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bema-hh

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  1. Hallo 2stroke, natürlich handelte er illegal - konnte er aber nur, weil er Waffen zuhause im Zugriff hatte. Als Sportschütze muss ich das nicht. Mir würde eine Lagerung im Verein reichen. Dort sind die Waffen zudem besser gesichert als bei mir zuhause (Stahltüren zu den Waffenkammern, EMA Anlagen mit automatischer Meldung zum Wachdienst etc.). Zudem muss ich mir keinen Kopf machen, was ich mit den Waffen anstelle, wenn ich in Urlaub fahre. Und ich hätte sie dort wo ich sie benötige - auf dem Schießstand! Leider hat mein Verein nicht die notwendigen Berechtigungen dafür. Zudem unterliegen alle Mitglieder im Verein einer gewissen sozialen Kontrolle durch andere Mitglieder, wenn sie mit den Waffen umgehen. Eine Änderung der Aufbewahrungspflicht wäre ggf. eine Alternative zum englischen Modell des Totalverbotes zum Waffenbesitz
  2. Hallo zusammen, erstmal finde ich es erfreulich, dass das Forum hier aus den Einsatz-Pöbel-Postings herauskommt und sich einige Mitglieder die Mühe machen, reflektierte Positionen darzustellen. Shadow hat recht, wenn er darauf hinweist, das es viel gravierendere Probleme bei uns als den Missbrauch legaler Schusswaffen gibt - auch wenn das den unmittelbar Betroffenen sicher kein Trost sein wird. Dennoch ist die öffentliche Wahrnehmung eine andere. Aus dem Umfeld der Betroffenen - Roman Grafe gehört dazu - werden in Folge nachvollziehbarer Weise Maximalforderungen gestellt, die da lauten: Alle (legalen) Waffen müssen weg, sonst sind wir nicht sicher. Wir müssen dem - auch nachvollziebar - entgegenstellen: Wir sind auch mit Waffen sicher. Leider belegen die immer wieder vorkommenden "Amokläufe" der Gesellschaft genau das Gegenteil. Deshalb wendet sich die Stimmung auch zunehmend gegen uns. Keine Ahnung, warum das in der Schweiz trotz geringerer Reglementierung soviel besser funktioniert. Aber das Schweizer Argument hilft uns nicht, wir müssen unsere Probleme in den Griff bekommen. Mit dem Argument: Ist ja alles nicht so schlimm, es sterben mehr Leute am Zigarettenkonsum als an legalen Schusswaffen schaufeln wir uns únser eigenes Grab. Da hält Herr Grafe lediglich einmal kommentarlos die Bilder der toten Jugendlichen von Winnenden hoch und jeder wird sagen: stimmt, die Waffen müssen weg! Der Fall Winnenden offenbart die Schwächen des Waffengesetzes sehr gut. Der Vater hat wohl 17 Kurzwaffen gehabt (wozu benötigt ein "Sportschütze so viele Waffen???), wovon er wohl mindestens eine zur "Verbrechensbekämpfung" immer unterm Kopfkissen lagerte. Das war dann auch die Tatwaffe. Dieses Fehlverhalten konnte durch dier Waffenbehörde gar nicht zuverlässig kontrolliert und verhindert werden. Für mich ist das ein eindeutiger Schwachpunkt im Waffengesetzt, der uns zukünftig mit Sicherheit noch mehr Ärger bescheren wird.
  3. Hallo Kanne, habe Anfang der 2000er vier Jahre in den USA gearbeitet. Damals gab es dort über 20.000 Schusswaffentote pro Jahr (ich glaube heute sind es noch mehr). da waren sicher einige Superhelden wie Du dabei, die ähnliche Ansichten hatten - wenn sie noch könnten, würden sie die Dinge heute sicher anders sehen...
