Jump to content
Strawberry Orange Banana Lime Leaf Slate Sky Blueberry Grape Watermelon Chocolate Marble
Strawberry Orange Banana Lime Leaf Slate Sky Blueberry Grape Watermelon Chocolate Marble

RüdigerB

Mitglieder
  • Content Count

    93
  • Joined

  • Last visited

Everything posted by RüdigerB

  1. Kein Widerspruch meinerseits, aber ein Gesetz, das (vermeintlich / fälschlicherweise) keinen beeinträchtigt, mag aus Sicht der Politik erträglich sein, um einen Kompromiss an anderer Stelle aushandeln zu können. Ist der Grundsatz jeder Verhandlung: Gib' bei den Themen nach, die dir (eigentlich) egal sind, aber erzeuge bei der Gegenseite den Eindruck, dass diese einen Verhandlungserfolg erzielt hat - Montesquieu hin oder her. Ist ungefähr so, als ob die EU Geschwindigkeitsbegrenzungen auf allen europäischen Autobahnen fordert und dann in die StVO aufgenommen wird, dass man auf deutschen Autobahnen nicht schneller als 350(sic!) km/h fahren darf. Der Unterschied in den beiden Fällen ist allerdings, dass 10-Schuss-Magazine nun einmal doch (sportlich) eine Einschränkung darstellen, während es wohl 99,999% der Autofahrer egal wäre, wenn man nur noch 349 km/h auf BABen fahren dürfte. Das mit den Magazinen hat allerdings den Politikern bisher keiner gesagt... Gruß, Rüdiger
  2. Doch Fritz, hat es! Versetz dich doch einmal in die Rolle des deutschen Politikers, der in Brüssel verhandelt - sinngemäß: "Unser Jagdgesetz erlaubt den Jäger bei der Jagd zwei Schuss im Magazin, unsere Sportordnungen kennen keine Langwaffendisziplinen, die mehr als zehn Schuss im Magazin erfordern würden. Ergo: KEIN privater Schütze in Deutschland braucht Langwaffenmagazine, die mehr als 10 Schuss aufnehmen können." Damit war es ein probates Mittel der Verhandlungsführung, der Magazinbeschränkung zuzustimmen und damit eine Gegenposition beim geforderten AK47-/AR15-Verbot einnehmen zu können - letztlich verprellt man damit ja niemanden - vermeintlich zumindest. Aus sportlicher Sicht (also aus Sicht der Verbände, und m.E. insbesondere des BDS, des BDMP und des VdRBw) war dagegen die Magazinbegrenzung auf 10 Schuss mehr als hinderlich. Die deutschen IPSC-Büchsenmatches sind Magazinwechselübungen, bei denen es i.d.R für den Schützen deutlich unvorteilhafter als bei den Kurzwaffenmatches ist, auch mal drei Schuss auf eine Scheibe zu machen. Die Antwort auf die Frage von IPSC-Anfängern, wieviele Magazine man denn mindestens braucht, wenn man IPSC Langwaffe schießen möchte, sorgt regelmäßig für überraschtes Stirnrunzeln. Sieben Magazine für einen Long Course sind einfach nur albern. Die deutschen Sportschützenverbände hatten über zehn Jahre Zeit, den sportlichen Mehrwert (und sei es nur durch Vergleich mit den Sportordnungen der anderen EU-Staaten) von 30 Schuss-Magazinen ggü. der Politik darzustellen und zu begründen. Passiert ist aber das genaue Gegenteil - die 10 Schuss-Begrenzungen wurden in die Sportordnungen zementiert, was sogar dazu geführt hat, dass einzelne Waffenbehörden in den Sportschützen-WBKen für die SL-Büchsen den Zusatz "Magazin mit nicht mehr als zehn Schuss" eingetragen haben. Und warum sollte man etwas in Deutschland kaufen und besitzen können, was nicht notwendig und dessen Verwendung für die Masse der LWB sowieso verboten ist? Aus innenpolitischer Sicht (und unter dem Druck der EU-Kommission nach "VERSCHÄRFUNG") ist die Entscheidung nachvollziehbar. Als Individuen können wir alle jammern, aber den Verbänden bleibt m.E. nur das Mea Culpa. Ich schließe mich meinen Vorrednern an - solange privater Waffenbesitz ein Privileg von Hobbyisten (Sportschützen, Jäger, Sammler) ist, Selbstverteidigung keinen Bedürfnisgrund darstellt und die Sache mit der wehrhaften Demokratie nach §20, Abs. 4 GG nicht wirklich ernst gemeint ist, wird dieser Spießrutenlauf auf ewig weitergehen. Gruß, Rüdiger
  3. RüdigerB

