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Gegenargumente gesucht


bonny & clayde

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hallo zusammen

ich denke im kampf gegen waffenabschaffung sollte man mit guten gegenargumenten arbeiten können.

waffen und gewalt:

ist euch schon mal aufgefallen dass es keine schützen-hooligans gibt?

ausschreitungen und gewalt an schiessanlässen oder in schiessständen kenne ich nicht.

da ich selbst mal 2 jahre bei einer sicherheits-gruppe eines eishockeyclubs war kann ich sagen, dass es praktisch bei jedem spiel zu reibereien unter den fans kommt. vorgemacht wird das durch die fouls der spieler/schiedsrichter.

beim fussball dürfte das gewaltspotential grösser sein.

Der legale Schiessport kennt keine Hooligans!

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deine Idee ist eigentlich gut , nur der Weg scheint schwierig. Fußball und Waffen sind zweierlei Dinge. Fußball kennt praktisch jeder, es gibt Samstags Millionen kleiner Schiedsrichter, schlichtweg ein sog. Breitensport. Gute Fußballer haben Kultstatus Kaiser Franz etc.

Bei Waffen sieht das anders. Ein großer Teil der Bevölkerung weis da gar nix drüber oder kennt sie als in jedem Krimi verwendetes Werkzeug von Bandit und Polizist. Du kannst praktisch blind in diverse Sender reinschalten, da sind ständig irgend welche Leute, die in typischer Manier einem anderen die Pistole an den Kopf oder sonst wo ansetzen. Polizisten schießen einhändig auf dem Motorrad fahrend die Seilschlige am Hals des Opfers durch etc. Die Waffe ist ständig als Gegenstand der Gewaltausübung präsent und richtet die erstaunlichsten und gruseligsten Dinge an. Dass dies alles mit dem üblichen Schießen in Vereinen etc. absolut nichts zu tun hat, ist dann schwer rüber zu bringen. Nach E... ja dann noch schwerer.

Das ist die eine Seite. Die andere besteht daraus, dass es ideologische ausgerichtete Gruppierungen gibt, für die eben die Waffe Ursache allen Übel ist und die an eine Welt voller Frieden glauben, wenn erst mal alle Waffen abgeschafft sind. Das ist zwar illusorisch und falsch, aber Diskussionen sind da eher fruchtlos.

Ich denke die Mehrheit unserer Bevölkerung steht Waffen eher neutral gegenüber, wird aber durch die falsche Darstellung des Waffengebrauchs in TV etc. verunsichert bzw. geängstigt. Wenn ich mit Leuten über darüber spreche, dass ich Schütze bin, höre ich gar nicht so selten den Spruch: Das hätte ich nicht von Ihnen gedacht. Ich weis zwar, was man gedacht hatte, aber einer der gern schießt, ist doch schon nicht so ganz geheuer. Derartige Aussagen basieren leider auf Unkenntnis. Die es besser wissen, weil sie den Wert des Schießens kennen, verstecken sich leider bisweilen verschämt. Ich kenne z.B. Institutionen, die Bogenschießen betreiben, aber aus Angst vor der bestehnden Waffenhysterie am liebsten gar nicht großartig darüber reden möchten.

Ich denke hier liegt der Kern des Problems. Das Schützenwesen hat z.T. für Außenstehende so etwas heimliches, verschlossenes. Es ist zu "unselbstverständlich". Wie man das nun ändern kann, weis ich auch nicht. Wichtig erscheint mir jedoch selbstbewußtes Eintreten für den Schießsport. Also, ich schieße gern!!

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In Antwort auf:

Fußball und Waffen sind zweierlei Dinge........


Hi Weinberger,

...komischerweise wird die Gewalt beim Fussball z.T. geduldet, und den Schützen aber unterstellt.

Selbst das Video "Faszination Waffen" bringt in zwischensequenzen automatische Waffen und Zeitungsartikel mit einer eindeutigen Ausrichtung in die Illegalität.

DAS war ein PRO-Video !!!!!!!!!!color>

Da ich als Fan beim Football zu finden bin cool3.gif, sehe ich es aus einem andern Blickwinkel smile.gif, denn da gibt es sowas nicht! Fans beider Teams grillen und treffen sich dort vor dem Spiel als auch dannach-alles ohne Gewalt!! Warum darf Gewalt beim Fussball in diesem Maß denn Geduldet werden?? Nur weil es viele gibt die gerne Fussball sehen?

Selbst auf dem Spielfeld interessiert nicht mehr die Fairness!!!

Da kommen wir zum 2. springenden Punkt:

Akzeptanz einer anderen Meinung/Vorliebe!

...solange wir diese nicht haben (...liegt fast in der Natur uns Deutschen..) geht es hier weiter den Bach runter...

Hier greift eine Signatur, welche hier häufig zu lesen ist

"zweierlei Maß..." confused.gif

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Ich meine, wir setzen die Diskussion um Schießsport zu weit entfernt von den Interessen eines jeden an.

Den Deutschen geht ihr Sicherheitsbedürfnis stets über ihre Freiheit. Sie denken also: wenn ich etwas nicht brauche, kann man es auch ruhig verbieten; mich stört es nicht.

Und ich denke, da sollten wir ansetzen. Wir sollten nicht Pro-Schießsport argumentieren, sondern Pro-Freiheit! Wir sollten klar machen, dass Verbote immer jemanden betreffen. Insbesondere in Zeiten, in denen über "Regulierungsüberschuß" und undurchsichtige Bürokrati gestöhnt wird.

In meinen Diskussionen hat es sich bewährt, in einem Gedankenkonstrukt das neue Waffengesetz analog auf den Straßenverkehr anzuwenden. Aber selbst bei halbwegs einsichtigen wurde das Argument irgendwann mit der Hand weggewischt und für das weitere Leben ignoriert. "Betrifft mich ja nicht:"

Deshalb mein Vorschlag: lasst uns versuchen, den Mitbürgern die Wichtigkeit der persönlichen Freiheit aufzuzeigen.

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