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IGNORED

Alkohol und Waffen


frosch

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Moin,

da der Ursprungsthread gesperrt wurde hier noch ein kurzer Schwank aus meinem Schießclub.

Einen unserer Schützen hat das Leben hart gezeichnet.

Scheidung

Viel Alkohol

Zum Glück arbeitet er beim Bund

Im Rahmen der Gefahrenabwehr wurden von der Polizei alle genehmigungspflichtigen Schußwaffen von der Polizei sichergestellt. Die Umstände die zur Sicherstellung führten hören sich laut Betroffenen banal an, jedoch mußte ich bei unseren Gesprächen feststellen, daß der Betreffende ständig "unter Strom" steht.

Der Schütze wollte seine Waffe wiederhaben, die Genehmigungsbehörde meinte, daß dies nach Beibringung einer für den Betroffenen positiven MPU kein Problem sei.

Nach objektiver Beurteilung der Sachlage habe ich dem Betroffenen empfohlen, die Waffen einer Verwertung zuzuführen und es nicht zu einem gebührenbehafteten Widerruf der Erlaubnisse kommen zu lassen. Die Aussicht eine MPU mit Leberwerttest zu bestehen stufte ich als eher gering ein. Die Behörde zeigt sich hinsichtlich der nichtgewerblichen Verwertung der Waffen sehr kooperativ und die Waffen werden jetzt wohl bei irgendeinem Jungschützen eine neue Heimat finden. Nach Verwertung erhält die Behörde die Genehmigungsurkunde des Betreffenden zurück.

Folgen:

Ein unglücklich seiner Waffen benommener Schütze

Glückliche Jungschützen, die gute Waffen zu einem guten Preis erwerben konnten.

Eine glückliche Genehmigungsbehörde, die sich den Aufwand für den Widerruf der Waffen sparen konnte

Und nicht zuletzt konnte der Betroffene die Gebühren für den Widerruf dank des Einsatzes seines Kameraden sparen. Selbst die Verwahrung blieb kostenfrei. Und er bekommt ein wenig Geld für seine Lieblinge.

Das Beste zum Schluß:

Sollte sich seine Lebenssituation wieder bessern, kann er problemlos neue Waffen beantragen, weil an keiner Stelle seine persönliche Unzuverlässigkeit festgestellt wurde...

(Nach Beibringung einer MPU müßte das dann alles kein Problem sein)

Gruß,

frogger

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Glücklich der, bei dem die Behörde so reagiert. Ansonsten wird doch jede Gelegenheit genutzt, Gründe für die Entwaffnung an den Haaren herbeizuziehen.

Für soviel couragiertes wie bürgerfreundliches Handeln hat sich diese Behörde glatt :icon14::icon14::icon14: verdient.

Gruß ein gebranntes Kind :crying:

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