    Bleibelastung

    Sieben Monate nach der ersten Messung habe ich am Donnerstag die aktuellen Werte erhalten. Ich habe durchschnittlich drei Mal im Monat trainiert mit 150 bis 250 Schuss je Training (davon zwei Mal Outdoor mit Standsohle und Kugelfang aus Sand und einmal Indoor mit recht guter Abluftanlage). Am Mittwoch war die Blutentnahme, am Samstag (Outdoor) und am Montag (Indoor) davor habe ich Flinte trainiert, da dürfte die Bleibelastung mit am höchsten sein. Der Peakwert im Blut wird typischerweise zwei Tage nach der Exposition erreicht - damit sollte der Blutwert ein "worst case"-Wert sein. Bei jedem Training habe ich nahezu ununterbrochen eine 3M-FFP3-Maske getragen. Nach dem Training am Montag war die Maske anthrazitfarben... Und nun die frohe Kunde (passend zum bevorstehenden Weihnachtsfest): Mein Wert ist runter auf 170 ug/l, obwohl meine Trainingsintensität im Vergleich zum ersten Halbjahr wesentlich höher war! Ich werde künftig nur noch mit Maske trainieren und alle sechs bis zwölf Monate die Werte überprüfen lassen. Halte euch auf dem Laufenden... :-) Gruß, Rüdiger
  4. RüdigerB

