Film-, Fernsehzwecke) zu Salutwaffen für Kartuschenmunition umgebaut werden. Der Umbau bedarf eines lizenzierten Herstellers. Da Genehmigungen für derartige Filmwaffen nur professionellen Filmausrüstern erteilt werden, möchten wir hier nicht weiter drauf eingehen. Ein- und Zusammenbau verschiedener Teile von Waffen Beim Verwenden von verschiedenen Teilen aus Waffen und z.B. Modellen ergibt sich rechtlich gesehen ein etwas kritisch zu betrachtender Punkt. Da die wesentlichen Teile einer Kriegswaffe (wie Lauf, Verschluss, Abzugseinrichtung) immer Kriegswaffenteile bleiben werden und denen gleichgestellt sind, dürfen auch nur entsprechend geänderte Teile verwendet werden. Rechtlich gesehen wird immer das "höherwertigere" Teil bemessen, so dass Teile einer Modellwaffe eher nicht zum tragen kommen würden. Wie schon bei den Dekowaffen beschrieben wäre der Verbau von Dekoteilen aus vor 02. September 1945 weniger dramatisch, stellen diese lediglich entsprechend abgeänderte und unbrauchbar gemachte Waffenteile dar. Teile aus Kriegswaffen von nach 1945 müssen hingegen immer amtlich bestempelt sein und damit den Anforderungen genügen. Laut WaffG unterliegt die Herstellung, der Umbau sowie die Veränderung wesentlicher Waffenteile strengen Regelungen. Durch das WaffG vorgeschriebene Veränderungen sollten auf keinen Fall beseitigt werden, ebenso wie Änderungen an Teilen von Kriegswaffen (laut KWKG)! PrOfvorschriften für Deko-Waffen Einlieferer muss im Besitz einer gewerblichen Waffenherstellungserlaubnis sein (Ausnahme: Die Umbauarbeiten wurden im Ausland durchgeführt) Das Firmenzeichen muss immer sichtbar auf der Waffe eingeschlagen werden Die Hauptteile der Waffe müssen mit einer einheidichen Waffen-Nr. versehen werden (Rohr, Verschlussträger, Verschlusskopf, Griffstück, Waffengehäuse) Das Patronenlager muss dauerhaft so verändert sein, dass weder Munitlon noch Treibladungen geladen werden können Der Verschluss muss dauerhaft funktionsunfähig gemacht werden Der Auslösemechanismus muss dauerhaft funktionsunfähig sein Der Lauf rnuss mindestens 6 kalibergroße Bohrungen aufweisen Der Lauf muss mit einem gehärteten, kalibergroßen Stahlstift dauerhaft verschlossen sein Das Rohr muss mit dem Waffengehäuse fest verbunden sein, sofern es sich um Waffen handett, bei denen das Rohr ohne Anwendung von Werkzeugen ausgetauscht werden kann Ein vorhandenes Magazin muss mit dem Waffengehäuse verschweißt sein. Die Magazinhalterung muss unbrauchbar gemacht werden, sofern das Magazin fehlt. Ein abnehmbares Griffstück muss dauerhaft gegen Austausch gesichert sein ` 1. Alle Umbauten müssen so ausgeführt sein, dass sie mit gebräuchlichen Werkzeugen nicht rückgängig gemacht werden können Nach erfdgter bestandener Prüfung werden die Waffen mit dem Ortszeichen des Beschussamtes und der Bescheinigungs-Nr. gekennzeichnet Eine Bescheinigung wird ausgestellt Köln, 30.04.2003 Menzebach Gruß dr.magnum
  13. Hallo Fritz, zum Glück gibt es auch Landesverbände mit der magischen Zahl 4, nennt sich dann IG = Interessengemeinschaft. Es wäre eigentlich angebracht, wenn dies im ganzen BDS so wäre, auch mit den Einzelmitgliedern sollte es eine einheitliche Regelung geben. dr.magnum BDS Mitglied seit 1982 DSB/BDMP/BDS/FWR
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