  4. @2stroke: die mangelhafte Kontrolle ist ein echtes Problem. Meine letzte Kontrolle in HH ist 12 Jahre her - und da genügte ein per e-mail übermitteltes Foto meines Waffenschrankes. So kann kein Scherheitsstandard gewährleistet werden. Liegt aber wohl auch an der aktuellen Waffengesetzgebung - die ist so mit vertretbarem Aufwand gar nicht durchzusetzen.
  5. Otto Normal differenziert da leider nicht. In der öffentlichen Wahrnehmung werden LWB, sportlich schießende KW Schützen und die Stammtischballermänner unter "Sportschützen" subsummiert. Deshalb ist es für uns (Sportschützen!) essenziell, das sich alle an die Regeln halten. Und wenn die Regeln nicht greifen, müssen sie angepasst werden.
  6. Hallo Fussel_Dussel, über Suizide kann man diskutieren - stimmt! Und bei den anderen drei Fällen belegst Du ziemlich gut, dass das angeblich so strenge aktuelle Waffengesetz ganz offensichtlich nicht funktioniert.
  7. Hallo Tauri, ich besitze Waffen und schieße sportlich bis zu den Deutschen Meisterschaften beim DSB. Deshalb ist es mir wichtig, auch zukünftig diese Waffen behalten und schießen zu können. Dazu ist es allerdings notwendig, unsere Kritiker ernst zu nehmen und sich mit den Ängsten und Vorbehalten auseinanderzusetzen. Leider muss ich feststellen, dass die meisten Mitglieder des WO Forums dazu wohl weder bereit noch in der Lage sind und offensichtlich noch nicht einmal die aktuelle Situation verstanden haben. Hier wird das Klischee der Ballermänner bedient, die auch mit großem Kaliber auf 25m nix treffen aber nach dem dritten Bier am Stammtisch allen anderen erklären, wie es funktionieren muss. Schade für das Forum!
  8. Hallo Karlyman, Roman Grafe: "Spaß und Tod" wäre da eine Quelle. Da sind auch Suizide und Familiendramen berücksichtig. Kann man sicher drüber diskutieren aber Fakt ist, dass überall Sportwaffen beteiligt waren. Ohne den direkten Zugriff auf diese Waffen wäre sicher der ein oder andere Fall anders ausgegangen... Letztlich geht es aber nicht um einen "Body Count". Wir müssen uns mit Vorgängen wie in Emsdetten, Winnenden und Hanau grundsätzlich auseinandersetzen. Graf baut in seinem Buch schlüssige Argumentationsketten auf - darüber muss diskutiert werden und wir müssen Schlüsse daraus ziehen ansonsten stehen wir irgendwann wie wie die unverbesserlichen Unbelehrbaren dar. Und die wird kein halbwegs intelligenter Mensch im Meinungsbilkdungsprozess mehr ernst nehmen. Wenn wir uns immer nur dumm stellen und alles als "Oberflächenkratzerei" abtun, wird uns die Realität sehr schnell überrollen...
  9. Hallo Kanne, das Fomulieren ganzer und verständlicher Sätze sowie die Diskussion mit belegbaren Argumenten scheinen nicht zu Deinen Kernkompetenzen zu gehören !?!
  10. Hallo Proud, das ist ein sehr interessanter Ansatz. Spontan stellt sich mir die Frage, wie sieht es in der Schweiz mit Schusswaffenmissbrauch mit legalen Schusswaffen aus? Gibt es da Statistiken, können wir dort etwas lernen??
