mühli
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vor 2 Stunden schrieb Dinesh:
keinen Staatsanwalt, der bei solchen Umständen hellhörig wird?
Es gäbe für so einen Fall eine PUK (parlamentarische Untersuchungskommission). Ob die allerdings zum Zug kommt bleibt abzuwarten. Das Geschäft ist ja noch nicht durch, weil das Parlament den Segen dazu geben muss. Trotzdem ist es eigentlich in meinen Augen ein Skandal was da abgelaufen ist. Die Glock 45 war mit Abstand der Gewinner der Ausschreibung und hätte daher auch den Zuschlag bekommen müssen.
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Noch mehr Details.
ZitatDank des Öffentlichkeitsgesetzes (BGÖ) ist watson in den Besitz eines weiteren internen Berichts zur Beschaffung der neuen Armeepistole gelangt, dem Armasuisse-Vorevaluationsbericht, datiert vom 20. Mai 2024. Der Bericht ist in Teilen geschwärzt worden.
und
ZitatFachliche Disqualifikation: Die Evaluations-Fachleute von Armasuisse und Armee stellten im Frühjahr 2024 fest, dass lediglich zwei Kandidaten als Hersteller der neuen Armeepistole infrage kommen.
Nur Glock aus Österreich und Heckler & Koch (HK) aus Deutschland erfüllten mit ihren Pistolen, Glock 45 und HK SFP9, alle «waffenseitigen MUSS-Anforderungen». Hingegen fiel SIG Sauer mit der P320 durch.
Tieferer Nutzwert: In der ersten Nutzwertanalyse (NWA) von Armasuisse wurde SIG Sauer vom Konkurrenten Glock übertroffen. SIG Sauer erreichte einen Gesamtwert von 5,03, Glock dominierte mit 7,09.
Besonders drastisch war der Unterschied in der Kategorie «Einsatz (Taktik)»: Da gab es nur 2,82 Punkte für SIG Sauer, gegenüber 7,74 Punkten für Glock.
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Mängel der P320 im Detail. Lesenswert.
ZitatMangelhafte Schiessleistung und Ergonomie
Die SIG Sauer P320 zeigte gemäss Bericht zum Truppenversuch über alle Ausbildungsstufen hinweg eine schwache Präzision und lieferte beim Schnellfeuer sowie unter Stress unzureichende Ergebnisse.
Hingegen bot die Glock 45 über alle Ausbildungsstufen hinweg eine hervorragende Präzision und stabile Trefferbilder, selbst bei schnellen Schussfolgen.
Das Abzugsverhalten der P320 wurde als «schwer
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Gerade gefunden
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Toll wäre zumindestens eine Lockerung des Bedürfnisprinzips, aber das wird wohl ein Traum bleiben. Ich weiss jetzt nicht ob es auch Änderungen in Bezug auf Schreckschusswaffen gibt bzw. bezüglich kleiner Waffenschein?
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vor 4 Stunden schrieb Bleigiesser:
Ich nutze auch auf einer meiner KW eine optische VisiereinrichtungMan bräuchte dafür auch das richtige Holster. Ich weiss nicht ob die Bundeswehr für die neue Pistole auch neue Holster beschafft hat, die Optics Ready tauglich sind oder nicht?
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Ich glaube der mit der neuen Pistole ausgerüstete Soldat der Bundeswehr will einfach eine Pistole, die sowohl bei Minusgraden bsp. -5 Grad einwandfrei funktioniert sowie bei 30 Grad plus im Hochsommer.
Eine Pistole die auch (bei korrekter Munition) immer bumm macht betätigt man den Abzug falls erforderlich und auf die man sich im Notfall verlassen kann.
Daneben eine Pistole die einfach und zweckmässig für die Grundreinigung auseinandergenommen und zusammengesetzt werden kann.
Ich glaube das erfüllt die neue Dienstpistole der Bundeswehr ohne Probleme. Alles weitere ist ein netter Zusatz falls gebraucht bsp. optionale Visiere usw.
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vor 15 Minuten schrieb Speedmark:
Du mühli? Als Schweizer? Als Schweizer mit Waffe..? knallst Du auch sofort los wie in Detroit Du Saau? Nee? Nicht? Klar, weil Du Klug, Berufstätig und Rechtschaffend bist und etwas zu verlieren hast. Weil Du den Werten Deiner Familie folgst, weil Du möchtest dass Dir und Deinen Mitmenschen gut geht, weil Du frei und in Frieden leben möchtest.
Ich als Waffenbesitzer wie zig andere meiner waffenbesitzenden "Eidgenossen," sind da ziemlich friedlich und nicht auf Krawall gebürstet sozusagen.
Frau Jasmin Kosubek hat wenig Ahnung diesbezüglich, was ich ihr aber nicht übel nehme. Speziell als Frau und sie hat ja nicht in einer Armee gedient, hat sie da wahrscheinlich etwas mehr Angst vor Waffen allgemein als ein 08/15 Durchschnitsmann.
