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Steinpilz

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  1. Aber nur in manchen Waffenverbotszonen. An Bahnhöfen gibt es schon jetzt oft Waffenverbotszonen und die wären nicht von der neuen regelung betroffen, sondern da gilt weiterhin "Garnichts für niemand" (ausser für Leute, die sich nicht ans Gesetz halten, aber die kriegt man mit Verboten halt nicht)
  2. Das Ganze ist doch sowieso nur Thema, wenn eine Waffe unter Verwendung des Schlüssels und ohne Mitwirkung (z.B. durch Bedrohung) des Waffenbesitzers weggkommt. Ich hab keinen Schlüsseltresor, kann aber absolut ausschließen, daß den Schlü+ssel jemand findet. Auch nicht wenn er Tage für die Suche hätte. Und wenn ich bedroht werde, kann ich ja wohl nichts dafür, wenn ich nicht wegen meiner Kanonen mein Leben riskieren will und den Schlüssel rausrücke. Im zweiten Fall sperr ich, wenn ich einen Schlüsseltresor habe, halt zwei Schränke auf, das Ergebnis bleibt das Selbe. Ich bleib dabei, ein kreatives Schlüsselversteck ist mindestans genau so sicher wie ein Tresor. Mit dem Vorteil, daß ich nicht noch eine Stahlkiste rumstehen hab, die Aufmerksamkeit erregen könnte.
  3. Ich glaub, ich versteh langsam, warum hier zwei völlig unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen. Du gehst vom Fall aus, daß eine Waffe abhanden gekommen ist. Kann schon sein, daß einem in so einem Fall die behörde ans Bein pissen will und alles Mögliche konstruiert. Ich und die meisten Anderen hier gehen davon aus, daß eben nichts abhanden gekommen ist, weil der Schlüsselaufbewahrungsort ein sicheres Versteck ist und das eben verhindert. Die Vorschriften geben eine generell geforderte Aufbewahrung des Schlüssels in einem gleichwertigen Behältnis wie der Waffentresor einfach nicht her. Aus dem von dir ganz oben zitierten Satz lese ich heraus, daß ich den Schlüssel so aufbewahren muss, daß nichts abhanden komt und solange ich das tue, kommt auch nichts weg. Aber dazu muss ich mir keinen zweiten Tresor kaufen.
  4. Ich habs grad durch und musste so manches zweimal lesen.. Respekt dafür, vielen Dank. Endlich sieht man die gesamte Misere, mit der "Wir" laut Schützenverbänden und Politik sehr gut leben können, auf einen Blick. Die sprechen da nicht für mich, denn ich kann mit Sachen wie willkürlich einrichtbaren "Waffenverbotszonen" oder einem generellen Magazinkörperverbot nicht gut leben, sondern nur mit Zähneknirschen, das sich in absehbarer Zeit auf meine Hand übertragen wird, wenn ich das nächste Mal ein Kreuzchen machen darf.
  5. So hab ich das auch im Kopf. Es ist eine sichere Aufbewahrung gefordert, mehr nicht. Sollte was passieren, wird der jeweilige Fall beurteilt werden. 100% Sicherheit wird es auch da nicht geben. Schließlich könnte der Dieb auch den Waffenbesitzer bedrohen und dann ist jeder weitere Tresor eh überflüssig.
  6. Soweit verstanden. Was sich aber 2017 geändert hat, erschließt sich mir nicht. Zumindest hab ich damals nichts mitbekommen, das in der Hinsicht etwas verschärft wurde bzw. hinzu gekommen ist, von dem man eine unbedingte Aufbewahrung in einem gleichwertigen Behältnis ableiten könnte.
  7. Aber jetzt nochmal.. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Das Urteil besagt doch im Wortlaut eindeutig, daß KEIN gleichwertiges Behältnis zur Schlüsselaufbewahrung nötig ist, oder nicht? Und das Urteil ist ja jetzt nicht wirklich alt. Was sollte denn im Gesetz selber geändert worden, sein, daß das jetzt nicht mehr gilt?
  8. Ich verstehe den Streit hier grad nicht. Das neuste Urteil besagt doch eindeutig, daß für die Schlüsselaufbewahrung KEIN gleichwetiges Behältnis zum eigentlichen Waffentresor gefordert ist, wie es oft irrtümlich angenommen und praktiziert wurde.
  9. Mir fällt in letzter Zeit vermehrt auf, daß man sich aus den Gesetzestexten die verrücktesten Verbote bzw. Auslegungen zusammenreimt. Da ist nicht mal den Jenigen, die das tun, ein Vorwurf zu machen, sondern es zeigt eher, wie verrückt und undurchsichtig unser Waffengesetz mittlerweile ist. Der Schluss, daß nur Matcharmbrüste vom Gesetz gemeinte Armbrüste sind und alle anderen böse Pfeilabschussgeräte, zeigt das deutlich. Das klingt so unlogisch, daß es durchaus so Gesetz sein könnte. Ist es aber zum Glück nicht. Die Definition Armbrust ist seit hunderten von Jahren die Selbe. Pfeil/Bolzen wird durch die gespeicherte Energie eines Boges angetrieben, der an einem Schaft/Griffstück montiert ist, der/das wiederum eine Sperrvorrichtung besitzt. Aus dem neuen Gesetzesmist jetzt abzuleiten, alles außer Matcharmbrüste ist WBK-pflichtig, ist schon arg weit hergeholt. Aber wie gesagt, nichts ist verrückt genug um nicht irgendwann doch in unserem WaffG. zu landen...
