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  1. Es gibt aber auch eine Ergänzung dazu auf Seite 40: "Beim militärischen Gewehr G 3 sind sowohl der Lauf als auch der komplette Verschluss Kriegswaffe." Ich nehme mal an, dass man das also wie gehabt auslegt. BWB Beschuß Verschluß: KW. BA Beschuß Verschluß: WBK M.E. Ist der Leitfaden zwar auf dem richtigen Weg (hilfreich), aber in Teilen noch falsch (Gasröhrchen) bzw. verwirrend (G3 Verschluß).
  2. Kommt darauf an um wen es sich handelt. Wobei Du schon recht hast, nur der EFWP reicht bei Selbstschutz nicht. Aber je nach Person ist auch bei Ausländern "Selbstschutz" schon ein Bedürfnisgrund, und es können dafür verschiedene Genehmigungen, differenziert nach Personengruppe, ausgestellt werden. Über die Botschaft, das BVA u.s.w.
  3. Wenn ein Teil der eigenen Geschäftsräume zu einem zugelassenen Schießstand ausgebaut werden, und er sich im Rahmen eines Wettkampfes selber einlädt, dürfte der EFWP wohl genügen. Ebenso wenn er als Jagdscheininhaber an mehreren zeitlich eng beieinanderliegenden Jagden in Deutschland teilnimmt (oder zumindest Einladungen hierfür besitzt), und die Waffe zwischen den Jagden in seinen eigenen Geschäftsräume geführt wird. Ist meine adhoc- Meinung, hab' den genauen Gesetzeswortlaut diesbezüglich nicht gegengelesen.
  4. Der Einsatz der Roth Waffe wird leider reine Theorie bleiben. Die Haager Landkriegsordnung verbietet besonders grausame Behandlung des Gegners. Nicht aber wird die grausame Behandlung des eigenen Volks verboten. Wir werden also auf ihr sitzenbleiben. Selbst die kurzzeitige Verbringung außer Landes dürfte völkerrechtlich schwierig werden. Man könnte das als grenzüberschreitende Abfallverbringung betrachten.
  5. Bei der Schußanzahl, hätten wir da nicht auch die alten K98 weiterverwenden können? Da hätte man sogar noch ne gutmenschliche Magazinsperre einbauen können, selbst als Einzellader kommt das Ding auf die geforderten 150/40min. Vermutlich würde ein geübter Schütze mit einer Sharps Rifle von 1850 auf diese Kadenz kommen. Umrüstung auf 7.62 'n Reflexvisier drauf und wir sind für 21. Jahrhundert gerüstet.
  6. Da wäre ich nicht so sicher. Der Fall ist ziemlich ähnlich dem Export starker Kryptographie. Die fällt auch unter die ITAR Regeln. Um denen zu genügen hat früher eine simple IP Überprüfung ausgereicht. Seit einigen Jahren sind diese Regeln allerdings so aufgeweicht, dass sie faktisch keine Rolle mehr spielen. Sogar in der Zeit, in der das ein ziemlich heißes Eisen war, durften reine Dokumentationen (Code) jedoch exportiert werden. Nur der fertige Endprodukt war gebannt. Also die Software. Blaupausen finden sich z.B. auch in Büchern, und mir wäre neu, dass Bücher über Schußwaffen neuerdings unter ITAR fällt. Aber warten wirs ab. Dass die US Regierung irgendwie was unternimmt war ja abzusehen. Selbst wenn DefCAD eine Sperre für non US einbauen müsste: Who cares. Alleine dass die Regierung dort es auf die alte ITAR Methode versucht, bedeutet, dass sie sonst keine Handhabe sehen.
  7. Die aufgefürten Gesetze machen nur Sinn bei einer zentralen Herstellungs- und Vertriebsstruktur. Genau das ist 3D Printing ja nicht mehr. Man produziert was man braucht in der Abstellkammer. Drucker gibts inzwischen fuer 999 in fer Bucht.... Für uns in Verbotistan hat das eh keine Auswirkung, hier ist es ja längst verboten. In den USA wird es m.E. ein Verbot, sollte es überhaupt soweit kommen, die selbe Auswirkung haben wie diese Gesetze hier: Im Staat Washington ist es unter allen Umständen verboten, mit einer Jungfrau Sex zu haben. Das Gesetz schließt die Hochzeitsnacht mit ein. In Detroit/Michigan ist es den Männern gesetzlich verboten, ihre Frauen Sonntags böse anzuschauen. In Tuscon/Arizona wird es Frauen per Verordnung verboten, Unterhosen zu tragen. Öde Nächte in Washington, D.C.: Jede Stellung ist gesetzlich verboten, nur der Missionar ist erlaubt! In Datona Beach, Florida verbietet es der Gesetzgeber, öffentliche Mülleimer (!!!) sexuell zu belästigen. Man schmunzelt nichtmal mehr drüber, der Schwachsinn ist einfach schon zu bekannt....