Sie weiss/wusste natürlich nicht, dass man in der Schweiz seine ehemalige Dienstwaffe, sofern man vollends in der Armee gedient hat, ins Privateigentum überführen darf.
Jedoch ist eines auch in der Schweiz praktisch unmöglich für den Durchschnittsbürger und dies ist bsp. mit einer geladenen Pistole im Holster auch wenn verdeckt, in der Öffentlichkeit bzw. unterwegs zu sein. So eine Waffentragebewiligung kriegt man in der Praxis kaum (ohne triftige Gründe). So bin ich also nur während meiner Arneedienstzeit hin und wieder mit der Pistole im Holster in der Öffentlichkeit herumgelaufen. Hat jedoch niemanden gestört oder geschadet.
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Kein Witz. Schon bekannt?
Krall wurde von Jasmin Kosubek gefragt ob er selbst Waffen besitze? Krall wollte sich dazu nicht äussern. Da Krall ja mittlerweile in ser Schweiz wohnt, wird er, falls er noch keine besitzt, wohl bald welche Waffen besitzen.
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Editiert verdient einen eigenen Thread.
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Entschuldigung wenn ich dazwischen frage, wann sind die Evaluierungen bezüglich des Waffenrechts genau geplant? Ist das noch in der ersten Jahreshälfte also quasi vor der Sommersession/Pause geplant oder erst im Herbst? Weiss da den Zeitplan nicht. Vielleicht wurde es ja schon einmal im Thread erwähnt.
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vor 55 Minuten schrieb ChrissVector:
Ab einem gewissen Punkt muss man aber gerade in der "normalen" Truppe auch einfach anerkennen, dass die Ausbildungszeit für die Waffenausbildung nicht gerade üppig ist, weil der Umgang mit der Waffe nicht die primäre Tätigkeit ist.
Kann man ändern. In der Rekrutenschule wo ich war, sind geschätzt 1000 Schuss durch meine P 75 (Sig P 220) gegangen). Dazwischen immer wieder Übungen von Störungsbeseitigungen mittels ManPat, repetieren der Sicherheitsgrundregeln (Cooper) usw. Es kam auch nie dadurch zu einer ungewollten Schussabgabe aus der Erinnerung heraus, weil jeder Rekrut dahingehend die Waffenhandhabung intus hatte. Das war bei mir im Jahre 2000. Wäre auch so bei der Bundeswehr möglich und ich war Milizsoldat kein Berufssoldat.
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vor 5 Minuten schrieb ChrissVector:
Nur dürften die Stückkosten für die P8A1 über denen der P13 liegen. Selbst wenn man Nebenkosten mit einbezieht ist die P13 wahrscheinlich binnen weniger Jahre günstiger als an der P8 festzuhalten.
Vielleicht noch ein Punkt der nicht zu unterschätzen ist. Die P13 hat immer den gleichen Abzug. Die P8 wie auch meine ehemalige Dienstwaffe in Form einer P 220 hatten einen DA/SA-Abzug. DA/SA Pistolen kommen aus der Mode bei Polizei und Militär. Es vereinfacht auch die Ausbildung der Rekruten/Soldaten mittels einer Pistole welche immer einen gleichbleibendem Abzug aufweist und den Entspannhebel wie bei der P8 braucht es dadurch auch nicht mehr.
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Mögliche Szenarien: Der deutsche Gesetzgeber verschärft bestimmte Sachen was F-Waffen, Schreckschuss usw. angeht. Auch bei der Munition bzw. Munitionswerb und Besitz könnten da allenfalls Verschärfungen kommen. Natürlich sind andere Verschärfungen bsp. Halbautomanverbot usw. leider auch denkbar. Ich will nicht den Teufel an die Wand malen, aber welchen Einfluss das Buch und die Videos von Sprave haben, ist schwer vorauszusagen. Vielleicht jenachdem nicht den gewünschten Effekt, aber das wird man wohl bald sehen.
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vor 6 Minuten schrieb mwe:
Genau dieselbe? Ich meine, nicht nur irgendeine P220 sondern eben genau dieselbe.
Ja genau meine Dienstwaffe P 220 mit der Seriennummer wie im Dienstbüchlein, ist in meinem Besitz. Ich musste bei der Abgabe des Militärmaterials einen Waffenerwerbsschein vorlegen plus 30 Franken Gebühr bezahlen. Dann gab es noch einen P-Stempel drauf und ich konnte die Pistole nach Hause nehmen. Alles ganz legal gewesen selbstverständlich.
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vor 7 Stunden schrieb Jim Osterberg:
ist doch eine Pistole im heutigen militärischen Gesamtzusammenhang völlig unbedeutend.
