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Knieper

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http://www.focus.de/panorama/welt/ansbach-...aid_438983.html

Amokläufer träumte von Massenmord

Neue, schockierende Details aus dem Tagebuch des Amokläufers von Ansbach: FOCUS-Informationen zufolge träumte er „vom Töten im dreistelligen Bereich“. Für seine Opfer fand er drastische Worte.

Der Amokläufer von Ansbach wollte offenbar als „Massenmörder“ berühmt werden. Dies vertraute er nach FOCUS-Informationen seinem Tagebuch an. In den Einträgen an seine offenbar fiktive Brieffreundin „Summer“ träumte der Gymnasiast Georg R. von „einem Sturm auf die Schule“ und „vom Töten im dreistelligen Bereich“. Das Tagebuch, in dem der Abiturient seine Pläne zur Amoktat minutiös festgehalten hatte, beginnt am 26. April 2009, dem siebten Jahrestag des Blutbads am Erfurter Gutenberg-Gymnasium.

Die Welt von „Unwürdigen säubern“

Über Monate hinweg schilderte Georg R. detailliert seine Vorbereitungen und Motive, zu sterben und andere in den Tod mitzunehmen. Die Variante, nur sich selbst das Leben zu nehmen, lehnte der Schüler als eine Art „Kapitulation“ für sich ab. Zudem wolle er die Welt von „Unwürdigen säubern“. Als solche sah er „Mitschüler“, „Lehrer“, „sozial Schwache“ und „letztlich die gesamte Menschheit“ an. Ein Vorbild war für den 18-Jährigen offenbar eine Schülerin, die am 11. Mai mit Molotowcocktails und einem Samuraischwert ihre Schule in Sankt Augustin überfallen wollte. An diesem Tag notierte der Ansbacher zum ersten Mal seine geplante Tatausführung mit Molotowcocktails und einer Axt.

Die fiktiven Briefe geben so viel Innenleben des Täters preis, dass die ermittelnde Staatsanwaltschaft es nach FOCUS-Informationen derzeit für unwichtig hält, seinen Therapeuten zu einer Stellungnahme zu bewegen. Der Psychologe vom Landratsamt Ansbach hatte R. mehrere Monte lang behandelt und verweigerte den Ermittlern detaillierte Auskünfte über seine Arbeit.

„Eine überlegene Persönlichkeit, ein Gott“

Georg R. schrieb, er habe den Therapeuten ohnehin immer belogen. Seiner Ansicht nach war er „depressiv“ und „psychisch krank“, ein Außenseiter. Er werde in der Schule ausgegrenzt, bei den „hübschen Mädchen“ könne er nicht landen. Dann wieder sah er sich als „klar denkenden Menschen“, der jederzeit zu seinen Plänen stehe. Er sei eine „überlegene Persönlichkeit, ein Gott“. Seine Mitschüler dagegen seien „Maden, die jetzt noch durch seine Tat berühmt“ würden.

Das ist doch genau das, was wir brauchen. Der Typ hatte nie die Absicht, mit einer Pistole loszuspazieren. Vielleicht nur, weil er keine zur Verfügung hatte. Aber warum soll er sich die Mühe machen, sich irgendwo eine Waffe zu beschaffen, wenn alles andere, Axt, Messer und Benzin, so einfach zu beschaffen ist?

Und nun haben aber die Medien den schwarzen Peter. Aber sie lernen einfach nichts daraus und es werden weiterhin fröhlich die Details veröffentlicht.

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