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Schießstandbau f. IPSC und Co.


Peter K

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Moin Jungs und Kameraden,

nachdem in dieser WO-Abteilung schon über die Vor- und Nachteile von Sand- Reifen- und sonstigen Kugelfängen gesprochen wurde, wollen wir doch mal Nägel mit Köpfen machen:

Mal angenommen, Ihr müßtet einen geschlossenen 25-Meter-Schießstand nach allen rechtlichen und praktischen Regeln der Kunst so ausbauen, dass man auf ihm IPSC Kurzwaffe und -flinte, Mehrdistanzdisziplinen und auch die "normalen" 25-Meter-Disziplinen des DSB schießen kann => wie müßte dieser gestaltet sein, d.h. wie sieht dann konkret

- Decke

- Wand

- Boden

- Schalldämmung

- Kugelfang

- Be- und Entlüftung

- Beleuchtung

- Abtrennung zum Aufenthaltsraum

- usw.

aus?

Mit welchen Materialien würde wie gearbeitet werden?

Ich glaube, dass so mancher Verein möglicherweise nur deswegen noch einen "einfachen" DSB-Stand hat, weil es an der Kenntnis der Umsetzung der DSB-Richtlinie mangelt und sich die Verantwortlichen daher nicht an einen Umbau trauen.

Ein Musterschießstand in Wort und Bild könnte hier Klarheit schaffen!!!

Vielen Dank für Eure Mühe!

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Guest Mouche
Ich glaube, dass so mancher Verein möglicherweise nur deswegen noch einen "einfachen" DSB-Stand hat, weil es an der Kenntnis der Umsetzung der DSB-Richtlinie mangelt und sich die Verantwortlichen daher nicht an einen Umbau trauen.

........Umsetzung der DSB Richtlinie für Erstellung eines IPSC Stand :confused::confused: -

da muß ein Sachverständiger her :chrisgrinst: .........

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Ich glaube, dass so mancher Verein möglicherweise nur deswegen noch einen "einfachen" DSB-Stand hat, weil es an der Kenntnis der Umsetzung der DSB-Richtlinie mangelt und sich die Verantwortlichen daher nicht an einen Umbau trauen.

Wir haben nur einen "einfachen" DSB-Stand weil wir uns nicht mehr leisten können und auch nicht mehr brauchen, vermieten an andere Vereine geht nicht, weil wir dann die Trainingszeiten zu stark einschränken müssten.

Karl

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Guest BSE1911
Moin Jungs und Kameraden,

nachdem in dieser WO-Abteilung schon über die Vor- und Nachteile von Sand- Reifen- und sonstigen Kugelfängen gesprochen wurde, wollen wir doch mal Nägel mit Köpfen machen:

Mal angenommen, Ihr müßtet einen geschlossenen 25-Meter-Schießstand nach allen rechtlichen und praktischen Regeln der Kunst so ausbauen, dass man auf ihm IPSC Kurzwaffe und -flinte, Mehrdistanzdisziplinen und auch die "normalen" 25-Meter-Disziplinen des DSB schießen kann => wie müßte dieser gestaltet sein, d.h. wie sieht dann konkret

Ich versuche es mal stichwortartig. Nachfragen ist ja möglich. Ausführliche

Erläuterungen nach Ferndiagnosen sind eher schwierig. Aber es gibt ja

noch den guten örtlichen Schießstand-Sachverständigen (SSV), der konkret

werden kann, da er sieht, von was er reden soll.

- Decke

geeignet für 4000J, rückprallsicher ausgeführt, ggf. Decke abhängen, weniger

Raumquerschnitt verkleinert auch die nötigen Luftmengen.

- Wand

geeignet für 4000J, rückprallsicher ausgeführt, ggf. Beschußprobe nötig.

- Boden

muß Geschosse aufnehmen können und einen sicheren Stand ermöglichen

- Schalldämmung

ändert sich wenig im Vergleich zur stationären Anlage, da aber nun wegen

der Mehrdistanztauglichkeit die gesamten Wände verkleidet werden müssen,

wendet sich dadurch auch einiges in Sachen Schallschutz zum besseren.

- Kugelfang

über die gesamte Abschlußwand, Rückprallsicherheit, Eintrag von Pulverrückständen

unterbinden. Man kann z.B. über die gesamte Abschlußwand einen Hardox-

Lamellen-Kugelfang montieren (freischwingend, vom Bau losgelöst), den man

mit Mioplast-Folie abhängt. Es gibt auch andere Möglichkeiten, auch Mischformen

sind möglich.