    Optik für IPSC

    Hallo, ich habe es nach vier Jahren aufgegeben, einen Kompromiss zu finden, mit dem ich mich wirklich wohl fühle. Ich habe auf einem MR223 mit einem Eotech XPS2-1 angefangen, dann zum Meopta 1-4 mit Tactical Absehen gewechselt, dieses mit einem Aimpoint Micro ergänzt, das Meopta dann verkauft und habe nun das Aimpoint Micro schräg montiert zu einem Nightforce 2,5x-10x... Wirklich schnelle Zielaufnahmen (so dass es sich "gut" anfühlt) gelingen mir persönlich nur mit einem Rotpunktvisier. Die Linsen eines ZF (auch in 1x) erzeugen immer eine wahrnehmbare Parallaxe und ich benötige bei jeder Zielaufnahme ca 0,5s, bis ich mich daran gewöhnt habe - das empfinde ich als sehr irritierend und es macht micht messbar langsamer. Ein Magnifier hinter dem Leuchtpunkt erzeugt ein ganz gruseliges Absehen, da er das Absehen mitvergrößert. Ich habe mal probehalber durch ein Eotech mit dem Magnifier durchgesehen - als ob man durch eine rosafarbene Hubba-Bubba-Blase durchguckt. Die Eotech-Absehen mit dem Kreis und dem Punkt halte ich für zu komplex. Wenn es schnell gehen muss, ist ein einfacher Punkt das Maß der Dinge. Als ich das Aimpoint Micro zusätzlich zum Meopta 1-4 montiert hatte, ist mir nach einer Weile aufgefallen, dass ich das Meopta grundsätzlich in der 4fach-Vergößerung benutzt habe. Gleichzeitig ist aber 4fach nicht wirklich berauschend, wenn du auf 300m ein Universal Target treffen sollst, weshalb ich mich dann dazu entschieden habe, ein kompaktes Nightforce mit "ordentlicher Vergrößerung" für Ziele zwischen 25m und 400m und für alles andere das Aimpoint Micro zu verwenden. Zusammen mit einer ERA-TAC-Schnellspannmontage ist das allerdings bzgl. des resultierenden Gewichtes schon anstrengend, um mal eben lässig durch einen Parcours zu sprinten. Im Training habe ich derzeit (weil es einfach einen Riesenspaß macht) ein schlichtes Aimpoint Comp M4s drauf und ich komme damit super zurecht. 300m und Universal Targets sind damit allerdings nicht wirklich kompatibel... Mein Fazit: In der nicht-IPSC-Welt gehört auf ein AR-15 ein Rotpunkt-Visier. Im Rucksack (oder an der Weste) hat man ggf. zusätzlich noch ein ZF mit Schnellspannmontage dabei, wenn es auf >200m doch mal präziser sein muss. In der IPSC-Welt bleiben dir wohl nur Kompromisse, wobei du den besten für dich herausfinden musst. Ein Tipp wäre vielleicht noch das Schmidt & Bender 1-8x24 PM Short Dot, ggf. ist das so gut, dass man ohne zusätzlichen Punkt auskommt. Gruß, Rüdger
  5. Ich habe dazu mal eine Excel-Tabelle gebastelt (läuft damit unter MS Excel, kann man natürlich auch portieren). Ist derzeit auf 10 Stages ausgelegt und fast selbsterklärend: - 1. Im Register Summe trägt man die Schützen und die Stagenamen ein. - 2. Anschließend trägt man in jedem Stageregister links unten die Maximum Points und Minimum Shots ein. - 3. Danach scort man in den Stage Registern und erhält die Stagewertungen. - 4. Hat man alles eingegeben, wirft das Register Summe die Platzierung einschließlich Matchpunkte und Matchprozente aus. Vielleicht hilft sie ja jemandem, der kein WinMSS benutzen möchte. Leider kann ich die Datei hier nicht hochladen (oder doch?). Wer also Interesse hat -> PM. Gruß, Rüdiger
  6. RüdigerB

