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IGNORED

"herstellung" von/umarbeitung zu dekowaffen


Shootist

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aus purer neugierde, mal wieder eine ganz doofe frage

(besonders an die haendler und buechsenmacher im forum):

welchen aufwand, sowohl technisch (physikalische 'unbrauchbarmachung'; lauf zuschweissen/verschliessen, sonstige aenderungen etc.), als auch administrativ/verwaltungsmaessig (austragung aus handelsbuch/wbk, evtl. technische abnahme, sonstiges) verursacht eigentlich die umarbeitung bezw. 'waffenmaessige unbrauchbarmachung' beispw. einer scharfen pistole, revolver oder gewehrs, um das teil danach als (ab 18j) dekostueck abgeben zu koennen.

waere prima, wenn mir jemand die einzelnen schritte/aenderungen kurz erlaeutern, und dazu einen finanziellen 'ca.'-aufwand nennen koennte.

vielen dank schon mal an die erlauchte runde.

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Gude Shootist!

Also, zum Preis kann ich Dir folgendes sagen:

Ich vermag mich zu erinnern, dass, zumindest vor zwei Jahren, ein großes Waffenversandhaus für Kurzwaffenumbauten 80,- DM Aufpreis verlangte. Es hieß, dass sich jede angebotene Waffe gegen Festauftrag umbauen lasse und diese dann 80,- DM mehr kosten würde.

Soweit ich weiss, haben Salut/ Dekowaffen einen behördlichen Abnahmestempel. Den werden die Büchsenmacher wohl kaum selber aufdrücken. Wenn Du also die Waffe von einem großen Händler, der einiges umbaut, umbauen lassen würdest, ist das bestimmt billiger, als wenn ein kleiner Händler die Waffe umbaut und dann das Einzelstück zu einer Abnahme bringen müßte.

Ansonsten, bzgl. der Arbeitsschritte und dgl., kann ich Dir wenig sagen. Außer, dass mein Salut-Schwedenmauser wie folgt umgebaut ist:

Stahlstrift im Patronenlager, sodass nur eine Adapterpatrone für 8mm Platz reinpasst,

Lauf direkt unter der Visierung etwa 10 cm lang aufgefräßt,

einige cm hinter der Auffräsung in Richtung der Mündung total verschweisst.

Gruß Jens

P.S. Selber erlaucht! smirk.gif

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JENS41,...............hat recht,das kostet wirklich nur 45.-€

Ich kenne den Dekoteilesatz einer Schnellfeuerwaffe und der ist wie folgt abgeändert.

Der Lauf hat unter dem Handschutz 3 Cal.grosse Bohrungen(Nur an einer Laufseite)

Das Patronenlager wird verschweisst.

Der Verschluss wird 45° abgeflext.

Das wars schon.

Bei den Repetierflinten gibt es zweierlei,einmal mit 9mm-Knall-Vorrichtung,und einmal ohne .

Vorn am Lauf wird ein STahlstift eingesetzt,und verschweisst

Der Verschluss wird auch schräg abgeflext.

Das Magazin wird ebenfalls blockiert,so das keine Patronen mehr rein gehen.

Bei der 9mm-Knall wird eine Buchse eingesetzt,so das eine 9mm-Knall reinpasst und gezündet werden kann,danach muss man sie wieder umständlich rausfrickeln,lohnt sich also nicht.

Wenn das Magazin abgeändert werden dürfte,so das man einige 9mm-Knall repetieren könnte,wäre das schon eine interesannte Deko.Ist aber dann wohl verboten,sonnst gäbe es das ja.

Bei Pistolen wird es nicht viel anders gehandhabt.

Der Lauf wird immer "Beschädigt"

Das Patronenlager immer verschweisst.

Und der Verschluss immer zerstört.

MFG

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