mühli
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Waffenrecht in Panama.
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Tolle Reportage
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vor 27 Minuten schrieb Mausebaer:
Kurz: in einer Demokratie haben alle Bürger die tatsächliche Gewalt über Gewehre, in einer Diktatur hat der Diktator die Gewalt über die Gewehre, eine Revolution ist, wenn der Herrscher die Gewalt über die Gewehre verliert (vgl. z.B. französische Revolution) und wir leben irgendwo dazwischen.
Dem stimme ich zu. Nebenbei: Heute Sonntag bzw. morgen Montag ist gerade Knabenschiessen. Link https://www.knabenschiessen.ch Volkschiessen für die heimische Jugend.
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vor 54 Minuten schrieb GermanKraut:
Das Waffenrecht in Deiner Heimat Schweiz hat einige Nationalitäten von Personen, die in der Schweiz leben und nicht die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzen, vom Waffenbesitz ausgeschlossen.
Das hat sinnvolle Gründe, weil durch Landsleute dieser Länder der Missbrauch überdurchschnittlich hoch war. Da hat man dem einen Riegel vorgeschoben. Ausserdem sind Ausländer eigentlich diesbezüglich sehr häufig benachteiligt was den legalen Waffenerwerb oder Besitz von Schusswaffen betrifft im Gegensatz zu den Einhemischen. Als nicht Amerikaner bzw. nicht im Bestz der amerikanischen Staatsbürgerschaft, könnte ich wohl zumindestens in einigen Teilen der USA legal keine Schusswaffen erwerben und besitzen oder nur unter erschwerten Bedingungen wenn überhaupt.
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Ich denke das Modell meiner Heimat zeigt, liberales Waffenrecht ist mit äusserst geringem Risiko von Missbrauch legaler LWB's durchaus möglich. Ist vielleicht auch deshalb mit dem eher pragmatischen Umgangs des Staates in Bezug auf seine Mitbürger geschuldet. Der Staat Schweiz vertraut dem Bürger einfach mehr, in Bezug auf legalen Waffenbesitz und Erwerb. In Deutschland dürfte es ähnlich sein, nur misstraut der Staat mehr seinen Mitbürgern in Bezug auf den legalen Waffenerwerb und Besitz von Grund auf.
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vor 13 Minuten schrieb GermanKraut:
Eine Forderung seitens der LWB nach einer umfassenden psychologischen Prüfung in Bezug zum Waffenbesitz wäre dazu ein guter Anfang, um genau solche nicht geeigneten Persönlichkeiten innerhalb der LWB konsequent vom legalen Waffenbesitz auszuschließen und fernzuhalten.
Es gibt keine 100-prozentige Sicherheit, ansonsten könnten wir gleich den legalen Waffenerwerb und Besitzt praktisch komplett verbieten lassen. Leider wird es auch in Zukunft den einten oder anderen LWB geben, der missbräuchlich Menschen mit seinen Waffen schadet. Jedoch ist dies so im kleinen Promilebereich, dass hier der ganz grosse Rest der anständigen LWB's nicht dafür büssen dürften.
Ich sage es einmal so provokant, umso mehr Menschen glücklich plus zufrieden in einer guten Gesellschaft leben können, desto weniger wird es Menschen geben, die mit Waffen Missbrauch machen. In einer Gesellschaft wie unserer, die jedoch für viele Mitbürger belastend ist, steigende Kosten, Leistungsdruck, Mobbing, Jobunsicherheiten etc. bereithält, können leider mehr Missbräuche mit Waffen eintreten. Daran sind aber per se nicht die Waffen oder das Waffenrecht daran Schuld.
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vor 5 Minuten schrieb GermanKraut:
Das sind gute und sinnvolle Ansätze, um die gröbsten Problemfälle bei neuen LWB-Kandidaten auszusieben.
Sollte in Deutschland auch so eingeführt werden.
Da bin ich anderer Meinung. Haben wir in meiner Heimat nicht und es hat sich bisher bewährt. Wieso unnötigerweise verkomplizeren wollen?
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vor 14 Minuten schrieb whs:
Ich komme gerade vom Stand. Keinem unserer Schützen war bekannt, dass am WaffG gearbeitet wird, das es Aktionen gibt und das durch die VdB Umfrage viel Daten erfasst wurden
Das erstaunt mich, warum ist das so? Tactical-Dad und andere Youtuber berichten doch da im Internet bzw. Youtube desöfteren darüber.
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Ich will keinen neuen Thread aufmachen. Aus dem SRF Archiv Eidgenössisches Schützenfest 1985 in Chur (meist in hochdeutscher Sprache).