    Bleibelastung

    Schön, dass es auch in diesem Thread (wie auch auf dem Schießstand) Leute gibt, die die Diskussion über nennenswerte Bleibelastung als weiteren Auswuchs deutscher Regulierungswut deuten. Schade nur, wenn nach zwanzig Jahren mit Bleiwerten dauerhaft jenseits von 500µg/l der Hirnkeks weich ist und das Diskutieren zunehmend schwerer fällt. Nach einem gedrosselten ersten Trainingshalbjahr 2014 mit ein bis zwei Terminen pro Monat (Outdoorstand, S&B 9 Para und Topshot .223) waren mein Arzt und ich im Mai von 384 µg/l ziemlich überrascht (ab 150 µg/l kann eine gesundheitliche Gefährdung nicht ausgeschlossen werden). Seitdem pfeife und trainiere ich nur noch mit FFP3-Maske, die Kontrolluntersuchung steht demnächst an. Am Anfang ist das unangenehm, aber man gewöhnt sich dran. Und auf einem Match beim eigenen Durchgang ohne Maske ist es dann so, als ob man gerade aus dem Höhenlager kommt :-) Kann ja jeder machen wie er möchte, aber von Regulierungswut getrieben ist die Diskussion sicher nicht. Gruß, Rüdiger
  7. Meine Konsequenz wird wohl auch sein, dass ich aus der Kirche austrete und dann meine Gemeinde (und unseren Pastor, der einen guten Job macht) direkt finanziell unterstütze. Mir kommt nur der Würgereiz, wenn ich mir vorstelle, dass ich das Gehalt von den beiden in meinem Brief genannten Personen mitfinanziere... Gruß, Rüdiger
  8. Hallo zusammen, nachdem mir am Wochenende klar geworden ist, welche Initiativen ich durch das Zahlen von Kirchensteuer so unterstütze, habe ich heute einen Brief an die Evangelische Kirche in Deutschland verfasst. Frau Käßmann und Hr. Störmer treiben eine Petition voran, die eine Grundgesetzänderung dahingehend erreichen will, dass Rüstungsexporte komplett verboten werden. http://www.ndr.de/kultur/kirche_im_ndr/waffenexporte101.html Besonders prekär daran ist, dass ich Angehöriger der Rüstungsindustrie bin und sich die letzten fünf Jahre Kirchensteuer direkt aus dem Verkauf von Rüstungsgütern ergeben haben... Nicht, dass ich ernsthaft glaube, dass mein Brief etwas bewirken wird, aber ich halte das in einer Demokratie immer für ein gutes Mittel, um seine Meinung zu äußern. Wer Formulierungshilfen oder Musterbriefe gebrauchen kann, bitteschön: - - - - - - - - - - - - - <eigene Anschrift> Evangelische Kirche in Deutschland Herrenhäuser Str. 12 30419 Hannover Position der Evangelischen Kirche in Deutschland zu der Initiative "Aufschrei Waffenhandel" Aktivitäten von Margot Käßmann und Christoph Störmer Sehr geehrte Damen und Herren, wie aktuell der Presse zu entnehmen ist, "engagieren" sich Frau Käßmann und Herr Störmer mit Ihrer Initiative "Aufschrei Waffenhandel" in einer bundesweiten Kampagne gegen Rüstungsexporte dahingehend, dass gefordert wird, im Grundgesetz ein Verbot von Rüstungsexporten festzuschreiben. Ich bin Angestellter des Rüstungskonzerns <>. Wir entwickeln, produzieren und verkaufen Waffensysteme. Es ist erklärte Absicht aller aktuell im Bundestag vertretenen Parteien, die wehrtechnische Industrie in Deutschland zu erhalten. Wenn Deutschland eine wehrtechnische Industrie möchte, die in der Lage ist, den eigenen Streitkräften technologisch so hochwertige Ausrüstung zu liefern, dass diese Streitkräfte im Gefecht einen Vorteil haben, dann muss diese Industrie ausgelastet werden. Entweder erfolgt