  8. Die veröffentlichte Liberator ist im Kaliber .380. Man kann den Lauf sowohl threaded als auch glatt ausdrucken. Ob die Züge so effektiv sind kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls geht es m.E. in die richtige Richtung.. In einigen Jahren werden nicht mehr nur Verbecher und Staaten (gibt es da überhaupt einen Unterschied?) das Waffenmonopol besitzen. Und die Verbieter werden hoffentlich endlich die selbe "Anerkennung" bekommen, wie die katholische Kirche bei der Ablehnung von Kondomen. Sie werden zur Witzfigur der Historie. Wie zu erwarten war hat das State Department die Veröffentlichung der Files aber inzwischen unterbunden. Verstoß gegen die ITAR Regeln. Dürfte zwar kaum haltbar sein, denn Blueprints im Netz gibt es schon seit vielen Jahren, und der Verkauf z.B. von Büchern mit Blueprints, aus den USA raus, war m.W. auch schon immer legal. Man wird sehen wie es weitergeht. Man denke an Phil Zimmerman. Ist halt doch wie bei uns. Es kann nicht sein was nicht sein darf, und irgendein Gesetz lässt sich schon finden dass man weit genug verbiegen kann, um den Entwickler so lange damit aufzuhalten, bis er ruiniert ist. Aber der Anfang ist gemacht....
  9. Für hochbelastete Teile mögen "Plastikdrucker" noch nicht das Wahre sein. Da benötigt man noch die teuren Metalldrucker. Aber ich bin sicher die Zukunft wird beides erschwinglich machen. Mit Plastikdruckern werden wir in vielleicht einem Jahrzehnt Ersatzteile für Haushaltsgeräte, auch Schäfte u. ä. herstellen. Danach kommen die Metalldrucker. z.B: für Laptop Ersatzgehäuse (irgendeine Magensiummischung) etc. Es ist weiterhin richtig, dass die Amerikaner sich primär Gedanken um den Lower Receiver machen, vielleicht noch um High Cap Mags. Weil diese beiden DInge bei Ihnen reglementiert sind. Sobald sich die Drucker jedoch durchsetzen, die beide Komponenten herstellen können, was ich für absolut machbar halte, werden halt auch die Rohre und Verschlüsse reglementiert. Und dann wird auch hier jenseits des Atlantiks geforscht werden. Ich halte es nichtmal für unmöglich Automaten komplett aus Kunststoff herzustellen. Inkl. Rohre und Verschlüsse. Nur kann man sich dann nicht an der Basis eines AR15 orientieren. Dann muß halt das Rohr 2 cm dick werden, und der Verschluß mit 4 cm² Stützfläsche verriegelt werden. Und man muß das Ausbrennen des Kunststoffes in den Griff bekommen. Unmöglich düfte das nicht sein. Zu schwer (Plastik) auch nicht. Nur unhandlich, und womöglich nicht unbedingt für Patronen jenseits 3000bar bestimmt. Auch muß man den Drall ggf. weglassen, aber bei Vollautomaten... wen kümmerts. Hat bei den MG3s ja auch nicht gestört dass die Hälfte der Projektile quer einschlägt. Dann muß noch das Problem mit der Munition gelöst werden. In den USA mag das Kinderkram sein, bei uns müssen aber Hülsen her (drucken? .... wenn man das Lager anpasst vielleicht). Am sinnvollsten dürfte eine Kombinationslösung werden. Glatte Rohre aus Metall, die überall mit ähnlichem Durchmesser verfügbar sind. Verschlüsse deren Stützflächen aus einfachen Metallscheiben bestehen. Warten wir es einfach ab. Die Zeit arbeitet endlich mal für uns.