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Ich habe jetzt die ganze Reportage angesehen. Ich war extrem positiv überrascht. Es zeigt in dem Beitrag ganz gut, legale Schusswaffen in der Hand von LWB sind grundsätzlich kein Problem. Es ist erfrischend zu sehen, dass es Menschen wie du und ich sind die schiessen, sammeln etc. und damit sorgfältig sowie verantwortungsbewusst umgehen. Es wurden auch Frauen gezeigt, die aktiv den Schiesssport betreiben.
Das Video sollten unbedingt einmal deutsche Politiker, insbesondere zuständig direkt oder indirekt für das Waffenrecht, intensiv anschauen und studieren. Wäre echt lehrreich. Ich persönlich bin stolz auf meine Heimat, was der Umgang plus Tradition mit Schusswaffen anbelangt und die verantwortungsbewussten LWB's in dem Lande.
Hinweis: Im Schlussteil des Beitrages wird häufig Innerschweizer Mundart/Mundarten gesprochen, welcher für manche deutsche User wohl etwas schwer zu verstehen ist bzw. sind.
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Video bereits online verfügbarm(Untertitel verfügbar da Dialekt).
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Kommt heute Abend im Schweizer Fernsehen.
Zitat«Ich bin kein Waffennarr, ich bin Waffen-Connaisseur!», sagt Roman Tanner über sich. Rund 30 Schusswaffen besitzt er – vom Karabiner 31 über die Kalaschnikow bis hin zur Pump Gun. Auch seine Kinder sollen früh den Umgang mit Pistole und Gewehr lernen.
Die Schweiz ist ein Waffenland. Es stehen schätzungsweise 2,3 Millionen Waffen in Privathaushalten und das Sturmgewehr ist ein Stück eidgenössische Tradition.
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War ja klar!
ZitatPrivate Armeewaffen, die Soldaten nach der Dienstpflicht als Eigentum überlassen wurden, sollen wieder eingezogen werden – wenn der Inhaber die Waffe seit mehr als zehn Jahren nicht mehr im Schiesssport genutzt hat. Das soll die Prävention im Bereich der häuslichen Tötungen stärken. Gleich 33 Nationalratsmitglieder haben die Motion von Sicherheitspolitikerin Seiler Graf mitunterzeichnet.
«Ich hätte nicht gedacht, dass der Bundesrat den Vorstoss unterstützt. Er kommt doch noch zur Vernunft», sagt die freudig überraschte Seiler Graf. Bisher seien solche Forderungen mit Verweis auf einen grossen Aufwand stets abgelehnt worden. Dabei sei grundsätzlich schon ein Sicherheitsrisiko, dass die Waffe an die Dienstleistenden mit nach Hause gegeben wird. «Das gibt es sonst nirgends», sagt Seiler Graf.
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vor 7 Stunden schrieb Speedmark:

Entschuldigung für die Störung. Habe dir vor 4 Tagen eine persönliche Nachricht an dein Postfach auf WO gesendet. Vielleicht untergegangen, vergessen worden oder dein Postfach ist voll.
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Vor 14 Stunden hochgeladen. Aus Österreich.
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Das Schweizer Fernsehen ist links angesiedelt. Der rosa Elefant im Raum wird natürlich bewusst nicht genannt. Ich glaube, wäre das Waffenrecht liberaler in Deutschland, würden sicherlich auch mehr Deutsche legal eine Waffe erwerben.
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Gerade gefunden.
Link https://www.srf.ch/news/schweiz/waffenland-schweiz-warum-private-immer-mehr-aufruesten
ZitatSteigende Tendenz bei Waffenerwerbsscheinen
Ein verstärktes Interesse an Waffen zeigt sich auch in den Zahlen. Wie Daten aus 21 Kantonen zeigen, wurden im letzten Jahr etwa anderthalbmal so viele Bewilligungen zum Waffenkauf (Erwerbsscheine und Sonderbewilligungen) erteilt wie noch vor zehn Jahren. Mit einem Waffenerwerbsschein darf man innerhalb eines halben Jahres bis zu drei Waffen kaufen.
Weniger klar ist, was die Ursachen für diesen Anstieg sind, zumal der Kauf einer Waffe nicht begründet werden muss. Oft wird dabei auf die unsichere Weltlage mit Kriegen in der Ukraine und Gaza verwiesen. Forscher gehen tatsächlich davon aus, dass ein diffuses Unsicherheitsgefühl den Entscheid zum Waffenkauf begünstigen kann. Das beobachten auch einige Schützen am Eidgenössischen Feldschiessen in Tafers. «Ich kenne Leute die sagen: Jetzt kaufe ich mir auch eine Pistole», sagt einer. Aus Unsicherheit wegen des Krieges.
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Aktualisiert sozusagen.