das dadurch, dass die Bundesrepublik Deutschland im ausreichenden Umfang Entwicklungs- und Produktionsaufträge vergibt oder indem zugelassen wird, dass die Rüstungsindustrie Güter an befreundete Länder zu verkauft. Ist beides nicht möglich oder unerwünscht, muss man für seine Streitkräfte das kaufen, was auf dem Weltmarkt eben verfügbar ist, weil eine eigene Industrie dann nicht überleben wird. Es geht dabei erst in zweiter Priorität um inländische Arbeitsplätze. Primär geht es um die besten „customized“ Produkte für unsere Soldaten. Ich arbeite in meinem Beruf aus Überzeugung, weil ich in dieser anti-friedlichen Welt dazu beitragen kann, dass deutsche Soldaten und Soldaten befreundeter Nationen auf dem Gefechtsfeld eine höhere Chance haben zu überleben. Kein Export erfolgt darüber hinaus ohne Zustimmung des Bundessicherheitsrates, welcher ein demokratisch legitimiertes Gremium der Exekutiven darstellt. Seit meinem 19. Lebensjahr zahle ich Kirchensteuer. In den Jahren 2009 bis 2013 habe ich in Summe EUR <ganz ordentlich> an Kirchensteuer bezahlt - Geld, das direkt aus dem Verkauf von Rüstungsgütern resultiert! Um es deutlich zu machen, wenn die Initiative von Frau Käßmann und Herrn Störmer Erfolg hat, werde ich mir aller Voraussicht nach einen neuen Beruf suchen müssen. Sicher haben Sie Verständnis dafür, dass ich keine Initiative direkt (mit meiner Unterschrift) oder indirekt (in dem ich die Institution, die wahrscheinlich die Gehälter von Frau Käßmann und Herrn Störmer bezahlt, mitfinanziere) aktiv unterstützen werde, die die Existenz der Firma, für die ich arbeite, gefährdet. Ich fordere Sie daher auf, sich bis zum 01. März 2014 als Evangelische Kirche in Deutschland öffentlich und mit Nachdruck von Frau Käßmann und Herrn Störmer und deren Initiative "Aufschrei Waffenhandel" zu distanzieren! Sollten Sie dies nicht tun, sehe ich mich leider gezwungen, aus o.g. Gründen aus Ihrer Kirche auszutreten. Ich behalte mir vor, diesen Brief oder Teile davon zu veröffentlichen. Mit freundlichen Grüßen, Rüdiger B. - - - - - - - - - - - - -
  9. Super Arbeit, besten Dank an die Vertreter von prolegal! Gruß, Rüdiger
  10. N'Abend, interessant, welches Feedback mein Posting erzeugt. Manchmal frage ich mich schon, warum in diesem (und anderen) Foren viel Mühe für interne Diskussionen (mit welchem Ziel eigentlich?) geführt werden, statt diese Energie in externe Aktionen zu stecken. Unabhängig davon, was Foren, "Lobbyverbände", Schießsportverbände, usw. machen, werde ich weiterhin das tun, was mir glücklicherweise relativ leicht fällt - anlassbezogene Anfragen und Leserbriefe verfassen und diese natürlich zur weiteren Verwendung allen überlassen, die im Sinne unserer Sache tätig werden wollen. Ich hatte beispielsweise letztes Jahr Besuch von dem für meinen Wahlkreis zuständigen MdB der SPD und habe meine Position zum privaten Waffenbesitz in fast zwei Stunden Gespräch erötern können. Und ich führe (wenn es sich ergibt) bevorzugt Diskussionen mit Nichtwaffenbesitzern, um für unseren Standpunkt zu werben. Und ja, ich glaube tatsächlich, dass viele solcher Aktionen am Ende zum Erfolg führen werden. Letztlich ist egal, WAS ihr macht - Hauptsache ihr macht überhaupt irgendetwas, dass extern zumindest Wirkpotential hat. Gruß, Rüdiger
