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Pressluft aus CO2 ???


Flying Dutchman

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Hallo Leute,

mein erstes Besuch im "Luftforum" und gleich mal eine Frage. Erstmal vorweg, ich schieße selbst kein Lupi und hab auch überhaubt keine Ahnung in diese Richtung.

Gesternabend gab es eine Diskussion bei uns im Schützenheim. Es ging wohl darum dass CO2 teuerer ist als Pressluft und ob man kein Pressluft aus eine CO2 Waffe schießen kann.

Es gab viele Vermutungen aber keine Antworten.

Wer kann uns da helfen und mal (genau) erklären warum das geht oder wahrscheinlich warum das nicht geht. Ich kann dann die Betroffenen den Link zu dieses thema schicken.

Danke und Gruß

FD

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Also es geht mit EINER Ausnahme definitiv nicht!

Die eine Ausnahme ist die LP Hämmerli mit dem gelb/schwarzen Tank (ich glaube 480?)

Ansonsten weisen die Hersteller AUSDRÜCKLICH darauf hin, dasss das nicht geht.

Die technische Begründung weiss ich auch nicht. Es liegt aber an den Dichtungen. Das wiederum leite ich daher ab das es von verschiedenen Firmen "Umrüstsätze" gibt die dann einen Haufen Dichtungen und vor allem auch einen Druckminderer beinhalten.

Auszug aus der Bedienungsanleitung meiner Pressluftpistole: "Die zu verwendende Luft muss DIN 3188 (Atemluft) entsprechen."

Vielleicht weiss es ja noch jemand genauer.

Grüsse

[Dieser Beitrag wurde von Smithy am 13. Juni 2002 editiert.]

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Hallo,

der Knackpunkt ist tatsächlich in erster Linie der Druckminderer.

Bei CO2 spielt die Menge deselben in der Kartusche keine Rolle. (Es sei denn, sie ist fast leer.) Der aufgebaute Druck hängt hier in gewisser Weise von der Umgebungstemperatur ab (schwankt daher in geringen Maßen). Generell ist aber die Anfangsgeschwindigkeit unabhängig von dem Kartuscheninhalt (Menge CO2).

Bei Pessluftwaffen sinkt der Druck in der Kartusche mit jedem Schuss. Der Anfangsdruck in der Kartusche beträgt je nach Hersteller 200 oder 300 bar.

Für einen Schuss werden je nach Waffenmodell kurzzeitig 60-80 bar benötigt.

Deshalb funzt das ohne Druckminderer nicht.

Ausserdem würde man sonst nach jedem Schuss am Visier schrauben müssen, da der Druck immer geringer wird.

Wegen den benötigten 60-80 bar werden die Kartuschen auch nur bis ca. 100 bar benutzt und anschließend wieder gefüllt.

Um eine Waffe von CO2 auf Pressluft umrüsten zu können, muss der Hersteller also einen Druckminderer haben, der mit der Aufnahme an der Waffe zusammen passt. In diesem Zuge werden dann auch i.d.R Dichtung(en) und Federnsatz ausgetauscht, da sie auf die veränderten Kräfte zugeschnitten sind.

HopeThatHelps

MfG

DS

[Dieser Beitrag wurde von DerSchütze am 13. Juni 2002 editiert.]

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@ Schrombo,

Experimenten wollen wir so wie so nicht machen.

Das mit den unterschiedlichen Druck würde bei uns auch genannt, worauf einer meinte: was ist wenn ich meine CO2 Waffe mit nur 2-5 Bar Pressluft lade ?? Wieso funktioniert die Waffe bei diese Druckzahl CO2 und wieso sollte er nicht bei soviel druck Pressluft funktionieren ??

FD

[Dieser Beitrag wurde von Flying Dutchman am 13. Juni 2002 editiert.]

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Selbes Problem wie bei den Paintball-Waffen:

Pressluft hat einen bis zu 100mal höheren Druck als CO2 (bis 200 bar). Wenn man an eine CO2-Waffe also einen Pressluft-Tank anschließt und kein Druckminderer dazwischen ist (ist bei den Pressluft-Waffen eingebaut), dann gibt´s einen lauten Knall und das Teil zerlegt sich elegant in seine Einzelteile.

Also bloß die Finger von solchen Experimenten lassen!

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Die Waffe wird funktionieren. Allerdings muß du die Kartusche mit 60-70 bar füllen und nicht mit 2-5 und die Mündungsgeschwindigkeit wir sich mit jedem Schuß bischen verringern wie bei allen PCP Waffen ohne Druckminderer.

Einen Umrüstsatz gab es auch für ältere Steyr CO2 Pistolen. Und für Röhm Twinmaster gibt sowas auch. Ich hab auch die Umbauanleitung im Internet gelesen und da steht nix von Dichtungen austauschen.

Und noch mal zu Dichtungen - man kann evtl eine Pressluftwaffe nicht einfach so mit CO2 betreiben, da manche Dichtungen, die für Pressluft ausgelegt sind, vom flüssigen CO2 zersetzt werden. Umgekehrt muß es ohne Probleme funktionieren (falls der Druck stimmt).

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Zitat:

Original erstellt von Flying Dutchman:

Das mit den unterschiedlichen Druck würde bei uns auch genannt, worauf einer meinte: was ist wenn ich meine CO2 Waffe mit nur 2-5 Bar Pressluft lade ?? Wieso funktioniert die Waffe bei diese Druckzahl CO2 und wieso sollte er nicht bei soviel druck Pressluft funktionieren ??

Bei pressluft würde die Luft abgezapft, und der Mengenverlust führt zu einem Druckabfall.

Bei C02 führt das Ebenfalls zu einem Druckabfall, aber: In der Kartusche ist flüssiges C02. Der druck wird für den Schuss abgezapft. Folge: Weniger druck in der Kartusche. D.h. Etwas von dem flüssigen C02 wird ind den Gasförmigen zustand wechseln, und stellt so den nötigen Druck wieder her. Dies funktioniert so lange, bis nicht mehr genug flüssiges CO2 da ist, um den Druckabfall auszugleichen.

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