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Enfield Naval Cutlass Sword M1858


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Hallo Leute

bekam von einem sehr guten älteren Freund und Schützenkollegen diesen Naval Cutlass zum Kauf angeboten. Da ich ihm einen fairen Preis dafür bezahlen möchte hätte ich gerne gewusst was diese gute Stück überhaupt wert ist. Vieleicht hat auch jemand Infos zu den Stempeln. Im Internet bin ich bisher leider nicht fündig geworden da diese Cutlass Säbel sehr selten sind.

Ich bin mir fast 100% sicher das es sich hier um ein Original handelt. Die Material- und Verarbeitungsqualität ist viel zu gut für eine Replika, absolut kein Vergleich zu meiner Replik des Jatagan Bayonetts. Der Allgemeinzustand ist sehr gut, die Klinge hat ein paar ganz leichte, etwa Daumengroße, Narben auf beiden Seiten im Bereich der Spitze. Auf der Schneide sind 5 winzig kleine Schlagmarken. Die Griffschalen sind fest und stehen nirgends ab die Bayonettverriegelung ist natürlich gängig usw. Falls gewünscht kann ich natürlich gerne weitere Fotos einstellen.

Wäre für eure Hilfe wirklich sehr dankbar.

Vielen Dank im Vorraus,

Uwe Gaukel

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Ein schönes Stück hast du da!!!

Dürfte mit ziemlicher Sicherheit ein originales Stück sein.

Jup zu den Stempeln. Das bekrönte S deutet auf den Abnahmeort hin. S steht in dem Fall für Solingen. Heißt die Klinge ist ebend aus Solingen. Der Hersteller ist mir im Moment nicht bekannt, muss ich nachschauen. Kann nämlich auch ein Händlerstempel sein.

Ansonsten haben wir ja keine weiteren Stempel. Außer vl auf der anderen Seite der Klingenwurzel....?

Wertmäßig kannst du gut 650,- zahlen.

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Ein schönes Stück hast du da!!!

Dürfte mit ziemlicher Sicherheit ein originales Stück sein.

Jup zu den Stempeln. Das bekrönte S deutet auf den Abnahmeort hin. S steht in dem Fall für Solingen. Heißt die Klinge ist ebend aus Solingen. Der Hersteller ist mir im Moment nicht bekannt, muss ich nachschauen. Kann nämlich auch ein Händlerstempel sein.

Ansonsten haben wir ja keine weiteren Stempel. Außer vl auf der anderen Seite der Klingenwurzel....?

Wertmäßig kannst du gut 650,- zahlen.

Hallo Bayo,

vielen Dank für die schnellen Infos, Sorry aber weder auf der Klinge noch sonst wo sind weitere Stempel vorhanden hätte sie sonst natürlich ebenfalls fotografiert.

Das Sword sieht in Natura viel besser aus als auf den Fotos ersichtlich. Einige Stellen sind zwar etwas dunkler angelaufen aber es ist nirgends Rost dran. Außer an den bereits erwähnten matten Stellen an der Spitze und den winzigen kaum sichtbaren Schagmarken ist die Klinge in einem sehr gutem Zustand. Sie wurde noch nicht mal angeschliffen. Direkt vor dem Gefäß ist die Schlagkante etwa 1,5 mm breit und verjüngt sich bis zur Klingenmitte auf einen halben Milimeter. Erst im vorderen Drittel wird die Schneide annähernd scharf. Der Klingenrücken ist 5mm stark und ist erst im vorderen Drittel zu einer Schneide ausgeschliffen. Lediglich die Gummigriffschalen sind etwas abgegriffen, sitzen aber fest und stehen nirgend ab.

Die Lederscheide ist absolut makellos, keine Stauchungen, Druckstellen oder Kratzer, auch die Rückennaht ist in Ordnung. Gerade weil das Leder, bei mangelhafter Pflege, über die langen Jahre sehr leidet war ich mir da nicht Sicher ob es sich wirklich um ein Original handelt. Beim Sword selbst, war ich mir bereits ziemlich sicher da ich schon 2 Originalstücke in der Hand hatte und damit einen Vergleich habe. Mund und Ortblech sind natürlich auch ok.

:traurig_16: Nun, 650,- Euro werden mir ganz schön weh tun, hab ich mir aber fast schon gedacht. Werd mal mit ihm verhandeln, vielleich ist er gnädig.

Gruß,

Uwe

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Hi Uwe,

jup englischen Waffen dieser Epoche kann man glück haben mit den Zuständen aber viele sind halt leider schlecht. Hauptproblem ist eben das Leder das mit der Zeit bei schlechter - mangelhafter Lagerung, schrumpft. Dann hat man Griffschalen die nur noch 2/3 ihrer originalen Größe haben.

Wenns dich interessiert.. hab ein britisches P1860 in der Sammlung.... gleicher fast neuwertiger nummerngleicher originaler Zustand..., bei Interesse stell ich mal Bilder rein.

Zum Hersteller, das ist der J. Beckmann in Solingen. Damals wurde ja bekanntlich in Solingen viel und für die ganze Welt gemacht.

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Hi Uwe,

jup englischen Waffen dieser Epoche kann man glück haben mit den Zuständen aber viele sind halt leider schlecht. Hauptproblem ist eben das Leder das mit der Zeit bei schlechter - mangelhafter Lagerung, schrumpft. Dann hat man Griffschalen die nur noch 2/3 ihrer originalen Größe haben.

Wenns dich interessiert.. hab ein britisches P1860 in der Sammlung.... gleicher fast neuwertiger nummerngleicher originaler Zustand..., bei Interesse stell ich mal Bilder rein.

Zum Hersteller, das ist der J. Beckmann in Solingen. Damals wurde ja bekanntlich in Solingen viel und für die ganze Welt gemacht.

Klar doch, immer her mit den Fotos, würde mich sehr interessieren.

Gruß,

Uwe

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hier die Bilder des 1860gers. Nicht zu verwechseln mit den Säbelbajonetten P1856 oder ´58

Du siehst auch hier ein makelloser Zustand. Solche Zustände sind bei den englischen Waffen dieser Zeit recht selten anzutreffen. Liegt einfach daran, das diese Waffen so zu sagen weltweit eingesetzt wurden. Und deshalb hat sich meist Lederschrumpfung und Rost breit gemacht.

Waren die Waffen tech. überholt, wurden sie ausgemustert und an Commonwelth Staaten wie Indien oder Ägypten die technisch weit hintendran waren und die abgelege B Garnitur dankbar annahmen, verkauft.

Da wurden die Waffen dann meist entgültig aufgetragen, umgebaut, unfachmännisch repariert usw....

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