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troubador

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  1. Aussehen wie eine Kriegswaffe? Das kommt auf den Krieg an! 1274 v. Chr. Krieg der Ägypter gegen die Hethiter: Pfeil und Bogen 1815 Befreiungskrieg gegen Napoleon: Kavalleriesäbel und Steinschloss-Muskete 2020 Cyberwar: handelsüblicher PC Vielleicht kann man ja auch andere zusätzliche Kriterien mit berücksichtigen, z.B. - Gewehr schießt treffsicher geradeaus > das muss ein Sportgerät oder eine Jagdwaffe sein - Hubschrauber ist fluguntauglich > eindeutig eine Kriegswaffe
  2. So ganz dumm ist der Verweis auf die Maschinenrichtlinie nicht. Zumindest die dort vorgeschriebene Systematik mit Hazard Analysis und Risk Assessment macht für jede Konstruktion Sinn. Für die FMEA empfehle ich MIL-STD 1629 A zugrunde zu legen - diese Norm macht wesentlich mehr Sinn als einiges neumodische Zeug, dass verspricht mit einigen Klicks in einer Software Risiken beherrschen zu können. Eine CE-Konformität von Waffen ist zwar nicht vorgesehen, aber juristisch möglich. Man muss dieselben Winkelzüge anwenden, die auch bei anderen technischen Produkten angewandt werden, für die es keine europäischen Richtlinien gibt. Der Markt verlangt aber, dass da CE-Kennzeichen darauf stehen - dan kommt halt eins darauf. So funktioniert es: Man prüft z.B. die Einhaltung der EMV/ elektromagnetische Verträglichkeit. Hat das Produkt bestanden, kann man bezüglich dieser EU-Richtlinie eine Konformitätsbewertung erstellen und danach die Konformitätserklärung. Bei Smart Guns ist das sogar notwendig.
  3. 1. Das G 36 hat kein Präzisionsproblem. Das G 36 ist nicht präzise und kann kein Problem mit einer nicht vorhandenen Produkteigenschaft haben. 2. Es ist mal wieder klar, wieso militärische Produkte vom Produktsicherheitsgesetz ausgenommen sind. 3. Vielleicht sollte man Spezialkräften, die zur Geiselbefreiung eingesetzt werden, folgende Anweisung geben: "Schießen Sie immer und ausschließlich direkt auf die Geiseln. Dann haben Sie die größte Chance, die Geiselnehmer zu treffen und die Geiseln zu verschonen. Oder fragen Sie einfach richtiges Militär mit richtigen Waffen."
  4. Vielleicht sollte man einfach mal selber Vorschläge machen. Also wie wäre es mit Armatix für alle Dienstwaffen der Polizei? Und bei der Bundeswehr gibt es noch ganz andere Kaliber. Die Pseudosicherungen erhöhen die Sicherheit zwar nicht, sind aber offensichtlich eine politisch opportune Einnahmequelle. So ein paar Armatixe passend für Leopard 2, diverse Haubitzen und Schiffsgeschütze sind doch bestimmt viel lukrativer für den Hersteller...
  5. Federn sind technisch generell keine Verschleißteile. Eine Feder ist auf Dauerbelastung ausgelegt - oder hat der Hersteller der Waffe eine Bedienungsanleitung beigelegt wie "...tut es meistens, aber wenn nicht weil wir Teile konstruktiv falsch bemessen haben, können Sie die Waffe auch werfen und das Ziel so treffen..." ? Wenn die Ersatzfeder 12€ kostet, dann würde ich dem Verkäufer das Angebot machen, das Ersatzteil zzgl. Versand direkt dem Käufer zu bezahlen. Wenn nicht gezahlt wird, mahnen und wenn man es darauf ankommen lassen will, einen Mahnbescheid erwirken. Dafür braucht man keinen Anwalt.