  11. Hallo zusammen, aus aktuellem Anlass (Antrag für Parteiprogramm der Grünen für die Bundestagswahl 2013) habe ich an "meinen" MdB einen Brief verfasst. Wer das gleiche tun möchte, kann meinen Brief gerne recyclen (oder 1:1 übernehmen). Nervt die Basis, wir müssen an allen Strängen ziehen, die wir zu fassen bekommen! Gruß, Rüdiger - - - - - - - - Sehr geehrter Herr XYZ, da Sie für meinen Wahlkreis als Angehöriger von Bündnis 90 / Die Grünen Mitglied des Deutschen Bundestages sind, wende ich mich mit nachfolgendem Anliegen vertrauensvoll an Sie. Im angehängten Antrag für das Bundestagswahlprogramm 2013 findet sich zum Thema privater LEGAL-Waffenbesitz nachfolgender Passus: "Tatsächliche Sicherheitslücken wollen wir konsequent schließen, zum Beispiel durch ein schärferes Waffenrecht. Einsatzbereite, funktionsfähige scharfe Schusswaffen wollen wir nur noch in zwingenden Ausnahmefällen in privaten Haushalten zulassen." Niedersachsen ist Sportschützenland und auch ich besitze als IPSC-Sportschütze Waffen im Wert von ca. 5.000,- Euro. Rechnet man Munition und Zubehör hinzu, komme ich auf einen Gesamtwert von ca. 10.000 Euro. Obwohl die Deliktrelevanz von privaten legalen Schusswaffen nachweislich (vgl. BKA-Statistiken) vernachlässigbar ist und im Jahresmittel seit Jahrzehnten in dieser 82.000.000-Einwohner-Republik pro Jahr ein(!) Mord mit einer privaten legalen Schusswaffe verübt wird, erzeugen Sie mit Ihrer fortlaufenden Willensbekundung, Schusswaffen in privater Hand am besten komplett zu verbieten, Rechtsunsicherheit bei 1.600.000 rechtschaffender Legalwaffenbesitzer! Die Kausalität "weniger private Schusswaffe = mehr Sicherheit" ist bewiesenermaßen falsch und damit ist ein Verbot des privaten Schusswaffenbesitzes weder verhältnismäßig, noch geeignet, um vermeintliche "Sicherheitslücken" zu schließen. Stattdessen findet sich in Ihrem Entwurf des Parteiprogramms keine Positionierung zum realen Problems der 20.000.000 illegalen Waffen, die nach Schätzungen in Deutschland im Umlauf sind und deren Besitzer sich definitionsgemäß nicht an ein wie auch immer geartetes strenges Waffengesetz halten. Werfen Sie im Zweifelsfall einen Blick auf die 600(!) Kommentare, die mittlerweile auf Ihrer Homepage zu Ihrer jüngsten Positionierung zum Thema "privater Waffenbesitz" verfasst worden sind. Unter diese Kommentaren finden sich genügend Autoren, die grüne Stammwähler sind (oder waren) und versuchen, Ihrer Partei den Aberwitz Ihrer Position zu verdeutlichen: http://www.gruene-bu...tx_comments_pi1 =55&cHash=613be781019e0795663a627afdce29a7 Bitte kommen Sie Ihrer Pflicht als Abgeordneter meines Wahlkreises nach und beantworten Sie folgende Fragen: 1. Was habe ich als IPSC-Sportschütze zu erwarten, wenn Ihre Partei im September 2013 eine Regierungsbeteiligung erlangt? Für Ihre Antwort beachten Sie bitte, dass ich eine Großkaliberpistole, ein Selbstladegewehr (Sie nennen das auch "Sturmgewehr") und eine Vorderschaftrepetierflinte (Sie nennen das auch "Pump Gun") besitze und IPSC schieße. 2. Sollten Sie das Verbot der o.g. Waffen in privater Hand anstreben, mit welchen stichhaltigen und noch nicht widerlegten ARGUMENTEN (nicht Floskeln!) begründen Sie Ihre Position? 3. Sollten Sie das Verbot der o.g. Waffen in privater Hand anstreben, welche Entschädigungsregelung haben Sie für die Besitzer vorgesehen? 