Hier exakt so. Habe im näheren Bekanntenkreis sowas gehabt. Hab ca. 3 Monate nach dem Tod die Waffenbehörde informiert - die wussten gar nix. Habe ich mich als WBK-Inhaber gemeldet und die waren total froh das ich bei der Abwicklung unterstützt habe. Sehr entgegenkommend, hilfsbereit - teilweise beschleunigend gewirkt. Im weiteren Bekanntenkreis habe ich einen WBK-Inhaber der seit ca. 2 Jahren die Waffen eines verstorbenen bei sich zu Hause hat, die Behörde ist damit einverstanden bis eine Lösung gefunden wurde (was, zugegebenermaßen, mittlerweile länger andauert als es sollte).
Ich persönlich habe meinen besten Freund, ebenfalls WBK-Inhaber, als Vermächtnisnehmer für alle meine Waffen, Munition und Schießsportlichen-Dinge eingesetzt. Waffen sind für Angehörig oft eine Bürde und die (teilweise) bürokratische Abwicklung genau das, womit man sich in Zeiten der Trauer nicht beschäftigen will. Da mir meine Waffen viel Wert sind, ist mir wichtig das diese weiterhin in guten Händen sind. Sofern man finanziell nicht vom Erlös abhängig ist, eine gute Lösung.
Zu der Frage wie der Tresor zu öffnen ist: Leute, man kann es auch komplizierter machen als es ist. Seid mal kreativ und lasst die Kirche im Dorf.