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IGNORED

Anschlagschaft Revolver - wie schiesst man damit ?


botack

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Mal eine vielleicht etwas naive Frage:

Für viele Revolver, insbesondere VL-Revolver oder auch langläufige Patronenrevolver gab und gibt es doch Anschlagschäfte.

Wie schiesst man mit so einem Teil ??? :confused:

Ich frage aus folgender Überlegung:

Wenn ich so einen Revolver mit A-Schaft wie ein Gewehr anlege (bin Rechtshänder), dann stützt beziehungsweise greift mein linker Arm doch den Lauf (bei einem "normalen" Gewehr wäre es der Vorderschaft).

Nun haben Revolver aber bekannterweise einen Trommelspalt, durch den sie "abblasen".

Ich stelle mir vor, dass gerade jetzt im Frühling und Sommer, wo man ja auch leichter bekleidet schiessen geht, dann der linke Unterarm im Schuss ziemlich übles Zeug abbekommt (aus dem Trommelspalt). :17:

Liege ich da richtig, oder bin ich völlig daneben ? :o

Bitte erleuchtet mich !

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There's a trick to shooting revolver-carbines safely, and that is NOT to put your hand on the forearm, as you would with a conventional rifle. This would be dangerous enough with a gun shooting cartridges, because you'd get burned by the flash at the barrel cylinder gap: with a percussion carbine, there is always the danger of a flash-over causing a chain fire, and if THAT happened when your hand was in front of the cylinder, you'd get a bullet through your wrist. Now, in 40 years of cap and ball revolver shooting, I have never experienced a chain fire, nor have I met anyone who has. The chain fire may be a myth, or it may occur in guns that are worn beyond a certain point. But I'm not willing to take a chance, so I play the game by the rules: I use plenty of lubricant over the ball to seal the chamber, and I keep my hands clear of the front of the cylinder.

The way to safely fire a revolver carbine is to put your left hand underneath your right, and hold the gun in both hands at the same point. This position looks a little odd, but with the butt firmly anchored in your shoulder, it's actually a pretty steady hold, especially with such a light weapon.

Quelle: http://www.nrvoutdoors.com/UBERTI%20CARBIN...I%20CARBINE.htm

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Meine Erfahrung deckt sich nicht ganz mit dem obigen Erfahrungsbericht. Ein "chain fire" habe ich persönlich bei meinem Nebenschützen erlebt. Er verwendete einen Revolver mit nicht feststellberer Herstelleradresse, Nachbau eines 1851 Navy, aber mit Messingrahmen. Er lud zwar mit einem Filzpfropfen als Zwischenmittel, jedoch war der Sitz der Zündhütchen mehr als locker, sodass meine Vermutung dahin ging, dass die Zündung via die gratigen Pistons geschah. Ein Schaden am Revolver war aber nach dem "chain fire" nicht feststellbar.

Bei meinem Walker hatte ich einmal einen Doppelschuss. Da ging neben der Kammer vor dem Lauf auch die danebenliegende los. War bei "Magnumversuchen" mit maximaler Trommelfüllung, ohne Zwischenmittel, nur die Kammer vorne um das Spitzgeschosse komplett mit Schafsfett zugeschmiert. Passiert ist auch hier weiter nichts.

Ich persönlich habe einen Uberti 1860 in Stainless mit Anschlagschaft. Beim Schiessen ist Schutzbrille Pflicht! Was da beim Anzünden an Dreck ins Gesicht des Schützen fliegt ist jenseits von gut und bös. Auch die Spritzerei aus dem Trommelspalt ist derart massiv, dass nach kürzester Zeit automatisch die im vorherigen Beitrag beschriebene Waffenhaltung zum Einsatz kommt.

MfG

Mitr

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