  6. Hallo Frau Triebel, vielen Dank für das Engagement. Den Wunsch, sich selber effektiv verteidigen zu können, halte ich für gerechtfertigt. Und gerade Frauen profitieren vom Einsatz von Waffen, da dies biologisch bedingte Unterlegenheit gegenüber Angreifern ausgleichen kann. Alle Argumente, die Waffe könnte sowieso nicht effektiv eingesetzt werden oder würde sowieso entrissen und gegen das Opfer verwendet, sind unwichtig. Es kommt auf das Recht an, selber entscheiden zu können. Es soll ja niemand verpflichtet werden, sich zu bewaffnen. Die gesellschaftliche Debatte blendet die Situation von Frauen tatsächlich völlig aus. Das führt zu als völlig normal wahr genommenen Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit gerade von Frauen. Das ist mir aufgefallen bei Kampfsportlerinnen in meinem Umfeld. Diese bewegen und verhalten sich anders, freier und spontaner - sie haben mehr Freiheiten und weniger Angst als Frauen, die wissen, dass sie wehrlos sind.
  7. Nun, es geht um grundlegende Rechtsprinzipien. Die allgemeine Frage war, ob Bürger generell zur Selbstverteidigung Waffen besitzen dürfen. Hier in Deutschland aktuell - bis auf ganz wenige Ausnahmen - nicht. In anderen Ländern generell ja. Die USA taugen meiner Meinung nach nicht wirklich als Vergleich - ich halte die Gesellschaften für zu unterschiedlich. Aber einen Vergleich mit der Schweiz oder mit Kanada halte ich für zielführender. Sowohl Waffen als auch keine Waffen haben Vor- und Nachteile. Ohne Waffen sind Bürger sehr weitgehend wehrlos und müssen sich auf rechtzeitige Nothilfe durch die Polizei verlassen. Das geht leider auch mal schief und führt mangels rechtzeitiger Verteidigung zum Verlust von Leben und Gesundheit. Jeder einzelne Fall eines wehrlosen Opfers ist beklagenswert. Vorteil ist die behauptete geringere Eskalation im Fall von Konflikten, die unter Menschen immer wieder vorkommen. Mit Waffen sind Bürger wehrhaft und es besteht eine größere Abschreckung von Kriminellen. Bürger können sich selber verteidigen und müssen nicht wehrlos und hilflos Angriffe erdulden. Nachteil ist die behauptete größere Verfügbarkeit von Waffen auch für Kriminelle und die behauptete größere Eskalation in Konfliktsituationen. Es geht also gar nicht um Waffen. Es geht um eine generelle und durchaus ideologische Einschätzung, wie sich einzelne Menschen verhalten und wie sich eine gesamte Gesellschaft verhält. Sind Menschen verantwortlich und können dieser Verantwortung gerecht werden? Wieviel Entmündigung muss/ darf/ soll sein? Welche und wieviel Rechte soll ein Bürger haben - was und wie weit soll der Staat regulieren und kontrollieren? Haben Menschen eventuell sogar das Recht sich selber mit Waffen zu verteidigen, auch wenn dies dazu führt, dass Waffen in den falschen Händen zu mehr Opfern führen? Und es geht um eine Abschätzung der Folgen eines allgemeineren Waffenbesitzes. Wie würden sich Menschen verhalten, wenn Sie eine Waffe legal führen dürften? Derzeit wird propagiert, dass weniger Waffen mehr Sicherheit bedeuten. Mir fehlen hier grundlegende soziologische Untersuchungen. Ich kann nicht abschätzen, was passieren würde, wenn Waffen generell geführt werden dürften. Wer würde sich bewaffnen? Und mit welchem Ergebnis? Ich kann mir positive und negative Folgen vorstellen. Und das größte praktische Problem könnte sein, dass in Deutschland eine Bevölkerung derzeit nicht gewohnt ist, verantwortungsvoll mit einer Waffe umzugehen. Vermutlich wäre gar nicht Waffenbesitz als solcher ein Problem, sondern der Grad der sozialen Kompetenz und des Verantwortungsbewusstseins. Sind wir eine sozial kompetente und verantwortungsbewusste Gesellschaft?
  8. Immer mit der Ruhe hier am Stammtisch. Kann doch nix passieren, wenn wir hier alle am PC sitzen und posten... Und wer "draußen" Zeug mitschleppt, dass eventuell zu Missverständnissen führen könnte, kann doch den alles klärenden Feststellungsbescheid für das mitgeführte Zeug auch noch dabei haben. Passt bestimmt auch noch mit in die Jacke.