  10. Man kann das ganze doch kurz und knapp auf folgenden Nenner bringen: - Das Problem des Jägers besteht im Führen der Waffe zu einem "nicht vom Bedürfnis umfassten Zweck", und zwar bevor die Tat in die Umsetzungsphase trat - Das Recht auf Leben/Eigentum/... lässt sich logisch als Naturrecht ableiten - Folglich ist die Verteidigung dieser Rechtsgüter aus prinzipiellen Erwägungen heraus zulässig. - Das Problem besteht jedoch darin, dass der Gesetzgeber diese Grundsätze zwar anerkennt, aber dem Normalbürger die Umsetzung verwehrt (kein Recht auf Besitz adäquater Verteidiungsmöglichkeiten / kein Recht zum Führen der Abwehrmittel - im Vorfeld der Tat. Erst bei gegenwärtiger Tat wäre beides, Gesetzeslage hin oder her, doch möglich. Aber ohne Zauberei lässt sich das Abwehrmittel halt nicht plötzlich "herbeizaubern", also wird hinten herum, defakto, das Recht doch beschränkt) - Mit Selbstjustiz hat das alles gar nichts zu tun, es wird ja nicht "gerichtet"/bestraft sondern "abgewehrt". Wenn die Staatsgewalt vor Ort ist, umd diese Aufgabe aktiv zu übernehmen, kommt das alles gar nicht zum Tragen. Wer aber mal einen Blick in die Kriminalstatistik wirft, wird schnell feststellen, dass genügend Taten ohne Beisein von Staatsdienern geschieht. Warum bloß? - Vielleicht brauchen wir ein weiteres Gesetz, das Straftaten, ähnlich wie Demos, im Vorfeld meldepflichtig macht. Und nur wenn genügend Beamte verfügbar sind, wird beides genehmigt.. Fazit: Wäre SV in diesem Lande, wie in allen anderen Ländern um uns herum, noch ein anerkannter Grund zum Besitz von Schußwaffen, würde sich das Problem so nicht stellen. (bis auf die Sache mit dem "Führen". Wobei für mich, wenn man das Naturrecht selbst anerkennt, und das ist in der Juristilk unbestritten, nicht nur Besitz, sondern auch Führen in letzter Konsequenz möglich sein muß) Da es aber keinerlei "Lobby" gibt, die die böse SV (+ Möglichkeit Schusswaffenbesitz) fordert, wird sich solange nichts ändern, bis es genügend der Entscheidungsträger mal selbst getroffen hat. Da die aber legal bewaffnet sind, und auch sonst ganz gut beschützt werden, und alle anderen sich selber einen Maulkorb verpasst haben.... ändert sich nichts.
  11. Juristisch nicht. Selbes Dilemma, vorausschauendes Führen einer Waffe ohne Erlaubnis um einen künftigen, als wahrscheinlich erscheinenden Schaden von einem geschützten Rechtsgut (Leben/Eigentum macht in keinem der einschlägigen § einen Unterschied) abzuwenden. Hätte der Jäger gegenüber des anderen Schrotthändlers gewohnt und wäre er erst nach Tatbeginn mit der Flinte auf die Straße geeilt, oder wäre er glaubhaft auf der Jagd gewesen, hätte sich sein Problem so nicht gestellt. Rechtsgut Eigentum oder Leben wäre irrelevant. Hätte er dem fremden Schrotthändler das Leben gerettet, aber unter den tatsächlichen Umständen (mit Waffe unterwegs aber noch keine gegenwärtige Nothilfe), säße er noch immer in der selben Falle. Einen Unterschied gibt es vielleicht in der Nachbetrachtung durch den Jäger. Jetzt hat er einem Konkurrenten geholfen sein Eigentum zu schützen, ist aber seinen Jagdschein los. Kein guter Tausch. Hätte er der hübschen Nachbarin das Leben gerettet, und wäre den Jagdschein los: Guter Tausch....
  12. Hab jetzt das Urteil erhalten und durchgelesen. Entgegen meiner Annahme aufgrund der Zeitungsberichte, dass der Jäger/Schrottplatzbesitzer die Waffe auf seinem eigenen Schrottplatz geführt hat, stellt sich die Sache wohl so dar, dass der den Täter bei einem fremden Schrottplatz gestellt hat. Das macht die Sache ungleich komplizierter. Jedenfalls wird das Urteil so vertretbar. Man hätte es zwar m.E. auch anders lösen können, aber nun gut. Auch wenn ich mir wünschen würde dass ein unbescholtener Bürger durchaus mit seiner privaten Waffe einen Täter auf frischer Tat stellen darf, gleich auf welchem Gebiet. Noch dazu wo er sich ja eindeutig im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bewegt hatte. Selbstjustiz ist das noch immer nicht, aber in D halt leider nicht erlaubt (allei der Teil des Führens der Waffe, nicht wegen der Tatsache der vorläufigen Festnahme ansich). Was lernen wir daraus? Auch wenn Du sicher zu glauben weißt dass Deine Nachbarin demnächst überfallen/getötet/vergewaltigt wird, und die Polizei das nicht kümmert: Hilf ihr/ihm bloß nicht aktiv dies abzuwenden, sonst bist Du am Ende der Dumme. Damit sorgst Du zugleich für den Erhalt von Arbeitsplätzen. Einmal kann die Presse nach der verlorenen gegangenen "Courage" schreien und macht damit gut Umsatz, und andererseit hat die Polizei wieder einen Grund mehr Personal zu fordern. Also alle glücklich.... bis auf die Nachbarin.