4. Sollten Sie das Verbot der o.g. Waffen in privater Hand anstreben und Ihrer Verpflichtung ggü. den Grundrechten entsprechend für 1.600.000 Legalwaffenbesitzer eine Entschädigung vorsehen, zu Lasten welches Titels im Bundeshaushalt werden Sie die dafür erforderlichen Mittel in Höhe von 10 bis 20 Milliarden Euro einplanen? Ich danke Ihnen im Voraus für eine zeitnahe Antwort! Mit freundlichen Grüßen, <Name> <Anschrift> PS: Erst wenn - die letzte private Waffe verboten ist, - der letzte Polizist pensioniert ist, - der letzte Soldat entwaffnet ist, werdet ihr merken, dass die Bösen sich nie an eure Gesetze halten werden.
  12. Ich bin jedoch mittlerweile tatsächlich der Ansicht, dass die Stimmung langsam aber sicher zu unseren Gunsten umschlägt. Jeder Artikel und jede Umfrage, der/die gleichen abgedroschenen Klischees zu bedienen versucht, erntet doch mittlerweile innerhalb von Stunden hunderte Kommentare, die mit überwiegender Mehrheit den Klischees mit sachlichen Argumenten begegnen. Und das beste ist, dass (entgegen der Meinung der Grünen) da keine "Waffenlobby" im Hintergrund die Fäden zieht und Heerscharen von Ghostwritern zum Erstellen von Kommentaren aktiviert, sondern, dass das einfach Kommentare von Einzelpersonen sind, denen die Hexenjagd einfach tierisch gegen den Strich geht. Es sind nur mittlerweile so viele, dass wohl der Eindruck nach außen entstehen muss, dass diese kumulierten Reaktionen Methode hätten und organisiert seien müssten. Was mich wiederum darüber sinnieren lässt, was alles machbar wäre, wenn wir denn endlich mal organisiert wären und mit einer, festen Stimme sprechen würden... Gruß, Rüdiger
  13. Hier nochmal der Text als SCREENSHOT! Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Da fordert der Anhänger einer Partei, die sich gerne als die Bürgerrechtspartei schlechthin ausgibt, ein öffentliches und moderiertes Forum, in dem keine strafrechtlich relevanten Aussagen zu finden sind, zu "verbieten" oder "zumindest besser zu überwachen". Und dann erlauben wir uns uns sogar noch, die grünen "Antiwaffenkampagnen" zu unterlaufen und öffentliche "Abstimmungen" zu verzerren. Da fällt mir doch nur ein: "...noch etwas Herr Kaleun - auf der Fahrt hierher wurde ich von Teilen der Mannschaft belästigt - man hat mich... ein ungeheurer Vorgang... man hat mich..." "nun sagen sie schon - man hat sie angepinkelt..." GENAU!!! [klappt leider nicht mit dem Einfügen des Screenshots?!]
  14. Da geht noch was! Letztes Jahr um die Zeit lief die Diskussion zur Petition 21204, da waren es 1040 Posts, bis die Mods dem ganzen ein Ende gemacht haben: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2011/_11/_19/Petition_21204/forum/Beitrag_184244.$$$.batchsize.10.html [/CODE] Und auch da waren richtig gute Inhalte mit dabei... Gruß, Rüdiger
  15. N'Abend zusammen, da geht noch was: [Link gelöscht] vgl. Posting von mwe Gruß, Rüdiger
  16. Sorry, mein Lacher war nicht böse gemeint, sondern entsprach der realen Erheiterung, als ich den Post verfasst habe. Ich musste einfach über den "Blitzunterdrücker" lachen. Mea culpa, sollte ich jemandem auf den Schlips getreten sein. Gruß, Rüdiger
  17. Flash Suppressor = "Blitzunterdrücker" = Mündungsfeuerdämpfer Gruß, Rüdiger
  18. Sehr schön, weniger Zirkusschießen ist mehr IPSC-Schießen! Gruß, Rüdiger
  19. RüdigerB

