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Welche Munition .223


Mitr

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Hallo IPSCler!

Ich komme mit meiner Frage in dieses Forum weil ich denke, dass es hier die Leute gibt, die persönliche Erfahrungen mit grossen Schusszahlen innert kürzester Zeit haben.

Hier in der CH ist es zeitweilig mies mit dem Nachschub an günstiger .223 Munition. Nun bieten sich die beiden Fabrikate S+B und Wolf mit Stahlhülsen an.

Meine Frage:

Wie sind die Erfahrungen mit diesen beiden Fabrikaten bezugs Ablagerungen im Patronenlager bei sehr heisser Waffe. Ich denke da an Schusszahlen von ~300 innert fünf Minuten. Die Waffe dürfte nach einer derartigen Belastung kurz vor einem Cookoff stehen. Wenn sich jetzt eine Patrone im Lager befindet und die Waffe auskühlt, kommt es zu festgeklebten Hülsen im Patronenlager oder ähnlichen unliebsamen Überraschungen? Schildert mir Eure Erfahrungen mit derartiger Munition in extrem heisser Waffe.

MfG

Mitr

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In diesem Falle ist wohl von lackierten Stahlhülsen abzuraten.

Diese bleiben zwar nicht all zu lange im Patronenlager, aber ich denke bei diesem schnellen Durchsatz ist es wohl nicht unwahrscheinlich dass sich nach und nach Ablagerungen ansammeln.

Dass eine Patrone im abkühlenden Patronenlager festklebt halte ich allerdings für unwahrscheinlich.

Oder stellt Du deine heiss geschossene Waffe nach dem Schießen GELADEN in den Ständer?

Edit: wobei mich das allerdings mal interessieren würde: wieviel Schuß muss man machen damit es zu einem Coockoff kommt?

Wie schnell zündet die Patrone dann wenn man sie bei "normaler" Temperatur ins Lager schiebt?

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Also von BARNAUL gibt es die Stahlhülsen auch in verzinkter und vermessingter Ausführung. Aber selbst bei den lackierten Barnaul Hülsen

ist der Lack, laut Versicherung des Herstellers, hitzebeständig bis 600 Grad Celsius.

In der Schweiz hat glaube ich die Firma Waffen Ingold Barnaul-Patronen im Angebot.

Gruß schnicker

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Ich stelle keine geladene Waffe in den Ständer! Ich spreche bei dieser Art von Schiesse auch nicht von einem üblichen, zivilen Schiessparcour.

Das Cookoff ist recht abhängig von der verwendeten Wafe und Munition. Ich war in einem WK bei einem Vollautoschiessen mit dem Stgw 57 dabei. Geschossen wurde nur VA. Schütze stehend in Stellung, Magazin einführen - Ladebewegung - Feuerstoss - 24 Schuss raus. Der Schütze setzte das 14. Magazin ein, machte die Ladebewegung und ging ein paar Schritte vor um ein neues Ziel aufzunehmen, da fiel der Schuss aus gesicherter Waffe!

Mein XM177 habe ich vor vielen Jahren auch mal zum Cookoff gebracht gebracht. Die Munition war die Remingtonpatrone mit dem 55grs VM Geschoss. Das war nach etwas über vierhundert Schuss im VA Modus, aber die genaue Schusszahl konnte ich schon damals nicht sagen, da zuviele unterschiedlich geladene Magazine verheizt wurden.

@schnicker

Kennst Du die Barnaul .223 Patronen aus eigener Erfahrung? Ich hatte vor Jahren Munition von KOPP, 9mm Para mit Stahlhülsen. Dort stellten wir dann fest, dass ~15% dieser Patronen in den Schüttpackungen mit quecksilberhaltiger Anzündung versehen waren. Bodenstempel an allen Patronen aber gleich. Aus diesem Grund traue ich Barbaul nicht so recht.

MfG

Mitr

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Ja ich kenne die Barnaul .223 in allen drei Varianten.

Und ist eine dieser drei Varianten besonders empfehlenswert. Alle meine Waffen, die zum Verschuss dieser Munition in Frage kommen, haben einen 1 . 7" Drall.

MfG

Mitr

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