Zum Inhalt springen

010424

Neumitglieder
  • Gesamte Inhalte

    3
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Letzte Besucher des Profils

Der "Letzte Profil-Besucher"-Block ist deaktiviert und wird anderen Benutzern nicht angezeit.

Leistungen von 010424

Mitglied

Mitglied (1/12)

7

Reputation in der Community

  1. Eine paradoxe Aussage, da Kartons ohnehin zumeist aus recycelten Materialien bestehen. Die wichtigere Frage ist aber eher, warum haben wir keinen Awareness-Tag? Warum demonstrieren die Jäger und Sportschützen nicht einfach jedes Jahr an einem Tag um Aufmerksamkeit für die Probleme der Waffenfreunde zu schaffen? Die Ostermärche sind ein tolles Beispiel, wie man es mit Regelmäßigkeit immer wieder in die Medien schafft.
  2. Was ich auch oft vermisse in der Debatte ist eine wissenschaftliche Herangehensweise. Um das Vorbild der Lobbyarbeit des DHVs aufzugreifen: Es argumentiert sich wesentlich einfacher, wenn man über Studien verfügt, die in Zahlen etwas ausdrücken, dass den eigenen Standpunkt unterstreicht. Dann kann man seiner Gegenseite ohne weiteres Populismus unterstellen. Oder auch eine technische Aufklärung starten. Herr Grafe z.B. erwähnt oft, dass die Waffen zum töten konzipiert sind. Da kann man doch rein konstruktiv Gegenbeispiele wie die GSP bringen. Diese ist ja schon alleine vom Design her als Sportgerät konstruiert. Alleine die Austauschbarkeit der Wechselsysteme für unterschiedliche Disziplinen unterstreicht den Designansatz als Sportgerät. Oder welche Polizeieinheit möchte bitte eine GSP als Dienstwaffe haben? Oder auch eine Demystifizierung der Waffentechnik: In der öffentlichen Wahrnehmung umgibt die Schusswaffe hierzulande ein Nymbus eines todbringenden Gegenstandes. Aber bei einer technischen Analyse wäre der Vergleich mit einer Verbrennungsantrieb der passende. Auch dort wird durch ein heißes Gas eine Masse m durch einen Zylinder getrieben. Wo bleiben einfache Unterrichtsmaterialien, die z.B. Physiklehrer einfach in ihren Unterricht integrieren können? Im Rahmen eines Physik-LKs über den Impulssatz oder ein Federmassensystem zu sprechen widerspricht wohl den wenigsten Lehrplänen in der Bundesrepublik? Oder wenn wieder die Journalisten angesprochen werden: Wo erhalten diese ihre Ausbildung? An Hochschulen. Wie sieht die Anbindung des Schießsportes an den Hochschulsport aus? Defizitär. Meine Universität bietet nichts an. Gute Lobbyarbeit beginnt damit, Menschen frühzeitig die Hand zu reichen. Langsam heranführen z.B. über Bogenschießen um auch Frauen anzusprechen. Man pisst nicht in das Zelt in dem man selber feiert. Genauso muss auch dafür gesorgt werden, dass man selbst Informationen bereitstellt, die gewissen Standards entsprechen. Im Wissenschaftsbetrieb werden die Papers zitiert, die gut verständlich und erreichbar sind.
  3. Guten Abend alle miteinander. Als stiller Leser dieses Forums über Jahre möchte ich mich einmal zu Wort melden in der Sache um den VDB und das FWR. Mein persönlicher Bezug zum Waffenbesitz in Deutschland ist, dass ich aus dem Erbe meines Vaters noch einen Vorderlader besitze. Ein geliebtes Erinnerungsstück, um das ich bei jeder Waffenrechtsdebatte in Deutschland bangen muss. Der VDB als Verband war der erste der mich wirklich erreicht hat. Ich zahle gerne für die Lobbyarbeit um das zu erhalten, was ich besitze. Die Arbeit vom VDB ist in 15 Jahren, in denen ich mich mit dem Thema beschäftige, der erste Ansatz der mich überzeugt. Die Idee alle zu vertreten die durch das WaffG betroffen sind, statt nur die einzelnen Gruppen wie Jäger, Sportschützen oder Freizeitwaffenbesitzer vergrößert die Basis die politische Arbeit tragen kann. Und dieser Ansatz ist auch nicht wirklich neu. Hier in der schönen Westpfalz haben die Amerikaner von der Airbase einen Rod and Gun Club. Dort finden sich fast alle Gruppen wieder: Jäger, Sportschützen und auch z.B. Nutzer von Paintballwaffen. Es ist mir unverständlich, dass sich solche Konzepte bei uns nicht auch ausgebildet haben. In persönlichen Gesprächen mit LWBler durfte ich z.B. immer wieder erleben, dass es den Leuten immer nur um ihren eigenen Teil vom Kuchen ging. Da war der GK Schütze der für seine Magazine bei der EU Feuerwaffenrichtlinie gerne die freien Vorderlader oder Schreckschusswaffen auf dem Altar geopfert hätte. Dann gibts die Jäger denen die Vorderladerschützen auf dem Schießstand aufn Sack gehen. Zitat: "Braucht man eh nicht, kann man verbieten!" Der alte Mann der im kleinen Schützenverein die Aufsicht macht " Ich hoffe solang ich lebe passiert meiner Sammlung nichts, nach mir die Sintflut". Da ist der Ansatz, dass der VDB alle vertritt besser. Die wollen Umsatz machen und verkaufen. Und ich würde gerne Geld ausgeben und kaufen. It's a match <3. Und was gute Lobbyarbeit bewirken kann, könnt ihr z.B. im Bundesgesetzblatt lesen. Der DHV z.B. hat jahrelang tapfer Gelder gesammelt und Lobbyarbeit geleistet. Sie haben gemeinsam ein Ziel erreicht.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Bitte beachten Sie folgende Informationen: Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung, Community-Regeln.
Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.