  9. Es gab ja ein paar Beispiele für "Anlassgesetzgebung". Da wurden aktuelle Ereignisse missbraucht, um fragwürdige Regelungen kritiklos durchzusetzen. ich bezweifle ja immer noch, dass die Waffenrechtsverschärfungen die Sicherheitslage in Deutschland verbessert haben. Schwamm drüber. Interessant find ich die Steigerung zur anlasslosen Verschlimmbesserung. Es gibt kein Problem, aber man kümmert sich darum. Wozu? Hab ich in den Nachrichten irgendwelche wilden Schießereien verpasst? Haben wildgewordene Polizeibeamte Hollywood-reif herumgeballert? Vielleicht klärt sich das Ganze auf, wenn Wikileaks veröffentlicht, welcher Politiker welche Filme in der Videothek ausgeliehen hat...Da kommt noch einiges auf uns zu. Nach Konsum dieser Spielfilme (s.u.) durch Politiker ist mit folgenden Nebenwirkungen zu rechnen: Beverly Hills Cop 3 - Verbot, auf der Straße Bananen mit sich zu führen Stirb langsam - Verbot, in Bankgebäuden Weihnachtsfeiern abzuhalten Pulp Fiction - Verkauf von Glasreiniger und Wolldecken nur mit Verwendungsnachweis Zorro - Verbot der Pferdehaltung, um derartige Selbstjustiz zu vereiteln Lethal Weapon 2 - Polizisten wird aus Sicherheitsgründen verboten, Toiletten zu benutzen
  10. Also schon die mechanischen Blockiersysteme waren ja technischer Schrott. Falls diese neue Handy-Elektronik zum Einsatz kommt, gibt es garantiert ganz schnell Störsender für die Handynetze. Und dann schaltet ein Bankräuber oder Terrorist mal eben alle Dienstwaffen der Polizei aus. Ui, das wird lustig. Die SEKs werden sich dann im Ernstfall sicherlich mit historischen Vorderladern aus dem nächsten Heimatmuseum behelfen...
  11. Deane Adams Thomas Bland & Sons John Calvert Kynoch Gun Factory JSL John Slough of London Hill William Tranter´s Gun and Pistol Factory Tipping & Lawden Victory Arms Co. Ltd P. Webley & Son Royal Small Arms Factory Sterling Armament Company Birmingham Small Arms Company Ltd Sterling Armament Company Parker-Hale Ltd Accuracy International Royal Ordnance Factory Albert Vickers Ltd Vickers Sons & Maxim Ltd Vickers Armstrong Ltd Ductile Steel Company Hefah & Co
  12. Hier ist federführend die EU-Kommissarin für Innenpolitik: Cecilia Malmström. http://de.wikipedia.org/wiki/Cecilia_Malmstr%C3%B6m Sie hat sich bisher eingesetzt für Zensur im Internet (mit eindeutig widerlegten Argumenten), tritt ein für die Ermächtung von Firmen zur Kontrolle des Internets ohne parlamentarische Befugnisse. Die waffenrechtlichen Vorstellungen findet man hier: http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/malmstrom/news/archives/2013/10/20131021_en.htm Ausführlich ist das veröffentlichte PDF http://ec.europa.eu/dgs/home-affairs/what-we-do/policies/organized-crime-and-human-trafficking/trafficking-in-firearms/docs/1_en_act_part1_v12.pdf Interessant sind Punkte wie 4.4 - einer Zerstörung von Waffen soll immer Vorzug gegeben werden gegenüber einer Deaktivierung. Aha, vermutlich wegen der Anzahl an Menschen, die mit unbrauchbar gemachten historischen Kunstgegenständen erschossen wurden??? Antike Feuerwaffen sollen ausdrücklich mit berücksichtigt werden. Also müssen irgendwann alle historischen Waffen vernichtet werden, weil sich angeblich ja eventuell ein Straftäter mit einem historischen Vorderlader aus einem Museum bewaffnen könnte! Auf Seite 13 wird explizit erwähnt, dass neue technische Methoden wie 3D-Drucker kontrolliert werden müssen, wenn damit Waffen hergestellt werden könnten. Also sollte sich vermutlich in näherer Zukunft jede metallverarbeitende Firma auf wilde Verdächtigungen und einen immensen Kontrollaufwand gefasst machen. Wenn ich überlege, wie oft ich schon an der Drehbank oder CNC-Maschine stand... Wollen die jetzt wirklich jedes industriell hergestellte Metallteil überprüfen? Ich hoffe ganz inständig, dass die geradezu stalinistischen Verbots- und Kontrollphantasien dieser EU-Kommissarin wie bisher auch gestoppt werden. Wie bei den bisher abgeschmetterten politischen Versuchen (siehe Biografie) wird auch hier mit falschen Behauptungen operiert. Wichtig in dem PDF ist die Zeitleiste am Schluss.