  11. Hallo Karlyman, vielleicht entsprechen die Vorgänge in Emsdetten und Winneneden nicht der technischen Definition eines Amoklaufes - gleichwohl werden sie in der Gesellschaft genauso wahrgenommen. Sicher hast Du Recht, wenn Du sagst, dass Sportwaffendelikte verglichen mit anderen Gewaltverbrechen von der Menge als marginal einzstufen sind. Aber dennoch haben wir es mit der Tatsache zu tun, dass seit dem Jahr 2000 über 200 Menschen durch Sportwaffen ihr Leben verloren haben. Das ist inakzeptabel und muss sich ändern. Wenn wir uns da nichts konstruktives einfallen lassen, wird es über kurz oder lang die Gesellschaft für uns tun und die Lösungen werden kaum unseren Wünschen entsprechen. Wer glaubt, die Verschärfung der Regeln bleibt eine dumme Idee der Grünen und interessiert sowieso niemanden wird sich wundern. Bei denen gibt es clevere Leute, die gesellschaftliche Strömungen schon frühzeitig verstehen und aufnehmen. Bei den anderen Parteien dauert es halt etwas länger, bis die das merken aber irgendwann geben die dem Druck der Gesellschaft auch nach. Und wenn es bei denen ersteinmal um Wählerstimmen geht, werden die auch wenig Lust haben mit uns zu reden! Wir werden uns der Diskusssion vorher konstruktiv stellen müssen. Das Argument, das ich von unserer Seite immer wieder höre "bei uns ist es ja gar nicht so schlimm, woanders ist es viel schlimmer" ist absolut dumm und untauglich - damit brechen wir uns letzendlich selber das Genick!
  12. Hallo daimler01, super, dass sich euer Vorsitzender so für unsere Sache einsetzt!! Das finde ich sehr gut!! Aber ich mach mir nicht die Illusion, dass das die Regel ist. Zumindest habe ich deutlich andere Erfahrungen gemacht, als wir aus dem Verein heraus Infos an Schulen bringen wollten. Da herrscht teilweise pure Angst und Ablehnung gegenüber dem (Sport-) Schützenwesen weil wir immer wieder - leider unbestreitbar - mit diversen Amokläufen in Verbindung gebracht werden. Diese Entwicklung müssen wir dringend in den Griff bekommen - und da helfen entsprechende Waffengesetze und die konstruktive Auseinandersetzung u.a. mit den Grünen. Verschwörungstheoretische Hinweise auf die vermeintliche Weltherrschaft der Moslems und Rechenfehler von Politikern sind da wohl kaum geeignete Ansätze, die uns irgendwie helfen werden!
  13. Tissi, was hat das Thema jetzt mit Moslems zu tun? Nimm bitte mal zur Kenntnis, dass wir nicht mehr im dritten Reich Leben, wo für Dinge, die man selber nicht in den Griff bekommen hat wohlfeil Minderheiten verantwortlich gemacht und verfolgt wurden. Bitte selber mal kritisch in ganzen Sätzen nachdenken, bevor man irgendetwas nachplappert, was andere unreflektiert in die Welt dröhnen
  14. Man sollte sich hier keinen Illusionen hingeben. Das ist kein Problem der Grünen. Die spiegeln lediglich die Stimmung in der Gesellschaft wider. Fragt mal Lehrer in eurem Bekanntenkreis, was die von Waffen (egal ob legal oder illegal) halten. Die div. Geschehnisse der Vergangenheit mit häufig legalen Sportschützenwaffen führen zu diesen Einschätzungen. Wenn wir unseren Sport darüber hinwegretten wollen, wird das nur durch Änderungen im Waffengesetz gehen, die wir kooperativ unterstützen. Das ewige Gejammer unserer Verbände bei Gesetzesänderungen, dass hier lediglich rechtschaffende Bürger drangsaliert werden sollen ist so falsch wie nicht zielführend. Bei uns kann sich noch so ziemlich jeder Irre relativ einfach legal bewaffnen - Verein beitreten, Sachkunde machen und nach einem Jahr kann er sich bis zur nachgemachten und leicht eingeschränkten Kriegswaffe alles kaufen. Ich befürchte, dass wird auf Dauer nicht gutgehen können. und da werden dann wir tatsächlich "rechtschaffende" Waffenbesitzbürger die Zeche zahlen dürfen.
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