    Optik für IPSC Rifle

    Hm, wir trainieren Rifle im DVC Celle e.V. recht häufig und machen sogar 2-Gun-Vereinsmeisterschaften: http://www.dvc-ev.de/index.php/matchberich...2-vm2012-lw-dvc Davon abgesehen kannst du das Finden des Dot-Punktes beim In-Anschlaggehen ja auch "trocken" zuhause üben. Ich bin für meinen Teil jedenfalls weg von den 1-n-fach ZFs. Mein Gehirn braucht immer eine halbe Sekunde (oder länger), um sich auch bei einfacher Vergrößerung an die Parallaxe zu gewöhnen und das dauert mir einfach zu lange. Ich ziehe daher eine Kombination aus einem seitlichen Dot und einem "richtigen" ZF (in meinem Fall ein 2,5x-10x) vor. Gruß, Rüdiger
  20. RüdigerB

    Optik für IPSC Rifle

    Wer noch ein Meopta 1-4 mit dem Tactical Absehen sucht. Meins ist ein knappes Jahr alt, wurde bei dem Würzburger Großhändler erworben und steht zum Verkauf. Bei Bedarf bitte PM an mich. Gruß, Rüdiger
  21. Hallo zusammen, hat schon jemand von euch die Ergebnisse zu o.g. Match irgendwo im Netz entdeckt? Da sich das Match ja doch etwas hingezogen hat, bin ich nicht bis zur Siegerehrung geblieben. Gruß, Rüdiger
  22. Ist zwar off-topic (weil hat nichts mit Optik zu tun), aber wenn du in D auf Matches willst, solltest du über mindestens 6 Magazine und mindestens 4 Magazinhalter verfügen. Ich persönlich kann mich für das Magazinkoppeln nicht begeistern, da ich einen Speed Reload genauso schnell hinbekommen. Achja, und vergiss das Harris nicht, wird sonst bitter in PBurg... :-) Gruß, Rüdiger
  23. Das Meopta 1-4x22 gibt es auch mit einem .223-tactical-Absehen (http://www.meopta.com/en/zd-1-4x22-1404042235.html). Bestellt dir Frankonia auf Wunsch (ggf. 15%-Weihnachtsrabatt-Aktion abwarten). Ich bin von dem ZF sehr angetan, du schießt den Punkt auf 100m ein und hast dann Visiermarken für 300m, 400m und 500m. Widersprechen muss ich dem ein oder anderen, was den Verzicht auf den Rotpunkt angeht. Ich komme mit dem ZF beim schnellen Schießen auf kurze Entfernungen (bzw. wenn ich die Waffe im Anschlag behalte und dabei durch den Parcours gehe) nur schlecht zurecht. Es gibt halt einen Parallaxenfehler und den empfinde ich (wenn du eh schon unter Streß stehst -> Match) als sehr störend. Auch das Absehen ist, wenn es aus mehr als einem Punkt besteht, für schnelles in-Anschlag-gehen und schießen hinderlich. Ich hatte davor ein EOTECH XPS-2-0 und würde das als primäre Optik auf gar keinen Fall empfehlen, da du damit auf >100m dicke Backen machst. Also, Fazit (sonst zahlst du später Lehrgeld): 1. Meopta (oder teurer) 1-4 ZF 2. Leuchtpunkt (Aimpoint Micro 4MOA, ein vergleichbares Docter Sight III ist mit Montage gerade mal 50 Euro teurer) mit 45° Montage 3. ERA-TAC-Montage für's ZF Macht zusammen etwa 1600 Euro. Gruß, Rüdiger
  24. Die Frage ist rhetorisch und ja, es ist besser am politischen Geschehen aktiv teilzunehmen. Dieses "aktive Teilnehmen" hat allerdings weitaus mehr Facetten als eine eigene Partei auf die Beine zus stellen. Beispielsweise könnte man damit anfange, dass man stetig und mit ungebremsten Enthusiasmus das faire Gespräch mit seinen Volksvertretern sucht. Ich habe beispielsweise Anfang September einen persönlichen Gesprächstermin mit dem MdB der SPD unseres Wahlkreises ausschließlich zum Thema Waffenrecht. Wenn jeder nur ein bischen poltiisch aktiv würde, wäre die Summe nicht mrh zu ignorieren. Ich habe mich aber auch schon mit Sportschützen jüngeren Alters unterhalten, die sich über die Dänen-Ampel in SH beschwert haben, aber mich bei dem Hinweis, die Verantwortlichen einmal anzuschreiben, angeschaut haben, als käme ich von der Venus. Gruß, Rüdiger
  25. Hallo zusammen, morgen soll es im öffentlich-rechtlichen SWR BW wieder "zur Sache" gehen: http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttem...zsxu/index.html Ohne den Beitrag zu kennen, lässt der Untertitel "Wieder Tote, nichts gelernt?" nichts Gutes vermutet. er vor oder nach dem Beitrag seinen Unmut kundtun möchte, sollte das m.E.n. nicht nur hier sondern auch (wie immer fachlich fundiert) im zugehörigen SWR-Forum (http://www.swr.de/forum/list.php?12) tun. Gruß, Rüdiger
×
×
  • Create New...

Important Information

Terms of Use
Privacy Policy
Guidelines
We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.