  13. An diversen Theatern habe ich leider zu tun gehabt mit Regisseuren und auch Schauspielern, die zwar mit Waffen spielen wollten, aber keine Lust hatten, irgend etwas darüber zu lernen. Das Ergebnis ist dann dilettantische Poserei. Ein echtes Problem sind dann auch Transport und Ausgabe der Anscheinswaffen. Diese wandern gerne mal unkontroliert durchs Theater, werden mit zur Kantine mitgenommen oder ähnliches. Lustig wirds auch wenn nicht ausgebildete Requisiteure Waffen besorgen sollen. Mangels waffenrechtlicher Kenntnisse existiert nicht immer Unrechtsbewusstsein bei Illegalwaffen oder verbotenen Gegenständen.
  14. Das mit der Weste ist doch prima und je nach Gegend und Tageszeit empfehlenswert. Wenn der Kontrolleur dann sicher und unversehrt den Ort der Kontrolle erreicht hat, kann man für die Schutzkleidung ja einen Platz an der Garderobe anbieten. Denn ab jetzt befindet sich der Kontrolleur bei jemand , der unbescholten und zuverlässig ist. Der Kontrolleur ist endlich in Sicherheit! Man sollte unbedingt darauf achten, dass der Kontrolleur beim Verlassen die Weste nicht an der Garderobe vergisst, sondern wieder anzieht. Denn draußen ist er durchaus wieder mit Leuten konfrontiert, die nicht unbescholten und nicht zuverlässig sind. Und das Problem illegaler Waffen stellt sich auch erst draußen wieder...
  15. Da ich ansonsten keine Information mehr über den Fall (Lehrer an Waldorfschule bringt Schwarzpulver zur Explosion) fand, habe ich freundlich die Pressestelle der zuständigen Staatsanwaltschaft kontaktiert und um Auskunft gebeten. Außer mir hat sich niemand für das Ergebnis des eingeleiteten Ermittlungsverfahren interessiert. Das Verfahren wurde Anfang 2013 gemäß STPO Paragraph 153a gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt. Es lag nur eine geringe Schuld vor. Die Herstellung geringer Mengen Schwarzpulvers und das Entzünden im Schulunterricht (Deflagration - nicht Detonation!) sind Teil des Lehrplans und durch den Lehrauftrag gedeckt. Hierdurch allein liegt kein Rechtsverstoß - auch nicht gegen das Sprengstoffgesetz vor. Die Menge des hergestellten Schwarzpulvers wie auch die deswegen viel größere Detonation waren nicht durch den Lehrauftrag gedeckt. Hier lag tatsächlich ein Rechtsverstoß vor. Das öffentliche Interesse an einer Bestrafung ist durch die Geldbuße abgegolten. Und nun mein Kommentar dazu: Die Presse fühlte sich offenbar zuständig für reißerische Kommentare und wilde Behauptungen (.....Lehrer an Waldorfschule baut Rohrbombe im Unterricht....). Die Redaktionen von Focus, Stern, Spiegel, Welt. Bild, usw. sind an den tatsächlichen Gegebenheiten zumindest in diesem Fall nicht interessiert. Journalistisches solides Handwerk wie Nachfassen und Recherche von Fakten wird nicht praktiziert. Chemieunterricht ist nach wie vor mit praktischen Experimenten möglich und erlaubt - auch bei exothermen Reaktionen. Das Sprengstoffgesetz verbietet keine Schulexperimente im üblichen und zulässigen Rahmen! Die Einstellung des Verfahrens nach STPO Paragraph 153a ist nur möglich bei einem Vergehen, nicht bei einer Straftat. Es lag also ein Vergehen vor und keine Straftat.
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