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Pressemitteilung der GdP zu Schießständen in Schulen


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Sehr geehrter Herr Richter,

sehr geehrte Damen und Herren,

Mir ist jetzt wirklich der Kragen geplatzt.

http://www.gdp.de/gdp/gdpnrw.nsf/id/DE_Schieszstaende

Deshalb hab ich geschrieben:

Pressemitteilung zu Schießständen in Schulen

Sehr geehrter Herr Richter,

sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Pressemitteilung vom heutigen Tag ist Anlass für diese email.

Ihre Erklärung hat für mich sehr viele Fragen aufgeworfen. In der Vergangenheit haben sich schießsportlich orientierte Vereine, die vielfach auch Jugendarbeit betreiben, in kommunalen Gebäuden eingemietet, vielfach mit Unterstützung und Förderung durch ihre jeweilige Kommune.

Diese Unterstützung kam nicht von ungefähr, sondern war und ist Ausdruck einer Förderung von Vereins- und Jugendarbeit.

Ihrer Presseerklärung kann ich nun nicht wirklich entnehmen, was sich daran geändert haben soll. Ist sinnvoll betriebener Schießsport auf einmal zur Erziehung der Kinder und Jugendlichen an Waffen mutiert ?

Wird den Kindern der jeweiligen Schule durch das Vorhandensein von Vereinsräumen, die sie in der Regel eher kaum betreten werden, etwas nahegebracht, was sie nicht wissen sollen oder dürfen ?

Gehen die Vereine nunmehr einer gesellschaftsschädigenden Tätigkeit nach ?

Worin besteht die wirkliche Gefahr, dass durch Vereinsräume das "friedliche Zusammenleben und Lernen" in Frage gestellt wird ? Mir war bisher nicht bewusst, das in den Vereinen dafür geworben oder irgendwie suggeriert wird, das Konflikte gewalttätig oder mit Waffen ausgetragen werden sollen ?

Vergeben Sie mir, ich verstehe Ihren Ansatz nicht und auch nicht den von Frau Sommer, unserer Kultusministerin.

Von einer Politikerin im Wahlkampf hätte ich diese Anwürfe noch erwartet, aber von einem Verband, der sich schon von Berufs wegen objektiv mit dem Thema Waffen auseinandersetzt, sicherlich nicht. Im Übrigen frage ich mich, inwiefern die Unterbringung von Schützenvereinen überhaupt ein pädagogisches oder gar gewerkschaftliches Thema ist.

Ich wäre erfreut, von Ihnen zu hören, inwieweit sich diese geänderte Sicht auf die Vereine begründet, und warum der Schießsportverein seit dem Vorfall in Winnenden offenbar den Charakter und die gesellschaftliche Wertstufe einer Wehrsportgruppe angenommen haben soll.

Hochachtungsvoll,

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Wahnsinn. Da gibt es doch tatsächlich "Schießanlagen". Hat ja hoffentlich nichts mit den "Richtungsgebundenen Sprengfallen" der innerdeutschen Grenze zu tun, die ja auch als Selbstschussanlagen bekannt sind :peinlich: :peinlich: :peinlich: :peinlich:

Hat man den "unhaltbaren Zustand" nach den letzten Amokläufen übersehen oder ist das zeitgebunden, vielleicht nur 3 Amokläufe hinnehmbar?

Manche Menschen geben schon einen Stuss von sich!

papermaker, der ein Schleudertrauma in den letzten Tagen vor lauter Kopfschütteln bekommt.

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