  13. Mal ein Fallbeispiel: Der A bedroht den O aufgrund eines vorausgegangenen Streits glaubhaft mit dem Leben. O wendet sich sofort an die Polizei und bittet um Schutz. Die Polizei verweigert diesen jedoch mit der Begründung "Personalstärke unzureichend". Unmittelbar danach wendet sich der O an einen ihm bekannten Waffenhändler, der dem O, der die dafür nötigen Erlaubnisse nicht besitzt, eine Schußwaffe überlässt. Der O führt diese Waffe noch am selben Tag bei einem abendlichen Spaziergang. Während dieses Spaziergangs lauert ihm der A auf, der ihn unverzüglich mit einem Messer zu töten versucht. Der O verwendet die illegale Schußwaffe zur Abwehr, wobei der A durch einen gezielten Schuß des O auf das Messer, der zuvor den Einsatz der Waffe durch einen Warnschuß angekündigt hatte, leicht an der Hand verletzt wird. Wie beurteilen Sie den Sachverhalt hinsichtlich - Erwerb der Waffe - Besitz der Waffe - Führen der Waffe - Einsatz der Waffe Welche Auswirkung hätte es auf Ihre Entscheidung, wenn O die Waffe einige Jahre vor der Tat zufällig im Keller seines alten Hauses gefunden hätte, ohne dies den Behörden anzuzeigen? Die erwartete Antwort lautete grob: Erwerb, Führen, Nutzung der Waffe durch O durch §32 StGB gedeckt, da in direktem Zusammenhang zur erwarteten Tat. Bei Erwerb/Besitz der Waffe ohne Zusammenhang zur Bedrohung im Vorfeld: Erwerb/Besitz illegal, Führen, Nutzung durch § 32 gedeckt. Verurteilung im letzteren Falle nur wegen Besitz bis zum Zeitpunkt des Verlassens der Polizeidienststelle. Fall aus dem Gedächtnis wiedergegeben
  14. Für mich, trotz aller Argumente hier, ein Fehlurteil. Wenn da nicht ein wesentliches Merkmal, das das Urteil erklärbar macht in der Diskussion fehlt, empfehle ich dringend Berufung. Das Argument "Eine Jagdwaffe dürfe auch im Rahmen der Notwehr nicht vom Bedürfnisgrund abweichend verwendet werden" ist abwegig. Es verkennt die verfassungsrechtliche Existenzgrundlage des Notwehrrechts. Würde das Urteil auf andere Sachverhalte übertragen, so bedeutet dies ja, dass keinerlei Abwehr mit hiflsmitteln körperlicher Gewalt, bei Vorliegen von Notwehr-/Notstandssituationen mehr möglich wäre, wenn der Gegenstand nicht genau diese Abwehr zur Zweckbestimmung hätte. Der ganze §32,34,35 wäre sinnlos würde die Argumentation des Gerichts stichhaltig sein. Ich würde das Urteil auch nicht überbewerten. Es ist eines von vielen Fehlurteilen aus deutschen Amtsgerichtsstuben. Man denke nur an den Mann der wegen Führen einer PTB Waffe in den eigenen 4 Wänden verurteilt wurde. Es wird daher keinen Bestand haben. Nachtrag: Das einzige was diskussionsfähig ist, wäre die Rechtmäßigkeit des Führens auf dem Schrottplatz. Da es aber wohl sein eigener Schrottplatz war, der offensichtlich befriedet war, kann ich zumindest aus dem öffentlichen bekannten Sachverhalt nicht erkennen, wo da ein unberechtigtes Führen liegen soll. Auch wird das Urteil nicht mit unzuslässigem Führen begründet, sondern mit unzulässiger Verwendung der an die Zweckbestimmung Jagd gebundenen Waffe. Und dieses Argument ist nunmal in dem Zusammenhang nonsens.
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