Ich war Pistolenträger (Militärspitallogistik) in der Schweiz Armee (Sig P 220 9 mm). Die ehemalige Dienstpistole ist nun im privaten Besitz von mir. Für bestimmte Funktionen ist oder könnte eine Pistole bsp. Truppenarzt/Sanität bzw. Militärspitäler evt. reine Logistiktruppen weit hinter der Front, durchaus eine Alternative bzw. Ergänzung sein.
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vor 1 Stunde schrieb Elo:
Bedenkst Du die möglichen Konsequenzen für Unbeteiligte, wenn es in eine unvorhergesehene Richtung läuft?
Rein wirtschaftlich betrachtet, wäre das Buch doch wahrscheinlich kein so entscheidender Faktor für Dich?
Ich vermute den deutsche Gesetzgeber bzw. dann involvierte Stellen, werden das Buch von Joerg 3D Druck) lesen und seine Videos anschauen. Das ist unvermeidbar. Ob daraus irgendwelche Konsequenzen in Zukunft für LWB's entstehen, steht natürlich in den Sternen. Kann muss aber nicht. Meines Erachtens ist das deutsche Waffenrecht genügend scharf sozusagen, es braucht keine Verschärfungen. Falls der deutsche Gesetzgeber jedoch durch neuere Entwicklungen quasi "Verbesserungspotential" sieht, könnte er an den sprichwörtlichen Daumenschrauben drehen. Schwierig dahingehend eine Prognose aufzustellen.
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vor 7 Stunden schrieb karlyman:
Ja, genau so.
Dieses ständige LWB-interne Vergleiche und Gekeile bringt am Ende überhaupt nichts.
Insbesondere bringt es definitiv für keine Seite Verbesserungen / Liberalisierungen.
Meiner Meinung nach sollte man auch in Deutschland, wenn man nicht den Jagdschein machen möchte bzw. Jäger werden will, möglichst unkompliziert und fair Waffen erwerben und besitzen dürfen gemäss Waffengesetz bzw. bezüglich Bedürfnisprinzip.
Ich persönlich finde die Jagd sehr wichtig und habe nichts gegen Jäger. Jedoch bin ich kein Jäger und möchte kein Jäger sein (bin nicht so der Typ dafür). In meiner Heimat darf man ja relativ viele Waffen erwerben/Kategorien sowie quasi unlimitiert besitzen und auch schiessen gehen, wenn einem gerade danach ist. Trotzdem passiert da nicht mehr als in Deutschland auch was Missbrauch von LWB's angeht.
Ich könnte mir theoretisch einen HDR 68 bis zu 30 Joule einfach so frei kaufen (siehe Link) was ja leider warum auch immer, nicht einfach so in Deutschland geht.
Link https://www.softgun.ch/custom-t4e-hdr-cal-gen2-revolver-joule-black-p-26113.html?cPath=1026_588
Ich will damit sagen, der deutsche Gesetzgeber könnte schon Erleichterungen einbringen wo es sinnvoll wäre (siehe den HDR 68 Revolver). Die Frage ist nur, will er das?
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Sehr aufschlussreich.
Zitatwatson-Recherchen zeigen, dass die Armee schon vor Jahren die bisherige Dienstpistole vom Typ SIG P220 («Pist 75») durch die Glock 17 ersetzen wollte – ein zuvor bereits bei den Spezialkräften erfolgreich eingeführtes Modell. Diese Glock («Pist 12/15») erwies sich als zuverlässig und kostengünstig. Doch das Vorhaben, sie als neue Standard-Militärwaffe zu beschaffen, scheiterte an juristischen und politischen Bedenken.
Die Rüstungsbehörde Armasuisse stellte sich 2021 quer und erklärte, dass man die vielen zusätzlichen Glocks nicht «freihändig» beschaffen dürfe. Das Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) schreibt vor, dass bei grösseren Summen ein standardisiertes Auswahlverfahren durchgeführt wird.
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Das könnte noch für Aufregung bei bestimmten Behörden führen. Man beachte wie die Munition im Video hergestellt wird sozusagen!
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Jetzt gibt es die erlaubnisfreie Variante des Six Needlers.
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Test der Waffe.
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Die Lösung ist doch so einfach. Die Bundeswehr muss/müsste halt genügend Zeit und Effort investieren um die zukünftigen Rekruten/Soldaten usw. richtig in der Handhabung der P13 zu schulen. Dann klappt es auch. Ist ja kein Hexenwerk.
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Schweizer Armee beschafft sich 50000 Pistolen P320
in Allgemein
Geschrieben
Aus meiner Militärzeit: Das Entspannen der P 75 (Sig P 220) mittels des Entspannhebels war wirklich idiotensicher. Funktionierte bei mir immer problemlos und ohne den geringsten Zweifel bezüglich Zuverlässigkeit. Und genau das will ja ein Soldat, eine Pistole auf die man im Notfall blind vertrauen bzw. sich verlassen kann. Bei der derzeitigen P 320 könnte ich das jedenfalls nicht.