- Be- und Entlüftung

Verdrängungslüftung mit mindestens 0,3 m/sek. Das ist der aktuelle Stand der

Technik. Irgendwelche komplizierten und teuren Quer- und Mischlüftungen mit

einem Gewirr an Luftschächten stellen nicht den Stand der Technik dar.

Kleingedrucktes: Setzen Sie sich hierzu mit einem Fachingenieur Luft in Verbindung.

- Beleuchtung

Beschußsicher, Splitterschutz

- Abtrennung zum Aufenthaltsraum

da ändert sich nichts im Vergleich zur stationären Anlage

- usw.

aus?

Mit welchen Materialien würde wie gearbeitet werden?

Lufteinlass z.B. Textiler Quellauslass (Trevira) oder Lochbleche

Wände, Decken z.B. Heraklith

Fußboden z.B. Ecoment 925 oder Regupol oder Tischlerplatten auf Verlattung

alles mindestens B1, schwerentflammbar

Ich glaube, dass so mancher Verein möglicherweise nur deswegen noch einen "einfachen" DSB-Stand hat, weil es an der Kenntnis der Umsetzung der DSB-Richtlinie mangelt und sich die Verantwortlichen daher nicht an einen Umbau trauen.

Kosten für Boden und Luft, zusammen ca 20.000 Euro ist möglich

Auch viele SSV-ler wollen nur 1500 Joule in der RSA (Raumschießanlage)

Beim DSB gibts keine entsprechenden Disziplinen

DSB-Stand: wieviele Stände gehören eigentlich dem DSB?

Es handelt sich bei der RiLi nicht um eine DSB-Richtlinie, sondern diese

Richtlinie ist gültig für sämtliche nichtmilitärischen Anlagen in der BRD, der

DSB ist der Herausgeber.

Ein Musterschießstand in Wort und Bild könnte hier Klarheit schaffen!!!

Da mögen doch bitte entsprechende Standnutzer ihre Lieblingsbilder beisteuern.

Gut Schuß

BSE1911

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........Umsetzung der DSB Richtlinie für Erstellung eines IPSC Stand  :confused:  :confused: -

da muß ein Sachverständiger her  :chrisgrinst: .........

334420[/snapback]

Ja, aber ist es nicht so, dass sich in Deutschland die Sachverständigen an diese DSB-Richtlinie anlehnen bzw. die Richtlinie auch bei anderen Verbänden (z.B. BDS => IPSC) Anwendung findet?

Mehr Info Richtlinie: http://www.schuetzenbund.de/infothek/schiessstaende/

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Guest BSE1911
Ja, aber ist es nicht so, dass sich in Deutschland die Sachverständigen an diese DSB-Richtlinie anlehnen bzw. die Richtlinie auch bei anderen Verbänden (z.B. BDS => IPSC) Anwendung findet?

Genauer:

1. es gibt nur eine RiLi

2. diese RiLi gilt für alle nichtmilitärischen Anlagen

3. sie wird vom DSB herausgegeben

4. es handelt sich um keine DSB-Richtlinie

5. die RiLi gilt für BDS, DSU, BDMP und auch für den DSB

6. diverse Präsis und Ex-Präsis der Verbände (ausgenommen DSB) sind

Schießstand-Sachverständige (qualifiziert, zugelassen und mit dieser

RiLi unterm Arm).

7. hier taucht wieder die Frage nach sogenannten DSB-Ständen auf.

Welcher Stand gehört eigentlich dem DSB? Also in Wiesbaden gibts einen,

und dann.....

Der Schützenverein Dorf e.V. ist Mitglied des Bezirksschützen-

verbandes, dadurch mittelbares Mitglied im Landesverband und dadurch

mittelbares Mitglied im DSB.

Wenn nun die Mitglieder den Bezirksschützenverband oder den Landesverband

oder den DSB nicht mehr mögen, tritt man aus dem Bezirksschützenverband

aus (der Verein) und dadurch sind auch die Schützen keine mittelbaren

Mitglieder des DSB mehr.

Was passiert nun mit der sprachgebrauchlich und trotzdem fälschlich

DSB-Stand genannten Anlage? Sie gehört selbstverständlich nach wie vor

und ausschließlich dem Schützenverein Dorf e.V.

Und die Schützen werden Mitglied im LV des BDS, so fällt dem BDS

eine DSB-Anlage in den Schoß? Wohl eher nicht.

Ergo:

es gibt nur eine Schießstandrichtlinie, die für alle Verbände/zivilen Schießstätten gilt.

es gibt sehr viel weniger DSB-Stände, als man gemeinhin glaubt

es liegt an Wünschen der Vorstände und Formulierungen der SSV-ler, nach

welcher/n Sportordnung/en die Schießstätte genutzt werden darf.

Gut Schuß

BSE1911

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