ZitatUnd: Es sei die einzige Schweizer Lösung. So wolle SIG Sauer die Produktion der neuen Armeepistolen in die Schweiz holen, sollte man den Zuschlag erhalten. Alleine in Neuhausen könnten mindestens zehn zusätzliche Mitarbeitende eingestellt und etwa 70 weitere Arbeitsstellen bei Lieferanten angebunden werden. Wie beim Sturmgewehr blieben rund 93 Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz.
Für OG-Präsident Muff und seine Mitstreiter ist klar: Es kommt nur eine Schweizer Pistole infrage. Es reiche nicht, nur «wichtige Teile der Pistole in der Schweiz produzieren zu lassen». So habe die Beschaffung mit Schutzmasken in der Covid-Pandemie gezeigt, dass die Versorgung durch ausländische Partner im Ernstfall nicht funktioniert. «Wird es eng, denkt jeder zuerst an sich.» Die Abhängigkeit vom Ausland sei massiv zu senken, so wie es die neue Rüstungsstrategie vorsieht, die der Bundesrat aber wegen Trump schon wieder infrage stellt.
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vor 1 Stunde schrieb TriPlex:
Ich habe da noch das "Zuger Attentat" im Hinterkopf, bei dem es ja einige Tote gab.
Bei Leibacher Jahrgang 1944, konnte es sich unmöglich um seine ehemalige Dienstwaffe in der Armee, sofern er überhaupt gedient hat, gehandelt haben. Er hat die Tatwaffe über andere Kanäle erworben und nicht direkt aus der Armee.
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vor 6 Minuten schrieb TriPlex:
Könnten die anwesenden Schweizer bitte mal sagen wie oft das in der Schweiz vorkommt?
Und wie viele dieser "häuslichen Schusswaffentötungen" sind Suizide?
Wahrscheinlich im Promillebereich, falls überhaupt. Jedenfalls sehr selten. Gab aber einen prominenten Fall in der Vergangenheit.
Link https://de.m.wikipedia.org/wiki/Corinne_Rey-Bellet
ZitatAm Abend des 30. April 2006 wurde Rey-Bellet in ihrem Elternhaus in Les Crosets mutmasslich durch ihren Ehemann mit einer Armeewaffe erschossen, auch ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Alain kam ums Leben. Ihre Mutter wurde lebensgefährlich verletzt. Rey-Bellets Sohn, der zum Zeitpunkt des Amoklaufes im Obergeschoss war, blieb unverletzt. Ebenfalls überlebte Rey-Bellets Vater das Attentat, da er sich kurz vorher aus dem Haus begeben hatte. Corinne Rey-Bellet war zum Todeszeitpunkt im dritten Monat schwanger. Die Behörden gehen von einem Beziehungsdelikt aus: Rey-Bellet und ihr Mann hatten sich Tage zuvor getrennt. Wenige Tage nach der Tat wurde ihr Ehemann und mutmasslicher Mörder nach seinem Suizid tot aufgefunden.
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Kein Witz. SP natürlich wieder!
ZitatSP-Nationalrätin Priska Seiler Graf will deshalb handeln. In einem Vorstoss fordert sie: Alle privatisierten Militärwaffen sollten wieder eingezogen werden, wenn diese während zehn Jahren nicht für den Schiesssport verwendet wurden. Der Vorstoss wird von Vertreterinnen und Vertretern der SP und den Grünen unterstützt und reicht mit Patrick Hässig als Befürworter bis in die GLP hinein.
Seiler Graf: «Verantwortung des Staates erlischt nicht»
Die Zürcher SP-Frau betont: Wer seine Militärwaffen nicht mehr für den Schiesssport braucht, soll sie an den Staat zurückgeben müssen. «Damit kann – wie die erwähnte Studie aufzeigt – ein wichtiger Beitrag zur Prävention von häuslichen Schusswaffentötungen geleistet werden», argumentiert die SP-Nationalrätin.
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vor 56 Minuten schrieb Jake Cutlass:
Und ich wäre ausgesprochen überrascht und auch enttäuscht, wenn die Schweiz (oder sonst eine Armee), jetzt noch über die Beschaffung einer P 320/17/18 von SIG Sauer, auch nur länger nachdenken würde.
Es würde mich nicht einmal überraschen, wenn es doch die P 320 werden würde. Glock wäre am naheliegendsten, weil die Schweizer Armee schon Glocks im Bestand hat. Ich persönlich würde mir jedenfalls keine P 320 kaufen obwohl ich die Möglichkeit dazu hätte.
Blick über die Grenze: Waffenlobby und Waffenrecht im Ausland
in Waffenlobby
Geschrieben
Österreich beschliesst schärferes Waffengesetz.
Link https://orf.at/stories/3406300/