  10. Da hast du wohl recht.. In Deutschland wären jetzt einige Dutzend Opfer zu beklagen, weil jemand mit dem ständig am Mann befindlichen Handy nur die Polizei rufen konnte, anstatt den Angriff zu beenden. Es wären vielleicht noch einige verwackelte Handyvideos im Netz, die nach den Schüssen gemacht wurden und viele weinende, blutende und Tote Kirchenbesucher zeigen. Das wäre das perfekte Szenario für unsere Medien. Natürlich wird alles nur verpixelt gezeigt, man will ja die Bevölkerung nicht beunruhigen. Und egal woher der Täter seine Waffen hatte, die anschließende Debatte über eine Waffengesetzverschärfung ist sicher...
  11. Hm, also wenn ich mir die steigende Zahl der Kleinen Waffenscheine ansehe, dann sagt mir das Eins. Daß es ein immer größeres Bedürfnis nach Bewaffnung zum Selbstschutz gibt. Und gerade wenn man vielleicht schon mal Opfer eines Übergriffs geworden ist, könnte man da doch eine möglichst effektive Bewaffnung wollen. Und das ist nun mal keine Knallpistole Zugegeben, es dürfte äusserst selten der Fall sein, aber unmöglich ist es sicher nicht. Nur weil man eine Waffe nicht sieht, heißt das nicht, daß sie nicht da ist. Statistisch gesehen hat jeder vierte eine illegale Waffe und dank offener Grenzen kommen täglich neue dazu. Da wäre es eher unwahrscheinlich, daß da draußen niemand illegal eine Waffe dabei hat.
  12. Ich hab mich schon öfter gefragt, was die Medien und die Politik wohl aus einem Fall machen würden, in dem bei uns in Deutschland jemand mit illegal geführter Schusswaffe einen Terroranschlag verhindert oder abkürzt. Daß sich viele Menschen angesichts der gefühlt steigenden Gewaltkriminalität zunehmend bewaffnen, dürfte klar sein. Und Einige sicher auch mit Schusswaffen, wenn verfügbar. Wenn nun so jemand zufällig am Ort eines beginnenden Anschlags wäre und die Courage hat, den Angreifer zu stoppen, wie würde da die Meldung lauten? Wäre er ein Held, oder ein schießwütiger Irrer, der nur zufälig da war? Und die interessanteste Frage: Wie stark wäre die Hemmung für den Jenigen seine Waffe einzusetzen? Schließlich muss er nach seiner Nothilfe damit rechnen, schwer bestraft zu werden.
  13. Ich denke Biathleten sehen ihre Gewehre als "Sportgerät" und nicht als Waffen. Kürzlich in einem anderen Forum auch so diskutiert. Da wehrte sich ein Waffenbesitzer und später sogar mehrere, die in seinem Besitz befindlichen Waffen als solche zu bezeichnen und sagte statt dessen, daß er nur Sportgeräte besitzt. Solange das so ist, wird man auch keine negative Presse über Biatlon bekommen. Aber wehe da würde sich einer der Biathleten mal hinstellen und sagen, daß er Waffen mag und ihm das Schießen Spaß macht...
  14. Skalpell... Ist normalerweise unter 4cm und absolut tödlich. Innerhalb von ein paar Sekunden sind in einer Menschenmenge aus dem Nichts einige Halsschlagadern durchtrennt... Bis da jemand realisiert was grad passiert, sind mehrere Menschen am verbluten.
  15. Noch interessanter wird es, wenn man das Ganze mal weiterdenkt.. Der Gesetzgeber geht also davon aus, daß der Inhaber einer waffenrechtlichen Erlaubnis zuverlässig ist und aus diesem Grund weniger Gefahr von ihm ausgeht. So wenig, daß er sogar in einer Waffenverbotszone ein Messer führen darf. Aber trotzdem wieder nur ein Messer nach §42a, also z.B. keine praktischen Einhandtaschenmesser. Nach meiner Logik völlig blödsinnig, denn entweder sage ich, die Person ist zuverlässig und hat das nachgewiesen = Von ihr geht keine Gefahr aus, egal welches Messer sie führt. Oder ich sage, ich misstraue der Person genau so und dann darf sie eben auch keine Messer in den Zonen führen. Das Zwischending daß man zwar sagt, die Person ist zuverlässig, darf aber trotzdem nur eingeschränkt Messer führen, ist absolut sinnfrei.
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